{"id":3511,"date":"2018-09-30T09:00:33","date_gmt":"2018-09-30T07:00:33","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=3511"},"modified":"2018-10-04T16:40:54","modified_gmt":"2018-10-04T14:40:54","slug":"lieder-predigt-lieder-die-kreise-ziehen-zum-jubilaeum-des-singvereins-30-september-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3511","title":{"rendered":"Lieder-Predigt: Lieder, die Kreise ziehen (Zum Jubil\u00e4um des Singvereins) 30. September 2018"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><a href=\"http:\/\/pastors-home.de\/?attachment_id=3513\" rel=\"attachment wp-att-3513\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"3513\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=3513\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?fit=2560%2C1934&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2560,1934\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"20160510_152402\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?fit=880%2C664&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-3513\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-300x227.jpg?resize=300%2C227\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=300%2C227&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=1024%2C773&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=768%2C580&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=1536%2C1160&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=2048%2C1547&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=397%2C300&amp;ssl=1 397w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=150%2C113&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?resize=199%2C150&amp;ssl=1 199w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/20160510_152402-e1538246490605-scaled.jpg?w=1760&amp;ssl=1 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In dieser Predigt werden vier Lieder (die w\u00e4hrend der Gottesdienstes gesungen werden) nacheinander betrachtet. Tipp: Jeder neue Abschnitt wird von der Orgel mit einer kurzen Paraphrase der Liedmelodie eingeleitet. Folgende Lieder werden aufgenommen:<br \/>\nEG 325 Sollt ich meinem Gott nicht singen (Paul Gerhardt, 1652)<br \/>\nEG 243 Lob Gott getrost mit Singen (B\u00f6hmische Br\u00fcder, 1545)<br \/>\nEG 398 In dir ist Freude ( Melodie: Giovanni Giacomo Gastoldi 1591)<br \/>\nBT 645 Ins Wasser f\u00e4llt ein Stein (Manfred Siebald, 1973)<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Sollt ich meinem Gott nicht singen?<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Sollt ich ihm nicht dankbar sein?<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Denn ich seh in allen Dingen,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>wie so gut er&#8217;s mit mir mein&#8216;.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ein Loblied in besten Sinne haben wir eben vom Chor Ad libitum geh\u00f6rt. Aus jedem Vers krabbelt die Erkenntnis: \u201eGott meint es gut mit mir\u201d. Ganze 10 Verse lang ist das Lied eigentlich. Alle Verse nacheinander zu singen, das w\u00e4re nicht nur ganz sch\u00f6n lang &#8211; sondern auch anstrengend &#8230; denn die Gedanken, die Paul Gerhardt in diesem Lied entwickelt, sind viel tiefer, als man es von einem Loblied erwarten w\u00fcrde. Den Paul Gerhard verkn\u00fcpft in diesen Versen sein eigenes Leben, sein eigenes Dasein &#8211; das ja von vielen tragischen Ereignissen durchzogen war &#8211; mit der Sicht, dass Gott es gut mit ihm meint.<br \/>\nEr macht sich daran, in dem, was ihm an Schlimmen widerf\u00e4hrt, doch Aspekte des Guten zu entdecken. Manchmal in einer Sprache, die uns nach \u00fcber 300 Jahren schon recht fremd wirkt &#8211; aber in Kern ist es lohnenswert, mit ihm hie und da nach dem Guten in all dem Schweren zu suchen.<!--more--><\/p>\n<p>So entdeckt er beispielsweise: Da, wo er an seine Grenzen kommt, wo er an seinem \u201eich schaff es nicht&#8220; zu verzweifeln scheint &#8230;. darin steckt auch Freiheit. Zu erkennen: Ich muss nicht alles k\u00f6nnen &#8211; Und zu erleben, welcher Stein vom Herzen f\u00e4llt, wenn man die H\u00e4nde faltet und seinen Gott sagt: Ich komme da nicht weiter &#8211; hilf mir, oder es bleibt so, wie es ist.<\/p>\n<p>Immer wieder lernt Paul Gerhardt: Das Schlimme im Leben war mir letztlich nicht nur eine Last, sondern hat meinem Leben auch Positives geschenkt. Und sein gro\u00dfes Charisma war es, genau auf diesen positiven Aspekt zu schauen, und daraus f\u00fcr sich selbst immer wieder Kraft und Lebensmut zu beziehen.<\/p>\n<p>Im Bild gesprochen: Paul Gerhard betrachtet einen gro\u00dfen Haufen Mist und entdeckt, dass an dessen Rand dann doch eine sch\u00f6ne Blume aufgegangen ist. Paul entscheidet sich, sich \u00fcber die Blume zu freuen und dar\u00fcber ein fr\u00f6hliches Lied zu schreiben.<\/p>\n<p>Uns erscheint das manchmal seltsam. Denn wir wissen einiges \u00fcber Paul Gerhards Leben, die schlimmen Schicksalsschl\u00e4ge in der Familie, die gescheiterte Karriere &#8211; und dann sehen wir, wie viel Dankbarkeit und Zuversicht in seinen Liedern steckt. Wie passt denn das zusammen?<\/p>\n<p>Vielleicht lieht es daran, dass wir so gerne eben mit Entsetzen auf den Misthaufen schauen &#8230;. und die kleine bezaubernde Blume der Liebe Gottes am Rand des Misthaufens nicht sehen, oder nicht wert sch\u00e4tzen.<\/p>\n<p><em><strong>Lob Gott getrost mit Singen,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>frohlock, du christlich Schar!<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Dir soll es nicht misslingen,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Gott hilft dir immerdar.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Ob du gleich hier musst tragen<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>viel Widerw\u00e4rtigkeit,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>sollst du doch nicht verzagen;<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>er hilft aus allem Leid.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Manchmal, ja manchmal gelingt es nicht einmal, die Blume am Rande des Misthaufens zu entdecken &#8211; weil man n\u00e4mlich bis zum Hals drin steckt. Dieses Lied aus der Tradition der B\u00f6hmischen Br\u00fcder um 1550 l\u00e4sst jede Menge Konflikte und Gefahren erahnen, denen die Verfasser als religi\u00f6se Minderheit ausgesetzt waren.<br \/>\nDas waren nicht so sehr pers\u00f6nliche Probleme. Die ganze Welt war das Problem. Gef\u00fchlt stand die Welt auf dem Kopf. Alles war im Wandel, die eigene Zukunft wurde fraglich. Die M\u00e4chtigen agierten teilweise wie entfesselt &#8211; man konnte sich auf nichts verlassen.<br \/>\nUnd auch die kirchliche Landschaft war im Umbruch. Die B\u00f6hmischen Br\u00fcder hatten in der Katholischen Kirche einen m\u00e4chtigen Gegner, der sie verfolgen lie\u00df, aber auf der anderen Seite konnten sie mit der aufstrebenden Reformation und Luther auch nichts anfangen. Es f\u00fchlte sich so an, als w\u00fcrden sie zwischen den Zahnr\u00e4dern dieser beiden gro\u00dfen Player allm\u00e4hlich zerquetscht.<\/p>\n<p>Wo sollen wir hin, was ist richtig, was ist falsch? Hat diese Welt f\u00fcr uns \u00fcberhaupt eine Zukunft?<br \/>\nDiese Fragen hat man sich stellen m\u00fcssen. Und die Antwort haben wir vorhin in allen 6 Strophen gesungen. Diese trotzige Lied \u201elob Gott getrost mit singen\u201d. Ja, trotzig ist es! Und auch ein bisschen rotzig &#8211; weil es auf das ganze Krisengeschrei und \u201esich-selber-fertigmachen\u201d pfeift!<br \/>\nWir wissen nicht, wie es weitergehen kann, und ob es uns in 20 Jahren noch gibt &#8211; aber: Wir sind zuversichtlich, weil Gott uns seine Hilfe versprochen hat! Basta!<br \/>\nJede Strophe hat ein neues Argument daf\u00fcr, dass wir nicht verzweifeln sollen:<br \/>\n&#8211; Gott hat doch geschworen, dich nicht zu verlassen!<br \/>\n&#8211; So, wie eine Mutter ihr chaotisches Kind nie aufgibt &#8211; mindestens so sehr h\u00e4lt Gott an dir fest.<br \/>\n&#8211; Wenn jetzt manches bei der Kirche in die Br\u00fcche geht, ist es gut so, weil Gott vieles erneuern will.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nein Lied, das man immer wieder gut h\u00f6ren kann. Gerade, weil es Mut macht: Zu vertrauen, dass unser Sch\u00f6pfer diese Welt weiterhin in der Hand hat. Dass seine Treue bleibt.<br \/>\nWenn ich mich mal wieder frage, was wird hier auf unserem Planeten eigentlich zur Zeit gespielt, wer steuert die gro\u00dfen Zahnr\u00e4der der Politik und Weltwirtschaft? Wo geht das alles hin? Und ist es nicht l\u00e4ngst klar, dass keiner mehr nach uns fragt?<\/p>\n<p>Dann tut mir so manche dieser Zeilen gut:<br \/>\nDarum la\u00df dich nicht schrecken, o du christgl\u00e4ub&#8217;ge Schar! Gott wird dir Hilf erwecken und dein selbst nehmen wahr.<\/p>\n<p><strong>In dir ist Freude in allem Leide,<\/strong><br \/>\n<strong>o du s\u00fc\u00dfer Jesu Christ!<\/strong><\/p>\n<p>Das nennen wir einen Tapetenwechsel! Diese Melodie nimmt mich mit nach Italien. Ein bisschen dolce vita. Leichtigkeit des Lebens. Der Priester Giovanni Giacomo Gastoldi aus Mantua hat 1591 dieses Tanzlied komponiert. Leichtf\u00fc\u00dfig im Dreivierteltakt.<br \/>\nUnd mit dem deutschen Text sieht man die Kinder Gottes f\u00f6rmlich ausgelassen umher tanzen. Manchmal muss man einfach raus aus dem Gr\u00fcbeln, aus den schweren Gedanken. \u201eIn dir ist Freude &#8230; in allem Leide\u201d.<\/p>\n<p>Und die Freude braucht ihren Platz. Es tut uns gut, die Sorgen, die Probleme, die Schatten des Vergangenheit auch einmal hinter uns zu lassen. Singen, tanzen, feiern lachen &#8211; gerade als Christen haben wir da die besten Voraussetzungen. Weil wir das Leid der Welt nicht selber tragen m\u00fcssen, sondern es in Gottes H\u00e4nde legen k\u00f6nnen. Wir d\u00fcrfen froh sein, auch wenn es auf dieser Welt immer genug Leid und Elend gibt.<\/p>\n<p>Schon Jesus musste mit dem Vorwurf leben, zu fr\u00f6hlich zu feiern: \u201eDer Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt, und sie sagen: Siehe, dieser Mensch ist ein Fresser und Weins\u00e4ufer\u201d.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberlege ob f\u00fcr manche von uns ein Chorprobenabend auch so ein Moment ist: Raus aus dem Alltag, aus dem Gw\u00e4rch oder der Einsamkeit daheim. Zusammensein, singen, quatschen, anschlie\u00dfend vielleicht noch f\u00fcr eine Stunde hoch in die Brennereistuben.<br \/>\n<em>Wir jubilieren und triumphieren,<\/em><br \/>\n<em>lieben und loben dein Macht dort droben<\/em><br \/>\n<em>mit Herz und Munde. Halleluja<br \/>\n<\/em>Ja, wenn wir singen, dann sind wir vielleicht tats\u00e4chlich ein bisschen den Engeln im Himmel nahe &#8211; sp\u00fcren diese Leichtigkeit der N\u00e4he Gottes.<\/p>\n<p><em><strong>Ins Wasser f\u00e4llt ein Stein,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>ganz heimlich, still und leise,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>und ist er noch so klein,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>er zieht doch weite Kreise.<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>Wo Gottes gro\u00dfe Liebe<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>in einen Menschen f\u00e4llt,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>da wirkt sie fort,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>in Tat und Wort,<\/strong><\/em><br \/>\n<em><strong>hinaus in unsre Welt.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Hinaus in unsere Welt &#8230;. was in uns ist, das sucht sich meist auch einen Weg nach au\u00dfen. Ob es unsere Fr\u00f6hlichkeit, unser Frust, oder die Liebe Gottes ist. Wenn wir singen, bringen wir Fluss in diese Bewegung zwischen \u201einnen\u201d und \u201eau\u00dfen\u201d.<br \/>\nDas eine Mal singen wir besonders inbr\u00fcnstig, weil ein Lied genau das trifft, was wir im Herzen empfinden.<br \/>\nEin anderes Mal sickert die Tonlage des Liedes langsam in mich hinein, ver\u00e4ndert meine Stimmung in die eine oder andere Richtung.<br \/>\nVon daher ist es nie egal, was man singt, oder was man sich an Musik so anh\u00f6rt.<br \/>\nEben weil Musik mehr ist, als das Zusammenspiel von Melodie und Text. Musik hat und ist eine Botschaft, und es ist wunderbar, wenn wir seit nunmehr 175 Jahren diesen Singverein haben, der mit Musik viel bewegt und transportiert. Mal Lieder, die vom Glauben singen, mal Volkslieder, die schmachtend selbst den letzten fr\u00e4nkischen Mumpfel ber\u00fchren.<\/p>\n<p>Man singt nie allein und bestimmt nicht vergeblich. Unsere Lieder, sollen Kreise ziehen &#8211; gerade wenn sie die Botschaft der Liebe Gottes weitertragen. Denn das hat unsere Welt nach wie vor t\u00e4glich n\u00f6tig.<br \/>\n<em>Wo Gottes gro\u00dfe Liebe in einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt<\/em><\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Predigt werden vier Lieder (die w\u00e4hrend der Gottesdienstes gesungen werden) nacheinander betrachtet. Tipp: Jeder neue Abschnitt wird von der Orgel mit einer kurzen Paraphrase der Liedmelodie eingeleitet. 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