{"id":1633,"date":"2003-10-05T22:31:12","date_gmt":"2003-10-05T21:31:12","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1633"},"modified":"2017-10-24T19:24:57","modified_gmt":"2017-10-24T18:24:57","slug":"predigt-zu-erntedank-ein-brotkruemel-veraendert-ein-leben-mt-15-21-28-5-oktober-2003","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1633","title":{"rendered":"Predigt zu Erntedank: Ein Brotkr\u00fcmel ver\u00e4ndert ein Leben (Mt 15, 21-28) 5. Oktober 2003"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Wie es gerade so kommt: Hier nehme ich den Predigtext des 17. Sonntags nach Trinitatis f\u00fcr Erntedank &#8211; der passt da n\u00e4mlich auch ganz gut.<\/p><\/blockquote>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p><i><b>BAUER M\u00dcLLER<\/b><\/i><\/p>\n<p>Bauer Maximilian M\u00fcller h\u00e4tte doch fast \u00fcbersehen, einen F\u00f6rderantrag f\u00fcr eine seiner landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen rechtzeitig zu stellen. Aber dann ist es ihm doch noch rechtzeitig eingefallen, schnell ruft er beim zust\u00e4ndigen Amt an.<br \/>\n&#8222;Nein nein, Herr M\u00fcller, diesen Antrag m\u00fcssen sie pers\u00f6nlich bei uns stellen. Bitte kommen sie zu den B\u00fcrozeiten vorbei.&#8220;<br \/>\nSo macht das unser Bauer auch, er erscheint rechtzeitig und setzt sich vor die T\u00fcr der Amtsstube. &#8230; und er wartet, so wie das Schild an der T\u00fcre es verlangt.<\/p>\n<p>Immer wieder \u00f6ffnet sich diese T\u00fcr, der Sachbearbeiter eilt heraus in einem Nebenraum und kommt kurz darauf wieder zur\u00fcck. Unseren Bauern w\u00fcrdigt er keines Blickes. Auch als er ihn einmal direkt anspricht, kommt keine Antwort vom Amtmann. So, als w\u00e4re der Bauer Luft.<!--more--><\/p>\n<p>Irgendwann wird es Landwirt M\u00fcller zu dumm: Er geht zur T\u00fcr, klopft kurz an und tritt ein. Dem erstaunt blickenden Sachbearbeiter erkl\u00e4rt er, weshalb er gekommen ist, und worum es geht.<br \/>\nDie Antwort l\u00e4sst unseren Landwirt zusammenschrecken: &#8220; Was kommen sie denn einfach so herein? Glauben sie, ich habe nichts Wichtigeres zu tun, als mich mit ihrem l\u00e4ppischen Antrag zu besch\u00e4ftigen? Was wollen sie mit ihren paar Tagwerk? Ich habe f\u00fcr sie keine Zeit, andere Dinge sind wichtiger. Setzen Sie sich auf ihren Traktor und fahren sie wieder Heim!&#8220;<br \/>\n&#8211; Pause-<\/p>\n<p><strong><em>Die Erz\u00e4hlung von der kanaan\u00e4ischen Frau<\/em> <\/strong><\/p>\n<p>K\u00f6nnen Sie sich das vorstellen; und k\u00f6nnen Sie sich denken, wie es diesem Landwirt in diesem Moment geht? Oder meinem Sie: Das ist viel zu dick aufgetragen, da ist dem Pfarrer ein bisschen zu sehr die Fantasie durchgegangen.<\/p>\n<p>Ich hoffe, so etwas passiert auf unseren \u00c4mtern nicht. Aber unser heutiger Predigttext, der nicht auf einem Amt spielt, sondern auf offener Stra\u00dfe in Israel, hat meines Erachtens viel mit meiner kleinen Fantasie vom Amt zu tun.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><i><b>DER TEXT<\/b><\/i><\/p>\n<p><em>Ich lese aus dem Mt-Evangelium (Mt 15, 21-28) <\/em><br \/>\n<em> 21 Und Jesus ging weg von dort und zog sich zur\u00fcck in die Gegend von Tyrus und Sidon.<\/em><br \/>\n<em> 22 Und siehe, eine kanaan\u00e4ische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem b\u00f6sen Geist \u00fcbel geplagt.<\/em><br \/>\n<em> 23 Und er antwortete ihr kein Wort. Da traten seine J\u00fcnger zu ihm, baten ihn und sprachen: La\u00df sie doch gehen, denn sie schreit uns nach.<\/em><br \/>\n<em> 24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. <\/em><br \/>\n<em> 25 Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir!<\/em><br \/>\n<em> 26 Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, da\u00df man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde.<\/em><br \/>\n<em> 27 Sie sprach: Ja, Herr; aber doch fressen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.<\/em><br \/>\n<em> 28 Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau,\u00a0 dein Glaube ist gro\u00df. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde.<\/em><\/p>\n<p>Diese Geschichte ist das Vorbild f\u00fcr meine Erz\u00e4hlung aus dem Amt.<\/p>\n<p><i><big>DIE FRAU<\/big><\/i><\/p>\n<p>Ich stelle mir diese Frau vor, sie kommt nicht als Fan, der ein Autogramm will, oder nur ein bisschen mit ihm plaudern m\u00f6chte. Sie hat einen triftigen Grund: Ihre Tochter ist schwer krank. Sie wei\u00df nicht mehr weiter. Und das Leiden Ihrer Tochter belastet die ganze Familie, l\u00e4sst sie nachts nicht schlafen und tags\u00fcber verzweifeln.<br \/>\nVon Jesus erhofft sie sich Hilfe. Sie hofft, dass er da Heilung schenken kann, wo die \u00c4rzte schon l\u00e4ngst mit ihrem Latein am Ende sind.<\/p>\n<p>Sie ist keine J\u00fcdin, aber dennoch hat sie Vertrauen auf diesen umherziehenden Lehrer mit Namen Jesus.<br \/>\nUnd als der Tag kommt, dass sie ihm begegnen kann, passiert das Unglaubliche: Er ignoriert sie. Kein Wort spricht er mit ihr. &#8211; Kein einziges, obwohl sie doch laut und deutlich hinter ihm her ruft: &#8220; Erbarme dich \u00fcber mich, du Sohn Davids, meine Tochter braucht dich!&#8220;.<br \/>\nNicht geh\u00f6rt, nicht erh\u00f6rt zu werden, das ist eine riesige Entt\u00e4uschung.<br \/>\nDie J\u00fcnger haben sie schon l\u00e4ngst bemerkt und mit Jesus gesprochen, aber Jesus will sie anscheinend nicht h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Mit dem Mut der Verzweiflung wirft sie sich schlie\u00dflich Jesus in den Weg, direkt vor seine F\u00fc\u00dfe auf dem Boden und fleht ihn um Hilfe an.<br \/>\nAber was sie h\u00f6ren muss, ist eine Abfuhr, wie sie schlimmer kaum sein kann:<br \/>\n&#8222;Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nimmt und es vor die Hunde wirft&#8220;.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Eine tiefere Dem\u00fctigung kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Und ich \u00fcberlasse es lieber Ihrer Fantasie dar\u00fcber nachzudenken, wie 99% aller Menschen darauf reagiert h\u00e4tten, mit Worten oder mit Taten.<\/p>\n<p>Aber das Erstaunliche bei dieser Frau ist: Sie gibt nicht auf.<br \/>\nSie gibt Jesus eine Antwort &#8222;Aber doch fressen die Hunde von den Kr\u00fcmeln, die vom Tisch Ihrer Herren fallen&#8220;. Ich glaube, dieser Satz ist nicht einfach eine schlagfertige, witzige Antwort. &#8211; Wer kann nach so einem Tiefschlag, wie sie ihn gerade eingesteckt hat auch noch witzig antworten?<\/p>\n<p><i><b>EIN HOFFNUNGSBILD<\/b><\/i><\/p>\n<p>In ihrer Antwort wird sichtbar, dass sie mit Blick auf Jesus ein sagenhaftes Bild der Hoffnung im Kopf hat:<\/p>\n<p>Da ist einer, der hat uns Menschen so viel zu bieten, dass alle satt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nNicht nur die, die zu seiner Familie geh\u00f6ren. Sondern auf seinem Tisch ist so viel zu finden, dass allein von den Kr\u00fcmeln, die davon herunterrieseln auch noch alle anderen\u00a0 satt werden k\u00f6nnen. So eine F\u00fclle h\u00e4lt dieser Herr bereit.<br \/>\nUnd sie ist sich sicher: Von diesem Herrn, der den Menschen so viel Gutes geben kann, von dem kann auch ich f\u00fcr mein Leben etwas erhoffen.<\/p>\n<p><i><b>ERNTEDANK<\/b><\/i><\/p>\n<p>Jetzt, am Erntedankfest, feiern wir auch ein St\u00fcck weit die F\u00fclle, die Gott uns schenken kann.<br \/>\nDas Wachstum auf unseren Feldern, in unsern G\u00e4rten, aber auch unser Ertrag im Stall, das gelungene Miteinander in der Familie oder der Erfolg im Beruf sind Teil dieser G\u00fcte Gottes, viele kleine Kr\u00fcmel, Zeichen seiner Liebe zu uns.<br \/>\nDas k\u00f6nnen wir nicht einfordern, bestellen oder vor Gericht einklagen. Das ist ein Geschenk. Manchmal f\u00e4llt es gr\u00f6\u00dfer und manchmal etwas sp\u00e4rlicher aus. Auch das geh\u00f6rt zu einem Geschenk: Die Gr\u00f6\u00dfe und den Umfang kann man nicht so einfach selber bestimmen.<\/p>\n<p>Und was unsere Gemeindeglieder hier vorne am Taufstein zusammengestellt haben ist ein Spiegelbild dessen, was Gott uns schenkt. Ein Zeichen unserer Dankbarkeit.<\/p>\n<p><i><b>Das Wunder<\/b><\/i><\/p>\n<p>Diese Frau, die sich Jesus in den Weg stellt, hat dieses Bild der umfassenden F\u00fclle Gottes vor ihren Augen: Dort, bei ihm, kann ich finden was ich brauche. Das sagt sie diesen Jesus mit ihrem Satz von den Hunden und den Kr\u00fcmeln. Und ihr Vertrauen wird nicht entt\u00e4uscht: Jesus erkennt den Glauben, der in ihren Worten steckt und verspricht ihr die Erf\u00fcllung ihres Wunsches &#8211; die Heilung ihrer Tochter. Das Wunder geschieht.<\/p>\n<p>Eigentlich erstaunlich: Ihre Tochter wird von einer schweren Krankheit geheilt, und in dieser Geschichte wird das als Kr\u00fcmel bezeichnet, der vom Tisch der G\u00fcte Gottes f\u00e4llt. Eine Wunder-Heilung, die einem M\u00e4dchen die Gesundheit wiedergibt, seiner Mutter und Ihrer Familie eine neue Lebensperspektive erm\u00f6glicht &#8230;\u00a0 als Kr\u00fcmel.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite macht es mir Mut, von Gott wirklich Gro\u00dfes zu erhoffen und zu erbitten.<br \/>\nAuf der andern Seite mahnt mich das aber auch zur Bescheidenheit. Vielleicht nehme ich meine pers\u00f6nlichen W\u00fcnsche manchmal viel zu wichtig; andere Menschen haben viel dringendere N\u00f6te als ich.<br \/>\n<i><b><br \/>\nDER J\u00dcNGER<\/b><\/i><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte unseren Blick noch auf eine ganz andere Person in dieser Geschichte lenken.<br \/>\nWie erging es wohl den J\u00fcngern? Dar\u00fcber kann man eigentlich nur spekulieren, aber anhand unseres Predigttextes habe ich mir einen ausgesucht, dessen Gedanken ich ein bisschen ausgesponnen habe.<\/p>\n<p>Philippus, einer von den Zw\u00f6lfen, war zun\u00e4chst genervt. Diese Frau lief schon eine geschlagene halbe Stunde hinter ihnen her und wollte mit Jesus reden. Aber sie alle waren vom anstrengenden Tag geschafft und wollten einfach weiter in die n\u00e4chste Stadt, um dort in einer Herberge zu \u00fcbernachten. Es ist furchtbar, wenn Leute nicht wissen, wann Schluss ist. Man kann doch unserem Meister nicht den ganzen Tag auf die Nerven fallen. Da k\u00f6nnte ja jeder kommen. Und au\u00dferdem war sie auch noch eine Kanaan\u00e4erin, die hatten sonst mit uns Juden doch auch nichts zu tun.<\/p>\n<p>Aber trotzdem: die Frau, die hinter ihnen herlief, erz\u00e4hlte ihnen auch ihre Lebensgeschichte, von Ihrer Tochter, die einen b\u00f6sen Geist hatte, der sie immer wieder ohnm\u00e4chtig zuckend als H\u00e4uflein Elend auf dem Boden warf. Da musste Philippus an seine kleine Nichte denken, sechs Jahre war die alt, die war aber gesund &#8211; Gott sei Dank. Und so langsam wurde das Herz dieses J\u00fcngers weich &#8230; die fremde\u00a0 Frau mit ihrem schweren Schicksal tat ihm Leid.<\/p>\n<p>Je weiter sie so gingen, umso mehr wunderte Philippus sich \u00fcber Jesus. Sonst hatte er doch auch f\u00fcr jeden Menschen ein offenes Ohr, h\u00f6rte zu, war geduldig. Freundlich gegen\u00fcber Freunden und Gegnern. Aber dass er diese arme Frau so ignorierte &#8230;<br \/>\nPhilippus packte einen weiteren J\u00fcnger bei der Hand und marschierte an die Spitze des Zuges zu Jesus: &#8220; Jesus, h\u00f6re diese Frau doch wenigstens an, sie schreit schon die ganze Zeit und will keine Ruhe geben.&#8220;<br \/>\nDiese F\u00fcrsprache war das mindeste, was er als J\u00fcnger f\u00fcr diese Frau tun konnte.<\/p>\n<p>Was daraufhin passierte gab dem J\u00fcnger Philippus einen Stich ins Herz: Zuerst diese Abfuhr ihm gegen\u00fcber, und dann diese barschen und harten Worte gegen diese arme Frau. Philippus w\u00e4re am liebsten im Boden versunken: Dabei hatte er es doch nur gut gemeint, als er bei Jesus f\u00fcr sie eingetreten war. Und dann so etwas. In diesem Moment sch\u00e4mte er sich f\u00fcr seinen Herrn und schlich von Jesus weg hinter zu den J\u00fcngern am Ende des Zugs, dort wo man nicht h\u00f6rte was vorne passierte. So verpasste er auch die \u00fcbrigen Worte der Frau und von Jesus dort vorne.<\/p>\n<p>Am Abend in der Herberge hat er dann doch alles noch erfahren und freute sich \u00fcber die unerwartete Wendung, \u00fcber die Heilung der Tochter.<br \/>\nUnd lange dachte er noch dar\u00fcber nach, wo seine eigene\u00a0 Rolle in dieser Geschichte ist.<\/p>\n<p>Er dachte zur\u00fcck an seine guten Absichten, als er bei Jesus F\u00fcrbitte f\u00fcr diese Frau gehalten hat.<br \/>\nEr f\u00fchlte noch, wie ma\u00dflos entt\u00e4uscht er war, als er den Eindruck hatte, seine Bitte h\u00e4tte nichts geholfen. Wie er sich dabei ertappt hatte, dass er mit seinem Herrn haderte<\/p>\n<p>Und er sp\u00fcrte eine warme Zufriedenheit in seinem Herzen, weil er wusste, dass es doch gut ausgegangen war.<\/p>\n<p>So sehr er auch gr\u00fcbelte, er schaffte es nicht hinter das Geheimnis Jesu zu kommen, weshalb manche Bitte erh\u00f6rt wurde, manche nicht.<\/p>\n<p>Zugleich aber reifte in Philippus die Gewissheit:<br \/>\nAuch beim n\u00e4chsten Mal w\u00fcrde er Jesus um das bitten, was ihm wichtig ist. Selbst wenn er wieder nicht w\u00fcsste, ob er erh\u00f6rt w\u00fcrde.<br \/>\nAber die Cance der Hilfe Gottes m\u00f6chte er nicht verschenken, denn von dessen Tisch fallen t\u00e4glich viele Kr\u00fcmel seiner Barmherzigkeit.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie es gerade so kommt: Hier nehme ich den Predigtext des 17. Sonntags nach Trinitatis f\u00fcr Erntedank &#8211; der passt da n\u00e4mlich auch ganz gut. Liebe Gemeinde, BAUER M\u00dcLLER Bauer Maximilian M\u00fcller h\u00e4tte doch fast \u00fcbersehen, einen F\u00f6rderantrag f\u00fcr eine seiner landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen rechtzeitig zu stellen. Aber dann ist es\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1633\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt zu Erntedank: Ein Brotkr\u00fcmel ver\u00e4ndert ein Leben (Mt 15, 21-28) 5. 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