{"id":1654,"date":"2003-03-09T22:24:51","date_gmt":"2003-03-09T21:24:51","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1654"},"modified":"2017-10-24T19:28:52","modified_gmt":"2017-10-24T18:28:52","slug":"predigt-die-versuchung-jesu-israel-sucht-den-superstar-matthaeus-4-1-11-9-maerz-2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1654","title":{"rendered":"Predigt: Die Versuchung Jesu &#8211; Israel sucht den Superstar (Matth\u00e4us 4, 1-11) 9. M\u00e4rz 2003"},"content":{"rendered":"<p>Mt 4,1-11: Die Versuchung Jesu<br \/>\n<em>Da wurde Jesus vom Geist in die W\u00fcste gef\u00fchrt, damit er von dem Teufel\u00a0 versucht w\u00fcrde.<\/em><br \/>\n<em> 2 Und da er\u00a0 vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte gefastet hatte, hungerte ihn.<\/em><br \/>\n<em> 3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, da\u00df diese Steine Brot werden. <\/em><br \/>\n<em> 4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben (5. Mose 8,3): \u00bbDer Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.\u00ab<\/em><br \/>\n<em> 5 Da f\u00fchrte ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels<\/em><br \/>\n<em> 6 und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben (Psalm 91,11-12): \u00bbEr wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben; und sie werden dich auf den H\u00e4nden tragen, damit du deinen Fu\u00df nicht an einen Stein st\u00f6\u00dft.\u00ab<\/em><br \/>\n<em> 7 Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht auch geschrieben (5. Mose 6,16): \u00bbDu sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.\u00ab<\/em><br \/>\n<em> 8 Darauf f\u00fchrte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit<\/em><br \/>\n<em> 9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederf\u00e4llst und mich anbetest. <\/em><br \/>\n<em> 10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): \u00bbDu sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.\u00ab<\/em><br \/>\n<em> 11 Da verlie\u00df ihn der Teufel. Und siehe, da\u00a0 traten Engel zu ihm und dienten ihm.<\/em><!--more--><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\ndie Geschichte von der Versuchung Jesu in der W\u00fcste steht nicht zuf\u00e4llig am Beginn der Fastenzeit als Predigttext auf dem Plan. Denn diese Erz\u00e4hlung hatte ihren Ausgang beim 40 Tage langen Fasten Jesu in der W\u00fcste.<br \/>\nDas war Jesu erster Schritt nach der Taufe durch Johannes am Jordan. Seine Taufe war ja ein wichtiger Moment: In dieser Situation hat sich f\u00fcr ihn &#8211; und Johannes &#8211; gezeigt, dass Jesus als Sohn Gottes eine gro\u00dfe Aufgabe vor sich hat. Die Stimme vom Himmel hat es in dieser Situation gesagt: \u201eDieser ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.&#8220;<\/p>\n<p>Aber Jesus beginnt nicht gleich mit gro\u00dfen Taten und Reden. Zun\u00e4chst h\u00e4lt er den Mund, er zieht f\u00fcr 40 Tage in die W\u00fcste . Dieser Schritt war zu Jesu Zeit nichts Ungew\u00f6hnliches. Schon einige andere M\u00e4nner hatten viel Zeit in der kargen W\u00fcste verbracht. Ohne Ablenkung&#8230; alleine mit sich selbst, seinen Gedanken und seinem Gott. So etwas kann einem Menschen gut tun ; eine Zeit des Abschaltens, des in-sich-gehens. Manches kann sich in solchen Zeiten kl\u00e4ren, wenn man den Kopf frei hat f\u00fcr die wirklich wichtigen Dinge.<br \/>\nDie Zeit in der W\u00fcste war f\u00fcr Jesus wohl eine wichtige geistliche \u00dcbung, eine Vorbereitung auf seinen kommenden Weg.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit der Kl\u00e4rung geh\u00f6rt auch die Versuchung. Gleich im ersten Satz unserer Geschichte steht es: Jesus wurde vom Geist in die W\u00fcste gef\u00fchrt, damit er vom Teufel versucht w\u00fcrde.<br \/>\nDie Versuchung war also keine unerwartete Panne, sondern sie geh\u00f6rte anscheinend notwendigerweise zu dieser Vorbereitungszeit in der W\u00fcste dazu. Wer in sich geht, wer versucht sein Leben recht auszurichten, der wird auch mit der Versuchung zu k\u00e4mpfen haben. Irgendwie erscheint es sogar logisch: Wer den richtigen Weg einschlagen will, der muss konsequenterweise zum falschen Weg &#8222;Nein&#8220; sagen.<\/p>\n<p>Ich denke, es gibt Parallelen zwischen dieser Zeit Jesu in der W\u00fcste, und unserem \u00dcberlegen, wie wir unser eigenes Leben gestalten. Nat\u00fcrlich: Die Versuchungen Jesu, das Verwandeln der Steine in Brot, der Sprung von der Tempelzinne, die m\u00f6gliche Weltherrschaft, das sind nicht unsere. Aber es gibt darin einige Z\u00fcge, in denen spiegelt sich dennoch auch unser eigenes Versuchtwerden.<\/p>\n<p>Das m\u00f6chte ich mit ihnen in den kommenden Minuten ein wenig entdecken.<\/p>\n<p>Steine zu Brot<\/p>\n<p>&#8220; Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden&#8220;. Auf den ersten Blick erscheint mir das gar nicht als teuflische Versuchung. Sp\u00e4ter hat Jesus doch auch Brot und Fische vermehrt, so dass Tausende satt wurden. Warum denn nicht jetzt schon? Was ist denn schon dabei? Gerade jetzt, wo der Hunger kommt?<\/p>\n<p>Der Versuchung lockt Jesus auf eine gef\u00e4hrliche Spur: Er soll seine Macht, Wunder zu tun f\u00fcr sich selbst nutzen; nicht nur f\u00fcr die anderen. F\u00fcr sich selbst, und auf eigene Rechnung! Als Wundert\u00e4ter.<br \/>\n\u00dcberlegen wir: Sp\u00e4ter, bei der Speisung der 5000, hat Jesus in einem Gebet f\u00fcr die f\u00fcnf Brote und zwei Fische gedankt, und dann einfach ausgeteilt &#8230; bis alle satt waren. Da war es eigentlich Gott, der durch Jesus das Wunder getan hat. Aber hier in der W\u00fcste sieht die Sache ganz anders aus. Hier k\u00f6nnte Jesus zeigen, was er drauf hat, hier k\u00f6nnte er ausprobieren, was ihm als Sohn Gottes so alles m\u00f6glich ist. Ein bisschen Zauberlehrling spielen und sich dabei von seinen Lehrer abzul\u00f6sen, sich selbst\u00e4ndig machen.<br \/>\nJa, das war die Gefahr bei dieser Versuchung. Der Reiz, sich als Wundert\u00e4ter zu versuchen, sich zu beweisen, dass man es kann, Steine in Brot zu verwandeln &#8230; und vieles mehr.<\/p>\n<p>H\u00e4tte Jesus sich darauf eingelassen, w\u00e4re er dann noch der Sohn Gottes gewesen &#8211; oder w\u00e4re er dann zu einem Wundert\u00e4ter geworden, der spektakul\u00e4r durch die Lande zieht, aber keine Heimat bei Gott, keinen Vater mehr hat?<\/p>\n<p>Die Antwort Jesu: &#8220; Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes geht&#8220; &#8211; er h\u00e4lt fest an seinen himmlischen Vater. Er will sich nicht selbstst\u00e4ndig machen, seinen himmlischen Auftrag nicht aufgeben.<\/p>\n<p>Und ich?<\/p>\n<p>Dieses Bild vom Zauberlehrling, der die Chance hat, sich vom Lehrer abzul\u00f6sen, kommt mir in unserer Gesellschaft immer wieder vor Augen. Wenn wir alle M\u00f6glichkeiten, die wir haben, auch unbedingt nutzen wollen. Wenn wir manches einfach ausprobieren wollen, aber nicht mehr nach unserem Auftrag fragen, den himmlischen Vater aus den Augen verlieren.<br \/>\n&#8220; Was ist denn schon dabei, wenn wir mal dies oder das ausprobieren?&#8220; Es ist ein gewisser Reiz, wenn wir uns schnell mal von Gott emanzipieren wollen. \u201eDas funktioniert doch auch ohne Gott?&#8220;<br \/>\nWas manchmal so harmlos aussieht, manchmal sogar den Anschein des Guten hat, kann doch genau der falsche Weg sein, wenn man ihn einschl\u00e4gt ohne einen Blick auf Gottes Auftrag f\u00fcr uns Menschen &#8211; ohne seine Regeln, seine Gebote zu beachten.<\/p>\n<p>Auf der Zinne des Tempels<\/p>\n<p>Die zweite Versuchung: Oben, auf der Zinne am Dach des Tempels steht Jesus, und h\u00f6rt den Versucher ein passendes Bibelwort s\u00e4useln: &#8222;Gott wird seinen Engeln befehlen, dass sie dich auf H\u00e4nden tragen, damit du nicht einmal den Fu\u00df an einen Stein st\u00f6\u00dft &#8211; also spring herunter, erwarte das Wunder und lasse dich unten von denen \u00fcberraschten Zuschauern feiern.<br \/>\nWenn das klappt, bist du ein gemachter Mann. Denn das Volk wartet auf einen Messias, der sichtbare Wunder tut, der vom Himmel auf den H\u00e4nden der Engel herabschwebt. Alle werden an dich glauben.<br \/>\nErspare dir diese endlosen Diskussionen mit den Pharis\u00e4ern und Schriftgelehrten, die deine Autorit\u00e4t anzweifeln, die dich verfolgen werden. Halte dich nicht lange auf mit Predigten in den kleinen D\u00f6rfern, mit Heilungen von einer Hand voll Leuten irgendwo in der Provinz. Hier, am Tempel kannst du dich als Gottes Sohn eindeutig ausweisen. Spring! Gott wird seine Engel schicken, er kann doch gar nicht anders. &#8220;<\/p>\n<p>Die Versuchung als Chance &#8211; so verf\u00fchrerisch einfach! Aber das ist nicht der Weg, den Jesus vorhat. Nicht: Israel sucht den Superstar, sondern die Welt braucht einen Heiland, einen der auch den schweren Weg durch den Tod hindurch geht. Dieser Weg ist nicht einfach, der ist nicht billig zu haben, indem man schnell eine tolle Show abzieht und die Massen mobilisiert.<br \/>\nJesus geht nicht als Superstar \u00fcber diese Welt, der ohne Kontakt mit dem Fu\u00dfvolk von Triumph zu Triumph marschiert. Auf seinen Weg \u00fcber die Landstra\u00dfen und durch die D\u00f6rfer begegnet er Menschen, bringt ihnen ganz pers\u00f6nlich und individuell die Liebe Gottes nah. Er trauert mit der Martha \u00fcber den Tod des Lazarus, er heilt einen Mann, der von Geburt an gel\u00e4hmt war, er bringt Licht ins Leben des blinden Bartim\u00e4us.<br \/>\nEr entzieht sich nicht den Diskussionen mit seinen Gegnern, sondern er streitet mit ihnen, und muss damit leben, dass sie ihn nicht verstehen. Er spricht in Gleichnissen vom Reich Gottes und erlebt, dass ihn manchmal die eigenen J\u00fcnger falsch deuten.<br \/>\nSo ergeht es einem Gottessohn, der ganz nah zu den Menschen hingeht.<\/p>\n<p>Aber gerade darin erf\u00fcllt er den Auftrag, f\u00fcr den er in die Welt gekommen ist. Der Sprung vom Tempeldach h\u00e4tte ihn wohl nur zum Idol gemacht, weit \u00fcber den Herzen und den N\u00f6ten der Menschen.<\/p>\n<p>Und ich?<\/p>\n<p>Der Wunsch nach dem gro\u00dfen Wurf, der Unklarheiten beseitigt, der mir endlich \u00f6ffentliche Anerkennung meiner Arbeit bringt. Den Traum, nicht mit den Bedingungen meiner eigenen Schwachheit zu k\u00e4mpfen, mich nicht immer mit den Kleinigkeiten des Lebens aufzuhalten, den kenne ich auch.<br \/>\nUnd dann ist es f\u00fcr mich als Menschen schon eine Versuchung, wenn mir so einfache L\u00f6sungen entgegenhalten werden: &#8222;Konzentriere dich auf die gro\u00dfen Ziele; nimm nicht immer R\u00fccksicht auf den Kleinkram und die leisen Menschen&#8220; &#8211; &#8222;Ober sticht Unter &#8211; Mach dein Ding!&#8220;<br \/>\nAber was habe ich von der gro\u00dfen Show, dem Jubel der Massen? \u201eDeutschland sucht den Superstar&#8220; behauptet RTL, aber was unser Land braucht, ist genau das Gegenteil: Bescheidene Menschen, die ihre kleinen t\u00e4glichen Aufgaben erledigen, ohne dass sie daf\u00fcr ins Fernsehen kommen.<\/p>\n<p>Auf dem hohen Berg<\/p>\n<p>Die Versuchungen des Teufels steigern sich. Ganz hoch hinaus geht es zur dritten Station: Von einem hohen Berg aus schweift der Blick \u00fcber den Horizont: Hier oben kann man sie erahnen, die Weite der Welt.<br \/>\nAn dieser Stelle legt der Versucher die Karten auf den Tisch: \u201eDas alles will ich dir geben, wenn du niederf\u00e4llst und mich anbetest&#8220;. Ich will dich!<br \/>\nJesus soll die Seiten wechseln! Vom Sohn Gottes zum Teufelsanbeter. Als Lohn f\u00fcr diesen Verrat verspricht er ihm Anteil an seiner Macht \u00fcber diese Welt. Denn er w\u00e4hnt sich noch als F\u00fcrst dieser Welt &#8230; und er ahnt: Der junge Mann, der mir da gegen\u00fcbersteht, kann mir gef\u00e4hrlich werden. &#8211; Wenn ich ihn auf meine Seite ziehe &#8230; dann habe ich gewonnen.<\/p>\n<p>\u201eMit mir wirst du Herr der Welt&#8220; &#8230; diese Aussicht kennt Jesus. Gott hat ihn dazu berufen, Heiland und Herr der Welt zu sein, indem er sie erl\u00f6st, befreit von der Macht des B\u00f6sen und des Todes. Der Weg dorthin wird aber steinig sein, wird durch bitteres Leiden und Tod hindurchf\u00fchren. Erst nach seiner Auferstehung wird er wieder auf einem Berg stehen und zu seinen J\u00fcngern sagen \u201emir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden&#8220;.<\/p>\n<p>Vielleicht darum dieser letzte Versuch des Teufels:\u00a0 Auch auf einem Berg mit dem Angebot: \u201eWarum nicht gleich Herr der Welt sein &#8230; ohne Leiden &#8230; an meiner Seite? Ist das nicht ein attraktives Angebot? Die einzige Einschr\u00e4nkung besteht darin, dass du die Macht mit mir teilen musst&#8220;.<\/p>\n<p>Aber diese letzte Versuchung zieht nicht. Jesus bleibt seinem Weg treu: \u201eAllein Gott sollen wir anbeten &#8211; und keinen anderen&#8220;. Das ist die endg\u00fcltige kompromisslose\u00a0 Absage an den Teufel, er hat ausgespielt und verschwindet &#8230;. zumindest vorerst.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>diese letzte Versuchung ist nicht einfach eine von dreien. In ihr tritt zutage, was eigentlich allen Versuchungen zugrunde liegt. Es geht jedes Mal um die Frage: \u201eBleibe ich meinem Gott treu? &#8211; Oder versuche ich meinen Weg ohne ihn zu gehen?&#8220;<br \/>\nDiese Frage ist bei Jesus und bei uns letztlich die gleiche.<br \/>\nDie Form der Versuchung ist so vielgestaltig wie unsere Welt. Es gibt wohl keine \u00e4u\u00dferlichen Kriterien mit denen wir den erkennen k\u00f6nnen, wer uns ins Stolpern bringen will. Nur sein Ziel ist immer das gleiche: Einen Keil zwischen uns und unsern Gott zu treiben.<\/p>\n<p>Ich denke, bei vielen von uns versucht er\u00b4s immer wieder\u00a0 &#8211; oft unspektakul\u00e4r mit Kleinigkeiten. \u201eDas mit Gott musst du doch nicht so ernst nehmen&#8230;.&#8220; das ist eines der kleinen Keile, die sich im Leben von uns Christen immer wieder finden.<br \/>\nVersuchung geh\u00f6rt zum Leben als Christ dazu. Das ist kein Zeichen von schwachem Glauben!\u00a0 Wenn sie merken, dass sie in Versuchung gef\u00fchrt werden, k\u00f6nnen sie es auch als Kompliment nehmen: Denn dann sind sie noch auf dem richtigem Weg!<\/p>\n<p>Wer mit dem Versucher ringt, hat noch nicht verloren. Aber der Kampf ist nicht leicht. Unser Predigttext hats gezeigt: Auf beiden Seiten wird mit Bibelworten gerungen, und am Schluss m\u00fcssen Engel einem ersch\u00f6pften Jesus zur Seite springen.<\/p>\n<p>Vielleicht hats Jesus geholfen, dass er zuvor in der Stille der W\u00fcste seinen Weg f\u00fcr sich gekl\u00e4rt hatte. Wusste, dass er auf Gottes Seite bleiben will. Die Passionszeit, die jetzt beginnt, kann f\u00fcr uns auch so eine M\u00f6glichkeit sein, uns wieder zu vergewissern, auf wessen Seite wir bleiben wollen.<\/p>\n<p>Amen<!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mt 4,1-11: Die Versuchung Jesu Da wurde Jesus vom Geist in die W\u00fcste gef\u00fchrt, damit er von dem Teufel\u00a0 versucht w\u00fcrde. 2 Und da er\u00a0 vierzig Tage und vierzig N\u00e4chte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, da\u00df\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1654\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt: Die Versuchung Jesu - Israel sucht den Superstarzu (Matth\u00e4us 4, 1-11) 9. 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