{"id":5513,"date":"2023-01-14T16:07:23","date_gmt":"2023-01-14T15:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=5513"},"modified":"2023-01-15T15:02:30","modified_gmt":"2023-01-15T14:02:30","slug":"predigt-michel-aus-loenneberga-hab-keine-angst-vor-fehlern-15-januar-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=5513","title":{"rendered":"Predigt: Michel aus L\u00f6nneberga, hab keine Angst vor Fehlern! &#8211; 15. Januar 2023"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-background\" style=\"background-color:#c4b190\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"467\" data-attachment-id=\"5514\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=5514\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?fit=1255%2C665&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1255,665\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Predigtreihe Helden (30 \u00d7 21 cm)\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?fit=880%2C467&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704-1024x543.png?resize=880%2C467&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5514 size-full\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?resize=1024%2C543&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?resize=300%2C159&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?resize=768%2C407&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?resize=400%2C212&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?resize=150%2C79&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-e1673708240704.png?w=1255&amp;ssl=1 1255w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Michel aus L\u00f6nnerberga<\/strong><br>Michel ist mehr als nur der Junge mit den tausend Streichen. Er ist jemand, der immer wieder beherzt das Gute tun will, auch wenn es oft zu seltsamen Ergebnissen f\u00fchrt.<br>Aber ist das schon ein Grund, das Gute nicht zu versuchen?<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eMichel war ein Lausejunge aus nem Dorf in Schweden.<br>Nichts als dumme Streiche hatte er im Sinn.<br>Unter seinen Streichen litten Vater, Mutter, Ida.<br>Auch die brave Lina und auch die Lehrerin.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Lied beginnen die Filme \u00fcber Michel aus L\u00f6nneberga. Immer wieder sind die Verfilmungen der Romane von Astrid Lindgren im Fernsehen zu sehen. Ein echter Klassiker.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber irgendwie finde ich es ein bisschen unfair, wie schlecht der kleine Junge da gleich am Anfang wegkommt. Als w\u00e4re Michel ein unerzogener kleiner Terrorist, der seiner Umwelt das Leben zur H\u00f6lle macht. Ein Systemsprenger am Ende des 19. Jahrhunderts im Smaland im S\u00fcden von Schweden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da k\u00f6nnte man ja verstehen, weshalb die Dorfbewohner irgendwann Geld sammeln, um zu erreichen, dass seine Familie ihn&nbsp; nach Amerika schickt. Soll er doch dort seinen Unfug machen!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong><em>Das System L\u00f6nneberga<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, Michel ist mit seinen f\u00fcnf Jahren eigentlich ein ziemlich normaler und \u00fcberdurchschnittlich kreativer Junge. Eigensinnig und durchsetzungsstark. Aber kein Terrorist! Fast spannender ist das Drumherum! Nicht nur das wenig tolerante Dorf L\u00f6nneberga. Auch Michels Vater ist eine Nummer f\u00fcr sich. Manchmal gruselig naiv und \u00fcberfordert, dann erschallt es cholerisch \u201ewo ist Micheeeeel\u201c, wenn er vermutet, dass sein Sohn an irgendetwas Schuld sein k\u00f6nnte. Aber immer wieder gibt es z\u00e4rtliche Situationen, wo man sp\u00fcrt, sie sehr er an seinem Michel h\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den Romanen oder dem Film kennt man nat\u00fcrlich auch die stehts besorgte Mutter Alma, die s\u00fc\u00dfe Schwester Ida, die einf\u00e4ltige Magd Lina, und Michels wichtigste Bezugsperson, den Knecht Alfred.<br>Und man darf die alte Kr\u00f6sa-Maja nicht vergessen. Diese Ratschkaddel, die manchmal nur die H\u00e4lfte mitbekommt, aber sich dann ihren Teil dazudenkt; der nat\u00fcrlich beinhaltet, dass, alles viel schlimmer ist und Michel Schuld ist, und mit dieser Erkenntnis dann im Dorf hausieren geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so ist der Katthult-Hof in der ganzen Gegend verschrien. Jeder kennt Michel, hat von seinen Streichen geh\u00f6rt, und wei\u00df auch um den kleinen Schuppen mit der Werkstatt, in der Michel regelm\u00e4\u00dfig \u2013 mal freiwillig und mal unfreiwillig \u2013 verschwindet, um seine Strafe abzusitzen. Und da sitzt er dann und beginnt mal wieder aus Langeweile ein Holzm\u00e4nnchen zu schnitzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wie aus guten Ideen Unfug entsteht<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>War Michel wirklich so ein B\u00f6sewicht? Immerhin sagten die Leute schon vor seiner Einschulung, dass aus ihm mal nichts werden wird. \u2013 Aber Vorsicht, schon auf Seite 2 verr\u00e4t Astrid Lindgren, dass er einmal Gemeinderatspr\u00e4sident werden w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber vor aller Augen sind seine spektakul\u00e4ren Streiche. Der Kopf in der Suppensch\u00fcssel, die Schwester auf der Fahnenstange, Vater Fu\u00df in der Rattenfalle, besoffene Tiere und leergefressene Speisekammern.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber jedes dieser Abenteuer hat ja eine Geschichte. Und wenn man sieht, wie es zu dem \u201eUnfug\u201c kommt, den Michel da anstellt, dann wendet sich das Blatt. Denn oft genug hat es Michel eigentlich nur gut gemeint. Von Herzen gut \u2013 ohne Hintergedanken \u2013 aber am Ende ist es halt anders gekommen als gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Als die Magd Lina einen entz\u00fcndeten Zahn hat, gibt er sich alle erdenkliche M\u00fche, um ihr den teuren Gang zum Schmied zu ersparen und versucht mittels eines Fadens ihn zu ziehen. Mal h\u00e4ngt der Faden dann an einem trabenden Pferd, an der Welle des Brunnens, oder an der Dachkante. Aber jedesmal geht es schief \u2026 und letztlich muss doch der Schmied mit der Zange ran.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich war es doch ressoucenschonend gedacht, als Michel die zermanschten Kirschen seiner Mutter an sein Ferkel, die H\u00fchner und an sich selbst verf\u00fcttert hat. Es w\u00e4re ja schade um die sch\u00f6nen Kirschen. Er wusste halt nicht, dass das die vergorenen Kirschen der Kirschwein-Produktion waren. Und so war der halbe Katthulthof stockbesoffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, und letztlich war es der Wunsch seiner kleinen Schwester, mal am Fahnenmast in die H\u00f6he gezogen zu werden, um ganz ganz weit, bis nach Mariannelund zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch als Vater fr\u00fchmorgens mit dem Fu\u00df in eine Rattenfalle geriet, hatte Michel die ja eigentlich f\u00fcr Ratten, nicht f\u00fcr V\u00e4ter aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, und wer mag es ihm verdenken: Am zweiten Weihnachtstag, w\u00e4hrend die restliche Familie auf Verwandtenbesuch war, entschied Michel, die Leute aus den Armenhaus von L\u00f6nneberga in sein Elternhaus einzuladen und ihnen all die K\u00f6stlichkeiten vorzusetzen, die seine Eltern f\u00fcr den n\u00e4chten Tag vorgekocht hatten. Denn da hatten sie Besuch erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die ausgehungerten Armen und Alten lie\u00dfen wenig \u00fcbrig. Michel sagte sich: \u201eIch wei\u00df, dass morgen die Leute aus Ingatorp kommen. Aber die sind doch sowieso schon satt. Es ist wohl besser, das Essen kommt dort hinein, wo es Nutzen bringt\u201c.<br>Und seine Mutter schrieb am Abend des dritten Weihnachtstages in ihr Tagebuch: \u201eHeute hat es den ganzen Tag im Tischlerschuppen gesessen, das arme Kind. &nbsp;Sicher ist er eigentlich fromm, der Junge, aber manchmal glaube ich, er ist zu verr\u00fcckt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, immer wieder hat Michel es herzensgut gemeint. Er ist seinen Impuls, das Gute zu tun, gefolgt; aber hat das Ganze nicht zu Ende gedacht. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht \u2013 das kennen wir alle.<\/p>\n\n\n\n<p>Oder wie Michel es einmal formuliert hat: \u201eUnfug denkt man sich nicht aus, Unfug wird\u2019s von ganz allein. Aber dass es Unfug war, weiss man erst hinterher.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>S\u00fcnder und Gerechtfertigter<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar hat Michel schon fr\u00fch gelernt, dass es mit unserem Handeln nicht immer so einfach ist. Wir sind nicht perfekt \u2013 und die Ergebnisse unseres Tuns sind auch nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Da wollen wir alles richtig machen und es gelingt, und wir sind stolz darauf, aber wenige interessiert es.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim n\u00e4chsten Mal geht trotz bester Absicht etwas schief, und sofort blicke ich in vorwurfsvolle und unzufriedene Gesichter.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, und manchmal geht mit mir der Gaul durch, und ich lasse mich hinrei\u00dfen, hinterlistig und fies zu sein. Auch wenns mir hinterher leid tut.<\/p>\n\n\n\n<p>Fehler und Schuld geh\u00f6ren zu unserem Leben dazu. Michel wandert dann mal wieder f\u00fcr einen Nachmittag lang in seinen Schuppen und schnitzt ein weiteres Holzm\u00e4nnchen. Aber am Ende des Tages geht die T\u00fcre auf und alles ist wieder gut. Michel setzt sich an den Abendbrottisch neben Alfred und Ida und wei\u00df: Ich geh\u00f6re dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe es da nicht ganz so einfach. Das Leben als Erwachsener sieht anders aus. Die Anforderungen und Erwartungen der Menschen sind andere. Und wir w\u00e4ren froh, wenn mit einmal Holzm\u00e4nnchenschnitzen alles in Ordnung zu bringen w\u00e4re.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind alle unterschiedlich. Manche entdecken den Michel in sich: Wissen, dass sie auch eher spontan ihren Impulsen folgen und nicht alles bis zum Ende durchdenken \u2013 manchmal mit Folgen, die man nicht erwartet h\u00e4tte.<br>Andere sind kontrollierter, vorsichtiger. Sie \u00fcberlegen eher dreimal, w\u00e4gen ab, und m\u00fcssen dennoch manchmal erleben: Ich kann noch so gut planen: Ich habe die Ergebnisse meines Handeln nicht in der Hand.<\/p>\n\n\n\n<p>In einem Michel-Film gibt es eine Szene, wo er mal wieder im Schuppen sitzt, eine Kerze anz\u00fcndet und betet: \u201eLieber Gott, mach doch, dass ich mit meinem Unfug aufh\u00f6re. Bittet freundlich Michel Svensson \u2013 Katthult \u2013 L\u00f6nneberga\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Aber aufh\u00f6ren wird es nie. Ja, ich kann meinen Gott darum bitten, dass mein Handeln gelingt. Aber es liegt in seiner Hand. Und wir alle m\u00fcssen immer damit leben: Jeder Schritt unseres Lebens kann damit enden, dass ich etwas falsches getan oder gesagt habe, dass ich Schuld auf mich geladen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Luther war es, der einmal gesagt habe \u201eS\u00fcndige tapfer\u201c. Habe keine Angst davor, Fehler zu machen. Du bist als Mensch immer ein S\u00fcnder \u2013 das wirst du nie los. Nicht zu tun, nichts zu wagen, aus Angst davor, Schuld auf dich zu laden, das ist nicht christlich. Sei mutig und vertraue darauf, dass Gott einer ist, der dir vergibt, weil Jesus deine Schuld tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Mit Mut das Richtige tun<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Roman \u201eMichel aus L\u00f6nneberga\u201c endet mit einem Abenteuer, das f\u00fcr Michel typisch war: Gut gemeint \u2013 aber nicht zu Ende gedacht. Im tiefsten Winter hat sich der Knecht Alfred nach einer Schnittverletzung eine Blutvergiftung zugezogen. Es war ernst. Alfred lag mit Fieber und kaum ansprechbar im Bett. Aber drau\u00dfen zog ein Schneesturm \u00fcbers Land, der es unm\u00f6glich machte, den eigenen Hof zu verlassen. Es gab kein Durchkommen \u2013 die ganze Familie war bedr\u00fcckt, ahnte dass es f\u00fcr Alfred kaum Hoffnung geben w\u00fcrde, wenn nicht ein Wunder geschehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war Michel, der am Alfred Bett ausharrte, viel weinte, aber dann mitten in der Nacht einen Entschluss fasste: \u00a0Er holte sein Pferdchen mit der kleinen Kutsche, schaffte es, den apathischen Alfred darauf zu bugsieren und k\u00e4mpfte sich trotz des Schneesturms Richtung Mariannelund, wo der Arzt wohnte. Mit dem Mut der Verzweiflung k\u00e4mpfte er sich durch, schaufelte Schneewehen beiseite, aber irgendwann ging nichts mehr. Michel war v\u00f6llig ersch\u00f6pft, auch von Alfred kam kein Laut mehr. Er ahnte: Das war es f\u00fcr sie beide. Der Schneesturm blies immer weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Da kam die Rettung in Form eines Schneepflugs. Und auf dem nun ger\u00e4umten Weg erreichen sie den Arzt. Alfred kam knapp mit dem Leben davon, und Michel, der bis zu seiner Genesung nicht von seiner Seite wich, kehrte mit Alfred auf dem Kutschbock zur\u00fcck. Zu einer Familie, die ihn als Held feierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Und so endet das Buch mit einem kleinen Dialog in der Familie, als sich die Wogen einigerma\u00dfen gegl\u00e4ttet hatten:<br>So sagte der Vater: \u201eDass Michel Pr\u00e4sident im Gemeinderat wird, das bezweifle ich. Aber sicher kann noch ein einigerma\u00dfen guter Mensch aus ihm werden. Wenn er am Leben und gesund bleibt und wenn Gott will.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Mutter nickte zustimmend: \u201eJa ja, wenn Gott will\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUnd wenn Michel will\u201c sagte die kleine Ida.<\/p>\n\n\n\n<p>Amen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#dabf91\">Hinweis:<br>Diese Predigt ist Teil einer Predigtreihe von vier PfarrerInnen, die verschiedene &#8222;Helden der Kindheit&#8220; in jeweils einem Gottesdienst thematisiert haben.<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"616\" data-attachment-id=\"5515\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=5515\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?fit=2000%2C1400&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2000,1400\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Predigtreihe-Helden-30-\u00d7-21-cm-QUERFORMAT\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?fit=880%2C616&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=880%2C616&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-5515\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=1024%2C717&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=300%2C210&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=768%2C538&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=1536%2C1075&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=400%2C280&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?resize=150%2C105&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?w=2000&amp;ssl=1 2000w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Predigtreihe-Helden-30-%C3%97-21-cm-QUERFORMAT.png?w=1760&amp;ssl=1 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Michel ist mehr als nur der Junge mit den tausend Streichen. 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