{"id":1974,"date":"2014-06-19T10:30:40","date_gmt":"2014-06-19T08:30:40","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1974"},"modified":"2014-06-19T10:31:01","modified_gmt":"2014-06-19T08:31:01","slug":"aymbolpredigt-der-richtige-empfang-ist-einstellungssache-symbolpredigt-radio-18-juni-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1974","title":{"rendered":"Symbolpredigt: Der richtige Empfang ist Einstellungssache (Symbolpredigt Radio) 18. Juni 2014"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Symbolpredigt<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2000\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=2000\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?fit=1000%2C667&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1000,667\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"radio\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?fit=880%2C587&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-2000\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio-300x200.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"radio\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?resize=150%2C100&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?resize=224%2C150&amp;ssl=1 224w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/radio.jpg?w=1000&amp;ssl=1 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> zum Radio. Anl\u00e4sslich einer Radfahrer-Andacht in der Kirche in Brunn hat das <a href=\"http:\/\/www.rundfunkmuseum-brunn.de\/\" target=\"_blank\">Rundfunkmuseum <\/a>uns einen sch\u00f6nen alten Radioenpf\u00e4nger zu Verf\u00fcgung gestellt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein Radio steht hier vorne &#8211; aus dem Brunner\u00a0 Rundfunkmuseum haben wir es uns einmal ausgeliehen. So ein richtig sch\u00f6ner alter repr\u00e4sentativer R\u00f6hrenempf\u00e4nger.<br \/>\nDas hat nicht nur damit zu tun, dass wir auf unser Museum stolz sind, sondern: Das Radio und unser Glaube haben es beide mit etwas zu tun, was f\u00fcr unser Auge unsichtbar ist.<br \/>\nUnsere Welt ist durchwoben mit elektronischen Signalen unz\u00e4hliger Sender. Deutsche, englische, russische. Regionale aus Franken und Bayern, aber auch die Wellen ferner Sender, aus Monaco oder sonstwo kommen hier bei uns an.<br \/>\nAlles da &#8211; aber wir k\u00f6nnen es nicht sehen, nicht f\u00fchlen nicht h\u00f6ren! Was man braucht, ist ein Radioempf\u00e4nger, den wir auf die richtige Frequenz einstellen. &#8211; Dann gibt es etwas zu h\u00f6ren.<!--more--><\/p>\n<p>Mit diesem alten Radio war das gar nicht so einfach, manchmal sa\u00df man ewig vom dem Kasten, bis man den gesuchten Sender gefunden hat und auch die Feineinstellung hinbekommen hat.<br \/>\nErst dann konnte man das Programm anh\u00f6ren und genie\u00dfen.<br \/>\nOhne Radio, oder wenn dieses nicht passend eingestellt war, h\u00f6rte man nichts &#8211; da war dann nur Rauschen &#8211; so als h\u00e4tte es die Erfindung des Rundfunks nie gegeben.<\/p>\n<p><strong><em>EINSTELLUNGSSACHE<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Nicht viel anders steht es um die Grundfrage des Glaubens: Gott ist f\u00fcr unser Auge nicht sichtbar und auch das, was er tut, l\u00e4sst sich nicht einfach so erkennen oder nachweisen.\u00a0 Wir brauchen daf\u00fcr auch einen Empf\u00e4nger und die richtige \u201eEinstellung\u201d.<\/p>\n<p>Die \u201eAntenne\u201d, der Empf\u00e4nger , das sind wir selbst, &#8211; dann, wenn wir uns darauf einstellen, dass Gottes Reich um uns ist.<br \/>\n\u201eGlaube ist Einstellungssache\u201d &#8211; dieser Satz wird manchmal verwendet, um zu sagen: Der eine glaubt, der andere nicht, das soll jeder halten, wie er mag.<br \/>\nAber da steckt mehr dahinter: \u201eGlaube ist Einstellungssache\u201d &#8211; wenn ich mich innerlich darauf eingestellt habe, dass Gott da ist, dass er uns Menschen begegnen will, dass er uns etwas sagen will &#8211; dann kann ich auch diese Signale h\u00f6ren. Dann kann ich auch erleben, dass Glaube mehr ist, als eine Ideologie.<br \/>\nIch kann auf Empfang gehen: So dass mir Gottes Wort etwas sagt, das ich von ihm Kraft, Mut, Trost empfange.<br \/>\nDas ist mehr als Einbildung &#8211; das ist das Wunder, dass wir aus einer Welt, die unsichtbar und nicht beweisbar ist, doch etwas f\u00fcr unser Leben empfangen.<br \/>\nWer anders eingestellt ist, wer seine inneren Antennen nicht darauf einrichtet, dass es mehr gibt, als die Welt, die wir sehen, der wird sich schwer tun, davon jemals etwas mitzubekommen.<\/p>\n<p><strong><em>PROGRAMMFRAGE<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Was gibts da zu h\u00f6ren &#8211; zu empfangen? Ich stelle fest: Beim Radio legt der Sender fest, was ich h\u00f6re. Was wir empfangen, nicht wir selber bestimmen.\u00a0 Der Sender, den ich eingestellt habe, hat nun einmal ein bestimmtes Programm. Bayern 5 hat Nachrichten, Bayern 1 mag traditionellere Musik, Antenne Bayern dudelt die Charts rauf und runter. Der Programmchef sitzt im Sender, nicht bei mir im Wohnzimmer.<br \/>\nGottes Programm ist auch nicht nur Wunschkonzert. Wenn Gott mir durch mein Gewissen sagt, was bei mir nicht in Ordnung ist. Wenn ich h\u00f6re, dass ich Liebe \u00fcben soll, auch wenn ich eigentlich lieber draufhauen w\u00fcrde. Dann ist Gottes Sendung eine andere als das, wonach mir gerade der Sinn steht.<br \/>\nDas geh\u00f6rt zum Glauben dazu, dass nicht ich der ma\u00dfgebliche bin, sondern dass ich mich an dem orientiere, was ein Anderer &#8211; was Gott mir sagt.<\/p>\n<p>So horchen wir und lauschen, auf die freundlichen Worte, die uns sagen, dass Gott uns liebt und f\u00fcr wertvoll erachtet. Und lassen uns auch sagen, dass Gott unserem Leben eine bestimmte Richtung weist.<\/p>\n<p><em><strong>Empfangsst\u00f6rungen<\/strong><\/em><\/p>\n<p>So lange es Radios gibt, wird man sich auch \u00fcber schlechten Empfang \u00e4rgern. Das geh\u00f6rt irgendwie dazu. Es rauscht, man dreht am Empf\u00e4nger, fummelt an der Antenne &#8211; aber es wird eher schlechter als besser. Keine Ahnung, weshalb das gerade heute nicht geht &#8230; gestern war noch alles in bester Ordnung.<br \/>\nEmpfangsst\u00f6rungen k\u00f6nnen einem das Radioh\u00f6ren manchmal gescheit verleiden &#8211; dass man eher ausschaltet, als sich das Gekratze anzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Himmlische Empfangsst\u00f6rungen gibts ja auch. Wenn man seinen Gott einmal nicht versteht, wenn Dinge geschehen, die einem sinnlos erscheinen und man sich fragt, warum er das denn zul\u00e4sst. Solche Situationen verwirren. Weil die Klarheit, die man vorher in Fragen des Glaubens hatte, pl\u00f6tzlich weg ist. \u201eLieber Gott\u201d, das klingt dann nicht mehr so klar und sch\u00f6n, wie vorher.<\/p>\n<p>Liegt es an mir, dass da etwas unklar und r\u00e4tselhaft erscheint? Habe ich vielleicht bei meinen Einstellungen etwas verdreht &#8211; so dass der Draht zu Gott nicht mehr passt? Habe ich eine falsche Vorstellung von Gott?<br \/>\nOder liegt es doch daran, dass der Sender (Gott) und ich als Empf\u00e4nger eben doch sehr unterschiedlich sind? Dass seine Weisheit und meine Logik nicht das Gleiche sind?<br \/>\nDas l\u00e4sst sich oft gar nicht so genau erkl\u00e4ren.\u00a0 Wir m\u00fcssen damit leben: Manchmal erscheint alles in klaren T\u00f6nen, und ein Andermal ist es ein m\u00fchsames Ringen, seinen Gott zu verstehen.<\/p>\n<p><strong><em>Pl\u00e4tschern oder Lauschen<\/em> <\/strong><br \/>\nEin letzter Gedanke: Wie nutzen wir eigentlich unser Radio?\u00a0 Meistens dudelt es ja so im Hintergrund. In der K\u00fcche, im Auto auf der Arbeit liefert es eine selbstverst\u00e4ndliche Hintergrundmusik des Alltags. Ohne Radio w\u00e4re es uns manchmal zu \u00f6de\u00a0 &#8211; also schalten wir die Kiste ein, ohne genau darauf zu achten, was da gerade erz\u00e4hlt wird.<br \/>\nUnd manchmal schaltet man sehr bewusst ein. Zum Beispiel zur Nachrichtenzeit, um mitzubekommen, was gerade los ist, weil man \u00fcber die Ergebnisse der WM-Spiele oder \u00fcber den Stand der Rettung des H\u00f6hlenforschers informiert werden will. Und da h\u00f6rt man schon genauer hin &#8211; da ist es auch st\u00f6rend, wenn in dem Moment jemand ins Zimmer kommt und zu reden anf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Radioh\u00f6ren ist ein Wechsel zwischen so einer Grundbegleitung des Lebens und Momenten, wo man sehr bewusst die Lauscher aufsperrt, um etwas mitzubekommen.<\/p>\n<p>Kann man da auch einen Bogen zum Glauben schlagen? Glaube als Hintergrundgedudel? &#8211; Das nat\u00fcrlich nicht.<br \/>\nAber Glaube ist das, was mein Leben begleitet, durchzieht, die Melodie meines Tages bestimmt. Ich bin ja nicht nur am Sonntag Christ, sondern die ganze Woche. Dessen bin ich mir bewusst, aber nicht im jedem Moment dreht sich meine ganze Aufmerksamkeit um mein Christ-Sein.<\/p>\n<p>Aber manchmal gibt es Situationen, da wird mir das in besonderer Weise bewusst. Wo ich mich als Mensch herausgefordert f\u00fchle, wo ich Entscheidungen treffen muss und dabei als Christ anders denke und entscheide als jemand, f\u00fcr den der Glaube keine Bedeutung hat.<br \/>\nAuch: Wenn ich froh und dankbar etwas besonderes erlebe und mir bewusst mache: Das ist ein Geschenk Gottes<br \/>\nDas sind die Momente: Da ist Glaube nicht nur Grundmelodie meines Lebens, sondern setzt Akzente, weist Richtungen, deutet mein Leben.<\/p>\n<p>Liebe Radler-Gemeinde,<br \/>\nIch hoffe, ich habe jetzt genug Werbung gemacht, f\u00fcrs Radio.<br \/>\nF\u00fcrs Einschalten &#8211; dass wir uns bewusst darauf einstellen, dass Gottes Reich uns umgibt.<br \/>\nF\u00fcr den Mut, seinem Sender treu zu bleiben, auch wenn nicht alles nur bequem ist, was wir da h\u00f6ren.<br \/>\nF\u00fcr die Ausdauer &#8211; nicht aufzugeben, wenn ich diesen Gott nicht verstehe.<br \/>\nUnd f\u00fcrs eingeschaltet lassen f\u00fcr die ganze Woche. Manchmal ganz bewusst &#8211; und ganz oft als pr\u00e4gende Grundmelodie des Lebens.<br \/>\nAmen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Symbolpredigt zum Radio. Anl\u00e4sslich einer Radfahrer-Andacht in der Kirche in Brunn hat das Rundfunkmuseum uns einen sch\u00f6nen alten Radioenpf\u00e4nger zu Verf\u00fcgung gestellt. Ein Radio steht hier vorne &#8211; aus dem Brunner\u00a0 Rundfunkmuseum haben wir es uns einmal ausgeliehen. So ein richtig sch\u00f6ner alter repr\u00e4sentativer R\u00f6hrenempf\u00e4nger. 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