{"id":3699,"date":"2018-12-22T16:37:59","date_gmt":"2018-12-22T15:37:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3699"},"modified":"2018-12-24T10:19:36","modified_gmt":"2018-12-24T09:19:36","slug":"lied-predigt-200-jahre-stille-nacht-24-dezember-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3699","title":{"rendered":"Lied-Predigt: 200 Jahre &#8222;Stille Nacht&#8220;, 24. Dezember 2018"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"647\" data-attachment-id=\"3700\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=3700\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?fit=915%2C673&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"915,673\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Autograph_Mohr_Stille_Nacht\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?fit=880%2C647&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?resize=880%2C647&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-3700\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?w=915&amp;ssl=1 915w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?resize=300%2C221&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?resize=768%2C565&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?resize=400%2C294&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?resize=150%2C110&amp;ssl=1 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\">200 Jahre Stille Nacht<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background has-luminous-vivid-amber-background-color\">Die Predigt betrachtet die Entstehungsgeschichte des Liedes, seine Rolle beim &#8222;Weihnachtsfrieden 1914&#8220;, und das lachende Jesuskind, das uns manchmal auch auslacht.<br>Nach den einzelnen Abschnitten werden die Verse des Liedes gesungen, wobei es jedes mal einen Auftrag gibt &#8222;wie&#8220; das Lied jetzt mal gesungen werden sollte.<br><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>200 Jahre alt ist das Lied \u201eStille Nacht, heilige Nacht\u201d. <br>\n200 Jahre &#8211; von vielen geliebt wie kein Anderes. \u201eErst wenn das Licht am Ende des Gottesdienstes ausgeht und wir Stille Nacht singen, dann ist es wirklich Weihnachten\u201d &#8211; das h\u00f6re ich immer wieder<br>\nAndere Menschen k\u00f6nnen diesem Lied so gar nichts abgewinnen &#8211; zu schlicht, zu kitschig.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal ist es nicht verkehrt, einen Blick auf die Geschichte eines Liedes zu werfen. Um ein bisschen zu verstehen, was hinter diesen Zeilen steckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn eigentlich ist der Text noch 2 Jahre \u00e4lter: Der junge Priester Joseph Mohr hat diese Zeilen 1816 geschrieben.<br>\nGerade 24 Jahre war er da. Ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher junger Mann. Aufgewachsen in Salzburg, Sohn einer ledigen Mutter, der Vater war aus der Armee desertiert und verschwunden. F\u00fcr damalige zeit eine Riesenschande. Als Pate hatte sich niemand anderes gefunden, als der Henker von Salzburg. Schlechter konnte ein Start ins Leben kaum laufen.<br>\nAber Joseph Mohr war ein Junge mit vielen Talenten. Das entdeckte auch der \u00f6rtliche Domvikar. Der erm\u00f6glichte dem kleinen Josef den Besuch des Gymnasiums und das Philosophiestudium. Sp\u00e4ter entschied Josef sich dazu, Priester zu werden &#8211; und nach vier Jahren im Priesterseminar trat er seine erste Stelle als Hilfspriester in Mariapfarr an.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das war 1816 &#8211; und es waren schwierige Zeiten.  \u00dcberall sp\u00fcrte man noch die Folgen der Kriege mit Napoleon. Salzburg fiel an \u00d6sterreich und verlor ein Viertel seiner Bev\u00f6lkerung. Und dann war da ein Sommer, der keiner war. Ein gigantischer Vukanausbruch in Indonesien hatte das Weltklima durcheinander gebracht. Die Temperaturen fielen, es gab verheerende Unwetter, und in Teilen Europas Ernteausf\u00e4lle, so dass die Lebenmittelpreise sich in manchen Regionen verdreifachten. F\u00fcr viele Menschen stand die Welt auf dem Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>In jenem Jahr schrieb Josef Mohr sein Gedicht \u201eStille Nacht, heilige Nacht\u201d. Sechs Strophen hatte es. <br>\nSechs Strophen &#8211; Verse gegen die Verzweiflung in scheinbar hoffnungsloser Zeit.<br>\nVerse die von Jesus als unserem Bruder sprechen, von Gott, der unsere Welt vor Schlimmerem verschonen will.<br>\nEin Trost-Lied f\u00fcr seine Gemeinde &#8211; vielleicht auch f\u00fcr ihn selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter wird Mohr nach Oberndorf versetzt. Eine kleine Gemeinde 20 km n\u00f6rdlich von Salzburg. Dort freundet er sich mit dem Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber an. Auch er ist noch jung, verdienst sich als Organist der Kirchengemeinde ein bisschen Geld dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja \u2026 und dann passierte etwas, was Pfarrer und Organisten bis heute kennen: Dass der Pfarrer am Heiligen Abend auf dem letzten Dr\u00fccker mit irgend einer Idee kommt: Du, ich hab da ein Gedicht, da k\u00f6nnt man doch ein Lied draus machen. Due hast doch immer so sch\u00f6ne Ideen f\u00fcr einf\u00fchlsame Melodien. Schaffst du das bis heute Abend?<br>\nFranz Xaver Gruber hat es geschafft, und so haben der Pfarrer Mohr und der Lehrer Gruber, zur Gitarre nach dem Ende der Christmette ihrer kleinen Gemeinde das Lied zweistimmig vorgesungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Stille Nacht war geboren.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte jetzt den ersten Vers mit Ihnen singen. Ein bisschen so, wie damals vor 200 Jahren. Ich denke, dass sich die beiden M\u00e4nner ihrer Sache ja auch nicht 100%ig sicher waren &#8211; wer wei\u00df, wie oft die es zusammen proben konnten.<br>\nVielleicht schaffen wir es ja auch. Diesen Vers leise, sich von Zeile zu Zeile tastend singen.<br>\nWohl auch mit dem inneren Bild: Dass da jetzt ja das Kind in der Krippe schl\u00e4ft, und nicht von uns geweckt werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>VERS 1<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Josef Mohr ist mit 56 Jahren gestorben. Er hat nicht mehr erleben k\u00f6nnen, mit welchem Erfolg sich sein Lied \u00fcber Europa und schlie\u00dflich in die ganze Welt verbreitet hat. Es hei\u00dft, dass es in \u00fcber 300 Sprachen und Dialekte \u00fcbersetzt worden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nicht diese Zahlen sind das Wichtige &#8211; eher, was dieses Lied ausdr\u00fcckt. Der Blick auf einen Gott der zu denen kommt, die ihn wirklich n\u00f6tig haben.<br>\nDie Sehnsucht, die in den Worten der Verse gar nicht so sehr zu finden ist, sondern eher im Gesamten des Lieds zu sp\u00fcren ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Vers greift das Lied die Szene auf den Feldern bei den Hirten auf. Sie hocken im Dunkel, vielleicht lodert irgendwo ein Lagerfeuer. Eine triste Angelegenheit. Da mitten hinein kommt die Botschaft der Engel. \u201eEhre sei Gott in der H\u00f6he und Friede auf Erden\u201d. Licht im Dunkel &#8211; drau\u00dfen auf dem Feld. Pl\u00f6tzlich kommt die Botschaft, die alles ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Knapp 100 Jahre nach dem ersten \u201eStille Nacht\u201d hocken auch viele nachts drau\u00dfen auf den Feldern in der K\u00e4lte &#8211; am Heiligen Abend. Dunkel ist es &#8211; nass und dreckig. Am 24. Dezember 1914.<br>\nSie h\u00fcten keine Schafe und sind auch keine Hirten. Sie sind Soldaten und h\u00fcten die Westfront in Flandern. Auch am Heiligen Abend im Jahr 1914. Deutsche auf der einen und Engl\u00e4nder auf der anderen Seite. Sie hocken in ihren Sch\u00fctzengr\u00e4ben, bereit auf alles zu schie\u00dfen, was sich auf der Gegenseite bewegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Aber an diesem Abend geschieht, was keiner f\u00fcr m\u00f6glich gehalten h\u00e4tte. Die Deutschen stellen kleine Weihnachtsb\u00e4ume an den Rand der Sch\u00fctzengr\u00e4ben. Einige Kerzen dazu. Weihnachten mitten in der H\u00f6lle des Stellungskriegs.<br>\nDa sehen sie auf der anderen Seite auch Lichter &#8211; Kerzen. Und sie h\u00f6ren Rufe: \u201eFrohe Weihnachten &#8211; Soldaten\u201d. Bald rufen sie auf englisch zur\u00fcck \u201eMerry Christmas &#8211; Soldier\u201d. Es wird gewunken &#8211; und es f\u00e4llt kein Schuss. <br>\nDann rufen welche, man k\u00f6nne sich doch in der Mitte treffen. <br>\nSoll man das wagen? Die sichere Deckung verlassen? Was, wenn es eine Falle ist? Schlie\u00dflich gibt es kein Halten. Deutsche und Engl\u00e4nder rennen aufeinander zu. Einige zun\u00e4chst mit erhobenen H\u00e4nden. Im Niemandsland kommen sie zusammen. Gl\u00fcckw\u00fcnsche. Man teilt Zigaretten. Proviant &#8211; die Engl\u00e4nder bringen Christmas-Pudding mit. Sie nehmen sich in den Arm &#8211; schlie\u00dfen Freundschaft &#8211; obwohl sie am Morgen noch aufeinander geschossen hatten. Sie tauschen Adressen aus, f\u00fcr die Zeit nach dem Krieg. Sie hatten es einfach satt, das K\u00e4mpfen und Blutvergie\u00dfen.<br>\nDann singen sie &#8211; Stille Nacht, Heilige Nacht &#8211; und die Engl\u00e4nder kennen das Lied auch\u201d Silent Night, Holy Night\u201d. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein Lied &#8211; zwei Sprachen &#8211; eine Melodie. F\u00fcr ein paar Stunden \u201eFriede auf Erden\u201d. Nur f\u00fcr ein paar Stunden &#8211; aber immerhin.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ruf der himmlischen Heerscharen erschallt nicht \u00fcber einer Idylle. Er gilt einer Welt, die so viel braucht. <br>\nFrieden &#8211; Vers\u00f6hnung &#8211; einen, der diese Welt mitnimmt, auf den schwierigen Weg der vorbehaltlosen Liebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Singen wir nun den zweiten Vers. Vielleicht schaffen wir es, den Ruf der Engel \u201eHalleluja\u201d und \u201eChrist der Retter ist da\u201d mit all seiner Wucht und Freunde erschallen zu lassen. Was umgekehrt bedeutet, dass wir die anderen Teile des Verses ein bisschen zur\u00fcckhaltender singen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>VERS 2<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stille Nacht, heilige Nacht!  Gottes Sohn, o wie lacht Lieb aus deinem g\u00f6ttlichen Mund, \u2026<br>\nIch gebe zu das ist nicht so mein Vers. Der ist mir schon ein bisschen zu kitschig \u2026 aber \u2026 so ein lachendes Jesuskind hat auch schon etwas. <br>\nWenn ich Kleinkinder erlebe, wie sie kichern, und glucksen und sich scheinbar ohne erkennbaren Grund am\u00fcsieren, fr\u00f6hlich sind. Das ist einfach sch\u00f6n. <\/p>\n\n\n\n<p>Da haben die Kinder uns wirklich etwas voraus: da braucht es nicht viel, und das Haus ist voller Lachen und Heiterkeit. Da k\u00f6nnte man neidisch werden:<br>\nDenn diese Leichtigkeit ist uns ja oft genug abhanden gekommen. Weil wir als Erwachsene erkennen, das nicht alles so einfach und lustig ist, wie die Kinder sich das vorstellen. Wir tragen die Last der Verantwortung, wir kennen oft genug auch die Kehrseite der scheinbar sch\u00f6nen Dinge. Wir machen uns einen Kopf um die Zukunft, und oft genug bereitet uns auch noch die Vergangenheit tr\u00fcbe Gedanken. &#8211; So sind wir halt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kann es sein, dass Jesus auch in sp\u00e4teren Jahren noch etwas vom unbeschwert strahlenden Kind in der Krippe hat? Der sich einfach fallen lassen kann \u2026 in die Arme des himmlischen Vaters? \u201eSorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; (\u2026) Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die V\u00f6gel unter dem Himmel an: Sie s\u00e4en nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ern\u00e4hrt sie doch.\u201d (Mt 5,25f)<\/p>\n\n\n\n<p>Und ich denke an die M\u00e4nner, die zu ihm kamen um eine Ehebrecherin zu steinigen und da wollten sie seine Meinung. Und Jesus schaut gar nicht hin, sondern malt in aller Seelenruhe Bilder in den Sand. <br>\nDas war seine Art, sie auszulachen! Ja was wollt ihr denn von mir? Ihr kommt da aufgeblasen und selbstgerecht daher und habt selber genug Dreck am Stecken \u2026 habt ihr denn nichts besseres zu tun als diese Frau zu verurteilen? Sagt mal, ich hoffe, dass ihr euch in den n\u00e4chsten 2000 Jahren Menschheitsgeschichte mal ein kreativeres Hobby sucht, als immer \u00fcber die anderen herzuziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube Jesus hat mit uns viel zu lachen. <br>\nWo ich meine, wieder alles 100%ig richtig machen zu m\u00fcssen. <br>\nWenn ich meine, Weihnachten kann nicht stattfinden, weil ja nicht alle Geschenke so gekommen sind, wie bestellt.<br>\nWenn ich versuche, mir genau zu erkl\u00e4ren, wie das mit Gott wirklich ist, weil dies oder jenes halt nicht mit meiner Vorstellung von Gott zusammenpasst.<br>\n\u00dcberhaupt wo ich mich mal wieder viel zu wichtig nehme und der Meinung bin, an meinem Handeln und Entscheiden h\u00e4ngt die Zukunft der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Da sp\u00fcre ich ihn l\u00e4cheln.<br>\nAch du \u2026 du meinst es ja gut \u2026 aber vertrau mir: <br>\nDie Welt hat Gott in der Hand &#8211; und das ist auch gut so.<br>\nUnd dass ER es gut mit euch Menschen meint, ist ja auch klar &#8211; h\u00e4tte er sonst je die Idee gehabt- als Kind in der Krippe in eure Welt zu kommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Singen wir nun den dritten Vers. <br>\nAch \u2026 hat ihnen schon jemand gesagt, das man es tats\u00e4chlich h\u00f6ren kann, ob jemand beim Singen breit l\u00e4chelt? Ich denke, das sollten wir jetzt gleich mal versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>VERS 3<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n\n\n\n<p>So viel Stille Nacht, heilige Nacht!<br>\nDas 200 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um ist anscheinend an den Fernsehsendern auch nicht vor\u00fcbergegangen. Keine Weihnachtsshow, ohne dass \u201eStille Nacht\u201d nicht mindestens zwei Mal vorkommt. Einmal festlich, wie man es kennt, und dann irgendwie verwurstet als Gospel, Reggae, Hiphop oder sonstwie. Ein Fernsehabend und 8 mal \u201eStille Nacht\u201d <br>\nNunja, wenn man am Wochenende oder heute fr\u00fch etwas ausf\u00fchrlicher einkaufen gegangen ist, hat man wahrscheinlich auch mindestens 4 mal \u201eLast Christmas, i gave you my heart\u201d geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weihnachten lebt die Wiederholung:<br>\nChrisbaum &#8211; Kugeln &#8211; Krippenspiel &#8211; im Grunde feiern wir an Weihnachten alle Jahre das gleiche. Und es h\u00e4ngt uns doch nicht vom Hals raus.<br>\n\u201eIch sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen;\u201d hat Paul Gerhard in seinem Lied \u201eIch steh an deiner Krippen hier\u201d gedichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>An Weihnachten kann man sich eigentlich nicht satt sehen.<br>\nIrgendwann kann man keine Pl\u00e4tzchen mehr sehen <br>\nirgendwann halte ich die blinkenden Lichterketten nicht mehr aus,<br>\nirgendwann schalte ich beim f\u00fcnften Weihnachtslied in Folge das Radio aus.<br>\nAber dass Gott mich liebt &#8211; dass er auch f\u00fcr mich dieses Kind auf unsere Welt geschickt hat &#8211; obwohl er doch wei\u00df, wie ich so ticke \u2026 das bleibt geheimnisvoll und faszinierend &#8211;  das kann ich nicht oft genug h\u00f6ren.<br>\nAmen <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>200 Jahre Stille Nacht Die Predigt betrachtet die Entstehungsgeschichte des Liedes, seine Rolle beim &#8222;Weihnachtsfrieden 1914&#8220;, und das lachende Jesuskind, das uns manchmal auch auslacht.Nach den einzelnen Abschnitten werden die Verse des Liedes gesungen, wobei es jedes mal einen Auftrag gibt &#8222;wie&#8220; das Lied jetzt mal gesungen werden sollte. Liebe\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3699\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3700,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[802],"tags":[161,33,89],"class_list":["post-3699","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-predigten-2018","tag-heilig-abend","tag-heiligabend","tag-weihnachten"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Autograph_Mohr_Stille_Nacht.png?fit=915%2C673&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4BNB2-XF","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3699"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3699\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3706,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3699\/revisions\/3706"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}