{"id":1828,"date":"1999-05-02T23:59:24","date_gmt":"1999-05-02T22:59:24","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1828"},"modified":"2022-05-11T18:51:12","modified_gmt":"2022-05-11T16:51:12","slug":"predigt-hosianna-im-tempel-matthaeus-21-14-17-2-mai-1999-kantate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1828","title":{"rendered":"Predigt: Hosianna im Tempel (Matth\u00e4us 21, 14-17) 2. Mai 1999 &#8211; Kantate"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-background\" style=\"background-color:#ddb340\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"637\" data-attachment-id=\"5161\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=5161\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?fit=1796%2C1300&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1796,1300\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Photo by Andrea Piacquadio on &lt;a href=\\&quot;https:\/\/www.pexels.com\/photo\/excited-woman-screaming-and-looking-at-camera-3858019\/\\&quot; rel=\\&quot;nofollow\\&quot;&gt;Pexels.com&lt;\/a&gt;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;excited woman screaming and looking at camera&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pexels-photo-3858019\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Photo by Andrea Piacquadio on &lt;a href=&quot;https:\/\/www.pexels.com\/photo\/excited-woman-screaming-and-looking-at-camera-3858019\/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Pexels.com&lt;\/a&gt;&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?fit=880%2C637&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=880%2C637&#038;ssl=1\" alt=\"excited woman screaming and looking at camera\" class=\"wp-image-5161 size-full\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?w=1796&amp;ssl=1 1796w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=300%2C217&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=1024%2C741&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=768%2C556&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=1536%2C1112&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=400%2C290&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/1999\/05\/pexels-photo-3858019.jpeg?resize=150%2C109&amp;ssl=1 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-large-font-size\">Mt 21<\/p>\n\n\n\n<p>Tonst\u00f6rung im Heiligtum: Mal quegeln kleine Kinder in der Kirche, mal sind es seltsame Zeitgenossen, mit denen wir es nicht so einfach haben.<br>Und doch hat Jesus gesagt: Es muss Platz f\u00fcr alle sein.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Liebe Gemeinde<\/span><\/h4>\n<p>Es ist Sonntag, in einer Landgemeinde keine 20km von hier. Die schmucke Kirche, sie hat sogar einen tollen Markgrafenaltar, ist ganz gut gef\u00fcllt. In der aller-ersten Reihe sitzt der Pfarrer. Und, einige St\u00fchle seitlich von ihm noch jemand. Ein Mann um die 50. Klein, in sich zusammengesunken, zugleich irgendwie unruhig. Nein, der Me\u00dfner ist es nicht. Ein komischer Typ, wohl auch etwas verwahrlost, zumindest unrasiert.<br \/>An diesem Tag singt ein Jugendchor im Gottesdienst. Da wird der Mann lebendig: Er klatscht bei den Liedern mit, als einziger, und er schunkelt dazu: hin und her: Der Spa\u00df daran ist ihm deutlich anzumerken.<!--more--><\/p>\n<p>Sp\u00e4ter bei der Predigt, ich wei\u00df gar nicht mehr, was der Pfarrer grade gesagt hat, erntet er pl\u00f6tzlich Zustimmung aus der Gemeinde: Der kleine Mann ist aufgestanden, gestikuliert heftig und ruft zum Pfarrer hoch: \u201eJawoll, recht hast! Des mu\u00df amol gsacht wern&#8220;.<\/p>\n<p>Ich zucke zusammen: was kommt jetzt? Chaos im Gottesdienst? Einer von den Leuten in den vorderen Reihen zischelt nach vorne: \u201eJa, Gerch, ist scho\u00b4gut, Etz hock dich wieder hin!&#8220; Der Ruhest\u00f6rer blickt mit gl\u00fccklichem Gesicht in die Gemeinde, wartet einige Sekunden, und setzt sich wieder hin. Der Pfarrer predigt weiter, der Mann bleibt f\u00fcr den Rest des Gottesdienstes ruhig. Blo\u00df ich nicht, denn mir geht nur ein Gedanke im Kopf herum: \u201eHoffentlich passiert mir sowas mal nicht&#8230;&#8220;<br \/>Sp\u00e4ter hab ich nachgefragt und erfahren: Das war nicht das erste Mal. Der Herr ist Alkoholiker, auch sonst etwas seltsam, kommt aber immer wieder mal zu kirchlichen Verantaltungen. Da f\u00fchlt er sich anscheinend wohl.<\/p>\n<p>Tonst\u00f6rung in der Kirche &#8211; die haben wir, wenn etwas passiert, womit keiner rechnet. Wenn die Andacht gest\u00f6rt wird. Wenn wir meinen: \u201eDas geh\u00f6rt nicht hierher&#8220;<\/p>\n<p>Von so einer Tonst\u00f6rung berichtet auch der Evangelist Matth\u00e4us im 21 Kapitel:<br \/><em>Und es gingen Blinde und Lahme zu Jesus in den Tempel, und er heilte sie. <\/em><br \/><em>Als aber die Hohenpriester und Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder, die im Tempel schrien: Hosianna dem Sohn Davids!, entr\u00fcsteten sie sich und sprachen zu ihm: <\/em><br \/><em>H\u00f6rst du auch, was diese sagen? Jesus antwortete\u00a0 ihnen: Ja! Habt ihr nie gelesen: \u00bbAus dem Munde der Unm\u00fcndigen und S\u00e4uglinge hast du dir Lob bereitet\u00ab? <\/em><br \/><em>Und er lie\u00df sie stehen und ging zur Stadt hinaus nach Betanien und blieb dort \u00fcber Nacht. <\/em><br \/>Liebe Gemeinde:<br \/>Jesus, der St\u00f6renfried. Gerade hatte er die Geldwechsler und Tierh\u00e4ndler aus dem Vorhof des Tempels vertrieben, da holt er ganz andere Typen in den Tempel, in das Heiligtum Israels herein: Blinde und Lahme! \u201eRandsiedler&#8220; der damaligen Gesellschaft. Leute, die man dort nicht haben wollte. Ja, es war sogar verboten, Behinderte in den Tempelbereich zu bringen.<br \/>Die geh\u00f6ren nicht hierhin. In den Bereich des Heiligen, wo alles seine Ordnung hat, wo jeder Handschlag durch ein Ritual bestimmt ist, wo alles ungewohnte, alles \u201eunnormale&#8220; st\u00f6rt.<\/p>\n<p>Jesus bittet sie herein: Die Blinden und Lahmen. Die Ungewaschenen und Unrasierten, solche, die nicht nach Myrrhe und Weihrauch duften. Jesus bringt sie zusammen mit dem Heiligen. Seine Botschaft lautet: Gott kommt nicht \u201eauch&#8220; zu euch, sondern \u201evor allem&#8220; zu euch!<br \/>Das Evangelium wendet sich an alle, die nicht \u201eheil&#8220; sind. Ihnen soll gesagt werden: Gott ist mit euch. Und deshalb sollen sie dorthin kommen, wo Gott in besonderer Weise erlebbar wird: In den Tempel.<br \/>Und dort geschieht dann wunder-bares: Sie werden geheilt. Gottes Liebe zu den Menschen f\u00fchrt hier zur Heilung ihrer Gebrechen.<\/p>\n<p>Das ist jenseits dessen, was geplant, was zu erwarten war. Das bringt die ins Schleudern, die immer hier sind, die die Ruhe, die Ordnung sch\u00e4tzen. F\u00fcr sie ist das eine Bildst\u00f6rung\u00a0 im Tempel.<\/p>\n<p>Es gibt noch eine weitere Gruppe im Tempel: Die Kinder. Sie d\u00fcrfen da sein, wenn sie sich ordentlich auff\u00fchren, nicht ausflippen. Aber sie flippen aus! Sie kennen diesen Jesus. Sie haben gesehen, wie er vor wenigen Tagen auf einem Esel in Jerusalem eingezogen ist: \u201eHosianna, dem Sohn Davids&#8220; haben die Leute gerufen. \u201eDu bist unser Retter, mit dir ver\u00e4ndert sich die Welt&#8220;. Das haben die Kleinen noch im Ohr, das hat ihnen gefallen: Die Erwachsenen waren auch mal ausgeflippt. Papa hatte sogar Palmzweige abgerissen und vor diesem Jesus auf den Weg gelegt. Und nun sehen sie, da\u00df sich die Welt ver\u00e4ndert: Lahme und Blinde werden geheilt: Und sie fangen zu rufen an: \u201eHosianna, dem Sohn Davids&#8220;. Das macht ihnen Spa\u00df. Sie fragen nicht, ob es zur Situation pa\u00dft, ob es theologisch wirklich richtig ist. Sie rufen und singen. Die Freude \u00fcber das, was sie da sehen mu\u00df heraus: Sie rufen, jubeln, singen, kreischen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Statthalter der Ordnung im Tempel ist das eine Tonst\u00f6rung.\u00a0 Die mu\u00df abgestellt werden. Darum wenden sie sich an Jesus:\u00a0 H\u00f6rst du auch, was diese sagen?\u00a0 Und er antwortet: \u201eJa, nat\u00fcrlich, aber die d\u00fcrfen das! Das ist deren Form des Gotteslobs. Nicht nur eure wohlgesetzten Ges\u00e4nge erfreuen unseren Gott. Schaut in den Psalmen nach: \u00bbAus dem Munde der Unm\u00fcndigen und S\u00e4uglinge hast du dir Lob bereitet\u00ab. Das Kreischen der Babys, das Getr\u00e4ller der Kinder ist auch ein Lied in Gottes Ohren.&#8220;<br \/>Mehr sagt Jesus nicht. Er geht weg. L\u00e4\u00dft die Ordnungsh\u00fcter zur\u00fcck mit ihren Forderungen nach Ruhe und Ordnung.<br \/>Tonst\u00f6rung im Heiligtum. Das gibts auch bei uns. Denn f\u00fcr viele Menschen ist der Gottesdienst etwas \u201eheiliges&#8220;. Es ist die Feier, bei der ich Gottes N\u00e4he sp\u00fcren will, und hoffentlich auch sp\u00fcren kann. Gott ist mir am Sonntag fr\u00fch im MLH nicht n\u00e4her als am Montag abend im Wohnzimmer. Aber die Atmosph\u00e4re, die Gemeinschaft mit anderen Christen, die Lieder lassen mich die N\u00e4he Gottes ganz besonders erleben. Darum kann der Gottesdienst etwas heiliges sein.<br \/>Wenn mir so eine Atmosph\u00e4re gef\u00e4llt, ich sie sch\u00e4tze und liebe, dann m\u00f6chte ich sie verst\u00e4ndlicherweise auch ungest\u00f6rt erleben. Das ist irgendwie logisch. Ein Ablauf des Gottesdienstes, bei dem ich wei\u00df, was wann kommt, l\u00e4\u00dft mich entspannter zur Ruhe kommen.<br \/>Dann ist es wirklich eine Tonst\u00f6rung in meinem Heiligtum, wenn das Kleinkind neben mir endlos quengelt oder ein etwas seltsamer Zeitgenosse in die Predigt reinplazt und seinen Kommentar abgibt. Das kann mich nerven, kann mich meine ganze Andacht kosten. Da k\u00f6nnte ich vielleicht fast so giftig reagieren, wie die Schriftgelehrten im Tempel, die Jesus anfahren.<\/p>\n<p>Aber Vorsicht, es k\u00f6nnte passieren, da\u00df Jesus mich zur\u00fcckfragt:\u00a0 \u201eAlexander, warum sitzt du hier eigentlich? Wegen meines Evangeliums, gell? Und das gilt nur denen, die angepa\u00dft ohne zu Mucksen eine Stunde lang still sitzen k\u00f6nnen? &#8220; Nein.<br \/>Das hei\u00dft: Wenn wir Kirche Jesu Christi sein wollen, dann m\u00fcssen wir unsere T\u00fcren weit aufmachen f\u00fcr genau die Menschen, die st\u00f6ren, die nicht so pflegeleicht sind.\u00a0 Denn gerade diese sind doch von Jesus angeprochen. \u201eNicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken&#8220; hat Jesus einmal klargestellt.<\/p>\n<p>Uns kann es nicht darum gehen einen m\u00f6glichst reibungslosen religi\u00f6sen Betrieb aufrechtzuerhalten. Eine Heilsanstalt mit Pf\u00f6rtner, der aussiebt, wer nicht rein darf; wer nicht kompatibel ist. Sie habens wohl schon gemerkt: Es geht hier nicht mehr um quengelige Kinder am Sonntagmorgen. Denn die sind im Kindergottesdienst besser aufgehoben als hier. Dabei sollten wir auch dran denken, da\u00df der Kindergottesdienst nicht als Entsorgungsstation f\u00fcr Kleinkinder mi\u00dfverstanden werden sollte.<\/p>\n<p>Interessant wird es dort, wo wir die T\u00fcren unser Jugendgruppen, Hauskreise und Ch\u00f6re aufmachen f\u00fcr die Sorgenkinder:<br \/>F\u00fcr Nervens\u00e4gen, Besserwisser und Dauerquassler,<br \/>f\u00fcr Kettenraucher, Haschisch-Schn\u00fcffler, und notorische Linksfahrer,<br \/>f\u00fcr neurotische Hausfrauen, pr\u00fcgelnde Ehem\u00e4nner und pubertierende Halbstarke.<br \/>Die l\u00e4dt Jesus ein. Denen will er von der freimachenden Liebe Gottes erz\u00e4hlen. Und wir haben vielleicht gedacht, das mit den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern h\u00e4tte sich erledigt.<\/p>\n<p>Jesus l\u00e4dt alle ein. Das hat die Schriftgelehrten entsetzt und ist f\u00fcr uns eine Herausforderung. Ich habe keine Angst, da\u00df unsere Gemeinde mit St\u00f6renfrieden aller Art f\u00f6rmlich \u00fcberschwemmt wird. Ich m\u00f6chte Ihnen vielmehr Mut machen, offen zu sein f\u00fcr problematische Mitmenschen, ihnen zu signalisieren: \u201eDu bist bei uns richtig.&#8220;<br \/>Um Geduld m\u00f6chte ich werben, wenn es deshalb in unseren Gottesdiensten deshalb zu einer Tonst\u00f6rung kommt.\u00a0 Vielleicht hilft es Ihnen, wenn sie sich daran erinnern: Es war Jesu heilendes Handeln, das damals im Tempel f\u00fcr die gro\u00dfe Tonst\u00f6rung gesorgt hat.<br \/>Amen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tonst\u00f6rung im Heiligtum: Mal quegeln kleine Kinder in der Kirche, mal sind es seltsame Zeitgenossen, mit denen wir es nicht so einfach haben.<br \/>\nUnd doch hat Jesus gesagt: Es muss Platz f\u00fcr alle sein.  <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1828\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt: Hosianna im Tempel (Matth\u00e4us 21, 14-17) 2. 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