{"id":2505,"date":"2015-10-31T18:04:44","date_gmt":"2015-10-31T17:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=2505"},"modified":"2018-10-26T08:47:36","modified_gmt":"2018-10-26T06:47:36","slug":"predigt-zum-reformationsfest-rechtfertigung-statt-selbstoptimierung-roemer-3-21-28-1-nov-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=2505","title":{"rendered":"Predigt zum Reformationsfest: Rechtfertigung statt Selbstoptimierung (R\u00f6mer 3, 21-28) 1. Nov 2015"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span style=\"color: #800080;\">498 <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2506\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=2506\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?fit=424%2C283&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"424,283\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;5.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;vladimirfloyd - Fotolia&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon EOS 5D Mark II&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1418496795&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;vladimirfloyd - Fotolia&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;85&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;young woman is bored and looking at herself in the mirror&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Photographee.eu &amp;#8211; Fotolia.com&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?fit=424%2C283&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-2506\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS-300x200.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"Photographee.eu - Fotolia.com\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?resize=150%2C100&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?resize=225%2C150&amp;ssl=1 225w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?w=424&amp;ssl=1 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Jahre nach dem Thesenanschlag ist die Angst vor der H\u00f6lle der Angst vor dem Urteil der anderen Menschen gewichen. &#8222;Bin ich in Ordnung, bin ich gut genug?&#8220; Mit dieser Frage geht es auf R\u00f6m 3, 21-28 zu.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Predigttext\u00a0 R\u00f6mer 8, 21-28 (\u00dcbersetzung: Hoffnung f\u00fcr alle)<\/em><\/strong><br \/>\n21 Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen k\u00f6nnen, n\u00e4mlich unabh\u00e4ngig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt.<br \/>\n22 Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit l\u00e4sst Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:<br \/>\n23 Alle sind S\u00fcnder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen k\u00f6nnte.<br \/>\n24 Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner G\u00fcte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erl\u00f6st hat.<!--more-->25 Um unsere Schuld zu s\u00fchnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz f\u00fcr uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die S\u00fcnden der Menschen ertragen;<br \/>\n26 er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt.<br \/>\n27 Bleibt uns denn nichts, womit wir uns vor Gott r\u00fchmen k\u00f6nnen? &#8211; Nein, gar nichts! Woher wissen wir das? Etwa durch das Gesetz, das unsere eigene Leistung verlangt? Nein! Nur durch den Glauben, der uns geschenkt ist.9<br \/>\n28 Also steht fest: Nicht wegen meiner guten Taten werde ich von meiner Schuld freigesprochen, sondern erst, wenn ich mein Vertrauen allein auf Jesus Christus setze.<\/p>\n<p><strong><em>Rechtfertigung &#8211; einst vor Gott &#8230; jetzt vor den Menschen<\/em><\/strong><br \/>\nLiebe Gemeinde\u00a0 &#8211; unser Predigttext geh\u00f6rt zu den zentralen Bibelstellen, die Luther geholfen haben, zu verstehen, wie Gott uns Menschen nach jesu Tod und Auferstehung sieht:<\/p>\n<p>Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt<br \/>\n&#8211; \u201eRechtfertigung des S\u00fcnders allein durch den Glauben\u201c<br \/>\n&#8211; \u201eVergebung unserer Schuld\u201c<br \/>\nDiese zentralen Gedanken der Reformation vor fast 500 Jahren sind uns mittlerweile in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen. Das Fegefeuer kennt man nur noch aus dem Geschichtsunterricht. Angst vor einem j\u00fcngsten Gericht ist ein Nischenph\u00e4nomen.<br \/>\nDass Gott uns sowieso vergibt und uns so annimmt, wie wir sind; das scheint sich als eine eigene Art von Glaubensbekenntnis zu etablieren. Wenn du fragst, worum es im Glauben geht: Immer wieder kommt das Bild eines universell-freundlichen Gottes, der sowieso nichts anderes will, als uns gl\u00fccklich zu machen, und dem deshalb so ziemlich alles andere egal ist.<\/p>\n<p>Erstaunlich, wie die Reformation diese Kirche durchdrungen hat. Dort wo einst die Angst vor Gott und die Verunsicherung, ob man denn Gottes Anforderungen gerecht wird, die Leute geplagt hat, da ist eine Freiheit gewachsen, die sich Luther nie h\u00e4tte tr\u00e4umen lassen.<\/p>\n<p>Denn er kannte das aus eigener Erfahrung: den Zwang alles richtig zu machen, sich den gesetzten Normen anzupassen. Die Frage, ob man denn alles recht macht, ob man denn passt, \u2013 das alles gibts heute nicht mehr. Oder vielleicht doch?<\/p>\n<p>Die bohrende Frage, ob man denn gut genug aussieht, ob man noch konkurrieren kann mit den mageren Models der Casting-Shows. Sind meine Beine lang genug, der Bauch flach genug, die Busen gro\u00df genug? Wieviele \u201eLikes\u201c bekomme ich, wenn ich mein Selfie auf facebook poste?<br \/>\nDie schwei\u00dfnassen H\u00e4nde beim Kalkulieren des Hausbaus: K\u00f6nnen wir es uns denn leisten, die Doppelgarage, den extra-Erker, den professionell angelegten Garten? Aber was hilfts, die andern habens ja auch! Das muss dann halt irgendwie gehn.<br \/>\nMan fragt dich als Fl\u00fcchtling nicht nach deinem Ergehen, dem Schicksal deiner Familie, die noch in Syrien ist. Sondern man will wissen, ob du auch einer von den hochqualifizierten Ingenieuren bist, oder zumindest Facharbeiter&#8230; weil sonst kann man dich nicht gebrauchen.<br \/>\nDie seltsamen Anspielungen des jungen Kollegen, der so beil\u00e4ufig erw\u00e4hnt, dass du dies oder jenes in deinem Alter halt nicht mehr hinbekommst, da m\u00fcssen halt die Jungen, die fitten Leute ran. Und du \u00fcberlegst, ob du f\u00fcr die Firma bald nur noch als \u00fcberfl\u00fcssige Kostenstelle angesehen wirst.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nunglaublich, wie sich das Thema Rechtfertigung durch die Jahrhunderte verschoben hat! Die Frage der Rechtfertigung des S\u00fcnders vor Gott hat sich zunehmend erledigt. Und zeugleich r\u00fcckt die Frage der Rechtfertigung des nicht-perfekten Menschen von den anderen Menschen in den Mittelpunkt.<br \/>\nAber im Kern bleibt die bohrende Frage: Wie geht es in Ordnung, dass ich nicht in Ordnung bin?<\/p>\n<p><strong><em>Rechtfertigung &#8211; gerechtfertigt und doch ziemlich viel\u00a0 S\u00fcnder<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Schauen wir doch einmal darauf, was diese zentrale Bibelstelle auch heute noch beitragen kann. Paulus hat es im R\u00f6merbrief eigentlich klar auf den Punkt gebracht: \u201eAlle sind S\u00fcnder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen k\u00f6nnte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner G\u00fcte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erl\u00f6st hat.&#8220; (R\u00f6m 3, 23-24)<\/p>\n<p>Oder mit anderen Worten:<br \/>\nWir alle haben Fehler,<br \/>\nwir alle haben Schw\u00e4chen<br \/>\nwir alle haben unsere Macken, wir wissen, dass es \u201eanders&#8220; besser, sch\u00f6ner und idealer w\u00e4re, aber wir kriegen es eben nicht hin.<\/p>\n<p>Wobei &#8230; ehrlich gesagt wei\u00df ich nicht, ob Luther bei dieser Wortwahl gl\u00fccklich w\u00e4re. Denn wenn ich von Schw\u00e4chen und Macken rede, klingt es recht harmlos, als w\u00e4re ja sonst alles in perfekt.<\/p>\n<p>Manchmal habe ich das Gef\u00fchl, dass Luther uns gerne etwas mehr Bewusstsein unseres abgrundtiefen S\u00fcnderseins g\u00f6nnen w\u00fcrde. Und ich h\u00f6re ihn in der Studierstube seines Wittenberger Pfarrhauses schimpfen:<br \/>\nHey, ihr Menschen im Jahr 2015! Ihr seid schon ganz besoffen von dem s\u00fc\u00dfen Wein der Rechtfertigung. Ihr habt anscheinend nicht richtig zugeh\u00f6rt! Was hat Paulus gesagt: Ihr seid S\u00fcnder und durch den Glauben Gerechtgesprochene? Beides!!<br \/>\nAlso ihr S\u00fcnder\u2026 tut nicht so, als w\u00e4re alles in bester Ordnung. Schaut nur darauf, was ihr tagt\u00e4glich so alles verbrecht! Gesteht es euch doch ein, dann kann man auch was dran \u00e4ndern! Wenn ihr euch selber alles sch\u00f6nredet, hilft euch das nicht weiter.<\/p>\n<p>Puh &#8230; das h\u00e4tte ich mir von Luther anders gew\u00fcnscht &#8230;<br \/>\nAber irgendwie hat er ja recht. Rechtfertigung macht uns nicht zu besseren Menschen. Das Grundproblem unseres S\u00fcnderseins bleibt &#8211; und es versch\u00e4rft sich, indem es zunehmend ein System-Problem wird.<br \/>\nWir Menschen haben unsere Welt in den letzten Jahrzehnten immer komplexer und globalisierter gemacht. Wir sind umgeben vom Abh\u00e4ngigkeiten und Zw\u00e4ngen. Da ist man oft nicht mehr Herr aller seiner Entscheidungen, sondern muss reagieren, muss handeln, auch wenns einem oft anders lieber w\u00e4re. Ich w\u00fcrde meinen Hof, oder mein Pfarramt vielleicht gerne anders f\u00fchren, aber es geht nicht anders, weil die Rahmenbedingungen, Gesetze, Verordnungen, wirtschaftliche Zw\u00e4nge es anscheinend gar nicht anders zulassen. Ich hab mal versucht, ein Smartphone zu finden, das wirklich fair ist. Gibts nicht! &#8211; Das \u201ebeste\u201c konnte lediglich garantieren, dass der Zusammenbau vern\u00fcnftig bezahlt wird, und beim Kauf der Rohstoffe keine kriminellen Organistionen beteiligt sind &#8211; aber die Metalle, aus denen das Ding und sein Akku gemacht wird, werden nun mal \u00fcberall unter ausbeuterischen und lebenssch\u00e4digenden Bedingungen aus der Erde geholt.<br \/>\nWir haben oft keine andere Wahl &#8211; aber das macht es ja nicht automatisch \u201egut&#8220;. Da sind wir Handelnde eines Systems und machen mit.<\/p>\n<p><strong><em>Rechtfertigung: Vor Gott und eben auch vor den Menschen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Alle sind S\u00fcnder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen k\u00f6nnte \u2026 das diagnostiziert Paulus erstaunlich n\u00fcchtern.<br \/>\nEr sagt aber auch:\u00a0 Wenn du dich Jesus anvertraust, dann erlebst du, dass Gott dir sagt:\u00a0 Es ist in Ordnung, dass nicht alles in Ordnung ist. S\u00fcnder sein und Rechtfertigung, Vergebung zu erleben. Das geh\u00f6rt zusammen.<br \/>\nDiesem Jesus am Kreuz ist es zu verdanken, dass es m\u00f6glich ist, dass meine Schuld und meine S\u00fcnde mir nicht zum Fallstrick werden k\u00f6nnen. Und allein mein Glaube an Jesus Christus ist der Schl\u00fcssel dazu, dass ich vor Gott gerechtfertigt bin.<\/p>\n<p>&#8211; Und damit naturgem\u00e4\u00df auch vor den Menschen. Denn wer will mir am Zeug flicken, wenn der Herr der Welt sagt: \u201eIch erkl\u00e4re hiermit, du bist in Ordnung!\u201c<br \/>\nWeil Gott uns rechtfertigt, m\u00fcssen wir uns nicht laufend vor Anderen selbst-rechtfertigen, nicht laufend selbst-optimieren.<\/p>\n<p>Die Frage, das die Anderen, was \u201edie Leute\u201c sagen, kann mir egal sein.<br \/>\nMein Wert als Mensch ist durch die Liebe Gottes zu mir festgelegt, darum ist das Ranking, mit dem wir uns so gerne gegenseitig messen, ohne Bedeutung.<br \/>\nUnd ich mag dick oder d\u00fcnn, krank oder gesund sein &#8211; weil Gott zu mir \u201eja\u201c sagt, darf ich mich auf den Weg machen, auch mein Ja zu meinen empfundenen Defiziten machen.<\/p>\n<p>Es ist schon erstaunlich: fast 2000 Jahre ist es her, dass Paulus die Zeilen unseres Predigttextes geschrieben hat, fast 500 Jahre ist es her, dass Luther dieser Rechtfertigung zu neuem Gewicht verholfen hat.<br \/>\nAber ich muss dann doch f\u00fcr mich selber immer wieder ganz von vorne anfangen, das f\u00fcr mein eigenes Leben durchzubuchstabieren.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>498 Jahre nach dem Thesenanschlag ist die Angst vor der H\u00f6lle der Angst vor dem Urteil der anderen Menschen gewichen. &#8222;Bin ich in Ordnung, bin ich gut genug?&#8220; Mit dieser Frage geht es auf R\u00f6m 3, 21-28 zu. &nbsp; Predigttext\u00a0 R\u00f6mer 8, 21-28 (\u00dcbersetzung: Hoffnung f\u00fcr alle) 21 Jetzt aber\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=2505\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2506,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2}},"categories":[619],"tags":[535,794,271,462],"class_list":["post-2505","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-predigten-2015","tag-reformation","tag-reformationsfest","tag-reformationstag","tag-roemer"],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Fotolia_75176473_XS.jpg?fit=424%2C283&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4BNB2-Ep","jetpack_likes_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2505","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2505"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2505\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2508,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2505\/revisions\/2508"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2506"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2505"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2505"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pastors-home.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2505"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}