{"id":3334,"date":"2018-02-17T14:38:37","date_gmt":"2018-02-17T13:38:37","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=3334"},"modified":"2018-02-17T14:38:37","modified_gmt":"2018-02-17T13:38:37","slug":"symbolpredigt-meine-inneren-akkus-18-februar-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=3334","title":{"rendered":"Symbolpredigt: Meine inneren Akkus &#8211; 18. Februar 2018"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><a href=\"http:\/\/pastors-home.de\/?attachment_id=3335\" rel=\"attachment wp-att-3335\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"3335\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=3335\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2560,1920\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.7&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;SM-G950F&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1518721314&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.2&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"batterie\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?fit=880%2C660&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-3335\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-300x225.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=400%2C300&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=150%2C113&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/batterie-scaled.jpg?w=1760&amp;ssl=1 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span style=\"color: #993366;\">Nicht nur das Smartphone hat einen Akku. Auch wir Menschen haben innere Energiereserven, die gepflegt und aufgeladen werde wollen. Die Predigt schaut darauf, wie Jesu mit seinen\u00a0 Akkus umgegangen ist, betrachtet Lade-Stationen und den Memory-Effekt.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>\u00fcberall haben wir sie: Akkus! Wiederaufladbare Batterien. Im Smartphone, unter der Motorhaube, im elektrischen Rasierapparat. Viele Menschen best\u00fccken auch ihre Elektroger\u00e4te oder Spielzeuge mit aufladbaren Batterien: Von der Taschenlampe bis zur Fernsteuerung &#8211; auch mein Funkmikrofon hier hat zwei Akkus drin. Heute werden die hoffentlich noch durchhalten, dann nehme ich sie mit nach Hause und lege sie ins Ladeger\u00e4t. Nach ein paar Stunden sind sie dann wieder voll und einsatzbereit.<!--more--><\/p>\n<p>Akkus sind wunderbare Energiequellen. Der Strom ist da, wenn ich ihn brauche. Allerdings nicht unendlich &#8211; irgendwann wird der Akku langsam leer, und ich muss sehen, dass ich ihn wieder auflade.<\/p>\n<p>In Sachen Energie ist das also ein auf und ab. Ein Wechsel zwischen 100%-Leistung und ziemlich ausgelutscht.<br \/>\nEigentlich geht es uns Menschen oft auch nicht anders. Unsere inneren Energie-Pegel ist ja auch nicht immer gleich, Wir verausgaben uns, tanken innerlich auf, sind manchmal unter Hochspannung und ein andermal ziemlich ausgepowert.<\/p>\n<p><em><strong>Jesu Akku-St\u00e4nde<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wenn ich an die Erz\u00e4hlung von Jesu Versuchung denke, sehe ich einen Jesus, der 40 Tage in der W\u00fcste gefastet hatte. Ich \u00fcberlege, ob da vielleicht die inneren Akkus von Jesus auch ziemlich am Ende waren, und darum der Versucher sich an ihn herangewagt hat. Aber Jesus hat es bew\u00e4ltigt und dem Versucher widerstanden. Immerhin: Wenn da steht \u201e<em>Da verlie\u00df ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel herzu und dienten ihm<\/em>\u201d(Mt 4,11), dann klingt das schon an, dass Jesus da wirklich am Ende seiner Kr\u00e4fte war.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\ndas Bild vom ausgepowerten Jesus blenden wir ganz gerne aus. Dabei haben wir an einigen Stellen Hinweise darauf, das Jesus auch seine inneren Akkus aufladen musste. Johannes schreibt zum Beispiel davon, dass er sich nach der Speisung der 5000 ganz schnell davon machte: \u201e<em>Da Jesus nun merkte, dass sie kommen w\u00fcrden und ihn ergreifen, um ihn zum K\u00f6nig zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er allein<\/em>\u201d (Joh 6,15). \u00c4hnlich war es in Garten Gethsemane kurz vor seiner Verhaftung. Als zitterndes H\u00e4ufchen Elend sucht er die Stille und Einsamkeit, betet zu Gott. Und er kommt zur\u00fcck mit Mut und einem klaren Weg: \u201e<em>Steht auf, lasst uns gehen! Siehe, der mich verr\u00e4t, ist nahe.<\/em>\u201d (Mk 14,42)<\/p>\n<p>Jesus braucht Pausen &#8211; sucht die Einsamkeit zum inneren Auftanken. Damit er dann seinen Weg weitergehen kann.<br \/>\nWenn wir das bei Jesus beobachten k\u00f6nnen, dann sollten wir uns nicht wundern, dass es bei uns nicht anders ist. Auf und ab: Mal k\u00f6nnte ich platzen vor innerem Antrieb und ein andermal qu\u00e4le ich mich morgens nur m\u00fchsam aus dem Bett und frage mich: Was ist da nur kaputt?<br \/>\nDa ist aber nichts kaputt: Ich bin ein Mensch &#8211; einer mit wechselnden Akku-St\u00e4nden.<\/p>\n<p><em><strong>Akku-Pflege<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wenn ich sehe, wie f\u00fcrsorglich die meisten mit ihren Smartphone-Akkus umgehen, da k\u00f6nnte man fast neidisch werden. \u00dcber Nacht wird es geladen. Wenn der Akkustand tags\u00fcber unter 20% sinkt, wird man schon nerv\u00f6s; man schaltet am Handy den Energiesparmodus an und schaut, ob man irgendwo ein passendes Netzteil oder eine Powerbank auftreiben kann. Keiner will es sich vorstellen, dass irgendwann das Akku auf Null geht und das Handy ausf\u00e4llt. Das w\u00e4re ja eine Katastrophe.<br \/>\nKomisch: Unsere inneren Akkus werden selten so verh\u00e4tschelt. Da tun wir ja manchmal so, als w\u00e4ren wir so ein Durazell-Hase. Einer, der scheinbar endlos \u00fcber Energie verf\u00fcgt. W\u00e4hrend die anderen l\u00e4ngst die Fl\u00fcgel h\u00e4ngen lassen &#8230; hei\u00dft es: \u201eAch das krieg ich schon noch irgendwie auch noch hin &#8230;. irgendwie muss es ja gehen. Pause machen? Einmal in aller Ruhe innerlich auftanken? Daf\u00fcr hab ich keine Zeit!\u201d<\/p>\n<p>Wen wundert es da, wenn man irgendwann tiefentladen in der Ecke sitzt:<br \/>\nAusgepowert, gereizt, \u00fcberfordert und ohne inneren Antrieb \u2026 und keiner wei\u00df genau, was da in einem gerade los ist.<br \/>\nEs gibt ja auch keine prozentgenaue Anzeige, wieviel inneren Akku wir Menschen gerade noch haben. Man kann versuchen, in sich selber hinein zu sp\u00fcren und zu erahnen, die es um meine inneren Reserven steht. Aber das ist wirklich nicht einfach, weil wir Menschen ja sehr komplexe und vielschichtige Gesch\u00f6pfe sind &#8211; und da ist auch jeder von seinem Herrgott mit unterschiedlicher Lade-Kapazit\u00e4t und Leistungsf\u00e4higkeit ausgestattet. Da gibt es keinen Standard und keine Norm, wie viel einer schaffen kann oder muss.<br \/>\nAber allen gleich ist: Wir m\u00fcssen irgendwann auftanken und unseren inneren Akku aufladen.<\/p>\n<p><em><strong>Lade-Stationen<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Ob unser Sch\u00f6pfer vielleicht deshalb nach der Erschaffung des Menschen auch gleich die Ladestation gebaut hat? Erst der Mensch, dann der Feiertag als Ruhetag! Das kann doch kein Zufall sein!<\/p>\n<p>Ruhe scheint wohl eine der wichtigsten Lade-Stationen f\u00fcr unseren inneren Akku zu sein. Der Sonntag als Tag, der nicht vollgestopft werden muss mit Dingen, die zu erledigen sind &#8211; sondern der dadurch uns innerlich aufl\u00e4dt, dass wir nichts tun m\u00fcssen. Nichts erledigen.<\/p>\n<p>Oder etwas tun, was anderen v\u00f6llig unn\u00fctz und sinnfrei erscheint: In einen Gottesdienst zu gehen &#8211; beispielsweise.<br \/>\nEhrlich: Er ist schon eine komische Veranstaltung. Da gehst du in die Kirche, siehst meistens die gleichen Gesichter. Bei den Liedern kennst du die meisten, einige davon singst du ganz gerne, andere sind nicht so dein Fall. Die biblischen Texte sind altbekannt. Und was der da vorne auf der Kanzel sagt &#8230; mit ein oder zwei Gedanken kannst du vielleicht tats\u00e4chlich etwas anfangen, aber so insgesamt ist nicht so viel faszinierendes dabei. Alles irgendwie schon mal geh\u00f6rt. Beten, ja, das h\u00e4tte ich daheim auch k\u00f6nnen &#8230;<\/p>\n<p>Und doch ist f\u00fcr nicht wenige Menschen diese Veranstaltung wichtig. Eine Ladestation f\u00fcr den inneren Akku. Energie f\u00fcr die Woche.<br \/>\nBei Gott angest\u00f6pselt &#8211; durch unserem Glauben.<\/p>\n<p><em><strong>Der Memory-Effekt<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nich m\u00f6chte noch auf etwas anderes schauen:<br \/>\nKennen Sie auch noch die Faustregel f\u00fcr Akkus, dass man sie regelm\u00e4\u00dfig ganz entladen soll, damit sie ihre volle Leistungsf\u00e4higkeit erhalten?<br \/>\nTats\u00e4chlich war es bei Nickel-Cadmium Akkus so: Wenn man die immer gleich nach einer kurzen Benutzung wieder aufgeladen hat, haben die sich sozusagen gemerkt, dass man nur ganz wenig Energie von ihnen verlangt. Und so haben sie immer mehr von ihrer urspr\u00fcnglichen Leistungsf\u00e4higkeit eingeb\u00fc\u00dft.<br \/>\nDas hei\u00dft, eine Batterie, die eigentlich locker 3 Stunden die Taschenlampe am Leuchten h\u00e4lt, gew\u00f6hnt sich dran, dass sie immer schon nach einem halbst\u00fcndigen Spaziergang geladen wird. So wird sie irgendwann schon nach 30 Minuten schlapp machen.<br \/>\nMemory-Effekt nennt man das. Moderne Akkus haben das nicht mehr &#8211; aber ich \u00fcberlege mir, ob es diesen Memory-Effekt in Glaubensfragen bei uns gibt.<\/p>\n<p>Da ist n\u00e4mlich die Frage, wieviel Energie meines Lebens zapfe ich aus meinem Glauben? Was erwarte ich mir von meinem Gott?<br \/>\nIst er der innerliche Pannenhelfer, der schnell mal zu Stelle sein soll, wenn ich f\u00fcr 5 Minuten die Krise habe? \u201eLieber Gott mach, dass ich den bl\u00f6den Schl\u00fcssel wiederfinde\u201d.<br \/>\nSch\u00f6n, wenn ich in solchen Situationen auch an Gott denke. Vor allem dann, wenn ich den Schl\u00fcssel finde und ihm dann danke sagen kann.<br \/>\nAber Sie merken, das ist ein kleines Projekt. Die 30 Minuten Taschenlampe.<\/p>\n<p>Aber wenn mal eine gro\u00dfe Krise kommt, weil es um viel mehr als um einen Schl\u00fcssel geht, und die Sache auch nicht schnell mal ausgestanden ist?<br \/>\nDa ist es ganz gut, wenn man schon vorher die Erfahrung gemacht hat, ich kann mit Gott reden &#8211; auch \u00fcber tiefgehende Fragen meines Lebens und \u00fcber Entscheidungen, die ich treffe. Wenn ich schon \u00f6fter mal in Krisen Gott nicht au\u00dfen vor gelassen habe. Wenn ich schon einmal den Mut gehabt habe, Gott um eigentlich Unm\u00f6gliches zu bitten &#8211; immer wieder &#8211; so lange bis sich Wunderbares ereignet, oder ich auch erleben muss, dass meine Gebete nicht erh\u00f6rt wurden.<\/p>\n<p>Memory-Effekt &#8211; das meint ja im positiven Sinn: Unser Glaube und unser Gottvertrauen sind auch eine Frage der Erfahrung. Und da ist es gut, Vertrauen und Hoffnung zu \u00fcben &#8211; mit unseren kleinen und auch den gro\u00dfen Erwartungen, die wir vor Gott haben. Damit wir das Potential unseres Glaubens auch aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen. Da steckt so viel drin, da w\u00e4re es doch schade, wenn wir da nur bei den Kleinigkeiten h\u00e4ngen blieben.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, so weit meine Gedanken zu unseren inneren Akkus. So w\u00fcnsche ich Ihnen eine Passionszeit mit gen\u00fcgend Zeit und Ruhe zum inneren Aufladen, gerade angesichts dessen, dass der Sonntag da eine ganz gute Ladestation ist.<br \/>\nUnd auch den Mut, sich von Ihrem Gott im Alltag etwas zu erwarten, mit ihm durch den Tag zu gehen &#8211; damit der Memory-Effekt seine guten Seiten entwickeln kann.<br \/>\nAmen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur das Smartphone hat einen Akku. Auch wir Menschen haben innere Energiereserven, die gepflegt und aufgeladen werde wollen. Die Predigt schaut darauf, wie Jesu mit seinen\u00a0 Akkus umgegangen ist, betrachtet Lade-Stationen und den Memory-Effekt. &nbsp; Liebe Gemeinde, \u00fcberall haben wir sie: Akkus! 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