{"id":1756,"date":"2001-11-11T21:35:28","date_gmt":"2001-11-11T20:35:28","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1756"},"modified":"2022-11-07T15:43:16","modified_gmt":"2022-11-07T14:43:16","slug":"predigt-ist-gott-wie-ein-ungerechter-richter-lukas-18-1-8-11-november-2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1756","title":{"rendered":"Predigt: Ist Gott wie ein ungerechter Richter? (Lukas 18, 1-8) 11. November 2001"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-very-light-gray-to-cyan-bluish-gray-gradient-background has-background\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"587\" data-attachment-id=\"5458\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=5458\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?fit=1880%2C1253&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1880,1253\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Photo by RODNAE Productions on &lt;a href=\\&quot;https:\/\/www.pexels.com\/photo\/group-of-people-standing-on-the-street-holding-placards-6257042\/\\&quot; rel=\\&quot;nofollow\\&quot;&gt;Pexels.com&lt;\/a&gt;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;group of people standing on the street holding placards&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pexels-photo-6257042\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Photo by RODNAE Productions on &lt;a href=&quot;https:\/\/www.pexels.com\/photo\/group-of-people-standing-on-the-street-holding-placards-6257042\/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Pexels.com&lt;\/a&gt;&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?fit=880%2C586&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=880%2C587&#038;ssl=1\" alt=\"group of people standing on the street holding placards\" class=\"wp-image-5458 size-full\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?w=1880&amp;ssl=1 1880w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?resize=150%2C100&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2001\/11\/pexels-photo-6257042.jpeg?w=1760&amp;ssl=1 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>Lk 18, 1-8<\/strong><br>Sehnsucht nach Gerechtigkeit pr\u00e4gt dieses Gleichnis. Aber auch die Erfahrung, dass ich mich mit meinem Gerechtigkeitsbed\u00fcrfnis von Gott in Stich gelassen f\u00fchle. Aber ist Gottes Gerechtigkeit manchmal ganz anders, als gedacht?<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<br>aus irgend einem Fernsehkrimi habe ich folgende Szene in Erinnerung:<br>Heimt\u00fcckisch wurde ein Mann von seinem Feind niedergeschlagen. Das Opfer liegt schwerverletzt da, im Sterben. Der T\u00e4ter ist bereits davongelaufen. Da kriecht das Opfer mit letzter Kraft an den Schreibtisch, zieht ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber zu sich herunter und kritzelt den Namen des T\u00e4ters auf den Zettel. Dann bricht er tot in sich zusammen.<br>Warum? Wieso schreibt der Ermordete noch den Namen seines M\u00f6rders auf? Er hat ja nichts mehr davon. Er ist tot, egal ob sp\u00e4ter der M\u00f6rder gefasst wird oder nicht. Lebendig wird er davon nicht mehr.<br>Aber trotzdem verlangt der Ermordete mit seinem Zettel nach Gerechtigkeit. Ihm ist wichtig, dass die Tat an ihm ges\u00fchnt wird. Dass der M\u00f6rder gefasst wird. Erst dann ist die Welt wieder im Gleichgewicht, dann hat der Tote auch seine Ruhe, wie man so sagt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Liebe Gollh\u00f6fer, ich denke, wir Menschen brauchen das Gef\u00fchl der Gerechtigkeit, damit die Welt f\u00fcr uns im Gleichgewicht ist. Zwar ziehen weiterhin die Planeten in Sonnensystemen die immer gleichen Bahnen, aber dennoch: die Welt ist nicht in Ordnung, wenn Unrecht zum Himmel schreit.<\/p>\n\n\n\n<p>Um Unrecht geht es auch in unserem Predigttext. Er steht im Lukasevangelium, im 18. Kapitel.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesus sagte ihnen aber ein Gleichnis dar\u00fcber, dass sie&nbsp; allezeit beten und nicht nachlassen sollten,<br>2 und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der f\u00fcrchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen.<br>3 Es war aber eine Witwe in derselben Stadt, die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher!<br>4 Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Wenn ich mich schon vor Gott nicht f\u00fcrchte noch vor keinem Menschen scheue,<br>5 will ich doch dieser Witwe,&nbsp; weil sie mir soviel M\u00fche macht, Recht schaffen, damit sie nicht zuletzt komme und mir ins Gesicht schlage.<br>6 Da sprach der Herr: H\u00f6rt, was der ungerechte Richter sagt!<br>7 Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserw\u00e4hlten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er&#8217;s bei ihnen lange hinziehen?<br>8 Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in K\u00fcrze?<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<br>in der Geschichte die Jesus hier erz\u00e4hlt geht es um eine Witwe. So genau wissen wir nicht, weshalb sie einen Richter brauchte. Vielleicht war erst vor kurzem ihr Ehemann gestorben und jemand aus der Verwandtschaft hatte sich einfach so aus dem Erbe bedient. Und sie, als Frau mit nur wenig Ansehen in der damaligen Gesellschaft, musste nun zuschauen wie sie ihr Erbe bekommt, dass ihr doch eigentlich zustand. Wahrscheinlich war sie dringend darauf angewiesen &#8211; in einer Zeit ohne Rente geschweige denn Witwenrente.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann ist da dieser Richter. Darf man ihn eigentlich Richter nennen? Denn mit der Rechtsprechung hatte er es ja nicht so sehr. Vielleicht war er ein recht bequemer Zeitgenosse; und er hatte einfach keine Lust in dieser l\u00e4stigen Erbstreitigkeit t\u00e4tig zu werden: Die streitenden Parteien anzuh\u00f6ren, Zeugen herbei zu holen und ein Urteil zu sprechen. Das alles war ihm wahrscheinlich zu viel Arbeit. Darum vertr\u00f6stete er die Witwe immer wieder auf sp\u00e4ter. Er, der doch eigentlich f\u00fcr das Recht zust\u00e4ndig war, k\u00fcmmerte sich anscheinend herzlich wenig darum. Ein \u201eungerechter Richter&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Witwe l\u00e4sst sich aber nicht unterkriegen. Sie k\u00e4mpft mit ihrer ganz eigenen Waffe: Sie nervt. Immer wieder spricht sie den Richter an &#8211; mal freundlich mal eher grantig. Das ist ihre Strategie. Steter Tropfen h\u00f6hlt ja bekanntlich den Stein. Vielleicht traute sich der Richter am Schluss gar nicht mehr auf die Stra\u00dfe aus Angst, dass wieder diese Frau kommen k\u00f6nnte und ihm eine Szene macht.<br>Und damit geht ihre Rechnung auf: Der ungerechte Richter gibt auf und nimmt sich ihrer Sache an. Sie hat gewonnen.<br>Durch ihre Beharrlichkeit hat diese Witwe ein Doppeltes geschafft: sie bekommt ihr Recht und zugleich hat sie den ungerechten Richter zumindest an diesem Tag zu einem gerechten Richter gemacht.<br>Das ist so ein Tag, an dem dann die Welt wieder mal im Lot war. Gerechtigkeit war hergestellt, keine Rechnung mehr offen.<br>Das, was Jesus hier erz\u00e4hlt hat, ist ja ein Gleichnis. Das hei\u00dft: Da gibt es etwas zum vergleichen. Und wenn ich nicht alles falsch verstanden habe, vergleicht Jesus den ungerechten Richter mit Gott.<br>Das ist nicht so ganz leicht; da str\u00e4ubt sich irgend etwas in mir, wenn ich sagen will: &#8222;Gott ist wie ein ungerechter Richter&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ich habe es dann doch mal probiert- so zu denken: Denn ich glaube schon, dass Gott diese Welt in der Hand hat und er Macht hat, Dinge zu ver\u00e4ndern. Und ich glaube auch, dass Gott es gut mit uns meint. Wenn ich dann aber die Welt anschaue, sehe ich \u00fcberall Ungerechtigkeiten, Lieblosigkeit, Not, Mord und Totschlag.<br>Also Ungerechtigkeit ohne Ende! Und wenn Gott so etwas zul\u00e4sst, dann kann ich vielleicht doch behaupten: Gott ist wie ein ungerechter Richter.<\/p>\n\n\n\n<p>Man traut sich so etwas kaum auszusprechen denn schlie\u00dflich haben wir es ja nicht mit irgend einem pflichtvergessenen Amtsgerichtsrat in Ansbach zu tun, sondern mit dem Herrscher der Welt.<br>Aber die Erfahrung kennen wahrscheinlich viele von ihnen: dass man sich fragt warum Gottes dies oder jenes zul\u00e4sst.<br>&#8211; Das ist doch nicht gerecht, wenn diejenigen, die sich auf krummen Wegen durch Leben mogeln den besseren Schnitt machen, als die Ehrlichen.<br>&#8211; Das ist doch nicht gerecht, wenn der eine Besoffene riskant \u00fcberholt, und der zuf\u00e4llig entgegen kommende Familienvater dessen Dummheit mit dem Leben bezahlt.<br>&#8211; Das ist doch nicht gerecht, wenn kleine Kinder in Afghanistan verhungern, weil die Erwachsenen Krieg f\u00fchren.<br>Da bleibt dann meist nur die Frage nach dem &#8222;Warum&#8220;, die \u00f6fters dann der Pfarrer abbekommt. Aber man k\u00f6nnte gerade mit diesen Gleichnis im Hinterkopf durchaus auch sagen: Gott, dass ist doch ungerecht, schaffe doch endlich Recht!<br>So. Wenn ich schon Gott mit den ungerechten Richter vergleiche, dann kann ich mir \u00fcberlegen, was wohl passieren wird, wenn dieser Richter endlich mal Recht schafft.<br>Dann geht es n\u00e4mlich um viel mehr als um eine Bestrafung von irgendwelchen \u00dcbelt\u00e4tern. Denn das sieht man schon an der Todesstrafe in Amerika: Die Hinrichtung eines M\u00f6rders hinterl\u00e4sst bei Vielen einen unangenehmen Nachgeschmack und macht das Opfer auch nicht wieder lebendig. Was fehlt, ist, dass die Opfer ins Recht gesetzt werden. Aber da sind wir Menschen ganz schnell am Ende unserer M\u00f6glichkeiten<br>Die Gerechtigkeit, die Gott herstellen wird, hat eine andere Qualit\u00e4t. Dann geht es darum, dass die Welt wieder ins Gleichgewicht, ins Lot, kommt. Ohne Ungerechtigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>~ Wenn Gott Recht schafft, wenn er diese Welt ins Lot bringt, dann werden Menschen wieder einander als Gottes Ebenbild achten. Jeder den andern h\u00f6her als sich selber.<br>~ Dann sind Mensch und Natur in Einklang, dann wird bebaut und bewahrt, nicht ausgebeutet und gequ\u00e4lt.<br>~ Dann werden auch wir Menschen mit unserm Gott in Einklang sein, dann wird Gottes Wille auch unserer sein &#8211; wir seine Kinder.<br>Das ist dann das &#8222;Reich Gottes&#8220;, das Jesus angek\u00fcndigt hat.<br>So, wie Gott Gerechtigkeit herstellt, so w\u00e4chst auch dieses Reich Gottes unter uns.<br>Liebe Gemeinde, unser Predigttext sagt uns ja ziemlich unverbl\u00fcmt, was unsere Aufgabe ist: Wir sollen unentwegt Gott in den Ohren liegen. Ihn darum bitten, dass er sein Reich unter uns aufbaut und Gerechtigkeit schafft.<br>So, wie diese Witwe. Sie wusste: Ich muss diesen Richter dazu bekommen, dass er sich meiner Sache annimmt, sonst habe ich keine Chance. Darum hat sie ja nie aufgegeben, obwohl sie lange vergeblich gebettelt hat. Und schlie\u00dflich wurde sie ja auch erh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, dass wir Menschen auch nur durch Gott die M\u00f6glichkeit haben, diese Welt wieder im Lot zu haben. Er muss Gerechtigkeit herstellen &#8211; sein Reich unter uns aufbauen. Unsere Aufgabe besteht offensichtlich darin, Gott solange zu nerven, bis er es dann wirklich vollends tut.<br>Und auf dem Weg zu diesem gro\u00dfen Ziel wird Gott auch kleine Schritte mit uns gehen und Gerechtigkeit im Kleinen unter uns herstellen. Auch, wenn die Welt im ganzen noch nicht im Lot ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere allt\u00e4glichen Leiden an dem, was wir f\u00fcr nicht gerecht empfinden, werden wir auch weiter tragen m\u00fcssen und auch vor Gott reklamieren d\u00fcrfen. Wie die Witwe &#8211; immer wieder. Schon allein deshalb weil es eben wehtut, mir keine Ruhe l\u00e4sst wenn ich mich immer wieder fragen muss: &#8222;Warum ich, womit habe ich mein schweres Schicksal verdient?&#8220;<br>Der Witwe hat es sicher keinen Spa\u00df gemacht, immer wieder den Richter bitten zu m\u00fcssen. Und zu keinem Zeitpunkt hat sie geahnt, wann sie ihr Gegen\u00fcber endlich weich gekocht hatte. Die Erl\u00f6sung kam dann ja ganz \u00fcberraschend.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Christen sind im Wartestand.<br>Das ist eigentlich kein sch\u00f6ner Zustand, weil man so wenig in der Hand hat. Aber drei Dinge, denke ich, kann man aus diesem Gleichnis mit heimtragen.<\/p>\n\n\n\n<p>1.: Gott zieht sich den Schuh des ungerechten Richters an und sagt uns: Die Gerechtigkeit kommt erst noch, ihr braucht diese Welt nicht &#8211; mir zuliebe &#8211; sch\u00f6ner und gerechter reden, als sie eben ist. Ich habe noch einen Plan mit euch Menschen.<br>2.: Gottes verspricht uns, sein Reich, die gerechte Welt aufzurichten. In der wird auch alle Ungerechtigkeit von heute aufgehoben sein, auch dort wo die Mordopfer nicht mehr die Namen ihrer T\u00e4ter aufschreiben konnten.<br>3.: Wir haben dabei eine wichtige Rolle, indem wir Gott immer wieder in den Ohren liegen und bitten Gerechtigkeit zuschaffen, gerade da, wo wir Unrecht sehen und eigentlich machtlos sind. Da k\u00f6nnen wir rufen: dein Reich komme.<br>Amen<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<cite><br>Bitte beachten Sie: Der Predigttext ist im Zuge der Perikopenrevision ab 2018 nicht mehr dem Drittletzten, sondern dem Vorletzten Sonntag im Kirchenjahr zugeordnet<\/cite><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehnsucht nach Gerechtigkeit pr\u00e4gt dieses Gleichnis. Aber auch die Erfahrung, dass ich mich mit meinem Gerechtigkeitsbed\u00fcrfnis von Gott in Stich gelassen f\u00fchle. 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