Predigt zur Jahreslosung 2019: Suche den Frieden und Jage ihm nach! (Psalm 34,15) Silvester, 31. Dezember 2018

Friedensjäger

Es ist nicht leicht, mit so einem wirren Jahr wie 2018 seinen inneren Frieden zu machen. Diese Predigt erzählt vom Frieden, der stets ein Prozess ist: Beim Ringen mit den eigenen Erinnerungen und beim Ringen mit seinen Mitmenschen.


Der Blick in die Rumpelkammer von 2018

2018 – ein Jahr wie eine Rumpelkammer! So kommt es mir vor, wenn ich versuche, mir die vergangenen 12 Monate ein bisschen zu vergegenwärtigen.
Da ist so viel … so vollgestopft … da weiß ich gar nicht, wo ich zuerst hinlangen soll … da liegt Schönes und Hässliches kreuz und quer.

Zuerst schaue ich mir in dieser Rumpelkammer die schönen Dinge an. Fröhliche Hochzeiten, Taufen, Festgottesdienste. Ein sehr berührendes Konzert mit Andi Weiß in Wilhelmsdorf, das anspruchsvolle mit Sonat Vox in Brunn. Kirche im Grünen mit allen Bläsern, den Kindergärten und sagenhaftem Wetter. Die Jubiläen von Singverein und Landeskirchlicher Gemeinschaft.

Aber gleich daneben liegen schwere Abschiede. In diesem Jahr auch von etlichen Menschen, die jung verstorben sind. Mancher davon ganz unerwartet. Solche Erinnerungen liegen obenauf, in der Kammer der Erinnerungen, den Betroffenen stechen sie zuallererst ins Auge, wenn sie auf das Jahr 2018 schauen.

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Predigt: Ausgeliefert und auf der Flucht (Matthäus 2, 13-23) 30. Dezember 2018

Matthäus 2, 13-23

Mit der Flucht nach Ägypten teilt Jesus das Schicksal von Millionen Menschen, die ihre einzige Überlebenschance in Verlassen der Heimat sehen.
Der Gottessohn liefert sich den Machtspielen der Menschen aus und erinnert uns später daran: Ich werde euch in den Ausgelieferten begegnen.

Unser Predigttext steht im Matthäusevangelium im 2. Kapitel.
Es spricht davon, was in Bethlehem geschehen ist, nachdem die Weisen aus dem Morgenland in ihre Heimat zurückgekehrt sind.

(Mt 2, 13-23)
Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen.
14 Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten
15 und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht (Hosea 11,1): »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.«

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Lied-Predigt: 200 Jahre „Stille Nacht“, 24. Dezember 2018

200 Jahre Stille Nacht

Die Predigt betrachtet die Entstehungsgeschichte des Liedes, seine Rolle beim „Weihnachtsfrieden 1914“, und das lachende Jesuskind, das uns manchmal auch auslacht.
Nach den einzelnen Abschnitten werden die Verse des Liedes gesungen, wobei es jedes mal einen Auftrag gibt „wie“ das Lied jetzt mal gesungen werden sollte.

Liebe Gemeinde,

200 Jahre alt ist das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht”.
200 Jahre – von vielen geliebt wie kein Anderes. „Erst wenn das Licht am Ende des Gottesdienstes ausgeht und wir Stille Nacht singen, dann ist es wirklich Weihnachten” – das höre ich immer wieder
Andere Menschen können diesem Lied so gar nichts abgewinnen – zu schlicht, zu kitschig.

Manchmal ist es nicht verkehrt, einen Blick auf die Geschichte eines Liedes zu werfen. Um ein bisschen zu verstehen, was hinter diesen Zeilen steckt.

Denn eigentlich ist der Text noch 2 Jahre älter: Der junge Priester Joseph Mohr hat diese Zeilen 1816 geschrieben.
Gerade 24 Jahre war er da. Ein außergewöhnlicher junger Mann. Aufgewachsen in Salzburg, Sohn einer ledigen Mutter, der Vater war aus der Armee desertiert und verschwunden. Für damalige zeit eine Riesenschande. Als Pate hatte sich niemand anderes gefunden, als der Henker von Salzburg. Schlechter konnte ein Start ins Leben kaum laufen.
Aber Joseph Mohr war ein Junge mit vielen Talenten. Das entdeckte auch der örtliche Domvikar. Der ermöglichte dem kleinen Josef den Besuch des Gymnasiums und das Philosophiestudium. Später entschied Josef sich dazu, Priester zu werden – und nach vier Jahren im Priesterseminar trat er seine erste Stelle als Hilfspriester in Mariapfarr an.

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Predigt: Jesus vor der Türe (Matthäus 21,1-11) Erster Advent und Einführung der neuen Kirchenvorsteher, 2. Dezember 2018

Matthäus 21,1-11

Jesus steht vor der Türe. Was verändert sich, wenn er eintritt? Versaut er unseren sauberen Teppich, oder feiern wir gemeinsam und singen Hosianna? Reinlassen oder rauskomplimentieren, das ist hier die Frage.

Mt 21, 1-11 Jesu Einzug in Jerusalem
1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus
2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt. Und sogleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir!
3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen.
4 Das geschah aber, auf dass erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9):
5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.«
6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte,
7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf.
8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
9 Das Volk aber, das ihm voranging und nachfolgte, schrie und sprach: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!
10 Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der?
11 Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.

Jesus ante portas

Jesus steht vor der Türe – am Tor von Jerusalem.
Dann zieht er hinein. Auf einem Esel. Die Menschen jubeln ihm zu, legen Kleider und Zweige auf seinen Weg.

Jesu steht öfter vor der Türe. Allein zwei mal im Laufe des Kirchenjahres: Am Ersten Advent und am Palmsonntag wird diese Begebenheit aus der Bibel vorgelesen. Heute aus dem Matthäusevangelium, im Frühjahr aus den Evangelium des Johannes.

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Predigt: Schöne Gräber – schöne Bilder (Jesaja 65, 17-25) Ewigkeitssonntag, 25. November 2018

Jesaja 65, 17-25

Ich gehe mit Konfirmanden über den Friedhof und wir erahnen, wie unterschiedlich die Menschen ihren Abschied von geliebten Menschen betrachten. Der Tod steht auf der einen Seite – aber auf der anderen Seite leuchten uns frohe Bilder entgegen. Die des Propheten Jesaja und die Hoffnungsbilder in unserem Herzen.

Jes 65, 17-19. 23-25
17 Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.
18 Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe. Denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zur Wonne und sein Volk zur Freude,
19 und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk. Man soll in ihm nicht mehr hören die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
23 Sie sollen nicht umsonst arbeiten und keine Kinder für einen frühen Tod zeugen; denn sie sind das Geschlecht der Gesegneten des HERRN, und ihre Nachkommen sind bei ihnen.
24 Und es soll geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.
25 Wolf und Lamm sollen beieinander weiden; der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, aber die Schlange muss Erde fressen. Man wird weder Bosheit noch Schaden tun auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

„Schöne” Gräber
Am Freitag sind wir mit unseren Konfirmanden über den Friedhof gegangen.
Haben die Gräber in Wilhelmsdorf angesehen.Haben geschaut, welche Symbole und Worte auf den Grabsteinen zu sehen sind.
Und die Konfirmanden haben viel entdeckt. Worte, die von Hoffnung sprechen. Von Erinnerung. Davon, dass es hinter unserem Horizont immer etwas gibt, was da ist, aber was wir einfach noch nicht sehen können.

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Predigt: Runter vom Rechtfertigungssofa (Matthäus 25, 31-46) 18. November 2018

Matthäus 25, 31-46

Die Erzählung vom „Weltgericht“ rüttelt uns wach, wenn wir es uns auf dem Sofa der Rechtfertigung allzu gemütlich gemacht haben. Jesus fragt danach, wo unsere Gottesliebe sich in der Liebe zu den Menschen zeigt

Predigttext Mt 25,31- 46

Wenn aber  der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann  wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, 32 und  alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und  er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken.  

34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35  Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen. 36 Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen.

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Predigt: Die Welt auf den Kopf gestellt (Matthäus 5, 1-10) Reformationsfest, 4. November 2018


Luthers Reformation hat vieles in der damaligen Kirche und Gesellschaft auf den Kopf gestellt. So, wie schon Jesus in den Seligpreisungen der Bergpredigt von einer Welt gesprochen hat, die Kopf steht. Wie könnten sonst gerade sie Sanftmütigen die Erde besitzen?

Reformation statt nur Reformen

Reformation … es ist und bleibt ein komisches Wort, das dem 31. Oktober, dem „Reformationstag“ den Namen gibt. Vielleicht, weil wir ja so oft von Reformen hören. Die dann auch noch häufig als „Reförmchen” enden und letztlich gefühlt gar nichts ändern.
Davon haben ja viele Menschen die Nase gestrichen voll: Dass etwas verändert werden soll, sich aber dann unterm Strich gar nichts verbessert. Reförmchen als Beruhigungspille der Mächtigen fürs Volk.

Die Reformation, die Luther angestoßen hat, war aber etwas ganz anderes. Denn die kam von unten, da haben die kleinen Leute angefangen, einmal nachzudenken, wie das denn ist, mit dem Glauben, mit dem gerechten Gott und auch mit der Macht in Kirche und Staat. ich will weiterlesen

Predigt: Ich seh die Welt von oben … mit den Augen Gottes (Johannes 8) zur Kirchweih, mit dem Lied „Astronaut“ von SIDO/Bourani

Zur Kirchweih geht es um einen Perspektivwechsel: Die Welt mit den Augen Gottes sehen. Dabei kommt das Lied „Astronaut“ zusammen mit unserem Astronauten Alexander Geerst genauso ins Blickfeld, wie die Begegnung Jesu mit der Ehebrecherin. In diesem Jahr gabs ein Special zur Kirchweih: Die Ortsburschen sangen den Refrain von „Astronaut“ und banden jedem Gottesdienstbesucher ein Kirchweih-Bändchen ans Handgelenk.

Ich heb‘ ab
Nichts hält mich am Boden
Alles blass und grau
Bin zu lange nicht geflogen
Wie ein Astronaut
Ich seh die Welt von oben ….

Neue Perspektiven, neue Erkenntnisse

Liebe Gemeinde,
„ich seh die Welt von oben, wie ein Astronaut” – von da oben sieht wirklich alles anders aus. Viele Kleinigkeiten, über die wir uns täglich aufregen, verschwinden im Grau – aber Anderes sieht man umso besser. ich will weiterlesen

Predigt: Mit Gott über die Leberkässemmel und das dritte Bier diskutieren (1. Tim 4, 4-5) Erntedank 2018

Die Zeilen aus 1. Tim 4, 4-5 stellen unsere Überlegungen über „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel in Frage: Alles ist gut, wenn es mit Danksagung empfangen wird. Es nur die Frage, ob sich die Dankbarkeit auch im Umgang mit den Gaben wiederspiegelt. So entsteht am Ende der Predigt eine Diskussion über meine Leberkässemmel und ein drittes Bier.

 

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
1. Tim 4,4-5

Liebe Gemeinde,

ich habe hier mal einige Erntedankgaben in meinem Korb auf die Kanzel heraufgeholt. Mal sehen, ob das denn auch was Gescheites ist:
Ein Apfel. Ein Klassiker – gerade für Erntedank – der ist gesund, fruchtig, wächst direkt am Baum. Und trotz aller Trockenheit in diesem Jahr wachsen die Äpfel ohne Ende.
Eine Kartoffel. Klar, da bin ich im Gedanken auch gleich bei den Landwirten, bei deren Sorgen und Herausforderungen. Im Gegensatz zu den Äpfeln waren die Kartoffeln ja eine kritschere Pflanze.
Ach… hier, der Lauch. Schön Grün, Vitamine, da freut sich die Ernährungsberaterin – und die Menschen, die diesen Lauch nächste Woche in eine schöne Suppe schnippeln.
Ui: Nutella! Nunja, ok, das ist ja auch irgendwie ein Teil der Schöpfung: Die Haselnüsse und der Kakao, aus dem diese süße, leckere Creme gemacht ist. Aber: Es ist halt vielleicht nicht ganz so gesund, wie der Apfel – ich denke, so manche Eltern kennen die Diskussion.
Wow: Ein guter Tropfen Wein … 10% Alkohol … ich weiß nicht so recht … passt das in die Kirche?
Überhaupt: Wie wäre es mit härteren Sachen? Schnaps, eine Hanfpflanze oder fettriefende Pommes?

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Lieder-Predigt: Lieder, die Kreise ziehen (Zum Jubiläum des Singvereins) 30. September 2018

In dieser Predigt werden vier Lieder (die während der Gottesdienstes gesungen werden) nacheinander betrachtet. Tipp: Jeder neue Abschnitt wird von der Orgel mit einer kurzen Paraphrase der Liedmelodie eingeleitet. Folgende Lieder werden aufgenommen:
EG 325 Sollt ich meinem Gott nicht singen (Paul Gerhardt, 1652)
EG 243 Lob Gott getrost mit Singen (Böhmische Brüder, 1545)
EG 398 In dir ist Freude ( Melodie: Giovanni Giacomo Gastoldi 1591)
BT 645 Ins Wasser fällt ein Stein (Manfred Siebald, 1973)

Sollt ich meinem Gott nicht singen?
Sollt ich ihm nicht dankbar sein?
Denn ich seh in allen Dingen,
wie so gut er’s mit mir mein‘.

Ein Loblied in besten Sinne haben wir eben vom Chor Ad libitum gehört. Aus jedem Vers krabbelt die Erkenntnis: „Gott meint es gut mit mir”. Ganze 10 Verse lang ist das Lied eigentlich. Alle Verse nacheinander zu singen, das wäre nicht nur ganz schön lang – sondern auch anstrengend … denn die Gedanken, die Paul Gerhardt in diesem Lied entwickelt, sind viel tiefer, als man es von einem Loblied erwarten würde. Den Paul Gerhard verknüpft in diesen Versen sein eigenes Leben, sein eigenes Dasein – das ja von vielen tragischen Ereignissen durchzogen war – mit der Sicht, dass Gott es gut mit ihm meint.
Er macht sich daran, in dem, was ihm an Schlimmen widerfährt, doch Aspekte des Guten zu entdecken. Manchmal in einer Sprache, die uns nach über 300 Jahren schon recht fremd wirkt – aber in Kern ist es lohnenswert, mit ihm hie und da nach dem Guten in all dem Schweren zu suchen. ich will weiterlesen