{"id":2467,"date":"2015-10-12T04:00:52","date_gmt":"2015-10-12T03:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=2467"},"modified":"2015-10-08T12:38:33","modified_gmt":"2015-10-08T11:38:33","slug":"andachten-auf-charivari-986-und-radio-8-im-oktober-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=2467","title":{"rendered":"Andachten auf Charivari 98,6 und Radio 8 im Oktober 2015"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-playlist wp-audio-playlist wp-playlist-light\">\n\t\t\t<div class=\"wp-playlist-current-item\"><\/div>\n\t\t<audio controls=\"controls\" preload=\"none\" width=\"858\"\n\t\t\t><\/audio>\n\t<div class=\"wp-playlist-next\"><\/div>\n\t<div class=\"wp-playlist-prev\"><\/div>\n\t<noscript>\n\t<ol>\n\t\t<li><a href='https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/12-Oktober-2015-Seidel-Basilikum.mp3'>12 Oktober 2015 - Basilikum<\/a><\/li><li><a href='https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/13-Oktober-2015-Seidel-Lorbeer.mp3'>13 Oktober 2015 - Lorbeer<\/a><\/li><li><a href='https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/14-Oktober-2015-Seidel-Zimt.mp3'>14 Oktober 2015 - Zimt<\/a><\/li><li><a href='https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/15-Oktober-2015-Seidel-Salz.mp3'>15 Oktober 2015 - Salz<\/a><\/li><li><a href='https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/16-Oktober-2015-Seidel-Kuemmel.mp3'>16 Oktober 2015 - K\u00fcmmel<\/a><\/li><li><a href='https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/17-Oktober-2015-Seidel-Safran.mp3'>17 Oktober 2015 - Safran<\/a><\/li>\t<\/ol>\n\t<\/noscript>\n\t<script type=\"application\/json\" class=\"wp-playlist-script\">{\"type\":\"audio\",\"tracklist\":true,\"tracknumbers\":true,\"images\":false,\"artists\":false,\"tracks\":[{\"src\":\"https:\/\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/12-Oktober-2015-Seidel-Basilikum.mp3\",\"type\":\"audio\/mpeg\",\"title\":\"12 Oktober 2015 - Basilikum\",\"caption\":\"\",\"description\":\"\\\"12 Oktober 2015 - 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Jeden Tag ein anderes &#8211; und mit dem Basilikum fange ich heute an. Das geh\u00f6rt zu den Kr\u00e4utern, die bei uns daheim sehr oft im Einsatz sind. Am liebsten auf Tomaten mit Mozzarella. Ein paar Tropfen Oliven\u00f6l, etwas Balsamicoessig &#8211; da wird es in Franken ganz italienisch. Dank des Basilikums.<br \/>\nUnd wenn ich dann beim Genie\u00dfen dieser Tomaten an den letzten Italienurlaub denke, dann f\u00e4llt mir eine alte Kirche ein, die ich dort angeschaut habe. Eine richtig sch\u00f6ne Basilika.<br \/>\nMoment: Basilikum und Basilika? Das klingt nicht nur gleich, das hat auch etwas miteinander zu tun! Basilikum ist n\u00e4mlich das K\u00f6nigskraut; die Basilika die K\u00f6nigshalle. Denn als Christen anfingen, Kirchen zu bauen, haben sie sich bei der Form an der Basilika, an der K\u00f6nigshalle, orientiert. Aber vorne, wo in einer W\u00f6lbung das Standbild des K\u00f6nigs oder Kaisers stand, da stellten sie den Altar und das Kreuz hin. Eine klare Botschaft: \u201eBei uns ist nicht der Kaiser, sondern Gott die h\u00f6chste Instanz.\u201c Das war damals mutig und hat den ersten Christen viel \u00c4rger beschert.<br \/>\nAber der Gedanke, dass politische Macht seine Grenzen hat, dass unser Glauben und unser Gewissen gr\u00f6\u00dferes Gewicht haben als die Launen der Herrscher &#8211; dieser Gedanke ist immer noch lebendig.<br \/>\nEinen guten Tag w\u00fcnsche ich Ihnen<!--more--><\/p>\n<p><strong>Lorbeer<\/strong><\/p>\n<p>Guten Morgen,<br \/>\nin dieser Woche m\u00f6chte ich jeden Tag \u00fcber ein anderes Gew\u00fcrz aus meinem K\u00fcchenregal ein paar and\u00e4chtige Worte verlieren. Heute soll es der Lorbeer sein. In einer flachen kleinen T\u00fcte liegen bei mir ein Dutzend getrocknete Lorbeerbl\u00e4tter. Bei uns landen sie in der Bratenso\u00dfe oder im Sauerkraut. Aber gegessen werden sie nicht. Wer das Gl\u00fcck hat, dass er ein Lorbeerblatt in seiner Bratenso\u00dfe findet, der schiebt es an den Tellerrand und ist froh dass er nicht aus Versehen draufgebissen hat.<br \/>\nDie r\u00f6mischen Feldherren anno dazumal haben ja einst Lorbeerkr\u00e4nze als Zeichen ihrer heldenhaften Taten verliehen bekommen. Ob sie die dann zum Kochen verwendet haben, ist allerdings nicht \u00fcberliefert.<br \/>\nDas ist aber auch irgendwie egal. Schon ein Sprichwort sagt, dass man sich auf seinen Lorbeeren nicht ewig ausruhen kann. Beim Essen hat das Blatt sein Limit am Tellerrand erreicht, und der Lorbeerkranz unserer pers\u00f6nlichen Heldentaten ist auch schnell vertrocknet &#8211; wir Menschen vergessen ja so schnell. Vieles im Leben hat seinen Platz im hier und jetzt &#8211; und ist nicht f\u00fcr die Ewigkeit. Ein gutes Essen will ich darum ganz langsam und bewusst genie\u00dfen. Und ich brauche es auch nicht fotografieren und auf Facebook teilen &#8211; denn schmeckten tu\u00b4s nur ich, und nur jetzt. Und wenn ich einmal stolz auf Erreichtes bin, will ich gerne sp\u00fcren, wie die Zufriedenheit mich in diesem Moment durchstr\u00f6mt. &#8211; Und nicht vergessen, was mich der Lorbeer lehrt : Alles hat seine Zeit &#8211; und auch sein Ende.<\/p>\n<p><strong>Zimt<\/strong><\/p>\n<p>Guten Morgen,<br \/>\nin dieser Woche lasse ich mich f\u00fcr die Andachten von meinem Gew\u00fcrzregal anregen. Apropos anregen &#8211; total spannend find ich den Zimt. Wenn ich da die Dose aufmache und daran schnuppere &#8211; dann ist irgendwie gleich Advent und Weihnachten in meinem Kopf. Da sehe ich Butterpl\u00e4tzchen, Stollen, Spekulatius und Back\u00e4pfel. Allein durch den Duft, der aus der Zimtdose steigt.<br \/>\nEs ist schon faszinierend, wie in meinem Kopf nur durch einen bestimmten Geruch Erinnerungen, innere Bilder und Gef\u00fchle wachgerufen werden. Das finde ich wunderbar. So ein bisschen schon an Weihnachten schnuppern, ein bisschen vorfreuen, ein bisschen Sehnsucht sp\u00fcren nach diesem besonderen Fest der Liebe Gottes zu uns Menschen.<br \/>\nAber dann mache ich sie auch gerne wieder zu, meine Zimtdose. Denn es ist ja noch nicht Weihnachten, wir haben grade mal Mitte Oktober. Das Besondere soll etwas besonderes bleiben. Darum mache ich jetzt auch gerne einen Bogen um die ganzen Weihnachtsartikel in den L\u00e4den. Denn die locken ja auch schon wieder mit solchen weihnachtlichen D\u00fcften und Geschmackserlebnissen.<br \/>\nN\u00f6 n\u00f6! Da warte ich mal lieber und freue mich erwartungsvoll auf die Adventszeit, wenn dann irgendwann zum ersten Mal wieder der Duft von eigenen frischgebackenen Pl\u00e4tzchen durch die Wohnung zieht.<br \/>\nEinen guten Tag w\u00fcnsche ich Ihnen<\/p>\n<p><strong>Das Salz<\/strong><\/p>\n<p>Guten Morgen,<br \/>\nin dieser Woche habe ich mich f\u00fcr die Radioandachten in meinem Gew\u00fcrzregal umgeschaut. Das steht zum Beispiel das Salz! Genauer gesagt: Die Salze! Die gro\u00dfe Dose zum Kochen, zwei kleine Streuer f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fccksei, daneben auch das Kr\u00e4utersalz, die Salzmischung f\u00fcr Tomaten mit Mozzarella und seit einiger Zeit auch so eine Salzm\u00fchle mit Meersalz-Kristallen. Nicht zu vergessen: Der Beutel mit Himalaja-Salz; den haben wir mal geschenkt bekommen.So viel verschiedene Packungen, unterschiedlich in der Geschmacksrichtung und Form; auch die Verwendung ist unterschiedlich &#8211; aber letztlich ist da \u00fcberall das gleiche Salz drin. Das ist einfach Natriumchlorid, w\u00fcrde ein Chemiker sagen, egal, wie es aussieht und wie spannend wir es in der jeweiligen Form finden; es hat immer die gleiche Funktion.<br \/>\nJesus hat gesagt: Ihr Christen sind das Salz der Erde. Und wir sind auch ganz sch\u00f6n unterschiedlich. Da hat man eigentlich nicht den Eindruck, dass wir irgendwie alle gleich sind; gleichartig aussehen, handeln oder denken. Obwohl &#8230; irgendwie steckt wie beim Salz doch das Gleiche dahinter. Besser gesagt. Der Gleiche: Dieser Jesus, auf den wir in unserem Leben vertrauen, der uns seine Liebe schenkt und dessen Liebe wir weitergeben wollen. Das ist es, was Christen verbindet &#8211; das ist es, was uns zum notwendigen Salz dieser Erde macht.<br \/>\nEinen guten Tag w\u00fcnsche ich Ihnen<\/p>\n<p><strong>Der K\u00fcmmel<\/strong><\/p>\n<p>Guten Morgen,<br \/>\nin dieser Woche lasse ich mich mal von meinem Gew\u00fcrzregal zu meinen Andachten inspirieren. Zum Beispiel vom K\u00fcmmel, der steht da ganz weit oben rechts. Das hat schon einen Grund, weshalb der so weit abseits steht. Ich fand ihn schon als Kind ekelhaft. Wenn es daheim Bratkartoffeln gab, hat meine Mutter davon jede Menge \u00fcber die Kartoffeln gegeben. Beim Sauerkraut wars genauso. Furchtbar! Wie kann man nur so skrupellos die leckeren Bratkartoffeln und das Sauerkraut mit K\u00fcmmel derart verhunzenInzwischen bin ich schlauer. Der K\u00fcmmel enth\u00e4lt \u00e4therische \u00d6le, die die Verdauung anregen und viele Speisen bek\u00f6mmlicher machen.<br \/>\nDa habe ich es mal wieder: Das, was mir nicht schmeckt, das was mir nicht passt, ist das, was die ganze Chose erst zu etwas macht, was mir gut tut. Beim Sauerkraut leuchtet es mir ziemlich schnell ein &#8211; das der K\u00fcmmel mir hilft, sp\u00e4ter keine Scherereien zu haben. Sonst im Alltag frage ich mich schon \u00f6fter, weshalb immer mal wieder irgendetwas passiert, oder irgendjemand etwas tut, was eigentlich total \u00fcberfl\u00fcssig und nur \u00e4rgerlich erscheint.<br \/>\nDa k\u00f6nnt ich manchmal verr\u00fcckt werden &#8211; \u201cwas soll das, es k\u00f6nnte doch alles so sch\u00f6n sein\u2026 ohne\u2026 ach\u2026\u201d &#8211; Aber dann denke ich an den K\u00fcmmel auf meinen Bratkartoffeln. Und hoffe insgeheim\u2026 das es doch f\u00fcr irgendwas gut ist.<br \/>\nEinen guten Tag w\u00fcnsche ich Ihnen<\/p>\n<p><strong>Der Safran<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Guten Morgen,<br \/>\nwie schon in den Tagen vorher soll es auch heute morgen um ein Gew\u00fcrz gehen &#8211; diesmal um den Safran. Klein und unscheinbar seht das D\u00f6schen mit den Safranf\u00e4den im Regal. Ein Gramm Safran ist da drin, und hat doch mehr gekostet, als die Packung Pfeffer, die 30 mal mehr auf die Wage bringt.<br \/>\nMit ihm zu kochen oder zu Backen empfinde ist schon als etwas Besonderes. Wenn ich f\u00fcr das Risotto ein paar Safranf\u00e4den aus dem flachen D\u00f6schen heraushebe &#8211; sie haben ja praktisch kein Gewicht &#8211; das hat was! Ein bisschen komme mir so vor, wie ein Juwelier, der seine Diamanten mit gr\u00f6\u00dfer Sorgfalt mit der Pinzette und Lupe an ihren Platz bef\u00f6rdert. Ja, ich \u00fcbertreibe. Aber ich bin immer wieder fasziniert, wie gerade diese Gew\u00fcrze, die wir in kleinsten Mengen verwenden, eine besondere Wirkung haben.<br \/>\nIm Alltag achte ich viel zu oft nur das Gro\u00dfe und Pr\u00e4chtige, das Laute und Wuchtige. Das saugt unsere Aufmerksamkeit auf.<br \/>\nAber beim Kochen mit Safran erlebe ich, mit wieviel Phantasie und Liebe zum Detail unser Herrgott diese Welt geschaffen hat. So dass die winzigen Bl\u00fctenstempel einer kleinen Krokusbl\u00fcte meinem Risotto einen besonderen Farbton verleihen.<br \/>\nJa das Kleine zu sch\u00e4tzen.<br \/>\nNicht immer nur das Gro\u00dfe bewundern.<br \/>\nDaran erinnert mich mein filigranes Safrand\u00f6schen im Gew\u00fcrzregal.<br \/>\nEinen guten Tag w\u00fcnsche ich Ihnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reihe: Aus meinem Gew\u00fcrzregal Basilikum Guten Morgen! In dieser Woche m\u00f6chte in den Andachten einmal \u00fcber die verschiedenen Kr\u00e4uter und Gew\u00fcrze in unserer K\u00fcche reden. Jeden Tag ein anderes &#8211; und mit dem Basilikum fange ich heute an. 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