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Jesus und der Skandal im Tempel
Es war im April. Wie andere Juden auch, wanderte Jesus zum Passa-Fest nach Jerusalem in den Tempel. In den Tempelhallen fand Jesus Händler, die alles verkauften, was man für den Jüdischen Gottesdienst
gebrauchen konnte. Auch saßen Geldwechsler herum, die Dinar gegen Drachmen und diese gegen Schekel tauschten. Ein einziges geschäftiges, lautes Durcheinender. Jesus aber hatte sich eine Peitsche aus Binsen
geflochten. Die zog er nun hervor, ließ sie schnalzen, und jagte die Händler und Geldwechsler hochkant aus dem Tempel hinaus. "Weg mit dem Kram" schrie er "macht aus dem Haus Gottes keinen Supermarkt.
Hier soll man beten und singen, ber nicht einkaufen gehen".
Nachzulesen: Johannessevangelium, Kapitel 2
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