{"id":1533,"date":"2006-05-31T21:16:55","date_gmt":"2006-05-31T19:16:55","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1533"},"modified":"2022-05-13T22:25:12","modified_gmt":"2022-05-13T20:25:12","slug":"predigt-kaempfe-den-guten-kampf-des-glaubens-1-tim-612-21-mai-2006-goldene-konfirmation-in-gollhofen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1533","title":{"rendered":"Predigt: K\u00e4mpfe den guten Kampf des Glaubens (1. Tim 6,12) 21. Mai 2006,  Goldene Konfirmation"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"880\" height=\"587\" data-attachment-id=\"5191\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=5191\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?fit=1880%2C1253&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1880,1253\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Photo by Prince Photos on &lt;a href=\\&quot;https:\/\/www.pexels.com\/photo\/grayscale-photo-of-two-men-holding-hands-669032\/\\&quot; rel=\\&quot;nofollow\\&quot;&gt;Pexels.com&lt;\/a&gt;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;grayscale photo of two men holding hands&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pexels-photo-669032\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Photo by Prince Photos on &lt;a href=&quot;https:\/\/www.pexels.com\/photo\/grayscale-photo-of-two-men-holding-hands-669032\/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Pexels.com&lt;\/a&gt;&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?fit=880%2C586&amp;ssl=1\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=880%2C587&#038;ssl=1\" alt=\"grayscale photo of two men holding hands\" class=\"wp-image-5191 size-full\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?w=1880&amp;ssl=1 1880w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=1024%2C682&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=400%2C267&amp;ssl=1 400w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?resize=150%2C100&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pexels-photo-669032.jpeg?w=1760&amp;ssl=1 1760w\" sizes=\"auto, (max-width: 880px) 100vw, 880px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-medium-font-size\">Goldene Konfirmation, Silberne Konfirmation<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Glaube ist nicht immer Spaziergang. Manchmal ist es auch ein Kampf: Gegen Zweifel, Versuchungen. Ein Ringen mit Gott, und mit sich selbst.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>vor 50 Jahren hat Pfr. Himmler zur Konfirmation \u00fcber einen Vers aus dem 1. Timotheusbrief gepredigt. Im 6. Kapitel formuliert Paulus f\u00fcr seinen Mitarbeiter Timotheus einen lebensumfassenden Ratschlag: <i>K\u00e4mpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. <\/i><\/p>\n<p>Zur Konfirmation bietet sich solch eine Weisung f\u00fcr\u0301s ganze Leben an. Und jetzt nach 50 Jahren ist es m\u00f6glicherweise auch ganz spannend, auf den Spruch und auf die eigenen vergangenen Lebensjahre zur\u00fcckzuschauen.<!--more--><\/p>\n<p><b><i>Kampf als Thema<\/i><\/b><\/p>\n<p>Vom Kampf des Glaubens ist hier die Rede, wie auch an anderen Stellen der Bibel verwendet der Apostel Paulus den sportlichen Wettkampf als Beispiel. In ihm liefert man sich mit seinem Gegner einen guten, einen fairen Kampf und hofft als Sieger daraus hervorzugehen.<\/p>\n<p>Gerade im Sport merkt man diese Doppeldeutigkeit des K\u00e4mpfens: Manchmal k\u00e4mpft man ja mit einem Gegner, beim Ringen oder Fu\u00dfball. Und manchmal k\u00e4mpft man vor allem gegen sich selber und den inneren Schweinehund &#8211; denken wir an einen Marathonl\u00e4ufer. Beides geh\u00f6rt dazu.<\/p>\n<p>Liebe Goldene Konfirmanden,<\/p>\n<p>ich kann nur vermuten, das Sie in den letzten 50 Jahren auch manchmal zum k\u00e4mpfen hatten &#8211; in ganz unterschiedlichen Bereichen des Lebens.<\/p>\n<p>Heute m\u00f6chte ich mal darauf blicken, wo Sie in Glaubensfragen zu k\u00e4mpfen hatten. Dabei hoffe ich, dass wir dabei zwei wichtige Rahmenbedingungen des Wettkampfes nicht aus den Augen verlieren:<\/p>\n<p>Erstens das Ziel des Wettkampfes &#8211; unser Bibelvers nennt hier das ewige Leben.<\/p>\n<p>Zweitens die Regeln; das Bekenntnis zum christlichen Glauben, das sie vor 50 Jahren mit ihrem \u201cJa\u201d hier am Taufstein ausgedr\u00fcckt haben.<\/p>\n<p><b><i>Kampf mit dem Zweifel<\/i><\/b><\/p>\n<p>Schauen wir auf einen ersten Bereich in Glaubensfragen, mit denen man oft zu tun hat: Der Kampf mit dem Zweifel.<\/p>\n<p>In der Zeit vor der Konfirmation haben sie viel gelernt &#8211; nicht nur Liedverse und Psalmen, sondern auch Glaubensinhalte. Und als Kinder haben sie dem Pfarrer m\u00f6glicherweise so ziemlich alles auch geglaubt. Aber mit den Jahren sind sie \u00e4lter, gescheiter und auch kritischer geworden. Haben mehr und mehr von dieser Welt gesehen &#8230; auch von der geistigen Welt. Da ist es nur logisch, das man sich fragt: \u201cIst es wirklich so, wie die christliche Tradition es sagt?\u201d<\/p>\n<p>Man sieht, wie andere Religionen auch f\u00fcr sich in Anspruch nehmen, die Wahrheit kennen. &#8211; Und dann kam noch der gesellschaftliche Wandel des vergangen halben Jahrhunderts dazu, der vieles Bisherige in Frage stellte. So mancher wird gegr\u00fcbelt haben: \u201cIst der christliche Glaube vielleicht schon l\u00e4ngst \u00fcberholt?\u201d<\/p>\n<p>Die kritische Frage an den eigenen Glauben ist etwas ganz normales.&nbsp; Ein Sprichwort sagt: Die Zweifel sind wie ein Vogel &#8211; ich kann nichts dagegen tun, dass er \u00fcber meinen Kopf hinweg fliegt. Aber ich kann mich dagegen wehren, wenn er auf meinem Kopf ein Nest bauen will.&nbsp; Zum guten Kampf des Glaubens geh\u00f6rt auch eine funktionierende Taktik, diesen Vogel am Nestbau zu hindern. Manchmal reicht es einfach, sich an das zu erinnern, was man an guten Erfahrungen im Glauben und mit seinem Gott erlebt hat.&nbsp; So Manchem hilft es, die Gemeinschaft von Christen im Gottesdienst zu erleben &#8211; zu sehen, ich bin nicht allein, weder als Glaubender noch als Zweifelnder.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie sehr solche Fragen an ihnen genagt haben oder immer noch nagen. Allein die Tatsache, dass sie heute hier sind, deute ich so, dass Sie trotz mancher Zweifel am Glauben nicht verzweifelt sind.<\/p>\n<p><b>Kampf gegen die Versuchung<\/b><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte zur einer weiteren Disziplin im Glaubenswettkampf schreiten. Da spielen Regeln eine gro\u00dfe Rolle. Gebote und Regeln des Lebens sind nicht die Grundlage unseres Glaubens; und doch haben sie eine wichtige Bedeutung: Sie sch\u00fctzen andere Menschen und uns selbst vor Handlungen, deren Folgen wir oft erst erkennen, wenn es zu sp\u00e4t ist.<\/p>\n<p>Die 10 Gebote und Jesu Gebot der N\u00e4chstenliebe &#8211; daran r\u00fcttelt eigentlich kaum jemand grunds\u00e4tzlich. Die T\u00fccke liegt eher im Detail, im Umsetzen dieser Regeln im Alltag.&nbsp; Du sollst nicht stehlen ist ganz klar &#8211; und zugleich merke ich bei der Steuererkl\u00e4rung, dass ich doch eigentlich mal versuchen k\u00f6nnte &#8230; die andern machen es doch auch und haben dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen! Genau genommen bin ich ja dumm, wenn ich die Verk\u00e4uferin darauf hinweise, dass sie mir einen 50-Euro statt eines 5-Euro-Scheines als Wechselgeld zur\u00fcckgegeben hat!<\/p>\n<p>Das ist das Ringen mit der Versuchung. Dinge zu tun, von denen man wei\u00df, dass sie nicht recht sind &#8211; vielleicht aus dem Gef\u00fchl heraus, benachteiligt zu sein, etwas zu verpassen, denn man es nicht tut.<\/p>\n<p>Aber hat man wirklich was verpasst, wen man der Versuchung nicht erliegt? Die Universit\u00e4t G\u00f6ttingen hat vor kurzem eine bisher einmalige Studie herausgebracht. Sie befasst sich wissenschaftlich mit den Folgen des Fremdgehens. Das geh\u00f6rt ja zu den \u201ctraditionellen\u201d Versuchungen. Was herauskam war so unerwartet, dass das Nachrichtenmagazin Focus das Thema auf die Titelseite brachte und 11 Seiten damit f\u00fcllte. W\u00e4hrend viele Menschen einen Seitensprung gerne als Ausrutscher verharmlosen wollen &#8211; stellte diese Studie fest: Der Seitensprung zerst\u00f6rt auf Jahre hinweg das Vertrauen zum Partner und das Selbstwertgef\u00fchl des Betrogenen. Auch dann, wenn offiziell Frieden geschlossen und vergeben wird, wirkt der geschehene Seitensprung weiter zerst\u00f6rerisch in der Beziehung. Nichts wird danach mehr so sein, wie es einmal war.<\/p>\n<p>Es ist wohl doch lohnend, nicht jeder Versuchung nachzugeben &#8211; sondern den Kampf mit ihr mutig aufzunehmen. &#8211; Auch wenn wir als Menschen nie unfehlbar sind. Aber ohne Kampf kein Sieg!&nbsp; Und ich denke \u201cGoldene Konfirmation\u201d kann auch Gelegenheit sein, dankbar auf diese gro\u00dfen und kleinen Siege zur\u00fcckzublicken.<\/p>\n<p><b><i>Ringen mit Gott<\/i><\/b><\/p>\n<p>Wechseln wir erneut den Schauplatz f\u00fcr den Kampf des Glaubens. Wir haben mit Zweifeln und Versuchungen zu ringen &#8211; aber auch mit Gott selbst. Die Erz\u00e4hlung vom Jakobs Kampf am Fluss Jabok (wir haben sie in der Lesung geh\u00f6rt) erz\u00e4hlt so eine Begegnung.<\/p>\n<p>Mit Gott ringen &#8211; das geschieht dort, wo ich ihn nicht verstehe. Wo ich von ihm etwas will, eine Antwort etwa &#8211; aber ich erhalte sie nicht. Hinter diesem Ringen mit Gott steht oft ein tragisches Ereignis. Etwas, was die eigene Welt auf den Kopf gestellt hat.&nbsp; Wahrscheinlich haben einige von Ihnen in ihrem Leben so etwas durchgemacht &#8211; das innere Ringen um den eigenen Glauben. Ein Kampf, der einen auf\u0301s \u00c4u\u00dferste herausfordert.<\/p>\n<p>Selbst wenn dieses Ringen mit Gott dramatisch wirkt &#8211; auf Au\u00dfenstehende wie auf einen selbst: Es ist kein Zeichen von Unglaube &#8211; vielmehr genau das Gegenteil!&nbsp; Wer den Glauben aufgegeben hat, der ringt nicht mehr mit Gott &#8211; der macht sich stattdessen aus dem Staub; l\u00e4sst Gott und die offenen Fragen hinter sich.<\/p>\n<p>Jakob hat eine bleibende Erinnerung an diesen Kampf mit Gott: Eine H\u00fcftverletzung. Vielleicht hat mancher von Ihnen auch so einen schweren Ringkampf mit Gott durchlitten und auch innere Narben davongetragen.&nbsp; Mag sein, sie nehmen\u0301s wie Jakob: Seine Verletzung erinnert ihn, dass ihm Gott in dieser Nacht des Ringens so nah war, wie nie zuvor.<\/p>\n<p><b><i>&nbsp;Der Kampf mit sich selbst<\/i><\/b><\/p>\n<p>Ich komme zum letzten Punkt: Dem Kampf mit sich selbst. Mir geht es hier nicht um den inneren Schweinehund &#8211; sondern eher um das Gegenteil: Das innere \u201c\u00dcber-ich\u201d, das mir immer wieder vorh\u00e4lt wie ich denn eigentlich sein m\u00fcsste und was ich alles h\u00e4tte erreichen k\u00f6nnen, wenn ich mich mehr angestrengt h\u00e4tte und konsequenter und und und &#8230; achja&#8230;.<\/p>\n<p>Je nachdem, wie nachdenklich ich veranlagt bin, geht mir das alles mehr oder weniger nach.&nbsp; Und ich sp\u00fcre bisweilen, wie ich mit mir selber hadere. Mit meinen kleinen und gro\u00dfen Schw\u00e4chen, meinen kleinen und gro\u00dfen Fehlern im Leben. Oder ich gr\u00fcble dar\u00fcber nach ob ich mit meinen Begabungen, Talenten und F\u00e4higkeiten sinnvoll umgegangen bin.Solche Bilanzsituationen bergen die Gefahr, dass man sich \u00fcberkritisch betrachtet. Vielleicht weil man zu hohe Ma\u00dfst\u00e4be anlegt.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte sein, dass Sie in den letzten 10 Minuten ein bisschen Moralpredigt der 50er und 60er Jahre wiedergefunden haben. &#8211; Was einen auch nachdenklich machen kann, so man denn nicht gleich die Jalousie herunterl\u00e4sst.<\/p>\n<p><b><i>K\u00e4mpfen hei\u00dft: Durch Siege und Niederlagen ans Ziel zu kommen<\/i><\/b><\/p>\n<p>Moment &#8211; An dieser Stelle sollten wir zum Bibelwort von Paulus zur\u00fcckkehren:<\/p>\n<p><i>K\u00e4mpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. <\/i><\/p>\n<p>Denken wir an den Wettkampf: Da gibt es Siege und Niederlagen &#8211; die geh\u00f6ren dazu. Paulus hat nicht gesagt: \u201cGewinne immer\u201d &#8211; sondern \u201ck\u00e4mpfe\u201d: Das Ziel- das ewige Leben -, liebe Goldene Konfirmanden, von dem Paulus schreibt, ist nicht davon abh\u00e4ngig, wie viel Siege ich im Kampf des Glaubens eingefahren habe. Es geht darum, den \u201cKampf\u201d aufzunehmen, sein Leben als Christ zu gestalten mit allen Siegen und Niederlagen.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Weg wollen wir ihnen heute den Segen Gottes zusprechen.<\/p>\n<p>Und im Abendmahl werden Sie erfahren, dass Gott sich ihnen schenkt und alles gibt, was sie auf diesem Weg brauchen.<\/p>\n<p>&#8211; Den Weg des guten Kampfes im Glauben:<\/p>\n<p>K\u00e4mpfe mit dem Zweifel &#8211; mal wird er Oberhand gewinnen und einmal wirst du wieder siegen und Gewissheit gewinnen.<\/p>\n<p>K\u00e4mpfe mit den Versuchungen &#8211; Schau zu, dass du in diesem wilden Gefecht m\u00f6glichst oft widerstehst und wenig Federn lassen musst.<\/p>\n<p>K\u00e4mpfe mit dir selbst &#8211; und erkenne, dass bei dieser Form de Auseinandersetzung immer du gewinnen wirst.<\/p>\n<p>Ringe mit Gott &#8211; und erkenne, dass es hier nicht um den Sieg geht, sondern um die Erfahrung ihm unvergleichlich nahe gekommen zu sein.<\/p>\n<p>Amen<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Glaube ist nicht immer Spaziergang. 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