{"id":1608,"date":"2004-04-04T21:33:03","date_gmt":"2004-04-04T19:33:03","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1608"},"modified":"2014-06-02T21:37:22","modified_gmt":"2014-06-02T19:37:22","slug":"predigt-zur-konfirmation-worte-die-bleiben-markus-13-31-text-der-jahreslosung-2004-4-april-2004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1608","title":{"rendered":"Predigt zur Konfirmation: Worte, die bleiben (Markus 13, 31;  Text der Jahreslosung 2004) 4. April 2004"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden, liebe Paten und Eltern und Verwandten,liebe Festgemeinde<\/p>\n<p>Was schenkt man denn so seinen Konfirmanden?<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1610\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1610\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg?fit=250%2C284&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"250,284\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"bpred101a\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg?fit=250%2C284&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg?fit=250%2C284&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-1610\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg?resize=250%2C284\" alt=\"bpred101a\" width=\"250\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg?w=250&amp;ssl=1 250w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101a.jpg?resize=132%2C150&amp;ssl=1 132w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a> Ich habe mir \u00fcberlegt: warum nicht mal ein kleines Tierchen? Und damit ihr mit dem F\u00fcttern kein Problem habt , bekommt jeder von euch ein totes Exemplar &#8211; die fressen dann wenigstens nichts mehr.<\/p>\n<p>Es handelt sich um einen Kopff\u00fc\u00dfler &#8211; Tintenfische zum Beispiel sind Kopff\u00fc\u00dfler &#8211;\u00a0 einen Ammoniten, der vor etwa 100 Million Jahren auf der Insel Madagaskar gelebt hat. &#8211; Seht: Das ist der Kamerad! (Jeder Konfirmand erh\u00e4lt ein Exemplar eines versteinerten Ammoniten)<!--more--><\/p>\n<p>Das ist schon verr\u00fcckt! 100 Millionen Jahre alt &#8211; erdgeschichtlich nennt man diese Zeit \u201eUnterkreide&#8220;. Da sieht man, wie lange es unseren Planeten schon gibt, und wie lange das her ist, dass es da allerlei Getier gab.<\/p>\n<p>100 Million Jahre &#8211; Ihr seid 13 bzw. 14 , unsere \u00e4ltesten Gollh\u00f6fer Mitte 90!<\/p>\n<p>Ich habe mal was ausprobiert: Dieses Band ist jetzt n\u00e4mlich 100 Million Jahre lang. Da ist der Ammonit. und jetzt wickle ich das mal quer durch unsere Kirche ab: [Ein 16 Meter langes Trassierband wird abgerollt und im Kirchenraum aufgespannt].<\/p>\n<p>Da hinten, an dem einen Ende, da lebte unser Ammonit. Und hier, am anderen Ende, da sind wir heute.<\/p>\n<p>Jetzt wollen wir mal rechnen:<\/p>\n<p>Wenn das Band 100 Mio Jahre \u201elang&#8220; ist, dann steht jeder farbige Streifen (20cm) f\u00fcr 1,25 Mio Jahre.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230; und<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1609\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1609\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg?fit=170%2C227&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"170,227\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"bpred101b\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg?fit=170%2C227&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg?fit=170%2C227&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-1609\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg?resize=170%2C227\" alt=\"bpred101b\" width=\"170\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg?w=170&amp;ssl=1 170w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/bpred101b.jpg?resize=112%2C150&amp;ssl=1 112w\" sizes=\"auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px\" \/><\/a> jetzt suchen wir einmal den \u00d6tzi (Jungsteinzeit 3300 v.Chr), wo m\u00fcsste man den einzeichnen?\u00a0 = nicht ganz 1 mm vor dem Ende der Rolle!<\/p>\n<p>&#8230; wie w\u00e4rs mit den Pyramiden in \u00c4gypten?<\/p>\n<p>&#8230;. Jesu Geburt: Die passierte einen drittel Millimeter vor dem Ende des Bandes! Das ist grade mal ein d\u00fcnner Bleistiftstrich.<\/p>\n<p>&#8230; eure Geburt ??\u00a0\u00a0 Das hat sich zwei tausendstel Millimeter vor der Kante ereignet.<\/p>\n<p>Ich habe auch herausgefunden:<\/p>\n<p>&#8230; das Leben eines Menschen ist in etwa so lang, wie ein hauchd\u00fcnne Frischhaltefolie dick ist, etwa 0,01 Millimeter.<\/p>\n<p>Ich denke, ihr solltet angesichts des Alters den Ammoniten mit \u201eSie&#8220; ansprechen.<\/p>\n<p>Die Diskrepanz: Ich f\u00fchle mich wichtig, und bleibe doch ein Staubkorn.<\/p>\n<p>Ist das nicht verr\u00fcckt? Da feiern wir heute ganz festlich und mit gro\u00dfem Aufwand ein ganz bedeutendes Fest mit euch und f\u00fcr euch. Ihr steht heute im Mittelpunkt, die Verwandschaft ist angereist, Geschenke wurden eingekauft, Kuchen gebacken, Wirtshaus bestellt, Kirche geschm\u00fcckt. Zwei Jahre lang habt ihr im Konfirmandenunterricht alles m\u00f6gliche gelernt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und jetzt sagt euch der Pfarrer: Ihr seid doch eigentlich nur eine ganz unbedeutende Episode im Lauf der Weltgeschichte. Ein Staubk\u00f6rnchen im Universum. Eigentlich v\u00f6llig unwichtig.<\/p>\n<p>Ob ihr da seid oder nicht, kann dieser Welt eigentlich egal sein.<\/p>\n<p>Ja, ob jemand bedeutend ist oder nicht, dar\u00fcber gehen die Einsch\u00e4tzungen oft auseinander.<\/p>\n<p>Da gehst du morgens in die Schule, f\u00fchlt sich gut, hast am Wochenende etwas Tolles erlebt, und das willst du auch loswerden und weitererz\u00e4hlen. Aber kaum bist du in der Klasse angekommen, dreht sich alles um irgend einen gro\u00dfspurigen Mitsch\u00fcler, der irgendwelche Spr\u00fcche klopft: Alle gucken auf ihn, keiner interessiert sich f\u00fcr dich.<\/p>\n<p>In der letzte Stunde gibt es dann die Mathe-Schulaufgabe zur\u00fcck, mit einer 5 hat es dich erwischt. Du kommst nach Hause, so klein mit Hut. Und da nimmt dich die Mutter in den Arm und sagt: Ach, was bin ich froh, dass wir dich haben, ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ohne dich w\u00e4re.\u00a0 Sieh an: irgendwie bist du doch ungeheuer wichtig.<\/p>\n<p>&#8211; Komisch, mein Leben ist nur ein Wimpernschlag im Lauf der Weltgeschichte, aber dennoch ist mein Leben doch von Bedeutung.<\/p>\n<p><b><i>Gott hat ein gro\u00dfes Herz f\u00fcr alles Kleine<\/i><\/b><\/p>\n<p>Schaut euch bitte noch einmal diesen versteinerten Ammoniten an. Dieses Exemplar ist aufges\u00e4gt worden, damit man einmal die innere Struktur seines Geh\u00e4uses erkennen kann. Ich finde diese Muster wundersch\u00f6n. Und das Erstaunliche: Jeder dieser Ammoniten sieht anders aus, hat eine andere Farbgebung, ein anderes Muster, er ist eben einzigartig. So, als h\u00e4tte Gott sich die M\u00fche gemacht, schon vor 100 Millionen Jahren jeden dieser Ammoniten ganz individuell mit einem unverwechselbaren Muster auszustatten.<\/p>\n<p>Da gibt es also einen Sch\u00f6pfer, der k\u00fcmmert sich um jeden einzelnen dieser winzigen Staubk\u00f6rner im Universum. Der scheint nicht danach zu fragen, wie bedeutend du f\u00fcr die Weltgeschichte bist. Er sagt:<\/p>\n<p>Ich habe dich geschaffen, jetzt bist du da, und genau f\u00fcr dich und dein Leben habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht.<\/p>\n<p>In der Geschichte vom Michel aus L\u00f6nneberga &#8211; von Astrid Lindgren &#8211; hat das schon die Magd Lina festgestellt: Auf dem Heimweg nach der Predigt, wo der Pfarrer erz\u00e4hlt hat, dass Gott den Menschen aus Erde geschaffen hat schaut sie Alfred an und sagt voller Bewunderung f\u00fcr den Sch\u00f6pfer: &#8222;Nicht wahr? Der liebe Gott, das muss ein ganz feiner Handwerker sein, wenn der so wundersch\u00f6ne Schn\u00f6rkel in die Ohren machen kann.&#8220;<\/p>\n<p>Ja, Gott scheint sich wirklich viel M\u00fche zu machen, dass jeder Mensch etwas Besonderes wird.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite scheint sich Gott wenig daf\u00fcr zu interessieren,<\/p>\n<p>&#8230; wieviel Einflu\u00df und Macht ich auf diesem Planeten habe,<\/p>\n<p>&#8230; welche Heldentaten ich vollbringe,<\/p>\n<p>&#8230; wie gro\u00df die Spr\u00fcche sind, die ich klopfe,<\/p>\n<p>&#8230; wie teuer das Handy ist, das ich kaufe,<\/p>\n<p>&#8230; wie angesagt die Klamotten, die ich trage<\/p>\n<p>&#8230; wie gro\u00df die H\u00e4user sind, die ich baue.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Denke daran: Dein Leben auf diesem Band &#8230;. nur zwei tausendstel Millimeter!<\/p>\n<p>Aber Gottes Ma\u00dfstab ist ein ganz anderer &#8211; er liebt dich als sein Gesch\u00f6pf, er wei\u00df selbst genau, was du drauf hast, und wo deine Schw\u00e4chen sind. Ihn kommt es darauf an, dass die Liebe, die er f\u00fcr dich hat, auch Auswirkungen auf dein Leben hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Die Jahreslosung<\/i><\/b><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte das an einem Bibelvers deutlich machen, der offiziell als Jahreslosung f\u00fcr dieses Jahr gilt. Den Vers haben wir vorhin in der Lesung bereits geh\u00f6rt: &#8222;Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen&#8220; (Mk 13.31). Das hat Jesus gesagt.<\/p>\n<p>Himmel und Erde werden vergehen &#8230;. Der Blick auf diese 100 Millionen Jahre macht es mir irgendwie schon deutlich: Unser Planet ist im Wandel, nichts erscheint irgendwie dauerhaft. Angesichts dieser unvorstellbaren Zeitr\u00e4ume wirkt alles vorl\u00e4ufig und verg\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Wenn mein Leben letztlich nur so lang sein soll, wie so eine Plastikfolie d\u00fcnn, dann ist mir das eigentlich zu wenig. Ich h\u00e4tte gerne etwas dauerhafteres, etwas gr\u00f6\u00dferes, an dem ich mich festhalten kann.<\/p>\n<p>Und da bietet Jesus etwas an: Meine Worte werden nicht vergehen. An denen kannst du dich festhalten, und wirst nicht innerhalb eines Wimpernschlags wieder aus dieser Welt weggefegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Worte zum Festhalten<\/i><\/b><\/p>\n<p>Dieser Bibelvers hat etwas Geheimnisvolles &#8211; was sind das f\u00fcr Worte, die angeblich niemals vergehen?<\/p>\n<p>Normalerweise sind es ja gerade die Worte, wie so schnell vergehen und an einem vorbei-rauschen.<\/p>\n<p>Das Reden der Lehrer in der Schule, geht ja oft bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Die Predigt vom Pfarrer genauso. \u00c4hnlich ergeht den Ratschl\u00e4gen und manchmal auch Vorw\u00fcrfen eurer Eltern. Bei den Treueschw\u00fcren von Freunden wei\u00df man manchmal auch, da die nicht ewig halten.<\/p>\n<p>Was sind das f\u00fcr Worte, die ewig halten sollen? Wo liegen denn da die unverg\u00e4nglichen S\u00e4tze?<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde meinen: Die liegen \u00fcberall in der Bibel herum, ihr m\u00fcsst sie nur einsammeln! So \u00e4hnlich, wie ihr euch ja auch euren Konfirmationsspruch unter \u00fcber 100 Spr\u00fcchen herausgesucht habt.<\/p>\n<p>Denn tut jedem ein anderer Spruch gut.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf jeden Fall merke ich, dass ich f\u00fcr mein Leben in der Bibel immer wieder Worte zum Festhalten finde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Worte der Liebe<\/i><\/b><\/p>\n<p>Das sind zum Beispiel Worte der Liebe. Die sagen mir, dass Gott mich liebt, dass ich ihm nicht egal bin. Seit meiner Taufe wei\u00df ich, dass ich zu Gott geh\u00f6re, dass er liebevoll f\u00fcr mich sorgt. Und seine Liebe wird auch nicht aufh\u00f6ren, wenn ich einmal einen Fehler mache. Ich habe einen himmlichen Vater, dem ich vertrauen kann. Er hat gesagt:<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcrchte dich nicht, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein&#8220; &#8211;\u00a0 das ist so ein Wort der Liebe f\u00fcr mich als Menschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><i>Worte der Hoffnung<\/i><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da gibt es auch Worte der Hoffnung. Die tun mir gut, wenn es mir eben nicht gut geht, wenn ich niedergeschlagen, ratlos oder traurig bin. Wenn ich daran zweifle, dass der liebe Gott wirklich ein lieber Gott ist.<\/p>\n<p>Jesus hat einmal gesagt &#8220; Kommt her zu mir, die ihr m\u00fchselig und beladen seid, ich will euch erquicken&#8220;. Mit anderen Worten: &#8222;kommt her zu mir, wenn es euch schlecht geht und ihr Kummer habt, ich will euch wieder auf die Beine helfen&#8220;.<\/p>\n<p>Bei meinem Gott kann ich mich auch einmal ausheulen und dann wieder mit neuer Kraft losstarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und weil er gesagt hat: \u201eIch bin die Auferstehung und das Leben&#8220;, sieht die Sache mit dem Tod auch ganz anders aus. Dann ist nach dem hundertstel Millimeter nicht Schluss, sondern auf mich wartet ein ewiges Leben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Worte der Weisung<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gott streichelt uns nicht nur mit seinen Worten, er zeigt uns manchmal auch, wo es lang geht. Er will uns auch sagen, wie wir unser Leben gut und richtig f\u00fchren k\u00f6nnen. Ich glaube, ihm geht es nicht so sehr um Detailfragen, ob ein Christ ein Piercing haben darf, oder nicht. Ihm geht es um die grunds\u00e4tzliche Ausrichtung in unserm Leben.<\/p>\n<p>Jesus hat einmal zu einem jungen Mann gesagt: Verzettel dich nicht mit irgend welchen kleinen Gesetzen. Es gibt zwei Regeln, wenn du dich an denen orientierst, dann l\u00e4uft dein Leben in der richtigen Bahn: &#8220; Liebe dein Gott von ganzem Herzen und Liebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst&#8220;. Damit w\u00e4re das Wichtigste gesagt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Konfirmanden,<\/p>\n<p>Das mit den unverg\u00e4nglichen Worten ist nicht leicht zu erkl\u00e4ren; vielleicht ist es gar nicht zu erkl\u00e4ren. Ich glaube: Ich kann h\u00f6chstens als Pfarrer eine Theorie dazu aufstellen &#8211; das habe ich jetzt versucht.<\/p>\n<p>Es beweisen zu wollen ist aussichtslos.<\/p>\n<p>Die einzige Chance ist: Ihr probiert es aus; erst dann k\u00f6nnt ihr merken, ob es stimmt, dass die Worte, die Gott zu uns sagt, nicht nur Hand und Fu\u00df haben, sondern eine Qualit\u00e4t haben, die tats\u00e4chlich unverg\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jetzt seid ihr dran, von heute an sollt und k\u00f6nnt ihr als selbstst\u00e4ndige Christen euren Weg finden, mit diesen Worten der Bibel umzugehen.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche euch dabei gute und ermutigende Erfahrungen.<\/p>\n<p>Damit ihr nicht aussteigt, sondern dabeibleibt.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Konfirmandinnen, liebe Konfirmanden, liebe Paten und Eltern und Verwandten,liebe Festgemeinde Was schenkt man denn so seinen Konfirmanden? Ich habe mir \u00fcberlegt: warum nicht mal ein kleines Tierchen? 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