{"id":1555,"date":"2005-11-06T23:12:10","date_gmt":"2005-11-06T22:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1555"},"modified":"2017-10-24T19:03:24","modified_gmt":"2017-10-24T18:03:24","slug":"predigt-zum-lied-eg-302-du-meine-seele-singe-von-paul-gerhard-6-november-2005","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1555","title":{"rendered":"Predigt zum Lied EG 302 \u201eDu meine Seele singe\u201c  von Paul Gerhard,  6. November 2005"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #669966;\">Verse 1-3<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #669966;\">1. Du meine Seele, singe, wohlauf und singe sch\u00f6n dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn. Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd; ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.<br \/>\n2. Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil! Wer dem sich anvertrauet, der hat das beste Teil, das h\u00f6chste Gut erlesen, den sch\u00f6nsten Schatz geliebt; sein Herz und ganzes Wesen bleibt ewig unbetr\u00fcbt.<br \/>\n3. Hier sind die starken Kr\u00e4fte, die unersch\u00f6pfte Macht; das weisen die Gesch\u00e4fte, die seine Hand gemacht: der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer, der Fisch unz\u00e4hl&#8217;ge Herde im gro\u00dfen wilden Meer.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>\u201eDu meine Seele singe, wohlauf und singe sch\u00f6n.\u201c &#8211;<\/p>\n<p>Paul Gerhard hat dieses Lied auf der Basis des 146. Psalms geschrieben:<\/p>\n<p>Da hei\u00dft es: <i>Lobe den HERRN, meine Seele! Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.<\/i><\/p>\n<p>Bei Paul Gerhard wird daraus:\u00a0 \u201eIch will den Herren droben, hier preisen auf der Erd, ich will ihn herzlich loben solang ich leben werd.\u201d Und irgendwie ist das f\u00fcr ihn auch die \u00dcberschrift f\u00fcr das ganze Lied.<!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr Paul Gerhardt war das Gotteslob offenbar wichtig. Auch andere Lieder zeugen davon:<\/p>\n<p>Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen,<\/p>\n<p>Auf auf mein Her mit Freuden,<\/p>\n<p>ich singe dir mit Herz und Mund,<\/p>\n<p>Geh aus mein Herz und suche Freud.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Und doch geh\u00f6rte er nicht zu einer oberfl\u00e4chlichen &#8211; alles happy alles easy-Generation. Dazu hat er im Leben zuviel an dem erlebt, was einem eigentlich das Loblied im Halse stecken bleiben lassen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des 30-j\u00e4hrigen Krieges wurde 1607 er als Gastwirtssohn in Gr\u00e4fenhainichen in Sachsen-Anhalt geboren. Seine Eltern sind sehr fr\u00fch kurz hintereinander gestorben Mit 14 war er Waise, wurde in ein Internat mit kl\u00f6sterlicher Disziplin gesteckt. Einerseits eine harte Schule, die sein \u00e4lterer Bruder Christian auch nicht durchgehalten hat und vorzeitig abbrach. Auf der anderen Seite war es vielleicht doch auch ein besonderer Gl\u00fccksfall, dem er seinem Gro\u00dfvater m\u00fctterlicherseits zu verdanken hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er beginnt ein Theologiestudium, aber erh\u00e4lt danach keine Pfarrstelle. Zu viele Gemeinden sind durch die Kriegswirren verarmt und k\u00f6nnen sich keinen Pfarrer leisten. So schl\u00e4gt er sich viele Jahre als Hauslehrer durch. Zun\u00e4chst in Wittenberg, sp\u00e4ter in Berlin. Langsam entstehen seine ersten Lieder.\u00a0 In dieser Zeit kommt er einmal in die Heimat zur\u00fcck nach Gr\u00e4fenhainichen. Die Schweden haben den Ort zerst\u00f6rt. Alles liegt in Tr\u00fcmmern: Kirche, Schule, Schloss, die Wohnh\u00e4user, die elterliche Wirtschaft. Zu selben Zeit stirbt sein Bruder Christian an der Pest.<\/p>\n<p>44j\u00e4hrig tritt er seine erste Pfarrstelle in Mittenwalde an.\u00a0 in dieser Zeit entsteht auch das Lied \u201cDu meine Seele singe\u201d. Er heiratet\u00a0 Anna Maria Berthold. Wenig sp\u00e4ter wurde ihnen Maria Elisabeth geboren, sie lebte aber nur ein dreiviertel Jahr. Auch von den 4 weiteren Kindern sterben drei im Babyalter.\u00a0 Die Ehe dauerte 13 Jahre, dann starb auch seine Frau. In dieser Zeit ist Paul Gerhard in einer Krise. Er war inzwischen nach Berlin an die Nikolaikirche gewechselt, aber dort ger\u00e4t er mit dem Kurf\u00fcrsten aneinander. Sie streiten \u00fcber theologische Fragen &#8211; letztlich muss er aufgrund seiner Kompromisslosigkeit die Stelle in Berlin aufgeben.<\/p>\n<p>Die letzten 7 Jahre seines Lebens verbringt er in L\u00fcbben &#8211; einem St\u00e4dtchen \u00f6stlich von Berlin.<\/p>\n<p>Das ist keine Bilderbuchkarriere. Da h\u00f6rt man viel Schweres heraus, vieles, das nicht so geworden ist, wie man es sich w\u00fcnschen w\u00fcrde, manches, was viel zu fr\u00fch am Ende war.<\/p>\n<p>Trotz alledem ist f\u00fcr Paul Gerhard das Lob Gottes immer wichtig gewesen. In allem Schweren entdeckte er dennoch hie und da die F\u00fcrsorge Gottes. Und daf\u00fcr dankt er ihm. Er lobt Gott von ganzem Herzen aber er verleugnet die Wolken am Himmel auch nicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>in meiner Phantasie &#8211; ich wei\u00df nicht, ob es wirklich so war &#8211; sehe ich Paul Gerhard an der K\u00fcste der Ostsee entlanglaufen. Er hat f\u00fcr einige Tage alles stehen und liegen lassen, ist gefl\u00fcchtet aus Berlin. Ihm ist alles \u00fcber den Kopf gewachsen, er mu\u00dfte raus.<\/p>\n<p>Der Streit mit dem Kurf\u00fcrsten Friedrich Wilhelm hat ihn m\u00fcrbe gemacht. Er wei\u00df: als einfacher Pfarrer sitzt er am k\u00fcrzeren Hebel. Der Tod seiner Frau vor einem Jahr geht ihm immer noch nach. Jeden Tag muss er an Anna-Maria denken. \u201eWarum mu\u00dfte sie so fr\u00fch sterben? Jetzt h\u00e4tte er sie gebraucht&#8230;.\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist st\u00fcrmisch, es nieselt leicht. Paul kommt an eine Stelle der K\u00fcste, wo eine schroffe Felswand steil ins Meer abf\u00e4llt. Mit lautem Tosen brechen sich die Wellen am Felsen. Immer wieder laufen sie auf die Felswand zu, t\u00fcrmen sich hoch auf, und donnern gegen den zerkl\u00fcfteten Felsen. Das, was da passiert, kann er sogar riechen: Das salzige Meerwasser sp\u00fcrt er in der Nase. Ja, so f\u00fchlt er sich jetzt, wie das Meer: Innerlich aufgew\u00fchlt &#8211; zerrissen &#8211; verzweifelt &#8211; ohne wirklich weiter zu wissen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zugleich aber ist er fasziniert von diesen Naturgewalten.\u00a0 Felsen, Wasser, Luft, die hier aufeinander treffen. Wie gro\u00df muss doch dieser Gott sein, der diese Natur geschaffen hat. Welche Macht muss dieser Gott haben, der in Jesus Christus den Sturm auf dem See Genezareth gestillt hat?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Paul, du bist doch auch in Gottes Hand. Das ruft er in diesem Moment sich selber zu.\u00a0 Warum sollte Gott nicht auch die St\u00fcrme deines Lebens stillen?\u00a0 Du kennst ihn doch, den Psalm 146: <i>Verlasst euch nicht auf F<\/i><i>\u00fcrsten, sie sind Menschen; die k\u00f6nnen doch nicht helfen. Wohl dem, der seine Hoffnung setzt auf den Herrn, seinen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist, der Treue h\u00e4lt ewiglich, der Recht schafft denen, die Gewalt leiden<\/i>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er steht noch l\u00e4nger dort, am Wasser. Er ringt mit sich selber, er ringt auch mit Gott.<\/p>\n<p>Und er kehrt zur\u00fcck, zur\u00fcck nach Berlin: Mit einer Gewissheit.<\/p>\n<p>Nicht mit der Gewissheit, sich gegen den Kurf\u00fcrsten durchsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht mit der Gewissheit, \u00fcber den Tod seiner Frau einfach so hinwegzukommen.<\/p>\n<p>Aber mit der Gewissheit, dass Gott in allem was kommt, ihn nie verlassen wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #669966;\">Singen wir gemeinsam die Strophen 4 bis 6<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #669966;\">4. Hier sind die treuen Sinnen, die niemand Unrecht tun, all denen Gutes g\u00f6nnen, die in der Treu beruhn. Gott h\u00e4lt sein Wort mit Freuden, und was er spricht, geschicht; und wer Gewalt mu\u00df leiden, den sch\u00fctzt er im Gericht.<br \/>\n5. Er wei\u00df viel tausend Weisen, zu retten aus dem Tod, ern\u00e4hrt und gibet Speisen zur Zeit der Hungersnot, macht sch\u00f6ne rote Wangen oft bei geringem Mahl; und die da sind gefangen, die rei\u00dft er aus der Qual.<br \/>\n6. Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden, die stellt er aufgericht&#8216;. Er liebet alle Frommen, und die ihm g\u00fcnstig sind, die finden, wenn sie kommen, an ihm den besten Freund.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>die Zeilen, die wir gerade gemeinsam gesungen haben, sind schon recht gewagt. Sie haben Paul Gerhard ja gerade ein bisschen kennen gelernt. Er ist kein geistlicher Supermann. Keiner der siegreich durchs Leben geht und die Karriereleiter nur so hochf\u00e4llt.\u00a0 Er ist jemand, der viel einstecken musste, oft auch verzweifelt war.<\/p>\n<p>Aber diese drei Verse zeigen: Paul Gerhardt sch\u00f6pft ohne Abstriche aus der F\u00fclle der biblischen Hoffnung. Was die Bibel als Gottes Willen f\u00fcr unser Leben kundtut, setzt er hier 1 zu 1 um:<\/p>\n<p>Gott, der vom Tod errettet,<\/p>\n<p>Blinde sehend macht<\/p>\n<p>Niedergeschlagene aufrichtet und<\/p>\n<p>Hungernde s\u00e4ttigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Trotz aller Entt\u00e4uschungen bleibt Paul Gerhard dabei und erwartet sich von Gott Gro\u00dfes! Er gibt sich nicht zufrieden mit ein bisschen Trost, einem L\u00f6ffelchen voll Hoffnung.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Das geh\u00f6rt f\u00fcr mich zum Glauben dazu: Gott kann Lebenssituationen ver\u00e4ndern, Wunder tun! Darauf d\u00fcrfen wir hoffen. <\/span><\/p>\n<p>Die Bibel steckt voller Geschichten, die davon Zeugnis geben; von dem Gott der Menschen heilt und aus Bedr\u00e4ngnis errettet.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen uns von Gott alles erwarten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir wissen aber auch: Gott l\u00e4sst auch das Leiden zu. Wir wissen nicht warum, aber es ist uns t\u00e4glich vor Augen. Und da ist es gut, wenn wir uns auch im Leiden nicht von Gott verlassen wissen. Es gibt nicht nur die gro\u00dfen Scheine der Wunder, sondern auch das Kleingeld der Gegenwart Gottes.<\/p>\n<p>In diesem Lied ist eine Zeile, die das ganz anr\u00fchrend sagt. \u201e<span style=\"text-decoration: underline;\">Gott macht sch<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00f6ne rote Wangen oft bei geringem Mahl.<\/span>\u201c F\u00fcr mich als Kind der Wohlstandsgesellschaft ein bisschen ein fremder Satz. Die von ihnen, die die Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben, oder in Entwicklungsl\u00e4ndern mal etwas genauer hingeschaut haben, sie k\u00f6nnen Paul Gerhard da wohl ganz gut verstehen. &#8211; Gott ist uns oft auch in den Kleinigkeiten nahe.<\/p>\n<p>So ist Gott er die H\u00fctte f\u00fcr den Obdachlosen und der Versorger der Witwen. Auch wenn der Obdachlose weiterhin unstet nach einem Unterschlupf sucht und die Witwe alleine da steht. &#8211; Allein die Gegenwart Gottes, die Hoffnung, die er ausstrahlt, kann mir in einer schwierigen Lebenssituation weiterhelfen. Manche Dinge ver\u00e4ndern sich &#8211; obwohl man nach au\u00dfen keine Ver\u00e4nderung wahrnehmen kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer wusste das zu sch\u00e4tzen. Als er im SS-Gef\u00e4ngnis sa\u00df, schrieb er: \u201eEs ist gut, Paul-Gerhardt-Lieder zu lesen und auswendig zu lernen, wie ich es jetzt tue&#8220; &#8211; &#8222;In<\/p>\n<p>den ersten 12 Tagen, in denen ich hier als Schwerverbrecher abgesondert und behandelt wurde &#8211; meine Nachbarzellen sind bis heute fast nur mit gefesselten Todeskandidaten belegt -, hat sich Paul Gerhardt in ungeahnter Weise bew\u00e4hrt. .. Da freut man sich ganz einfach an den Losungen des Tages &#8230;, und man kehrt zu den sch\u00f6nen Paul-Gerhardt-Liedern zur\u00fcck und ist froh \u00fcber diesen Besitz.&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer wurde von den Nazis ermordet. <i>Vielleicht<\/i> haben ihm die Lieder des Paul Gerhardt auch im Angesicht des Todes Hoffnung gemacht. In der letzten Strophe hei\u00dft es:<\/p>\n<p>\u201eDer Herr allein ist K\u00f6nig, ich eine welke Blum, jedoch weil ich geh\u00f6re gen Zion in sein Zelt, ist billig, dass ich mehre sein Lob vor aller Welt.\u201c &#8211; Wohin geh\u00f6re ich denn, wohin l\u00e4uft mein Leben? Dieses Lied erinnert uns daran: Ins \u201eZelt Gottes\u201c f\u00fchrt uns unser Weg.<\/p>\n<p>Und das ist nicht nur eine Endstation, wo halt Schluss ist, sondern es ist ein Ziel, das es zu erreichen gilt. Und weil es ihm um das Ziel geht, ist was \u201cwie\u201d des Weges f\u00fcr ihn nicht so grundlegend wichtig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Da merke ich, wie seine Lebenssituation Paul Gerhards Blickwinkel auf das Leben gepr\u00e4gt hat: N\u00e4mlich darauf zu achten, was wirklich Bestand hat &#8211; so, wie auch es auch Psalm 146 andeutet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lobe den HERRN, meine Seele!<\/p>\n<p>2 Ich will den HERRN loben, solange ich lebe, und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.<\/p>\n<p>3\u00a0 Verlasset euch nicht auf F\u00fcrsten; sie sind Menschen, die k\u00f6nnen ja nicht helfen.<\/p>\n<p>4 Denn des Menschen Geist mu\u00df davon, und\u00a0 er mu\u00df wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pl\u00e4ne.<\/p>\n<p>5 Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnung setzt auf den HERRN, seinen Gott,<\/p>\n<p>6 der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darinnen ist; der Treue h\u00e4lt ewiglich,<\/p>\n<p>7 der Recht schafft denen, die Gewalt leiden, der die Hungrigen speiset. Der HERR macht die Gefangenen frei.<\/p>\n<p>8 Der HERR macht die Blinden sehend.\u00a0 Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten.<\/p>\n<p>9\u00a0 Der HERR beh\u00fctet die Fremdlinge und erh\u00e4lt Waisen und Witwen; aber die Gottlosen f\u00fchrt er in die Irre.<\/p>\n<p>10 Der HERR ist\u00a0 K\u00f6nig ewiglich, dein Gott, Zion, f\u00fcr und f\u00fcr.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><span style=\"color: #669966;\">Verse 7+8<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #669966;\">7. Er ist der Fremden H\u00fctte, die Waisen nimmt er an, erf\u00fcllt der Witwen Bitte, wird selbst ihr Trost und Mann. Die aber, die ihn hassen, bezahlet er mit Grimm, ihr Haus und wo sie sa\u00dfen, das wirft er um und um.<br \/>\n8. Ach ich bin viel zu wenig, zu r\u00fchmen seinen Ruhm; der Herr allein ist K\u00f6nig, ich eine welke Blum. Jedoch weil ich geh\u00f6re gen Zion in sein Zelt, ist&#8217;s billig, da\u00df ich mehre sein Lob vor aller Welt.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verse 1-3 1. Du meine Seele, singe, wohlauf und singe sch\u00f6n dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn. Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd; ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd. 2. Wohl dem, der einzig schauet nach Jakobs Gott und Heil!\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1555\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt zum Lied EG 302 \u201eDu meine Seele singe\u201c  von Paul Gerhard,  6. 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