{"id":3920,"date":"2019-09-13T17:45:49","date_gmt":"2019-09-13T15:45:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3920"},"modified":"2021-10-11T12:01:43","modified_gmt":"2021-10-11T10:01:43","slug":"predigt-familien-bande-markus-3-31-35-15-september-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3920","title":{"rendered":"Predigt: Familien-Bande (Markus 3, 31-35) 15. September 2019"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"587\" data-attachment-id=\"3921\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=3921\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?fit=1920%2C1280&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1920,1280\" data-comments-opened=\"1\" data-image-title=\"adult-1846428_1920\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?fit=880%2C587&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=880%2C587&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3921\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?resize=150%2C100&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/adult-1846428_1920.jpg?w=1760&amp;ssl=1 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Mk 3, 31-35<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-light-green-cyan-background-color wp-block-paragraph\">Es gibt \u00c4rger in der Familie um Jesus. Wer sind seine wirklichen Geschwister? Die Szene in Mk 3 l\u00e4sst uns fragen, was es bedeutet, wenn wir uns als Schwestern und Br\u00fcder Jesu verstehen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Predigttext:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>31 Und es kamen JESU Mutter und seine Br\u00fcder und standen drau\u00dfen, schickten zu ihm und lie\u00dfen ihn rufen.<br>32 Und das Volk sa\u00df um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Br\u00fcder und deine Schwestern drau\u00dfen fragen nach dir.<br>33 Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Br\u00fcder?<br>34 Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise sa\u00dfen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Br\u00fcder!<br>35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die liebe Familie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die heilige Familie \u2013 ach war das an Weihnachten sch\u00f6n: Maria, Josef und das Kind in der Krippe. Zumindest auf den ersten Blick eine Idylle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber hier, bei dem was Markus in seinem Evangelium schreibt, &nbsp;sieht das ganze nicht mehr so harmonisch aus. Da scheint es ordentliche Spannungen zu geben \u2013 zwischen Jesus und seiner Mutter samt seinen Geschwistern. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon der Ton macht die Musik. Und der klingt von\nbeiden Seiten nicht wirklich herzlich. Wie Jesus da seine Familie abfertigt,\ndas tut irgendwie schon beim Lesen weh: \u201cMeine echten Geschwister, meine echte\nFamilie \u2013 das sind die, die hier sitzen!\u201d <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber wir wissen ja auch aus einem Abschnitt aus dem\ngleichen Kapitel, dass es anscheinend vorher schon einmal Streit gab. Kurz\nnachdem Jesus seine 12 J\u00fcnger gesammelt und zu predigen begonnen hatte, wollte\nihn seine Familie buchst\u00e4blich nach Hause abschleppen: <\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie hielten ihn glatt f\u00fcr verr\u00fcckt. &#8222;Unser Kind dreht durch! Wir m\u00fcssen ihn stoppen, der Junge kann doch jetzt nicht als Wanderprediger durch die Gegend ziehen. Wir haben uns das ganz anders vorgestellt!&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Familie hat sich da nichts geschenkt. Und wenn wir davon schon in der Bibel lesen, dann darf man wohl vermuten, dass es hinter den Kulissen in Jesu Familie noch viel energischer zuging.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da kann ich mir vorstellen, dass auf beiden Seiten geseufzt wurde: \u201eFreunde kann man sich aussuchen, seine Familie leider nicht\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite zeigt der Konflikt ja auch: Wir sind Familie. Wir geh\u00f6ren zusammen. Bei Freunden kann es auseinandergehen \u2013 die kann ich zur\u00fccklassen, wenn wir uns unterschiedlich entwickeln. Das ist es kein Drama, wenn man sich trennt und aus den Augen verliert. <br>Aber mit der eigenen Familie ist das etwas ganz anderes. Da bleibt man ein Leben lang verbunden. Seine Eltern, seine Kinder kann man nicht so einfach ziehen lassen, wenn es einem nicht in den Kram passt. <br>Man bleibt lebenslang verbunden.<br>Mutter und Vater bleiben Eltern \u2013 egal, was irgendwann einmal an Streit und Schlimmen passiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschwister bleiben Geschwister. Auch wenn man noch so\nunterschiedlich ist, auch wenn man sich gegenseitig nicht ausstehen kann, man\nhat doch die gleichen Eltern \u2013 ist dennoch eine Familie. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielleicht eine Familie mit un\u00fcberbr\u00fcckbaren Gr\u00e4ben, aber man ist eine Familie \u2013 was solche Gr\u00e4ben nat\u00fcrlich im besonderen Ma\u00dfe dann auch tragisch erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Eine andere Form von Familie<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wer ist meine Mutter und meine Br\u00fcder? 34 Und er sah\nringsum auf die, die um ihn im Kreise sa\u00dfen, und sprach: Siehe, das ist meine\nMutter und das sind meine Br\u00fcder!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Jesus so scheinbar einfache und schlichte S\u00e4tze sagt, dann sollte man auf der Hut sein! Gerade diese einfachen Aussagen k\u00f6nnen einen doppelten Boden haben. Ging es vielleicht in diesen Worten gar nicht darum, seiner Familie so einen Knaller-Satz reinzuw\u00fcrgen? Ist es m\u00f6glicherweise eine Aussage dar\u00fcber, wie er die Beziehung zu den Menschen sieht, die um ihn herumsitzen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Br\u00fcder!<\/em> &#8211; Die, die hier sitzen, das sind nicht Freunde, sondern\nFamilie! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt, wo Jesus beginnt, durch das Land zu ziehen,  Menschen zum Glauben aufzurufen und von Gott zu erz\u00e4hlen, stellt er klar, was f\u00fcr eine Art von Gemeinschaft er begr\u00fcndet.<br>Das h\u00e4tte ja alles sein k\u00f6nnen:<br>Eine religi\u00f6se Partei, mit einem Programm, das er umsetzen will. Und die Mitglieder halten zusammen, weil sie die gleichen gesellschaftlichen Ziele teilen.<br>Oder eine coole Truppe um einen au\u00dfergew\u00f6hnlich l\u00e4ssigen und charismatischen Rabbi. Sie finden diesen Jesus toll, m\u00f6chten ihm \u00e4hnlich sein, und erhofften sich Best\u00e4tigung und Anerkennung aus der Gruppe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir alle wissen, wie das mit dem Dazugeh\u00f6ren bei solchen Gruppen ist: Man muss etwas dazu tun, dass man dazugeh\u00f6rt. Und es kann passieren, dass man irgendwann nicht mehr dabei ist. Weil man f\u00fcr sich selbst entscheidet, dass es nicht mehr passt, oder weil die Anderen signalisieren: Eigentlich geh\u00f6rst du gar nicht mehr richtig dazu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber Jesus sagt: &nbsp;Familie! Ihr seid Familie! <br>Und wenn ihr hier dazu geh\u00f6rt, dann bleibt ihr ein Teil meiner Familie. Und das f\u00fcr immer! Und ihr seid es einfach, weil ihr es seid! Ihr m\u00fcsst nichts daf\u00fcr tun und nichts leisten.<br>Und wenn es Zerw\u00fcfnisse gibt, wenn einer dann doch einen anderen Weg geht und nichts mehr von uns wissen will: Er wird immer Familienmitglied bleiben, auch wenn es furchtbar schmerzt, dass er uns den R\u00fccken gekehrt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Familie \u2013 Br\u00fcder und Schwestern Jesu. Sp\u00e4testens jetzt merkt man auch, wie das mit der christlichen Taufe zusammenh\u00e4ngt: Durch die Taufe werden wir zu Kindern Gottes erkl\u00e4rt. Zu Schwestern und Br\u00fcdern Jesu.<br>Das bleiben wir lebenslang. Da kann uns nichts trennen. Da gibt es keine Aufl\u00f6sung. Aus der Kirche kann man austreten, aber man kann sich nicht \u201centtaufen\u201d. Familie eben &#8211; lebenslang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als junger Bub habe ich einmal einen Konflikt in der Familie eines Freundes mitbekommen. Eine seiner Schwestern war ein recht verr\u00fcckter Vogel, da hat es daheim oft Konflikte gegeben \u2013 und mit 18 Jahren ist sie dann im Streit von daheim ausgezogen. Irgendwann sagte die Mutter:  \u201cDie Karola ist nicht mehr meine Tochter!\u201d Das fand ich furchtbar. Und zugleich nat\u00fcrlich auch absurd. Denn sie war ja weiterhin ihre Tochter. Das macht doch Familie aus &#8211; dass man diese unsichtbare Schnur nicht durchtrennen kann! <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umso besser versteht man jetzt, weshalb Jesus mit dem\nverlorenen Sohn genau so eine Familien-Geschichte erz\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcbrigens: Da gibt es auch keine Geschwister zweiter Klasse. Ja, sie sind vielleicht unterschiedlich alt, mit verschieden ausgepr\u00e4gten Familiensinn. Aber keine ist \u201cmehr\u201d Schwester als die anderen. Auch in der Familie Jesu: Der fr\u00f6mmste Pfarrrer und die skeptischste Zweiflerin &#8211;  beide sind ohne Unterschied Geschwister Jesu. Es gibt kein \u201cbisschen\u201d Bruder oder Schwester. Man ist es, oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Geschwister sind auch &nbsp;unterschiedlich<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind eine Gro\u00dffamilie, die viele sehr verschiedene K\u00f6pfe hat. Schon die 12 J\u00fcnger &nbsp;Jesu waren ein buntes V\u00f6lkchen, wo es hie und da auch intern geknirscht hat. <br>Nicht weniger leben wir Christen heute als Geschwister mit sehr unterschiedlichen Charakterz\u00fcgen und Pr\u00e4gungen. Schon allein in so einer kleinen Gemeinde wie Wilhelmsdorf\/Brunn.\nWir ticken unterschiedlich \u2013 auch in Glaubensfragen. Aber als Geschwister sind\nwir ein Teil der gleichen Familie. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht anders ist das ja mit \u201cGeschwister-Kirchen\u201d \u2013 ob es die r\u00f6misch-katholische Kirche ist oder auch unsere Partner in Papua-Neuguinea: Die einen erscheinen uns n\u00e4her, mit den anderen fremdeln wir. Aber sie sind unsere Familie. Als die Delegation unseres Dekanats in Amron aus Papua-Neuguinea zur\u00fcckkam hatten sie auch erlebt, was es hei\u00dft: Dass Menschen da nicht nur ihren evangelischen Glauben anders leben, sondern dass auch ihr ganzes Leben &#8211; ihre Werte, Ziele W\u00fcnsche und inneren Haltungen &#8211; in vielem kaum mit unserem westlichen Denken zusammenzubringen ist. Und es ist nicht ganz einfach, da offen miteinander zu reden, ohne innerlich gleichzeitig zu denken: Das uns das m\u00fcsste sich bei euch aber noch ver\u00e4ndern. <br>Und wie es in der Familie so ist: Es wird immer Streit, Konflikte, Animosit\u00e4ten und Lieblings-Geschwister geben.  <br>Wir wissen: \u201eFreunde kann man sich aussuchen, seine Familie aber nicht\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Apfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Liebe Gemeinde,<br>ich komme zum letzten Satz, den Jesus in diesem Moment sagt: <em>Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Irgendwie scheint er nicht so recht zu dem zu passen, was ich bisher gesagt habe. Gibt es jetzt doch eine Bedingung f\u00fcr die Familien-Zugeh\u00f6rigkeit? Je nachdem, was ich tue, bin ich entweder Jesu Bruder und dann zeitweise nicht. Auf dem ersten Blick k\u00f6nnte man es so verstehen. Aber es passt nicht!<br>Denn das w\u00fcrde die Geschichte vom verlorenen Sohn auf den Kopf stellen und alles, was Martin Luther einst in der Bibel entdeckt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber vielleicht muss man den Satz anders herum lesen. Dazu f\u00e4llt mir ein:<br>Da stehe ich auf einer Kirchweih, und jemand will mir erkl\u00e4ren, dass da dr\u00fcben die Kinder der Kollegin stehen. Aber ich bin mal wieder etwas schwer von Begriff, bis der Andere sagt: \u201cDie drei, mit den schwarzen Locken, das sind die Kinder von Thabea.\u201d \u2013 Ahhhh, da f\u00e4llt bei mir der Groschen: Logisch! Die Thabea hat ja auch so einen rappelschwarzen Lockenkopf. Das mir das nicht eher aufgefallen ist. \u201cDenn der Apfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm.\u201d Schwarze Locken alltenthalben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine\nSchwester und meine Mutter: <\/em>\u201cDer Apfel f\u00e4llt nicht\nweit vom Stamm.\u201d Wenn du wissen willst, wer zur Familie Jesu geh\u00f6rt, musst du\nblo\u00df drauf schauen, wie so sind. Suche nach den Menschen, die Liebe leben, die\nHoffnung pflegen, die Br\u00fccken bauen. Dann hast du sie gefunden. Die Familie Jesu.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">War es das, was Jesus gemeint hat? \u201c<em>An ihren Fr\u00fcchten sollt ihr sie erkennen<\/em>\u201d \u2013 das hat er ja schon an anderer Stelle gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich hat das auch etwas von einem mahnenden Zeigefinger. Aber das kennt ja jeder, der Teil einer Familie ist: Dass jede Familie ihre eigene Kultur und Werte pflegt. Dass es Dinge gibt, die ihnen wichtig sind, und solche, die f\u00fcr sie wenig Bedeutung haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wenn Familie gelingt, dann wird man an den Kindern\nerkennen, welches Elternhaus sie gepr\u00e4gt hat. So ist unseren Jesus auch\nwichtig, dass man an uns erkennt, dass wir zu seiner Familie geh\u00f6ren. Denn der\nApfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amen<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mk 3, 31-35 Es gibt \u00c4rger in der Familie um Jesus. Wer sind seine wirklichen Geschwister? Die Szene in Mk 3 l\u00e4sst uns fragen, was es bedeutet, wenn wir uns als Schwestern und Br\u00fcder Jesu verstehen. 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