Predigt: Fest verwurzelt und auf dem Weg (Epheser 3, 14-21) 2. Juni 2019

Eph 3, 14-21

Fest in der Liebe Jesu verwurzelt sein, und sich zugleich auf dem Weg befinden. Darum geht es in dem Gebet in Eph 3.
Diese Predigt nutzt zum Verstehen drei unterschiedliche Bibelübersetzungen, die auch die Gottesdienstbesucher als Audrucke erhalten haben.

Liebe Gemeinde,
Unseren heutige Predigttext finden wir im Brief des Paulus an die Epheser. Diesen Brief hat Paulus aus der Gefangenschaft in Rom geschrieben. Dort wartete er auf seinen Prozess vor dem Kaiser. Es geht in dem Brief viel um christliche Lebensführung. Aber an einer Stelle -nämlich an der, die wir hier haben – findet sich etwas, was man als aufgeschriebenes Gebet verstehen kann.

Neun Verse ist es lang. Und diese Sätze verlangen uns einiges an Konzentration ab, um sie zu verstehen. Darum habe ich Ihnen den Text einmal ausgedruckt mitgebracht. Links sehen sie die Lutherübersetzung. Daneben sehen sie noch zwei weitere deutsche Übersetzungen. Aber dazu kommen wir später.

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Spielszene und Predigt : Lebendiges Wasser (Johannes 7, 37-55: Die Frau am Jakobsbrunnen) 19. Dezember 2004

Erarbeitet von den Pfarrern des westlichen Dekanats Uffenheim (Jürgen Blum, Helmut Spaeth, Alexander Seidel)

Vorspiel:  Schauspiel um zwei Frauen am Brunnen

Zwei Frauen treten auf; beide tragen gefüllte Wasserkanister;

A:      Ach hallo, du bist auch da. Mensch wir haben uns lange nicht mehr gesehen!
Jetzt im Winter kommen wir gar nicht zusammen.
Mensch. Da muss erst so etwas passieren, dass wir uns sehen.
B:    Ja auch Hallo. Und holst Du dir auch das nötigste Wasser?
A:      Ich hoffe ja, dass mein Mann später mit dem Traktor und dem Wassertank in Uffni noch mehr holen kann. Mit dem bisschen was ich mir da abgeholt habe,     kann ich lediglich mein Mittagessen kochen und abspülen. Nein. Das ist zu wenig für uns. Wir brauchen schon noch einiges. Außerdem weiß ja keiner, wie lange die Reparatur dauern wird. Da ist es gut etwas mehr Wasser zu haben. ich will weiterlesen

Predigt: Jesus hinterlässt keine Waisenkinder (Johannes 14, 15-19 ) 27. Mai 2001

Liebe Gemeinde,

wir haben den Sonntag nach Himmelfahrt. Ich weiß nicht, wie es den Jüngern wenige Tage nach der Himmelfahrt Jesu gegangen ist. Ich kann es nur vermuten.
Sie haben einen Abschied der ganz seltsamen Art hinter sich. Jesus hat sich vor ihnen und von ihnen verabschiedet, und ist davongegangen, weg aus ihrer Welt, zurück zum Vater. Damit war er weg. Vor wenigen Wochen war da dieser erste Abschied bei der Kreuzigung. Nach Ostern waren sie froh, dass Jesus auferstanden war. – Und jetzt erneut ein Abschied.

Nur wenige von uns sind Freunde von Abschieden. Die Aussicht, dass jemand weggeht macht oft traurig. Da sucht man dann oft nach irgendwas, was den Abschied weniger einschneidend erscheinen lässt. Man sagt: „Ich besuche euch ja im nächsten Jahr wieder“. Oder man erinnert sich dessen dass wir ja in einer modernen Welt leben, im globalen Dorf: Da kann man sagen: „wir telefonieren mal wieder, ich bin ja nicht aus der Welt“. ich will weiterlesen