{"id":1705,"date":"2002-02-21T23:10:59","date_gmt":"2002-02-21T22:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1705"},"modified":"2017-10-24T19:50:40","modified_gmt":"2017-10-24T18:50:40","slug":"predigt-an-irgendwas-muss-man-ja-glauben-apostelgeschichte-17-22-34-areopagrede-des-paulus-21-april-2002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1705","title":{"rendered":"Predigt: An irgendwas muss man ja glauben? (Apostelgeschichte 17, 22-34, Areopagrede des Paulus ) 21 April 2002"},"content":{"rendered":"<p>Unser Predigttext f\u00fcr heute steht in der Apostelgeschichte, im 17. Kapitel: Es ist die Rede des Paulus auf dem Marktplatz von Athen &#8211; dem Areopag:<\/p>\n<p>Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr M\u00e4nner von Athen, ich sehe, da\u00df ihr die G\u00f6tter in allen St\u00fccken sehr verehrt.<br \/>\n23 Ich bin umhergegangen und habe eure Heiligt\u00fcmer angesehen und fand einen Altar, auf dem stand geschrieben: Dem unbekannten Gott. Nun verk\u00fcndige ich euch, was ihr unwissend verehrt.<br \/>\n24 Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde,\u00a0 wohnt nicht in Tempeln, die mit H\u00e4nden gemacht sind.<br \/>\n25 Auch l\u00e4\u00dft er sich nicht von Menschenh\u00e4nden dienen, wie einer,\u00a0 der etwas n\u00f6tig h\u00e4tte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.<br \/>\n26 Und er hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, damit sie auf dem ganzen Erdboden wohnen, und\u00a0 er hat festgesetzt, wie lange sie bestehen und in welchen Grenzen sie wohnen sollen,<br \/>\n27 damit sie Gott suchen sollen, ob sie ihn wohl f\u00fchlen und finden k\u00f6nnten; und f\u00fcrwahr,\u00a0 er ist nicht ferne von einem jeden unter uns.<br \/>\n28 Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.<br \/>\n29 Da wir nun\u00a0 g\u00f6ttlichen Geschlechts sind, sollen wir nicht meinen,\u00a0 die Gottheit sei gleich den goldenen, silbernen und steinernen Bildern, durch menschliche Kunst und Gedanken gemacht.<br \/>\n30 Zwar hat Gott \u00fcber die\u00a0 Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber\u00a0 gebietet er den Menschen, da\u00df alle an allen Enden Bu\u00dfe tun.<br \/>\n31 Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis\u00a0 richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.<br \/>\n32 Als sie von der Auferstehung der Toten h\u00f6rten, begannen die einen zu spotten; die andern aber sprachen: Wir wollen dich dar\u00fcber ein andermal weiter h\u00f6ren.<br \/>\n33 So ging Paulus von ihnen.<br \/>\n34 Einige M\u00e4nner schlossen sich ihm an und wurden gl\u00e4ubig; unter ihnen war auch Dionysius, einer aus dem Rat, und eine Frau mit Namen Damaris und andere mit ihnen.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p><span style=\"color: #33cc00;\"><i><b>### Gang durch die G\u00f6tterwelt damals ###<\/b><\/i><\/span><\/p>\n<p>Paulus ist unterwegs auf seiner Missionsreise. Da macht er auch Station in Athen. Athen&#8230; der Hort der Philosophie&#8230; gro\u00dfe M\u00e4nner haben hier gelehrt, gewichtige philosophische Gedanken gew\u00e4lzt.<br \/>\nPaulus, der ja auch keine schlechte Schule genossen hatte sondern bei einem j\u00fcdischen Rabbi und Philosophen in die Lehre gegangen war, wird diese Stadt auch mit gewissen Respekt betreten haben. Das geistige Niveau in Athen war nicht ohne &#8211; viele hoch gebildete Menschen wohnten dort.<\/p>\n<p>Und die steinernen Zeugen der gro\u00dfen Geschichte von Athen waren auch da: Zum Beispiel Tempel und Alt\u00e4re. Von denen gab es jede Menge, schlie\u00dflich war der Himmel der alten Griechen f\u00f6rmlich vollgestopft mit allerlei G\u00f6ttern und Halbg\u00f6ttern.<br \/>\nDa erscheint es ja nur logisch wenn mancher Grieche bei dieser un\u00fcbersichtlichen Lage Angst bekommt: Was ist, wenn ich bei der Verehrung der G\u00f6tter einen ganz wichtigen vergesse? Dieser k\u00f6nnte ja dann zornig auf mich werden und mein Schicksal negativ beeinflussen. Darum erscheint es ganz vern\u00fcnftig, wenn ich einen Altar aufstelle, den ich dann den unbekannten G\u00f6ttern stifte. Dann bin ich aus dem Schneider.<br \/>\nEs ist schon ein Elend, wenn man vor lauter G\u00f6tter an gar nicht mehr wei\u00df, wer den eigentlich wirklich das Sagen hat.<\/p>\n<p>Diese eigent\u00fcmliche Welt von G\u00f6ttern und Alt\u00e4ren hat sich Paulus in Athen dann wahrscheinlich angesehen. Fast m\u00f6chte ich sagen: Wie ein Tourist. Denn zur damaligen Zeit waren diese G\u00f6tterstatuen auch schon zum Teil \u00fcberfl\u00fcssig geworden: Gro\u00dfe Denker wie Aristoteles, Platon oder Epikur hatten f\u00fcr sich selbst diese kunterbunte G\u00f6tterwelt als Folklore abgehakt.<br \/>\nF\u00fcr sie konnte es eigentlich nur ein g\u00f6ttliches Prinzip geben. Sie waren sich nicht einig, wie dieses g\u00f6ttliche Prinzip aussehen k\u00f6nnte. Auf jeden Fall waren sie sich sicher: Es gibt eine g\u00f6ttliche Kraft.<br \/>\n&#8211; &#8222;an irgend etwas muss man ja Glauben&#8220; &#8211;<br \/>\n<i><b><span style=\"color: #33cc00;\"><br \/>\n<\/span><\/b><\/i><i><b><span style=\"color: #33cc00;\">### Gang durch die G\u00f6tterwelt 2002\u00a0 ###<\/span><\/b><\/i><\/p>\n<p>So, wie Paulus durch die Ausstellung der vielen G\u00f6tterstatuen spazierte, so k\u00f6nnte ich auch im Jahr 2002 durch unsere europ\u00e4ische G\u00f6tter-Ausstellung gehen. Denn ich denke wir haben auch so unser Sammelsurium an G\u00f6ttern, die von uns verehrt werden m\u00f6chten.<br \/>\nIn wenigen Wochen wird ein Plakat in deutschen St\u00e4dten h\u00e4ngen, das uns auf zehn Quadratmeter fragen wird: &#8222;Sind unsere Fu\u00dfballer die wahren G\u00f6tter??&#8220; In dieser Aktion der evangelischen Kirche wird darauf angespielt, dass f\u00fcr manche Menschen der Fu\u00dfball und seine Hauptdarsteller so wichtig sind, wie Gott.<br \/>\nAls vor wenigen Tagen durch die Pleite der Kirch-Gruppe die Finanzierung dieses Spektakels auf der Kippe stand, war das ja schon fast ein Staatsakt. Und man k\u00f6nnte sagen &#8222;dem Fu\u00dfball-Gott sei Dank&#8220;, das der Fu\u00dfball-Manager Hoene\u00df erkannt hat, das Fu\u00dfball als wunderbares Produkt so ziemlich ewig Bestand haben wird.<br \/>\nVor 400 Jahren haben lutherische Theologen noch behauptet: Gottes Wort w\u00e4hrt ewiglich &#8211; so ver\u00e4ndert sich die Welt &#8211; jetzt ist es der Fu\u00dfball..<\/p>\n<p>Unser europ\u00e4ischer G\u00f6tter-Himmel verf\u00fcgt auch \u00fcber einen Hauptgott, er hei\u00dft nicht Zeus, sondern Mammon, heutzutage nennt man ihn oft freundlicherweise &#8222;Wirtschaft&#8220;. Ein ziemlich unfreundlicher Gott, der gerne alle anderen dominiert. Dieser Gott wird sehr gerne an den B\u00f6rsen und in den Chefetagen verschiedener Unternehmen verehrt .<br \/>\nDass es sich dabei um einen Gott handelt, der keinen neben sich dulden will, merkt man nicht immer.<br \/>\nErst vor wenigen Wochen habe ich das wieder deutlich erkennen m\u00fcssen: Als es darum ging, ob man es in Deutschland\u00a0 erlauben soll, dass man mit menschlichen Embryonen Experimente macht. Ich hatte das Gef\u00fchl, dass die Politiker der meisten Parteien es ziemlich kritisch sahen, dass man mit werdenden Menschen umgeht wie mit Verbrauchsmaterial. Aber letztlich sprach der Gott Mammon ein Machtwort: Und das Machtwort hie\u00df &#8222;Wirtschaftsstandort Deutschland&#8220;, und viele gehorchten.<\/p>\n<p>Dieser Gott Mammon hat auch noch ein kleines Geschwisterchen. Das nennen wir Konsum. Das ist noch kein richtiger ausgewachsener Gott. Aber es w\u00e4chst! Jedes Mal, wenn ich auf die Werbung hereinfalle, die mir erz\u00e4hlt, dass durch dieses oder jene Produkt meine Welt besser wird, wenn ich glaube, dass ich mir meine heile Welt zusammen-kaufen kann, dann wird dieser kleine europ\u00e4ische Halb-Gott ein bisschen gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nich will gar nicht behaupten, dass wir das genauso machen wie die alten Griechen. Denn oft verehren wir diese G\u00f6tter, ohne es eigentlich selbst wahr haben zu wollen.<\/p>\n<p>Vielmehr h\u00f6re ich oft von Menschen, dass sie schon an einen Gott glauben. Naja, sagen wir, zumindest an ein h\u00f6heres Wesen, halt irgendetwas g\u00f6ttliches. So genau k\u00f6nnen sie mir es dann auch nicht sagen.<br \/>\n&#8211; aber irgend etwas muss man ja glauben &#8211;<\/p>\n<p>Und siehe da: so gro\u00df sind die Unterschiede zu den Griechen in Athen gar nicht mehr.<br \/>\nDarum ist es bestimmt kein Schaden, wenn wir uns die Worte des Paulus zu Herzen nehmen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #33cc00;\"><i><b>### Paulus kommt seinen Zuh\u00f6rern entgegen ###<\/b><\/i><\/span><\/p>\n<p>In der ersten H\u00e4lfte seiner Rede zu den Leuten von Athen sagt er ihnen Dinge, die ihnen sehr entgegenkommen. Er spielt an die vielen Alt\u00e4re an mit den ganz un\u00fcbersichtlich vielen G\u00f6ttern, und an den Altar f\u00fcr den unbekannten Gott .<br \/>\nSeine Botschaft: Da gibt es einen Gott, der ist euch bisher wirklich unbekannt. Und er ist anders als diese vielen G\u00f6tter, die man auf ganz verschiedene Weise verehrt.<br \/>\nEr stellt ihn ihnen vor<br \/>\nGott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde,\u00a0 wohnt nicht in Tempeln, die mit H\u00e4nden gemacht sind. Auch l\u00e4\u00dft er sich nicht von Menschenh\u00e4nden dienen, wie einer,\u00a0 der etwas n\u00f6tig h\u00e4tte, da er doch selber jedermann Leben und Odem und alles gibt.<\/p>\n<p>Da h\u00f6ren Sie also von einem Gott, der nicht auf prachtvolle Tempel und Opfergaben angewiesen ist. Keiner, den man sich freundlich gesonnen stimmen muss, indem man ihn huldigt und verw\u00f6hnt. Der Gott, den Paulus verk\u00fcndigt, ist derjenige, der uns Menschen versorgt, der uns die Sch\u00f6pfung gegeben hat, ja, der uns letztlich unser Leben &#8211; den Odem &#8211; ein eingehaucht hat. Er gibt uns, was wir n\u00f6tig haben &#8211; und nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>Da merke ich, dass auch viele unserer modernen G\u00f6tter zu der Sorte geh\u00f6ren, die sich von Menschen bedienen lassen will &#8230; die von uns etwas fordern &#8230; und aussaugen, ohne dass wir wirklich f\u00fcr unser Leben etwas dazu gewinnen.<br \/>\nDer Fu\u00dfballgott fordert Huldigung. Der Mammon meine Arbeitskraft und die der anderen. Der Halbgott Konsum mein Geld.<\/p>\n<p>Im Gedanken sehe ich, wie die Herrschaften am Marktplatz in Athen wohlwollend mit dem Kopf nicken. &#8222;Ja, ja, das sehen wir auch so. Das g\u00f6ttliche Prinzip ist f\u00fcr die Menschen gut, und kein Schmarotzer.&#8220;<\/p>\n<p><b><i><span style=\"color: #33cc00;\"><br \/>\n<\/span><\/i><\/b><b><i><span style=\"color: #33cc00;\">### Paulus kommt mit dem, was wirklich z\u00e4hlt\u00a0 ###<\/span><\/i><\/b><\/p>\n<p>Paulus ist aber noch nicht am Ende seiner Rede. Vielmehr kommt der jetzt zum spannendsten Teil. Er sagt:<br \/>\nGott hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis\u00a0 richten will mit Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und hat jedermann den Glauben angeboten, indem er ihn von den Toten auferweckt hat.<\/p>\n<p>Da redet der Missionar Paulus von einem Gericht und von der Auferstehung der Toten.<br \/>\nEr scheint es nur anzudeuten. Ein Gericht, in dem sich zeigen wird, was im Leben Bestand hat, und was zu Staub zerfallen wird. Und sofort liefert er seinen Zuh\u00f6rern auch den Schl\u00fcssel zu diesem Gericht &#8211; sozusagen die L\u00f6sung des Problems: Der Glaube an den Mann, der durch Gott von den Toten auferweckt wurde: Jesus Christus.<\/p>\n<p>Erst dadurch, dass ich zu Jesus Christus geh\u00f6re, hat mein Leben im Gericht, beim Hindurchgehen durch den Tod, auf Dauer Bestand. Ansonsten bleibt eben nichts \u00fcbrig.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meisten Zuh\u00f6rer von Paulus ist das zu viel. Bisher konnten sie ihm gut zuh\u00f6ren, konnten sie ihre pers\u00f6nliche Vorstellung von dem was &#8222;g\u00f6ttlich&#8220; ist damit in Einklang bringen. Aber an diesem einen Punkt k\u00f6nnen Sie nicht mehr mit. Da, wo Paulus ganz konkret und verbindlich wird, da steigen sie aus. Sie fl\u00fcchten in Spott oder Ablehnung.\u00a0 Die Freundlichen vertr\u00f6sten ihn: &#8220; sp\u00e4ter k\u00f6nnen wir da irgendwann mal dr\u00fcber reden&#8220;. So was sage ich zum Versicherungsvertreter, wenn ich ihn loshaben will.<\/p>\n<p>Das Evangelium, das Paulus verk\u00fcndigt, ist nicht vereinbar mit einem lapidaren&#8220; an irgend etwas muss man ja glauben&#8220;. Seine Antwort ist &#8222;an Jesus und nicht an irgend etwas muss man glauben&#8220;. Der Glaube an irgend etwas g\u00f6ttliches ist f\u00fcr ihn nutzlos, wird keinen Bestand haben an der Grenze zum Tod.<\/p>\n<p>Paulus hat mit seiner eindeutigen Position in Athen viel Gegnerschaft hervorgerufen. Aber zugleich auch einige gewonnen. Die Namen von zweien stehen sogar in unserem Predigttext: Dionysius und Damaris.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\ndiese Geschichte von Paulus in Athen ist f\u00fcr mich eigentlich so eine Art Lehrst\u00fcck mit zwei Blickrichtungen.<br \/>\nMit dem Blick auf die vielen falschen G\u00f6tter sagt sie mir: Verehre nicht die G\u00f6tter, wie etwas von dir wollen, sondern den Gott, der dir gibt was du brauchst.<\/p>\n<p>Mit dem Blick auf die Zuh\u00f6rer am Marktplatz sagt sie mir: Verlass dich nicht auf irgend etwas g\u00f6ttliches, sondern halte dich mit Jesus Christus an dem fest, der bereits den Tod \u00fcberwunden hat.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Predigttext f\u00fcr heute steht in der Apostelgeschichte, im 17. Kapitel: Es ist die Rede des Paulus auf dem Marktplatz von Athen &#8211; dem Areopag: Paulus aber stand mitten auf dem Areopag und sprach: Ihr M\u00e4nner von Athen, ich sehe, da\u00df ihr die G\u00f6tter in allen St\u00fccken sehr verehrt. 23\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1705\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt: An irgendwas muss man ja glauben? 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