Predigt: Der Mensch erntet, was er sät … oder? (Themenpredigt zu einem biblischen Sprichwort) 2. September 2007

Liebeerntenwasmansaet Gemeinde,
man erntet, was man sät. Dieser uralte Zusammenhang von Ursache und Wirkung hat auch in der Bibel seine Spuren hinterlassen. Dort nennen ihn die Fachleute den „Tun-Ergehens-Zusammenhang“. Der Name ist dabei Programm: entsprechend meinem Tun wird es mir auch einmal ergehen. Wer Böse handelt, dem wird Böses widerfahren. Der Gerechte wird für sein Handeln belohnt.

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Anspiel und Predigt: “Der lange Atem” (Gottesdienst zum Sommerfest der Gemeinde) 17. Juni 2007

Das Anspiel wurde verfasst, inszeniert und aufgeführt von Petra Keller und Klaus Wagner vom Theaterverein Gollhofen.

Anspiel:

Einleitung: „Der lange Atem” – das ist der Thema für unseren Gottesdienst heute morgen. Gestern beim Straßenlauf war er auch das Thema: Schon den Kids beim Bambilauf versucht man beizubringen, wie wichtig es ist, nicht nur schnell 50 Meter zu rennen, und anschließend schnaufend abzubrechen: Man muss sich seine Strecke einteilen, damit die Puste für die geplanten 500 Meter, 2 Km, oder 5 wenn nicht sogar 10 Kilometer reicht. ich will weiterlesen

Osterpredigt „Was soll der Osterhase in der Kirche?” (Themenpredigt / Symbolpredigt) 8. April 2007

Liebe Gemeinde,
heute darf der Osterhase mal mit in die Kirche. Schließlich gehört er da ja zur allgemeinen Grundausstattung des Osterfestes – Oder?

Jaja, ich weiß schon einige fangen jetzt schon innerlich zu schimpfen an: „Was hat denn der Langlöffel mit unserem christlichen Fest zu tun? Der ist doch ein genauso überflüssiger Kommerzartikel wie der Weihnachtsmann, denn der war auch nie an der Krippe vom Jesuskind gestanden!”
Wenn ich ehrlich bin: Unsere Pfarrerskinder naschen auch Schokoladenosterhasen! Obwohl ich weiß, dass dieser Brauch nicht direkt etwas mit der Auferstehung Jesu zu tun hat. ich will weiterlesen

Predigt: Die Kraft der Symbole, 5. November 2006

Liebe Gemeinde

wir sind umgeben von Symbolen.
Vorne an der Ringstraße zeigt ein auf dem Kopf stehendes Dreieck an, dass wir warten müssen, bis kein anderes Auto kommt. Die drei Streifen auf dem Turnschuh erinnern mich, dass der Hersteller Adidas heißt. Der Totenkopf auf den Spritzmittel warnt den Bauern vor der Giftigkeit dieser Substanz. In der Wirtschaft und im Gemeindehaus signalisieren mir ein H und D wo Männer und Frauen hindürfen, wenn sie mal müssen. – Symbole. ich will weiterlesen

Predigt zum Erntedankfest: Die Kraft der Sonne, 1. Oktober 2006 (Predigt am Solartag in Gollhofen, dem Sieger der Solarbundesliga 2006) 1. Oktober 2006

Erntedankfest: In diesem Sommer hat Gollhofen in der   Solarbundesliga 2006 den ersten Platz errungen. Darum blicken wir hier auf die Sonne als besonderes Geschenk Gottes an uns.

Liebe Gemeinde,

über die Sonne möchte ich heute ein bisschen nachdenken. Sie ist so alltäglich, dass man fast nicht drüber spricht, dass sie da ist.
Außer man hat zu viel von ihr – so wie im Juli dieses Jahres, als sie unser Wetter, unsere Äcker und unsere Häuser aufheizte. Oder man sieht sie gar nicht mehr, weil es dauernd regnet – dann vermisst man sie dann doch irgendwie… ich will weiterlesen

Predigt: Die Krippe als geschnitztes Evangelium, 25. Dezember 2005, Erster Weihnachtstag

Liebe Gemeinde,
krippe01seit dem Heiligen Abend steht sie bei uns: Unsere neue Weihnachtskrippe.
Vor über einem Jahr hatten Eltern der diesjährigen Konfirmanden die Idee, die Konfirmandenspende für eine Krippe zu verwenden. Die Konfirmanden wurden mit einbezogen, der Kirchenvorstand hat beraten und Herr Helmut Schmidt aus Gollachostheim hat dann den Stall für uns hergestellt.
Natürlich – der Stall ohne Figuren, ohne Heilige Familie ist wenig sinnvoll – darum kamen nun passende geschnitzte Figuren aus dem Grödener Tal. ich will weiterlesen

Gottesdienst: Ist der Ehrliche immer der Dumme? – Sommerfest der Gemeinde Gollhofen am 19. Juni 2005

Diesen Entwurf haben entwickelt:
Manfred  Lilli, Klaus Wagner, Pfr. Alexander Seidel, Gollhofen

Der Entwurf für den Verkündigungsteil hat folgenden Aufbau
Lesung
Glaubensbekenntnis
Lied
Szene1 mit Ansprache 1
Lied
Thesen mit Anspreche 2
Lied
Szene 2
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Predigt zum Apostolischen Glaubensbekenntnis, 1. Februar 2004

Liebe Gemeinde,

Haben sie etwas vermisst? Zum Beispiel unser Glaubensbekenntnis, das wir normalerweise kurz vor der Predigt gemeinsam sprechen?
Manchmal vergessen Pfarrer so etwas ja.
Nein, wir haben es nicht vergessen, sondern nur aufgehoben, für später. In dieser Predigt soll es heute nämlich um genau dieses Glaubensbekenntnis gehen.

Mit unserem Apostolischen Glaubensbekenntnis halten wir in unseren Gottesdiensten einen uralten Text lebendig. Auch wenn er deren Name an die Apostel erinnert: Verfasst hat ihn wahrscheinlich keiner der 12 Apostel. Genaugenommen wissen wir überhaupt nicht, wer ihn geschrieben hat. Kirchengeschichtler da haben lange geforscht und sind der Überzeugung, dass dieses Bekenntnis schon über 1700 Jahre alt ist. Immer wieder taucht es in alten Texten auf, immer wieder leicht verändert, bis es schließlich vor über 1400 Jahren in Rom sprachlich in der Form festgelegt wurde, wie wir das Bekenntnis heute kennen. ich will weiterlesen

Predigt:In die Zukunft sehen …? (Themenpredigt) 31. Dezember 2002

Was bringt das neue Jahr? Was kommt auf uns zu, an Erfreulichem und Traurigem? Was wird unser Land, was wird mich selbst betreffen?  Diese Frage steht hinter vielem, dass mir rund um Silvester begegnet.

– Die neue Ausgabe meiner Fernsehzeitung hat einen 16 Seiten dicken Abschnitt mit dem Titel: Ihr Jahres-Horoskop für 2003. Da kann ich also nachschlagen, was mir aufgrund meines Geburtsdatums in den nächsten zwölf Monaten ins Haus steht.

– Manche versuchen sich in der Metallurgie: Bleigießen ist auch ganz beliebt. Im Laden kann man das Blei mitsamt Löffel und Anleitung zum Deuten der geschmolzenen Bleistücke ganz billig kaufen. Sieht der Bleiklumpen aus wie ein Geldsack, darf ich mich freuen ; ähnelt er mehr einer Spritze, ist der Abend weniger lustig. ich will weiterlesen

Predigt: Mittendrin statt nur dabei (Matthäus 7,21) 14. Juli 2002

Liebe Gemeinde,

„Mittendrin statt nur dabei“ – mit diesem Slogan wirbt das „Deutsche Sportfernsehen“ DSF für sein Programm. Ich habe erst ein bisschen gebraucht, bis ich gespannt hatte, worauf sie hinaus wollen.

Beispiel: Tour de France
Es ist gut, wenn man dabei ist; bei einem sportlichen Ereignis wie der Fußball-WM oder jetzt aktuell bei der Tour de France. Man bekommt mit, was passiert, wer führt, wer eine Etappe gewonnen hat, wer ausgefallen ist, und wer sich das Gelbe Trikot überstreifen darf. Man ist dabei! Man weiß Bescheid. Man kennt den Stand der Dinge. Und das geht sogar ganz prima vom Fernseher aus.
Wir daheim – meine Frau und ich – fiebern seit einigen Jahren mit der Tour de France mit. Meine Frau hofft auf das Team Telekom mit Erik Zabel. Ich bin fasziniert von Lance Armstrong, seit ich seine spannende Autobiographie gelesen habe. Wir wissen also Bescheid.
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