{"id":1794,"date":"2001-01-28T22:33:34","date_gmt":"2001-01-28T21:33:34","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1794"},"modified":"2017-10-24T20:10:22","modified_gmt":"2017-10-24T19:10:22","slug":"predigt-alles-nur-innerlich-jesaja-51-9-16-28-januar-2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1794","title":{"rendered":"Predigt:  &#8230;alles nur innerlich? (Jesaja 51, 9-16) 28. Januar 2001"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\">Jesaja 51, 9-16:<span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<i>Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat? Warst du es nicht, der das Meer austrocknete, die Wasser der gro\u00dfen Tiefe, der den Grund des Meeres zum Wege machte, da\u00df die Erl\u00f6sten hindurchgingen?<br \/>\nSo werden die Erl\u00f6sten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen. <\/i><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p><i>wach auf, wach auf! Komm, mach doch etwas! Ich brauche dich.<\/i><br \/>\nDas ruft Jesaja seinem Gott zu &#8211; stellvertretend f\u00fcr die ganze israelitische Gemeinde. Ein Notruf.<br \/>\nDenn das Volk steckt in der Bredouille: Kriegsopfer sind sie&#8230; von den Eroberern, den Babyloniern, vom Kriegsschauplatz Jerusalem weg verschleppt in die Ferne an den Euphrat, an den Stadtrand von Babylon. Lange hatten sie in Zelten gehaust, nach einiger Zeit haben Sie dann primitive H\u00fctten gebaut. Mittlerweile hat so mancher schon ein H\u00e4uschen sich hingestellt. Aber dennoch: sie sind immer noch Gefangene, Verschleppte,&#8230; fern der Heimat&#8230; mit den furchtbaren Erinnerungen an die blutige Eroberung ihrer geliebten Stadt Jerusalem. Die Babylonier sind ihre Herren, haben Macht und lassen das die Israeliten auch sp\u00fcren.<\/span><\/span><\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"color: #000000;\"><i>&#8222;Wo ist er denn, euer gro\u00dfer Gott, an den ihr immer noch glaubt? Schaut euch doch an, euer Elend&#8220;.<\/i> Solche sp\u00f6ttischen S\u00e4tze der Herrscher in Babylon ziehen auch ihre Kreise in den K\u00f6pfen so manches Israeliten.: &#8222;<i>Nein, ich habe den Glauben an meinen Gott nicht \u00fcber Bord geworfen. Aber ich verstehe nicht warum er das zul\u00e4sst, und 4 fern der Heimat jahrelang h\u00e4ngen l\u00e4sst. Schl\u00e4ft er? Ist er m\u00fcde geworden, stets ein wachsames, beh\u00fctendes Auge auf uns zu werfen?&#8220; <\/i><\/p>\n<p>Vieles haben Sie mit Ihrem Gott schon erlebt, vieles haben ihnen ihre V\u00e4ter von diesem Gott erz\u00e4hlt. &#8211; Von Wundern, von Rettung, von Bewahrung. Aber jetzt, jetzt ist irgendwie Funkstille.<br \/>\nJa, man erinnert sich ja noch an die gro\u00dfen Verhei\u00dfungen, die dieser Gott durch Propheten angek\u00fcndigt hat:<b><i> So werden die Erl\u00f6sten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.<\/i> <\/b><br \/>\nDiese Verhei\u00dfung geht ihnen runter wie Honig, aber sie hat einen bitteren Nachgeschmack: wenn man von Gott nichts mehr h\u00f6rt, wenn man den Eindruck hat, dass dieser Gott eingeschlafen ist, dann sind diese sch\u00f6nen Worte Makulatur!<\/p>\n<p>Wach auf, wach auf, zieh Macht an du Arm des Herrn!<br \/>\nIch sehe vor meinem Auge einen Propheten, der in seiner H\u00fctte mit nach oben gestreckten Armen hin und her rennt und diese Worte laut ruft, so, als wollte er Gott wirklich wachr\u00fctteln. Wach auf, komm schon, ist es dir denn egal was mit uns passiert?!<\/p>\n<p>Da muss ich auch an die J\u00fcnger von Jesus denken, an die Lesung vorhin, wie sie Jesus im hinteren Teil des Boots wachger\u00fcttelt haben: Wach auf, Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen?<br \/>\nVon Jesus bekommen die J\u00fcnger einen R\u00fcffel: was seid ihr so \u00e4ngstlich, hat ihr denn keinen Glauben, kein Vertrauen?<\/p>\n<p>Und den Propheten Jesaja w\u00fcrde auch so Mancher gerne zurechtweisen: Hast du denn kein Vertrauen? Glaubst du wirklich, dass Gott schl\u00e4ft? &#8211; Ja, wenn es einen gut geht, l\u00e4sst sich das ja auch leicht sagen. Aber wer heute eine Krise durchlebt, f\u00fcr den vieles nur noch dunkel erscheint, der fragt sich dann schon eher: &#8222;<i>Gott, bist du da&#8230; oder schl\u00e4fst du?<\/i>&#8220;<br \/>\nEigentlich ist so ein Weckruf an den lieben Gott Gold wert. Wer mit Gott redet, rechnet noch mit ihm.<br \/>\n&#8230; auch wenn er ihn wachr\u00fctteln will,<br \/>\n&#8230; auch wenn er nur klagt<br \/>\n&#8230; auch wenn er diesem Gott Vorw\u00fcrfe macht<\/p>\n<p>Vielleicht hat das auch etwas von einer Ehe: Jahrelanges sich-anschweigen, und Probleme-wegschweigen ist gef\u00e4hrlich. Irgendwann hat man sich dann vielleicht wirklich nichts mehr zu sagen. Aber dort, wo die Probleme auf den Tisch kommen, wo eine nicht gegen, sondern um den anderen k\u00e4mpft, da wird sichtbar, dass man zusammengeh\u00f6rt, dass eine dem anderen wertvoll ist.<\/p>\n<p>Wach auf! Schreit Jesaja seinen Gott an, und dieser Schrei der Verzweiflung ist der zugleich schon der erste Schritt aus der Hoffnungslosigkeit hin zu einer Hoffnung, n\u00e4mlich dass Gott doch nicht eingeschlafen ist, dass er seinen Arm ausstreckt, um seinem Volk zu helfen.<br \/>\nUnd diese Hoffnung kommt nicht von ungef\u00e4hr: Jesaja h\u00e4lt seinem Gott vor, was sein Volk schon mit ihm erlebt hat &#8220; warst du es nicht, der das Schilfmeer austrocknete, damit Mose mit den Israeliten vor den \u00c4gyptern fliehen konnte?&#8220; Nicht zum ersten Mal kommt dem Propheten die Geschichte von der wunderbaren Rettung seines Volkes in den Sinn. Immer wieder, wenn es ihm nicht gut ging, hat er sich an diese alte Geschichte erinnert. Die davon erz\u00e4hlt, wie Gott in einer aussichtslosen Situation doch noch geholfen hat.<\/p>\n<p>Jesaja spricht nicht in Eigenschaftsw\u00f6rtern von seinem Gott. Er spricht nicht von allm\u00e4chtig, gut, ewig, gro\u00df. Geschichten erz\u00e4hlt er, um das macht die ganze Bibel so: Sie erz\u00e4hlt Geschichten von diesem Gott, denn die sind viel aussagekr\u00e4ftiger, viel n\u00e4her am Leben als diese Eigenschaften, die wir zu gerne aufz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Vielleicht reden und denken wir tats\u00e4chlich viel zu oft nur in Eigenschaftsw\u00f6rtern und nicht in Geschichten von Gott. Vielleicht haben Sie das selber schon mal erlebt, dass ihnen jemand &#8222;seine Geschichte&#8220; mit Gott erz\u00e4hlt hat. Und haben gemerkt, dass das sie nicht kalt l\u00e4sst. Weil es sie anger\u00fchrt hat, weil sie mit dieser Geschichte mitgegangen sind. Solche Begegnungen mit Menschen k\u00f6nnen auch Erlebnisse sein, die den eigenen Glauben st\u00e4rken.<br \/>\nEs kann Ihnen aber auch passieren, dass ihnen eine solche Erz\u00e4hlungen eher banal erscheint. Wo sie sagen w\u00fcrden: na ja, das k\u00f6nnte man auch anders deuten. Nat\u00fcrlich &#8211; es gibt keinen Gotteserfahrungs-Schnelltest, der entscheidet, wo in Lebensgeschichten Gott am Werk war. Da spielt auch mein eigenes Weltverst\u00e4ndnis, meine Fr\u00f6mmigkeit und auch der Abstand zu dem Geschehenen hinein.<\/p>\n<p>Letztlich sind es diese Erfahrungen mit Gott, die es bewirken, dass man als Erwachsener nicht mehr wie in der Schule von &#8222;der Gott&#8220; spricht, sondern von &#8222;meinen Gott&#8220;.<br \/>\nIch pers\u00f6nlich finde es sch\u00f6n, wenn Menschen unbefangen und auch ohne gro\u00dfe Dramatik davon erz\u00e4hlen k\u00f6nnen, wo sie in der letzten Zeit glauben, Gottes N\u00e4he oder seine Hilfe gesp\u00fcrt zu haben. Das geht meist nur in kleinen, vertrauten Kreisen, aber das ist dann f\u00fcr mich ein St\u00fcck Gottesdienst, wie ihn die ersten Christen gefeiert haben: wo sie die alten Geschichten der Wunder Gottes erz\u00e4hlt haben, und auch mit ihnen Erlebnisses der Woche zusammen kamen.<br \/>\nDas werden wir heute nicht tun k\u00f6nnen. Aber ich m\u00f6chte Ihnen jetzt einige Minuten Zeit geben das einmal f\u00fcr sich selbst zu probieren: Gehen Sie einmal in ihre Lebensgeschichte, m\u00f6glicherweise reicht schon die letzte Woche, vielleicht finden sie dort einen Moment, oder sogar eine kleine Geschichte, wo sie sich vorstellen k\u00f6nnen, dass Gott ihnen da besonders nahe war.<\/p>\n<p>&gt;&gt; Stille mit Musik &gt;&gt;&gt;<\/p>\n<p>Jesaja hat Gott angerufen &#8222;wach auf&#8220;! Gott hat geantwortet, im Prophetenwort k\u00f6nnen wir diese Antwort Gottes nachlesen sie dann Jesaja seinem Volk gesagt hat:<br \/>\n<i>Ich, ich bin euer Tr\u00f6ster! Wer bist du denn, da\u00df du dich vor Menschen gef\u00fcrchtet hast, die doch sterben, und vor Menschenkindern, die wie Gras vergehen, und hast des HERRN vergessen, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgebreitet und die Erde gegr\u00fcndet hat, und hast dich st\u00e4ndig gef\u00fcrchtet den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedr\u00e4ngers, als er sich vornahm, dich zu verderben? Wo ist nun der Grimm des Bedr\u00e4ngers?<br \/>\nDer Gefangene wird eilends losgegeben, da\u00df er nicht sterbe und begraben werde und da\u00df er keinen Mangel an Brot habe.<br \/>\nDenn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, da\u00df seine Wellen w\u00fcten &#8211; sein Name hei\u00dft HERR Zebaoth -;<br \/>\nich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner H\u00e4nde geborgen, auf da\u00df ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gr\u00fcnde und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.<br \/>\n<\/i><br \/>\nLiebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ich bin euer Tr\u00f6ster &#8211; sagt Gott.<br \/>\nTrost kann ja ganz verschieden ausfallen. Eine Form von Trost kann es sein, wenn man einem, dem es schlecht geht, beisteht; einfach nur da ist. Wenn man auch keine L\u00f6sungen hat -weil es vielleicht auch keine gibt &#8211; und zusammen mit dem anderen das aush\u00e4lt, die Hand h\u00e4lt, nicht einfach weg geht.<br \/>\nDie andere Form von Trost erlebt ein Kind, wenn die Mama das abgerissene Knopfauge vom Teddyb\u00e4r wieder ann\u00e4ht, oder wenn die Freundin ein verlorenes Spielzeug wieder findet.<br \/>\nTrost kann die Hilfe sein sich mit etwas unab\u00e4nderlichen abzufinden ; Trost kann aber auch hei\u00dfen dass man Abhilfe schafft. Beide Formen haben ihren Platz und ihren Wert.<\/p>\n<p>Wenn Gott in unserem Predigttext, sagt, dass er der Tr\u00f6ster ist, dann kann das auch beide Aspekte umfassen: Gott kann mir die Kraft geben, unab\u00e4nderliches zu tragen, durchzuhalten &#8211; weil ich mich von Gottes N\u00e4he umfangen f\u00fchle, beh\u00fctet, gest\u00e4rkt, und damit getr\u00f6stet.<br \/>\nAber Gottes Trost kann auch anders passieren: wenn sich Situationen ver\u00e4ndern, Wunder geschehen, Menschen gesund werden. Diese Form von Gottes Trost sollten wir nicht vergessen. Gerade dann nicht, wenn wir im eigenen Leben Spuren von der N\u00e4he Gottes gefunden haben.<\/p>\n<p>&#8222;<i>Ich bin euer Tr\u00f6ster<\/i>&#8220; sagt Gott, er will tr\u00f6sten, nicht vertr\u00f6sten.<\/p>\n<p>Als diese Jesaja fertig war die Antwort Gottes dem Volk zu verk\u00fcnden, jubelten einige: endlich wird uns Gott befreien aus Babylon. Wir werden heimkehren nach Jerusalem.<br \/>\nAndere aber blieben sehr zur\u00fcckhaltend. Als sich der Auflauf von Menschen um den Propheten herum aufgel\u00f6st hatte, kam ein Mann zu ihm. Nachdenklich sah er aus. Er blickte Jesaja an, dann sagte er langsam &#8220; ja, Jesaja, du hast Recht. Schon jetzt sind wir dabei, befreit zu werden. F\u00fcr viele von uns ist das hier in Babylon jetzt schon keine Gefangenschaft mehr. Schlie\u00dflich sind wir ja schon drei\u00dfig Jahre hier. Wir haben auch kaum mehr Angst vor den Babyloniern, ja, einige von unseren Kindern haben ja auch schon Babylonier geheiratet. Und irgendwie ist es ja auch ganz nett hier. Es stimmt: Gott ist dabei, uns zu befreien &#8211; innerlich eben &#8230; &#8220;<\/p>\n<p>Innerlich eben &#8230; Jesaja h\u00f6rte die anderen Worte gar nichtmehr. Innerlich war er erstarrt. Hatte er Gott vielleicht falsch verstanden? Hat Gott ihnen etwa nur eine innerliche Freiheit versprochen? Keine Befreiung wie damals aus \u00c4gypten? Warum hatte er es ihm denn dann nicht so deutlich gesagt?<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter stand ein anderer Mann auf dem Marktplatz der israelitischen Siedlung. Dort wo einst Jesaja stand: Aufrecht, auf einem Pferdewagen mit persischem Wappen: Er las aus einem Edikt des neuen K\u00f6nigs Kyrus vor:<br \/>\nSo ergeht der Befehl, dass alle aus eurem Volk in die Heimat zur\u00fcckkehren sollen, nach Jerusalem, um dort einen Tempel f\u00fcr ihren Gott zu errichten. Des weiteren werden die Beh\u00f6rden euch Silber und Gold, Vieh und andere Dinge zur Verf\u00fcgung stellen, die ihr ben\u00f6tigt um in eurer Heimat eine neue Existenz aufzubauen.<\/p>\n<p>So wurde es doch eine wirkliche Befreiung aus der Gefangenschaft. F\u00fcr die, die es erlebt haben, wurde es zu ihrer Geschichte mit Gott, zu ihrem Wunder, dass sie im Album ihres Lebens ablegten.<br \/>\nIn der Heimat Jerusalem, wo neue Schwierigkeiten auf sie warteten dort werden sie dann wohl immer wieder daran zur\u00fcck gedacht haben an diesem Tag ihrer Befreiung. Und aus dieser, ihrer Geschichte die Gewissheit bekommen haben, dass Gott doch nicht schl\u00e4ft.<\/p>\n<p>Amen\u00a0<\/span>\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesaja 51, 9-16: Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat? Warst du es nicht, der das Meer austrocknete, die Wasser der gro\u00dfen Tiefe, der den\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1794\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt:  ...alles nur innerlich? (Jesaja 51, 9-16) 28. 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