Predigt: Familien-Bande (Markus 3, 31-35) 15. September 2019

Mk 3, 31-35

Es gibt Ärger in der Familie um Jesus. Wer sind seine wirklichen Geschwister? Die Szene in Mk 3 lässt uns fragen, was es bedeutet, wenn wir uns als Schwestern und Brüder Jesu verstehen.

Predigttext:

31 Und es kamen JESU Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen.
32 Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir.
33 Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder?
34 Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder!
35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Die liebe Familie

Die heilige Familie – ach war das an Weihnachten schön: Maria, Josef und das Kind in der Krippe. Zumindest auf den ersten Blick eine Idylle.

Aber hier, bei dem was Markus in seinem Evangelium schreibt,  sieht das ganze nicht mehr so harmonisch aus. Da scheint es ordentliche Spannungen zu geben – zwischen Jesus und seiner Mutter samt seinen Geschwistern.

Schon der Ton macht die Musik. Und der klingt von beiden Seiten nicht wirklich herzlich. Wie Jesus da seine Familie abfertigt, das tut irgendwie schon beim Lesen weh: “Meine echten Geschwister, meine echte Familie – das sind die, die hier sitzen!”

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Predigt: Die drei Entscheidungen der Apostel (Apostelgeschichte 6, 1-7) 14. September 2014 – Zur Einführung des neuen Vikars

Als grado4jhdes in der Urgemeinde Jerusalems einen Konflikt um die Versorgung der griechischstämmigen Witwen gab, haben die Apostel nicht nur eine pragmatische Lösung gefunden, sondern zugleich auch drei wichtige Entscheidungen für kirchliches Arbeiten getroffen.

 

Predigttext: Apg 6, 1-7
1 In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in der Gemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung.
2 Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir für die Mahlzeiten sorgen und darüber das Wort Gottes vernachlässigen.
3 Darum, ihr lieben Brüder, seht euch um nach sieben Männern in eurer Mitte, die einen guten Ruf haben und voll Heiligen Geistes und Weisheit sind, die wir bestellen wollen zu diesem Dienst. ich will weiterlesen

Predigt: Tu das, was du kannst (Apostelgeschichte 6, 1-7) 25. August 2002

Liebe Gemeinde,

von der Urgemeinde schwärmen viele Christen. – Die Urgemeinde, die ersten Christen, unter der Führung der Jünger Jesu, kurz nach seiner Auferstehung. Begeisterte Jünger, engagierte Christen, jeder half dem andern wo er gebraucht wurde. Menschen wurden von Krankheiten geheilt; ja, das ist die gute alte Zeit, davon darf man schon einmal schwärmen.
Aber die Urgemeinde damals in Jerusalem war keine Insel der Seligen. Unser heutiger Predigttext zeigt, dass es damals auch ordentlich Schwierigkeiten, richtiggehend Streit gab. ich will weiterlesen