{"id":1710,"date":"2002-03-31T23:16:47","date_gmt":"2002-03-31T22:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1710"},"modified":"2017-10-24T19:47:44","modified_gmt":"2017-10-24T18:47:44","slug":"predigt-zum-ostersonntag-2002-wozu-ist-kirche-gut-1-korinther-15-19-26-31-maerz-2002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1710","title":{"rendered":"Predigt zum Ostersonntag 2002: Wozu ist Kirche gut? (1. Korinther 15, 19-26) 31. M\u00e4rz 2002"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nmanchmal wundere ich mich, dass es uns \u00fcberhaupt noch gibt. Mit &#8222;uns&#8220; meine ich unsere christliche Kirche. Schon viele Male haben Philosophen oder Ideologen das Sterbe-Gl\u00f6cklein \u00fcber der Kirche gel\u00e4utet. Aber unterm Strich war es dann doch die Kirche, die sie beerdigt hat statt umgekehrt.<\/p>\n<p>Sigmund Freud war es, der Kirchg\u00e4nger wie sie und mich mehr oder minder zu Zwangsneurotikern gestempelt hat, die durch den w\u00f6chentlichen Gottesdienst irgendwelche inneren Defizitgef\u00fchle aufarbeiten m\u00fcssten. Sein Res\u00fcmee damals: Der moderne Mensch wird sich von solchen Zw\u00e4ngen befreien und dann auch keine Kirche mehr ben\u00f6tigen. Mit anderen Worten: Kaufen sie sich blo\u00df keine Aktien von der Kirche, denn die werden in den n\u00e4chsten Jahren ins bodenlose abst\u00fcrzen, weil ihr Produkt keiner mehr sehen will.<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51a.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1711\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1711\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51a.jpg?fit=380%2C200&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"380,200\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pb51a\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51a.jpg?fit=380%2C200&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-1711\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51a-300x157.jpg?resize=300%2C157\" alt=\"pb51a\" width=\"300\" height=\"157\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Die EKD-Initiative<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch wir sind immer noch da! Zwar jammern wir in der Kirche dar\u00fcber, dass unsere Aktien nicht die allerbesten seien &#8211; weil nicht jeder von uns was wissen will &#8211; aber diese Klage gab es schon zu Luthers Zeiten.<\/p>\n<p>Momentan gibt es in unserer Kirche mal wieder eine Aktion, um Kirche dem Volk ein bisschen n\u00e4her zu bringen. Vielleicht haben sie die Plakate schon einmal entdeckt. Eines zum Beispiel lautet: &#8222;Woran denken Sie bei Ostern?&#8220;<\/p>\n<p>a) Ferien<\/p>\n<p>b) Cholesterin<\/p>\n<p>c) Jesu Auferstehung<\/p>\n<p>d) Langeweile mit der Familie<\/p>\n<p>Falls sie die Antwort nicht wissen: Unten am Plakat finden sie die Nummer einer Telefon-Hotline, dort k\u00f6nnen sie gemeinsam mit einem kompetenten Pfarrer zum Ortstarif eine Antwort finden. Ja, ja, wir lassen uns schon das einfallen f\u00fcr unsere Sch\u00e4fchen. Und es ist auch wichtig, dass die Leute wissen, wof\u00fcr wir bei der Kirche stehen: Ob wir die Mannschaft zur Cholesterinsenkung oder Jesu Auferstehung sind.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0Wozu ist Kirche gut?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Damit Kirche nicht ausstirbt, muss sie den Leuten schon sagen wozu sie gut ist. Ich selber habe in der Verwandtschaft jemanden, der mit dem Glauben nichts am Hut hat, aber mit guten Argumenten die Kirche trotzdem wichtig findet. Und da steht er nicht allein.\u00a0 Was sagen denn die Leute, wozu sie taugt, die Kirche?<\/p>\n<p>(1) Erstens steht die Kirche, das Christentum, f\u00fcr bestimmte ethische Werte. Wir haben durch die Gebote Gottes und unser christliches Menschenbild relativ genaue Vorstellungen, von dem, was &#8222;gut&#8220; und was &#8220; b\u00f6se&#8220; oder &#8220; schlecht&#8220; ist. Und wenn heutzutage in Sachen Gentechnologie das Klonen von Menschen und Tieren abgelehnt wird, hat das viel mit unserem christlichen Gedankengut zu tun.<\/p>\n<p>(2)\u00a0 Wir als Kirche sind ein sozialer Dienstleister, wir betreiben Kinderg\u00e4rten, Altenheime, Krankenh\u00e4user, k\u00fcmmern uns um Menschen in sozialen Notlagen. Auch wenn es heutzutage eigentlich Aufgabe des Staates ist; das Know-how liegt zu einem gro\u00dfen Teil immer noch bei uns.<\/p>\n<p>(3) In der Kirche erlebt man eine Gemeinschaft, die man sonst immer seltener erfahren kann. Da spielt auch der Gottesdienst am Sonntagmorgen einen ganz wichtige Rolle.<\/p>\n<p>(4) Die Seelsorge, der Bereich, wo wir Pfarrer gefordert sind. Wir sind zwar keine Psychologen oder Therapeuten. Aber im Gespr\u00e4ch mit Unsereinem kann f\u00fcr machen der Blick auf Gott auch einmal weiterhelfen, auch da, wo der Psychotherapeut passen muss.<\/p>\n<p>(5) Ja, und dazu guter Letzt haben wir als Kirche in der letzten Zeit entdeckt, dass wir der Spezialist in &#8220; Sinnfragen&#8220; sind. Das woher, wohin und wozu des eigenen Lebens ist eine Frage, wo der Glaube sinnvolle Antworten parat hat.<\/p>\n<p>Liebe Gollh\u00f6fer,<br \/>\ndamit k\u00f6nnte ich jetzt meine Predigt eigentlich abschlie\u00dfen und zusammenfassend sagen: Wie gut, dass es die Kirche gibt!\u00a0 Ich habe da nur ein kleines Problem: Ich habe den Predigttext noch nicht gelesen! Denn dort steht etwas drin, was mich mit allen, was sich gesagt habe, in Frage stellt. Paulus klopft im 1. Korintherbrief bei mir an und erinnert mich daran, dass ich etwas ganz entscheidendes vergessen habe:<\/p>\n<p>Ich lese 1. Kor 15, 19-16<br \/>\nHoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber\u00a0 ist Christus auferstanden von den Toten als\u00a0 Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen\u00a0 der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden. Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus;\u00a0 danach, wenn er kommen wird, die, die Christus angeh\u00f6ren; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, \u00fcbergeben wird, nachdem er\u00a0 alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet hat. Denn er mu\u00df herrschen, bis Gott ihm\u00a0 \u00bballe Feinde unter seine F\u00fc\u00dfe legt\u00ab (Psalm 110,1). Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nwenn wir nur das jetzige Leben auf der Erde im Blick haben, dann geh\u00f6ren wir zu denen, die v\u00f6llig am Ziel vorbei gelaufen sind. &#8211; So sagt es Paulus.<\/p>\n<p><strong><em>Der Tod l\u00e4\u00dft alle Errungenschaften zerbr\u00f6seln<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Wenn ihr euch als Christen etwas auf eure ethischen Normen, auf euer soziales Engagement, euer Gemeinschaftsgef\u00fchl, eure Seelsorge oder euren Platz eins auf dem Markt der &#8222;Sinnanbieter&#8220; einbildet, dann habt ihr eigentlich \u00fcberhaupt nichts kapiert.<\/p>\n<p>Der Wert eures Glaubens steht und f\u00e4llt mit der Auferstehungshoffnung. Auf dem ersten Blick erscheint das furchtbar pauschal, was der Apostel Paulus da schreibt. Man hat den Eindruck, er fegt die\u00a0 guten Argumente, die ich Ihnen vorher dargelegt habe einfach so vom Tisch. Und dabei ist er ja nun wirklich kein undifferenziert denkender Teenager, f\u00fcr den etwas entweder &#8222;supertoll&#8220; oder &#8222;voll assig&#8220; ist.<\/p>\n<p>Er hat offensichtlich abgew\u00e4gt, was f\u00fcr den Glauben spricht und kommt zu einem ganz n\u00fcchternen Ergebnis:\u00a0 Alles, was der Glaube f\u00fcr unser Leben bringt, endet sp\u00e4testens mit dem Tod. Angesichts des Todes zerf\u00e4llt dann jede christliche oder kirchliche Errungenschaft zu Staub.<\/p>\n<p>Wenn es keine Hoffnung auf das Leben nach dem Tod g\u00e4be, dann w\u00e4ren wir die elendsten unter den Menschen, weil wir auf Dinge gebaut haben, die dann letztlich doch nicht von Dauer sind.<\/p>\n<p><em><strong>\u00a0Das Paradigma von Adam und Christus<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Apostel Paulus m\u00f6chte in diesem Predigttext mit Adam und Christus deutlich machen, wo der Weg entlang geht, der zur Auferstehung der Toten f\u00fchrt. Adam &#8211; mit ihm hat das ganze Schlamassel angefangen. Er ging als Mensch pl\u00f6tzlich eigene Wege, er fragte nicht nach Gott und dessen F\u00fcrsorge. Er wollte ohne Gott genauso schlau sein, und setzte sich \u00fcber dessen Gebote hinweg.<\/p>\n<p>Die Folge war der Verlust des Paradieses &#8211; von nun an geh\u00f6rte der Tod zum Leben dazu. Wie ein Fluch haftet er von da an an allen Menschen. Er macht am Ende eines Lebens alles zunichte, was war. Alle nachfolgenden Generationen bis zu uns m\u00fcssen mit diesen Bedingungen unserer Existenz fertig werden.<\/p>\n<p>Der alte Begriff von der &#8222;Erbs\u00fcnde&#8220; macht das ganz anschaulich: Der Tod wird immer weiter vererbt; keiner kann sich ihm entziehen.\u00a0 Sowie durch diesen einen Adam der Tod zu uns kam, so kam durch die eine Person Jesus Christus die Auferstehung der Toten als M\u00f6glichkeit in unsere\u00a0 Welt. So war es Gottes Entscheidung: Jesus Christus sollte der erste sein, der den Tod \u00fcberwinden sollte. Der Erstling, der Pionier. Durch ihn ist die bislang un\u00fcberwindliche Macht des Todes gebrochen.<\/p>\n<p>Am Kreuz hat er sich der Wirklichkeit des Todes gestellt. Und am Ostermorgen hatte er den Tod besiegt.<\/p>\n<p><em><strong>Adamssch\u00e4<\/strong><\/em><em><strong>del<\/strong><\/em><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51b.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1712\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1712\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51b.jpg?fit=193%2C270&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"193,270\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pb51b\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51b.jpg?fit=193%2C270&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-1712\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51b.jpg?resize=193%2C270\" alt=\"pb51b\" width=\"193\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51b.jpg?w=193&amp;ssl=1 193w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/pb51b.jpg?resize=107%2C150&amp;ssl=1 107w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unser Altar von Johann Auwera schl\u00e4gt ja diesen Bogen von Adam zu Christus. Am Fu\u00df des Kreuzes liegt der Adamssch\u00e4del. Durch ihn ist der Tod in die Welt gekommen. Sogar die Schlange, die Adam und Eva damals in Versuchung gef\u00fchrt hat, schl\u00e4ngelt sich noch um den Kreuzesstamm. Und am Kreuz h\u00e4ngt Jesus Christus der den Tod besiegt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Keine Erb-Auferstehung<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Paulus schreibt von einer Reihenfolge der Auferstehung: Jesus Christus war der erste und danach kommen die, die ihm angeh\u00f6ren. Bei dem Tod gibt es die Logik: Wir erben den Tod &#8211; einfach so, weil wir als Menschen geboren sind. Bei der Auferstehung wird der Toten gibt es eine andere Logik: Auferstehen werden die, die Jesus angeh\u00f6ren. Nicht die Zugeh\u00f6rigkeit zur Spezies Mensch macht uns zu Auferstehungskandidaten, sondern die Zugeh\u00f6rigkeit zu Jesus Christus. Und zu Jesus Christus geh\u00f6re ich, wenn ich getauft bin und an ihn glaube.<br \/>\nDas ist f\u00fcr Paulus eine Bedingung, und die wir Menschen nicht herum k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em><strong>Wozu Kirche<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte noch einmal zu diesem Plakat zur\u00fcckkommen. Liebend gerne w\u00fcrde ich dieses Plakat ein bisschen umgestalten:<\/p>\n<p>Woran denken sie bei Ostern? Mein Vorschlag: 2 K\u00e4stchen zum ankreuzen!<\/p>\n<p>Jesu Auferstehung und Auferstehung der Toten &#8211; das scheint da irgendwie jemand vergessen zu haben!<\/p>\n<p>Und drunter w\u00fcrde ich schreiben: Lassen Sie uns gemeinsam Glauben leben, damit auch sie etwas von der Auferstehung der Toten haben.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, manchmal wundere ich mich, dass es uns \u00fcberhaupt noch gibt. Mit &#8222;uns&#8220; meine ich unsere christliche Kirche. Schon viele Male haben Philosophen oder Ideologen das Sterbe-Gl\u00f6cklein \u00fcber der Kirche gel\u00e4utet. Aber unterm Strich war es dann doch die Kirche, die sie beerdigt hat statt umgekehrt. Sigmund Freud war\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1710\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt zum Ostersonntag 2002: Wozu ist Kirche gut? (1. Korinther 15, 19-26) 31. 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