{"id":1993,"date":"2014-06-18T15:57:41","date_gmt":"2014-06-18T13:57:41","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1993"},"modified":"2014-06-18T15:57:41","modified_gmt":"2014-06-18T13:57:41","slug":"kirchenwitze-die-ultralangen-witze-fuer-geniesser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1993","title":{"rendered":"Kirchenwitze: Die ultralangen Witze f\u00fcr Genie\u00dfer"},"content":{"rendered":"<p>Ein Mann verlie\u00df die schneebedeckten Stra\u00dfen von Chicago, um in Florida ein wenig Urlaub zu nehmen. Seine Frau war auf einer Gesch\u00e4ftsreise und plante, ihn am n\u00e4chsten Tag dort zu treffen.<br \/>\nAls der Mann in seinem Hotel ankam, schickte er seiner Frau eine kurze Email.<br \/>\nLeider fand er den kleinen Zettel nicht, auf den er die Email-Adresse geschrieben hatte, also versuchte er sein bestes und schrieb die Adresse aus dem Kopf. Leider verga\u00df er aber einen Buchstaben, so dass seine Nachricht statt dessen an eine \u00e4ltere Pastorenfrau geschickt wurde, deren Ehemann gerade am Tag zuvor gestorben war.<br \/>\nAls die trauernde Witwe ihre neuen Emails las, blickte sie auf den Monitor, schrie einmal laut und sank dann tot auf den Boden.<br \/>\nDiese Nachricht war auf dem Bildschirm zu lesen:<br \/>\n&#8222;Liebste Ehefrau, Ich habe gerade eingecheckt. Alles ist f\u00fcr Deine Ankunft morgen vorbereitet. Dein Dich unendlich liebender Ehemann.<br \/>\nP.S. Es ist wahnsinnig hei\u00df hier&#8230;&#8220;<!--more--><\/p>\n<p>Predigt \u00fcber die Heilung des Gel\u00e4hmten. Der Pfarrer predigt und predigt und predigt, mindestens 20 Minuten. Er bringt seiner Gottesdienstgemeinde das Wunder nahe, welches geschehen ist und stellt sich in der Predigt die \u00fcbergro\u00dfe Freude des Gel\u00e4hmten vor, der vor Freude in die Luft springt, jetzt laufen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nBeim Abschied an der Kirchent\u00fcr, bedankt Frau M\u00fcller sich bei ihrem Pfarrer \u00fcber die sch\u00f6ne Predigt: &#8222;Ach, Herr Pfarrer, heute\u00a0kann ich jetzt auch wieder laufen&#8220;. Der Pfarrer ist tief beeindruckt von der schnellen Wirksamkeit seiner Predigt.<br \/>\n&#8222;Ach, Frau M\u00fcller, ich h\u00e4tte gar nicht so schnell damit gerechnet, dass Gott auch heute noch wirkt&#8220;.<br \/>\nFrau M\u00fcller: &#8222;Nee, das meine ich nicht, heute haben sie so lange gepredigt, dass ich jetzt laufen muss, denn ich habe meinen Bus verpasst.<\/p>\n<p>Ein Hippie sitzt in Amsterdam auf dem B\u00fcrgersteig mit einer Bibel auf dem Scho\u00df.<br \/>\nDies allein ist schon auff\u00e4llig. Der geneigte Leser wird sicher noch mehr staunen, wenn er erf\u00e4hrt, dass der Hippie in dieser Bibel mit gr\u00f6\u00dfter Aufmerksamkeit liest. Ein so richtig ungew\u00f6hnliches Bild ergibt sich aber erst dadurch, dass jener Hippie von Zeit zu Zeit lauthals Sachen ausruft wie: \u201eHalleluja\u201c, \u201eGott ist gro\u00df\u201c und \u201ePreist den Herrn!\u201c<br \/>\n\u00dcber diese ungewohnte Szene staunt dann auch ein junger, dynamischer Theologe, der zu eben dieser Zeit zu einem Kongress historisch-kritischer Bibelauslegung in Amsterdam weilt. Nat\u00fcrlich kennt dieser junge Menschenfreund alle sektiererischen Richtungen ekstatischen Christentums und denkt sich, dass er doch diese Gelegenheit beim Schopf packen sollte, der Verwirrung Einhalt zu gebieten.<br \/>\nUnd so hockt er sich milde zu jenem Hippie und befragt ihn, was denn Grund seiner freudigen Ausbr\u00fcche sei.<br \/>\n\u201eJa\u201c, sagt der Hippie, \u201eich lese gerade in der Bibel.\u201c Da dies f\u00fcr unseren Jung-Bibelprofi gerade kein Grund f\u00fcr solchen \u00dcberschwang ist, bem\u00fcht er sich redlich, sanft dem tieferen Grund nachzusp\u00fcren. Und so erf\u00e4hrt er nach einigen \u201eHalleluja\u201c und \u201eGott ist gut\u201c, dass der Hippie gerade \u00fcber Mose liest: \u201eGott tut ein Wunder nach dem anderen. Da hat dieser herrliche Gott das Rote Meer geteilt und das ganze israelische Volk konnte sicher hindurch auf der Flucht vor den \u00c4gyptern.\u201c<br \/>\nNun w\u00e4re unser Theologe kein Freund der Menschen, wenn er nicht auch diesem verwirrten Hippie auf den rechten Weg helfen k\u00f6nnte. Denn Wunder kann man nat\u00fcrlich heute erkl\u00e4ren. Und so zitiert er Quelle um Quelle wissenschaftlicher Arbeiten und beweist dem Hippie wortgewandt, dass alle Wissenschaft zeigt, dass das Rote Meer damals nicht mehr als eine 7 cm tiefe Pf\u00fctze war. Und der Hippie ist tats\u00e4chlich heilsam ber\u00fchrt. Kein Halleluja kommt mehr \u00fcber seinen Mund, mit langem Gesicht dankt er seinem aufkl\u00e4rerischen Wohlt\u00e4ter und starrt leer auf seine Bibel. Unser Theologe dagegen setzt beschwingt seinen Weg fort, wieder eine gute Tat getan, eine Schlacht gewonnen.<br \/>\nDoch diesmal kommt er nicht weit. Kaum langt er an der n\u00e4chsten Ecke an, da h\u00f6rt er von hinten den Hippie wieder, lauter und \u00fcberschw\u00e4nglicher als zuvor klingt sein \u201eHalleluja\u201c durch die Stra\u00dfe.<br \/>\n\u00dcber soviel Unverstand ger\u00e4t unser Theologe verst\u00e4ndlicher Weise in Rage, st\u00fcrmt zur\u00fcck und f\u00e4hrt den Hippie an, was denn nun schon wieder Grund seiner Laut\u00e4u\u00dferungen sei. Wieder dauert es ein paar \u201eHalleluja\u201c, diesmal sogar mehr als beim letzten Mal, bis der Theologe erf\u00e4hrt, dass der Hippie eben weiter gelesen hat. Bis hierhin kann der Theologe folgen, jedoch ergibt es f\u00fcr ihn noch wenig Sinn. Dann aber erf\u00e4hrt er die Einzelheiten, und auch wenn uns seine Reaktion nicht \u00fcberliefert ist, mag der Leser getrost annehmen, dass es ihn deutlich angeschlagen hat: \u201eGott hat ein noch viel gr\u00f6\u00dferes Wunder getan: Er hat das gesamte \u00e4gyptische Kriegsheer in einer 7 cm tiefen Pf\u00fctze ertrinken lassen&#8230;\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gott erschuf den Esel und sagte zu ihm:<br \/>\n&#8222;Du bist ein Esel. Du wirst unentwegt von morgens bis abends arbeiten und schwere Sachen auf deinem R\u00fccken tragen. Du wirst Gras fressen und wenig intelligent sein. Und Du wirst fuenfzig Jahre leben.&#8220;<br \/>\nDarauf entgegnete der Esel:<br \/>\n&#8222;F\u00fcnfzig Jahre so zu leben ist viel zu viel, gib&#8216; mir bitte nicht mehr als drei\u00dfig Jahre!&#8220;<br \/>\nUnd es war so.<br \/>\nDann erschuf Gott den Hund und sprach zu ihm:<br \/>\n&#8222;Du bist ein Hund. Du wirst \u00fcber die G\u00fcter der Menschheit wachen, deren ergebenster Freund du sein wirst. Du wirst das essen, was der Mensch \u00fcbrigl\u00e4sst und 25 Jahre leben.&#8220;<br \/>\nDer Hund antwortete:<br \/>\n&#8222;Gott, 25 Jahre so zu leben, ist zu viel. Bitte nicht mehr als zehn Jahre!&#8220;<br \/>\nUnd es war so.<br \/>\nDann erschuf Gott den Affen und sprach:<br \/>\n&#8222;Du bist ein Affe. Du sollst von Baum zu Baum schwingen und Dich verhalten wie ein Idiot. Du wirst lustig sein und so sollst Du f\u00fcr zwanzig Jahre leben.&#8220;<br \/>\nDer Affe sprach:<br \/>\n&#8222;Gott, zwanzig Jahre als Clown der Welt zu leben, ist zu viel. Bitte gib mir nicht mehr als zehn Jahre.&#8220;<br \/>\nUnd es war so.<br \/>\nSchlie\u00dflich erschuf Gott den Mann und sprach zu ihm:<br \/>\n&#8222;Du bist ein Mann, das einzige rationale Lebewesen, das die Erde bewohnen wird. Du wirst Deine Intelligenz nutzen, um dir die anderen Gesch\u00f6pfe untertan zu machen. Du wirst die Erde beherrschen und f\u00fcr zwanzig Jahre leben!&#8220;<br \/>\nDarauf sprach der Mann:<br \/>\n&#8222;Gott, Mann zu sein f\u00fcr nur zwanzig Jahre ist nicht genug. Bitte gib mir die zwanzig Jahre, die der Esel ausschlug, die f\u00fcnfzehn des Hundes und die zehn des Affen.&#8220;<br \/>\nUnd so sorgte Gott daf\u00fcr, dass der Mann zwanzig Jahre als Mann lebt, dann heiratet und drei\u00dfig Jahre als Esel von morgens bis abends arbeitet und schwere Lasten tr\u00e4gt.<br \/>\nDann wird er Kinder haben und f\u00fcnfzehn Jahre wie ein Hund leben, das Haus bewachen und das essen, was die Familie \u00fcbrig l\u00e4sst.<br \/>\nDann, im hohen Alter, lebt er zehn Jahre als Affe, verh\u00e4lt sich wie ein Idiot und am\u00fcsiert seine Enkelkinder.<br \/>\nUnd so ist es bis heute&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Mann verlie\u00df die schneebedeckten Stra\u00dfen von Chicago, um in Florida ein wenig Urlaub zu nehmen. 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