{"id":1679,"date":"2002-10-27T22:39:28","date_gmt":"2002-10-27T21:39:28","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1679"},"modified":"2017-10-24T19:33:58","modified_gmt":"2017-10-24T18:33:58","slug":"predigt-zur-kirchweih-in-gollhofen-wie-machst-du-deinen-weg-1-johannes-2-7-17-27-oktober-2002","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1679","title":{"rendered":"Predigt zur Kirchweih in Gollhofen: Wie machst du deinen Weg? (1. Johannes 2, 7-17)  27. Oktober 2002"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>unser heutiger Predigttext steht im Ersten Johannesbrief. Drei Johannesbriefe finden wir in unserer Bibel.<br \/>\nIn ihnen schreibt der alte Apostel an \u201eseine&#8220; Gemeinde. Anders als bei Paulus sind das keine Briefe an Gemeinden, die hunderte von Kilometern entfernt waren, und ihren Gr\u00fcnder nur ganz selten sahen oder von ihm h\u00f6rten.<br \/>\nDie Johannesbriefe gehen an eine Gemeinde, die der Schreiber sehr gut kennt. Man ist miteinander vertraut, und das merkt man bisweilen auch an den Formulierungen.<br \/>\nAllerdings schreibt Johannes gerne etwas weitschweifig und mit einem eigenen Stil.<!--more--><\/p>\n<p>Um diesen Text ihnen vorzulesen, habe ich eine neuere \u00dcbersetzung gew\u00e4hlt. (Hoffnung f\u00fcr alle)<\/p>\n<p><b>7 Was ich euch jetzt schreibe, meine Lieben, ist f\u00fcr euch nicht neu. Es ist kein neues Gebot, sondern die Botschaft Gottes, die ihr von Anfang an geh\u00f6rt habt. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>8 Und trotzdem ist dieses Gebot neu, weil Christus es verwirklicht hat und ihr jetzt danach lebt. Denn die Finsternis schwindet, weil das wahre Licht &#8211; Jesus Christus &#8211; f\u00fcr uns leuchtet. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>9 Nun kann freilich jeder behaupten, da\u00df er in diesem Licht lebt. Wenn er aber seinen Bruder ha\u00dft, dann beweist er damit nur, da\u00df er immer noch in der Finsternis ist. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>l0 Nur wer seinen N\u00e4chsten liebt, der lebt wirklich im Licht. An ihm l\u00e4\u00dft sich nichts Anst\u00f6\u00dfiges finden. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>11 Wer da gegen seinen N\u00e4chsten ha\u00dft, der lebt ganz und gar in der Finsternis und wei\u00df nicht, wohin er geht. Er ist wie ein Blinder, der nichts sehen kann in all der Dunkelheit, die ihn umgibt. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b><br \/>\n<\/b><b>12 Ihr aber, meine geliebten Kinder, m\u00fc\u00dft nicht hilflos in der Finsternis umherirren; denn durch Jesus Christus ist eure Schuld vergeben. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>13 Euch V\u00e4ter soll mein Brief im Glauben ermutigen; ihr kennt ja Christus, der schon immer, von aller Ewigkeit her, da ist. Ich schreibe aber auch euch, ihr jungen Leute; denn ihr habt den B\u00f6sen besiegt. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>14 Euch Kindern schreibe ich, weil ihr den Vater kennt. Ebenso habe ich euch V\u00e4tern geschrieben, weil ihr den kennt, der von allem Anfang an da war. Und euch, ihr jungen Leute, habe ich geschrieben, weil ihr in euerm Glauben stark geworden seid. Gottes Wort ist in euch lebendig, und ihr habt den B\u00f6sen besiegt. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>15 Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will. H\u00e4ngt euer Herz nicht an sie, auch nicht an irgend etwas, das zu dieser Welt geh\u00f6rt. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>16Was geh\u00f6rt nun zum Wesen dieser Welt? Menschliche Leidenschaften, die Gier nach Besitz und Macht, \u00fcberhaupt ein Leben voller Selbstgef\u00e4lligkeit und Hochmut. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern geh\u00f6rt zur Welt. <\/b><b><br \/>\n<\/b><b>17 Die Welt aber mit ihren Verf\u00fchrungen und Verlockungen wird vergehen. Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben. <\/b>\u00a0(1. Johannes 2, 7-17)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>viel steckt drin, in diesen Worten, und in dieser Vielfalt wird es auch leicht un\u00fcbersichtlich.<br \/>\nMan kann aber auch ein gemeinsames Thema entdecken: \u201eDer Lebensweg des Christen &#8211; und wie man ihn f\u00fchrt&#8220;. Und dabei stellt Johannes zwei Fragen an seine Leser &#8211; und die d\u00fcrfen wir als Christen auch gerne an uns selber stellen:<br \/>\nDie erste Frage: \u201eWie gehst du auf deinem Weg mit deinen N\u00e4chsten um?&#8220;<br \/>\nDie zweite Frage: \u201eWie findest du deinen Weg zwischen Gott und der Welt?&#8220;<\/p>\n<p><span style=\"color: #33cc00;\"><b><i>\u201eWie gehst du auf deinem Weg mit deinen N\u00e4chsten um?&#8220;<\/i><\/b><\/span><\/p>\n<p>Zur ersten Frage: \u201eWie gehst du auf deinem Weg mit deinen N\u00e4chsten um?&#8220;<br \/>\nF\u00fcr Johannes ist es ganz klar: Als Christen gehen wir den Weg des Lichtes &#8211; nicht den Weg der Dunkelheit. Denn schlie\u00dflich haben wir in Christus denjenigen, der uns das Licht ist. Von ihm her wird unser Lebensweg ausgeleuchtet.<br \/>\nSeine Zuwendung zu uns macht es hell, die Hoffnung auf sein kommendes Reich strahlt vom Horizont her. Seine N\u00e4he macht auch d\u00fcstere Passagen licht, und weist mit seinen Strahlen einen Weg in die Zukunft. So steht hier:\u00a0 Denn die Finsternis schwindet, weil das wahre Licht &#8211; Jesus Christus &#8211; f\u00fcr uns leuchtet. &#8211; Als Christen haben wir es gut.<\/p>\n<p>Aber Vorsicht &#8211; sagt Johannes.\u00a0 Ganz schnell kannst du auch im Finstern stehen; n\u00e4mlich dann, wenn du deinen N\u00e4chsten hasst und verachtest. Wer das tut, tritt ganz schnell vom Licht in die Finsternis, wo man nichts mehr sieht und wie blind gegen alles st\u00f6\u00dft, \u00fcber alles stolpert, was sich ihm in den Weg stellt.<\/p>\n<p>Der Weg der Verachtung und des Hasses kann kein Weg im Licht sein. Nur der Weg der Liebe zum N\u00e4chsten ist der Weg im Licht.<\/p>\n<p>Eigentlich klingt das ganz einfach, und ist f\u00fcr uns als Christen wirklich nichts neues. Und wenn sie jetzt eine Schulkasse w\u00e4ren, w\u00fcrde ich erwarten, dass oben auf der Empore schon jemand demonstrativ g\u00e4hnen w\u00fcrde und halblaut sagen w\u00fcrde: \u201eJa, Herr Pfarrer, das kennen wir, das haben wir doch schon x mal in den letzten Jahren durchgenommen&#8230; &#8220;<\/p>\n<p>Ja! Wir kennen das alle, schon von Kind an. &#8212; Aber dennoch ist es immer wieder unheimlich schwer. Die Frage \u201eWie gehst du auf deinem Weg mit deinen N\u00e4chsten um?&#8220; erinnert mich daran, wie ich mit Menschen umgehe, \u00fcber die ich mich \u00e4rgere. Da gibt es welche, da sehe ich, dass sie sich anders verhalten, als ich es mir w\u00fcnschen w\u00fcrde. Oder es ist jemand, der nicht zu mir passt, der ganz anders ist, der wohl niemals mein Freund werden w\u00fcrde, weil wir zwei einfach so unterschiedlich sind.<br \/>\nDa merke ich, wie das Gef\u00fchl der Abneigung entsteht. Ich merke, dass daraus auch Feindschaft oder Verachtung werden k\u00f6nnte. Dann n\u00e4mlich, wenn ich innerlich immer nur mich als richtig und den Andern als falsch ansehe. &#8211; Und dabei bin ich schon mitten dabei, mich selbst mit gro\u00dfen Schritten in die Finsternis zu begeben.<\/p>\n<p>Es ist nicht immer leicht, den anderen so zu achten, wie sich selber auch; anzuerkennen, dass der Andere genauso von Gott geliebt wird, wie ich auch.<br \/>\nDaran zu denken, dass Jesus f\u00fcr dessen Fehler genauso gestorben ist wie f\u00fcr meine.<\/p>\n<p>\u201eWie gehst du auf deinem Weg mit deinen N\u00e4chsten um?&#8220; &#8211; Wie gut, dass Johannes seine Gemeinde und auch uns wieder einmal daran erinnert.<\/p>\n<p><span style=\"color: #33cc00;\"><i><b>\u201eWie findest du deinen Weg zwischen Gott und der Welt?&#8220;<\/b><\/i><\/span><\/p>\n<p>Da war noch eine zweite Frage: \u201eWie findest du deinen Weg zwischen Gott und der Welt?&#8220;<br \/>\nUnser Predigttext nennt zwei Alternativen: \u201eWer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben.&#8220;<br \/>\nZwischen Welt und Gott &#8211; da m\u00fcssen wir Menschen unseren Weg finden. Auf welche Seite wollen wir uns schlagen; was liegt uns n\u00e4her?<\/p>\n<p>Da hilft es mir, zu wissen, was denn Johannes mit \u201eder Welt&#8220; eigentlich meint. Unter Welt verstehen wir heute ja eigentlich alles: Die Erdkugel, die Natur, die Menschen, den Baum, das Fass Wein und den Wollpullover. Aber das kann ja kaum gemeint sein! Denn das ist ja schlie\u00dflich Gottes Sch\u00f6pfung, die er selbst f\u00fcr \u201egut&#8220; erkl\u00e4rt hat.<br \/>\n\u201eDie Welt&#8220; in den Briefen des Johannes und auch im Johannesevangelium ist etwas anderes: Das\u00a0 ist der Teil unserer Wirklichkeit, der Gott den R\u00fccken kehrt. Zur Welt &#8230; geh\u00f6rt also derjenige, der beschlossen hat, sein Leben ohne Gott zu f\u00fchren. Wer Gott f\u00fcr sich als unbedeutend erkl\u00e4rt hat, sich von ihm nichts erwartet und sich von ihm nichts sagen lassen will, derjenige geh\u00f6rt zur \u201eWelt&#8220; &#8230; ist eben \u201eweltlich&#8220;.<\/p>\n<p>\u201eWie findest du deinen Weg zwischen Gott und der Welt?&#8220; &#8211; Diese Frage zeigt die M\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<p>&#8211; Ich kann Gott aus meinem Leben ausklammern. Kann sagen: \u201eEs geht auch ohne!&#8220;. Dann werde ich mein Leben nach den Bedingungen und Eigengesetzlichkeiten dieser Welt f\u00fchren. Mit Chancen, Angenehmes und Gutes zu erleben; Spa\u00df zu haben. Ich begebe mich in die Dynamik einer Welt hinein, die ohne Gott funktioniert. Ohne sein Reinreden zu ertragen, aber auch ohne seine Hilfe zu erhoffen. Ich bin selbst mein Chef\u00a0 &#8211; ich bin vielleicht der einzige, der in meinem Leben eine Rolle spielt. So ein Leben, das dem Lauf der Welt folgt, ist auch hinsichtlich seines Endes vorhersehbar: Es endet als ein H\u00e4ufchen Staub.<\/p>\n<p>&#8211; Die Alternative: Ich f\u00fchre mein Leben bewusst mit Gott &#8211; nat\u00fcrlich in der Welt. Nat\u00fcrlich ist auch dieses Leben vielen Zwangsl\u00e4ufigkeiten der Welt unterworfen. Aber die sind nicht alles f\u00fcr mich: Ich wei\u00df um Gott, der mich im Leben begleitet. Da ist einer an dem ich mich festhalten kann und der mir Orientierung geben kann. &#8211; Und zugleich wei\u00df ich, dass sich nicht die ganze Welt um mich dreht; und das diese Welt nicht das einzige ist. Ich habe eine Perspektive, die \u00fcber den Tod hinaus geht.<br \/>\nAus dieser Perspektive heraus, liebe Gemeinde, habe ich ein ganz anderes Verh\u00e4ltnis zu der Welt, die mich umgibt. Als Christ, wei\u00df ich um die Begrenztheit der Welt. Ich brauche mich nicht an\u00a0 diese Welt klammern. Ich brauche nicht jede M\u00f6glichkeit der Lust, des Genusses oder des Erfolgs ausnutzen und bis zum letzten auslutschen &#8230; den ich wei\u00df, dass noch etwas besseres nachkommt.<\/p>\n<p>Wer im Glauben lebt, hat sich ja schon l\u00e4ngst f\u00fcr die Seite Gottes entschieden. Wie die Leser des Johannesbriefes auch. Aber manchmal ist es doch gut, wenn man sich immer wieder die Frage stellt: \u201eWie findest du deinen Weg zwischen Gott und der Welt?&#8220;<br \/>\nHast du noch die Distanz? Oder hat dich die Dynamik des Welt, das Sehnen nach Macht, Geld, und Lust doch ein bisschen am Wickel?<br \/>\nNutze die Welt, aber lass dich nicht von ihr gefangennehmen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #33cc00;\"><i><b>\u201e&#8230;das wisst ihr ja alle schon&#8220;<\/b><\/i><\/span><\/p>\n<p>Liebe Gollh\u00f6fer Gemeinde,<br \/>\n\u201ewas ich euch jetzt schreibe, meine Lieben, ist f\u00fcr euch nicht neu&#8220;, so steht es im Beginn unseres Predigttextes &#8211; und ich denke, sie haben das alles auch nicht zum ersten mal geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Sie kennen den Witz:<br \/>\nAm ersten Sonntag nach seiner Einf\u00fchrung hielt der neue Pfarrer eine z\u00fcndende Predigt, von der alle begeistert waren. Am Sonntag darauf waren die Gottesdienstbesucher schon sehr gespannt &#8211; aber der Pfarrer hielt genau die gleiche Predigt wie am Sonntag vorher. Man wunderte sich etwas &#8211; aber man dachte der Pfarrer h\u00e4tte zu Beginn seiner T\u00e4tigkeit, so viel Arbeit, dass er keine Zeit f\u00fcr eine weitere Predigt gehabt h\u00e4tte. Man war bereit, ihm dies zuzugestehen.<br \/>\nAls er aber am dritten, vierten und f\u00fcnften Sonntag wieder die gleiche Predigt hielt, platzte den Zuh\u00f6rern der Kragen: &#8222;Warum predigen Sie immer das Gleiche?&#8220; fragten sie ihn.<br \/>\nSeine Antwort lautete: &#8222;Warum lebt Ihr noch genauso wie vor sechs Wochen? Wenn Ihr das in die Tat umsetzt, was ich bisher gesagt habe, dann sage ich euch etwas Neues!&#8220;<\/p>\n<p>Ja, es ist nicht immer alles ganz einfach mit Leben zu f\u00fcllen, was unseren Glauben ausmacht, darum brauchen immer wieder die Erinnerung und Ermutigung, den Weg des Glaubens weiter zu gehen.<br \/>\nAuch die Erinnerung an die zwei Fragen von heute:<br \/>\n\u201eWie gehst du auf deinem Weg mit deinen N\u00e4chsten um?&#8220; und<br \/>\n\u201eWie findest du deinen Weg zwischen Gott und der Welt?&#8220;<br \/>\nUnd vor allem\u00a0 die Erinnerung daran, dass ihr Handeln nur die Antwort sein kann auf die Zuwendung Gottes zu ihnen, die schon zuvor da war.<br \/>\nSo energisch, wie Johannes christliches Handeln einfordert, genauso eindeutig sagt er:<br \/>\nDas wahre Licht &#8211; Jesus Christus- leuchtet ja schon f\u00fcr euch, und eure S\u00fcnden sind euch ja schon vergeben.<\/p>\n<p>Auch die Kirchweih ist so ein besonderer Moment der Erinnerung. Wir denken zur\u00fcck an die Gr\u00fcndung der Kirchengemeinde in Gollhofen. Auch wenn wir nicht genau wissen, wann im f\u00fcnften oder sechsten Jahrhundert zum ersten Mal in diesem Dorf ein christlicher Gottesdienst gefeiert wurde, oder wann im Jahr 1493 diese Kirche geweiht wurde.<br \/>\nWir d\u00fcrfen zur\u00fcckblicken auf die Geschichte des Glaubens in unserem Dorf.<\/p>\n<p>Und sie d\u00fcrfen auch zur\u00fcckblicken auf ihre pers\u00f6nliche Geschichte mit ihrem Glauben. Vielleicht ist das gerade f\u00fcr die unter ihnen interessant, die nicht mehr in Gollhofen wohnen, aber zur Kirchweih zur\u00fcckkommen, zur\u00fcck ins Heimatdorf, heute morgen zur\u00fcck in die Kirche, wo der Taufstein steht \u00fcber dem sie getauft wurden, wo Gott \u201eja&#8220; zu ihnen gesagt hat.<\/p>\n<p>AMEN<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, unser heutiger Predigttext steht im Ersten Johannesbrief. Drei Johannesbriefe finden wir in unserer Bibel. 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