{"id":1515,"date":"2006-10-30T20:52:59","date_gmt":"2006-10-30T18:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1515"},"modified":"2014-06-01T20:54:40","modified_gmt":"2014-06-01T18:54:40","slug":"predigt-am-kirchweihmontag-mit-blick-in-die-geschichte-gollhofens-1482-1517-und-1714-1732-30-oktober-2006","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1515","title":{"rendered":"Predigt am Kirchweihmontag mit Blick in die Geschichte Gollhofens (1482-1517 und 1714-1732), 30. Oktober 2006"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nauch in diesem Jahr m\u00f6chte ich wieder ein wenig in der Geschichte Gollhofens bl\u00e4ttern. Dazu will ich in diesem Jahr auf diverse Bauma\u00dfnahmen in der Geschichte unserer Gemeinde blicken. Dazu m\u00f6chte ich heute an zwei unterschiedlichen Stellen unsere Geschichtsakten aufschlagen. ich beginne zun\u00e4chst in sp\u00e4ten Mittelalter: 1482<!--more--><\/p>\n<p>Erinnern wir uns an unseren Geschichtsunterricht:<br \/>\n&#8211; Zu diesem Zeitpunkt war die Mutter von Martin Luther gerade mit ihm schwanger.<br \/>\n&#8211; Amerika wartete ungeduldig auf seine Entdeckung durch Kolumbus.<br \/>\n&#8211; Das Heilige R\u00f6mische Reich deutscher Nation wurde von Kaiser Maximilian I regiert. Er geh\u00f6rte noch zu den mittelalterlichen Rittern &#8211; mit denen war es wenig sp\u00e4ter n\u00e4mlich auch zu Ende.<\/p>\n<p>&#8230;und nun nach Gollhofen:<\/p>\n<p><b>1482<br \/>\n<\/b>Am 30. April 1482 schlie\u00dfen Friedrich von Castell und Wilhelm zu Limpurg einen Vertrag . Darin verzichtet der Limpurger auf einen ererbten Lehensanteil &#8211; im Gegenzug verzichtet der Graf von Castell auf alte Rechte an Gollhofen, die seine Familie durch Erbteilung seit dem Jahre 1414 inne hatte. Dadurch wird Gollhofen alleiniger Besitz der Herren von Limpurg-Speckfeld.<\/p>\n<p><b>1483<br \/>\n<\/b>In diesen Jahr wird die kleine Glocke gegossen. Sie tr\u00e4gt die Jahreszahl 1483 und die Inschrift: \u201cMaria hilf uns aus aller Not\u201d<\/p>\n<p><b>1493<\/b><br \/>\nEs ist wohl eines der markantesten Daten unseres Dorfes: Die Kirche am jetzigen Ort wird fertiggestellt. Obwohl dieses Ereignis von \u00fcberragender Bedeutung war, sind \u00fcber den Kirchbau leider keine Akten erhalten geblieben.<\/p>\n<p><b>1494<\/b><br \/>\nverfertigt Papst Alexander VI am 7. Juli eine Bulle \u00fcber einen Ablass an der neuerbauten Kirche.\u00a0 In ihr hei\u00dft es, dass auf Bitten eines K\u00f6lner Priesters, der aus Uffenheim stammt, an der Pfarrkirche von St. Johann zu Gollhofen an bestimmten Tagen 100 Tage Ablass gew\u00e4hrt werden. Die Tage, an denen der Ablass erreicht werden kann, sind Mariae Empf\u00e4ngnis, St. Katharina, St. Barbara, Ottilia und Kirchweih. Wer also an diesen Tagen nach Reue und Beichte seine S\u00fcnden vergeben bekam, konnte gegen Bezahlung einer Geb\u00fchr die Befreiung von den Bu\u00dfstrafen f\u00fcr 100 Tage erlangen.<br \/>\nDie eingenommenen Gelder dienten der Verbesserung der Kirche und der Anschaffung von Kirchenger\u00e4ten.<\/p>\n<p><b>1509<\/b><br \/>\nwurde der Hauptaltar der Kirche mit zahlreichen Gem\u00e4lden ausgestattet. Reste dieser Kunstwerke finden wir heute hier an der Nordseite des Altarraumes an der Wand. Der K\u00fcnstler ist nicht bekannt, man geht aber davon aus, dass es sich um Bilder handelt, die aus einer N\u00fcrnberger Malerwerkstatt kommen.<\/p>\n<p><b>1517<br \/>\n<\/b>hat man in der Kirche das Sakramentenh\u00e4uschen aufgestellt. Es tr\u00e4gt die Jahreszahl 1517 und ein Wappen mit einem Hasen darin. M\u00f6glicherweise ein Hinweis auf den Stifter Hans Has, der mit hoher Wahrscheinlichkeit damals B\u00fcrgermeister war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>diese Eintr\u00e4ge in unserer Chronik sind meines Erachtens die ersten, in denen unsere Gemeinde als Gemeinde fassbar wird. Zu den Jahrzehnten und Jahrhunderten zuvor gibt es fast ausschlie\u00dflich Urkunden, in denen die wechselnden Besitz- und Finanzverh\u00e4ltnisse der Herren \u00fcber Gollhofen dokumentiert sind. Aber hier, mit der Glocke wird erstmalig sp\u00fcrbar: Hier leben Menschen die mehr sind als Verf\u00fcgungsmasse der Herrschenden.<br \/>\nSie gie\u00dfen eine Glocke, bauen eine Kirche, sammeln Geld f\u00fcr einen Altar&#8230;. und feiern in dieser Kirche Gottesdienst.<\/p>\n<p>Das alle erscheint mir ganz langsam zu gehen. Die alte Glocke ist vielleicht noch in der Kapelle am Rathausplatz gehangen. Oder man hat sie vorsorglich schon f\u00fcr die geplante gro\u00dfe neue Kirche gegossen, und sie hat 10 Jahre geduldig in einer Scheune auf ihren ersten gro\u00dfen Einsatz gewartet. \u00dcberhaupt ist hier viel Geduld sp\u00fcrbar. Kurz nach der Einweihung der Kirche erh\u00e4lt sie das Recht, durch einen Ablass finanziell besser ausgestattet zu werden.<br \/>\nSo wird nach und nach ein Abendmahlskelch, eine Decke f\u00fcr den schlichten Altar angeschafft worden sein. Von einer Orgel wissen wir nichts.<br \/>\n15 Jahre dauert es noch, bis der Altar mit Gem\u00e4lden verziert werden kann. Und dann dauert es noch einmal 8 Jahre, bis mit dem Sakramentenhaus der Altarraum sozusagen fertig wird.<\/p>\n<p>Und ich sp\u00fcre, wie die Menschen damals anders mit Zeit umgegangen sind. Wo bei uns alles schnell gehen muss, und eine Anschaffung baldm\u00f6glichst im idealen Endzustand sein soll, ging da alles viel ruhiger. Man hat seiner Kirche und sich selber Zeit gegeben &#8211; vielleicht auch geben m\u00fcssen &#8211; f\u00fcr Prozesse und Entwicklungen. Hat sich \u00fcber Jahre an dem gefreut, was man neu erreicht hat, und hat sich langsam der n\u00e4chsten Idee, dem n\u00e4chsten Ziel gen\u00e4hert.<br \/>\nHeute leben wir im Zustand der Beschleunigung; alles muss immer schneller gehen: Das Essen, das Auto, das Arbeiten. Und obwohl doch alles immer schneller geht, haben wir nicht mehr Zeit, sondern eher weniger.<\/p>\n<p>Vielleicht k\u00f6nnen wir da ein bisschen von den vergangenen Jahrhunderten lernen. Dass man manchmal mehr Zeit gewinnt, wenn man sich mehr Zeit l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Lied: Wach auf du Geist der ersten Zeugen<\/p>\n<p>Liebe Gollh\u00f6fer,<br \/>\neben waren wir in der Zeit des Kirchbaues und endeten 1517, als in Gollhofen das Sakramentenh\u00e4uschen gebaut wurde und in Wittenberg die Reformation startete.<br \/>\nJetzt m\u00f6chte ich einmal um 200 Jahre ins 18. Jahrhundert weiterspringen. Eine Epoche, in der in unserer Gegend viele Kirchen gebaut wurden &#8211; unsere stand ja schon zwei Jahrhunderte. Wollen wir mal sehen, was sich da getan hat &#8211; und beobachten, wie gesch\u00e4ftig die Gollh\u00f6fer im 18. Jahrhundert waren:<\/p>\n<p><b>1714<br \/>\n<\/b>Im\u00a0 April beginnt man damit, die Kirchenstaffel neu zu pflastern. Sie f\u00fchrte damals vom Bischofsbrunnen direkt zum heute nicht mehr vorhandenen Tor am Kirchhof.<br \/>\nIm Sommer kamen vom Osten her riesige Heuschreckenschw\u00e4rme in die Gollh\u00f6fer Flur. Wie Wolken verdunkelten sie die Sonne. Die B\u00fcrger versuchten sich zu wehren, indem sie gro\u00dfe Bretter an ihre F\u00fc\u00dfe banden und damit die Heuschrecken zertraten. Au\u00dferdem versuchte man sie durch lautes Schreien und Musikinstrumente zu verscheuchen. Nach kurzer Zeit zog der Schwarm tats\u00e4chlich weiter. \u00dcber die Sch\u00e4den gibt es keine Aufzeichnungen.<\/p>\n<p><b>1715<br \/>\n<\/b>Der Zustand des alten Schulgeb\u00e4udes macht der Gemeinde Sorgen.\u00a0 Es befand sich auf der alten Bastei am Tor zum Kirchhof und war 2 Stockwerke hoch. Es war so bauf\u00e4llig, dass Reparaturen nicht mehr m\u00f6glich waren, da es einzust\u00fcrzen drohte. Mit Genehmigung der Gollh\u00f6fer Herrschaft in Einersheim wurde der Bau eingerissen. Nur die ehemaligen breiten Basteimauern blieben stehen. Darauf setzte man ein Stockwerk mit einem Erker und einem gro\u00dfen Dach. Auch herrschaftliche Unterst\u00fctzung blieb nicht aus: Es wurden 30 Eichenst\u00e4mme gespendet, die f\u00fcr das Dach und als S\u00e4ulen Verwendung fanden.<br \/>\nAm 5. August wurde der Bau aufgerichtet. Er verf\u00fcgte \u00fcber einen gro\u00dfz\u00fcgigen Schulraum und eine enge Lehrerwohnung. Das Dach erhielt auch einen Knopf und eine Wetterfahne. Die Baukosten von 384 Gulden wurden aus der Kasse der Kirchenstiftung beglichen. Hand- und Spanndienste wurden von der Gemeinde geleistet.<\/p>\n<p><b>1716<br \/>\n<\/b>am 21. September, gab es eine allgemeine Visitation in der Kirche von Gollhofen. Der Oberpfarrer von Sommerhausen war dazu einen Tag lang angereist. Es ging jedoch nicht nur um die Amtsf\u00fchrung des Pfarrers, sondern zugleich wurde durch einen Kanzleidirektor das gesamte Gemeinwesen einer Pr\u00fcfung unterzogen. So ist zu lesen, dass Jung und Alt in der Kirche examiniert wurden, also einer Art Konfirmandenpr\u00fcfung, unterzogen wurden. Ziel war es dabei, festzustellen, ob der Pfarrer seine Pflicht zur Unterweisung der Gemeindeglieder gut erf\u00fcllt hatte. Wahrscheinlich wurde auch \u00fcberpr\u00fcft, ob die B\u00fcrger Beschwerden gegen die Amtspersonen erhoben.\u00a0 Abschlie\u00dfend wird vermerkt, dass bei Untersuchung von Gemeinde, Gericht und Pfarramt keine Klagen vorgekommen seien.<\/p>\n<p><b>1718<br \/>\n<\/b>spendeten zwei Witwen mit Namen Wirsching und Thorwart neue textile Beh\u00e4nge f\u00fcr den Taufstein und den Epistelstuhl. Letzterer war wohl ein Lesepult in der Art unserer alten Aufbetst\u00fchle.<\/p>\n<p><b>1719<br \/>\n<\/b>baute man an die Pfarrscheune eine neue Wagenhalle an.<br \/>\nIn diesem Jahr wurde auch die alte Orgel restauriert. Sie befand sich an der Nordseite der Kirche auf der Empore. Direkt neben dem Altarraum. Der Treppenaufgang der Herrenm\u00fchler war also damals die Stiege zur Orgel. Der Orgelbauer Brandenstein aus Kitzingen hat diese Orgel auseinander gebaut, die defekten Teile wieder instandgesetzt und hat sie etwas weiter nach hinten versetzt wieder auf der Empore aufgebaut.<\/p>\n<p><b>1721<br \/>\n<\/b>Am 9. Oktober wird von einem ungew\u00f6hnlichen \u201cMarkungsumgang\u201d berichtet. Die gesamte B\u00fcrgerschaft zog mit Fahnen und bewaffnet unter Trommelschlag durch die Gemarkung. An besonderen Steinen wurden an die Jugend kleine Messer und andere Dinge verteilt. Auch stie\u00df man mit den Kopf an diese Steine zur besseren Erinnerung. Ein Festmahl, an dem der Oberschulthei\u00df, die 12 Gerichtsherren, der Gerichtsschreiber und die Siebener teilnahmen, beschloss die Feierlichkeiten<\/p>\n<p><b>1723<br \/>\n<\/b>In diesem Jahr wurde an der Stelle des alten und bauf\u00e4lligen Pfarrkellers auf dem Wall um die Kirche ein neues Kellergew\u00f6lbe errichtet.<\/p>\n<p><b>1724<br \/>\n<\/b>Ein n\u00e4chtlicher Orkan rei\u00dft im Januar den gesamten First des neuen Schulhauses herab. Im Dorf\u00a0 sind bei vielen H\u00e4usern die Kamine eingest\u00fcrzt und viele B\u00e4ume wurden entwurzelt.<\/p>\n<p><b>1726<br \/>\n<\/b>Der Boden im Langhaus der Kirche wird neu mit Sandsteinplatten belegt.<\/p>\n<p><b>1727<br \/>\n<\/b>Es folgen nachhaltige bauliche Ver\u00e4nderungen der Kirche. Bis dahin f\u00fchrte eine Treppe an der Innenseite zur Empore. Nun wird auf der H\u00f6he der ersten Empore eine T\u00fcr\u00f6ffnung in die Wand gebrochen und die bisherige innere Treppe nach au\u00dfen verlegt. Der gewonnene Platz im Inneren wird f\u00fcr die Einrichtung einer weiteren Bankreihe f\u00fcr die Frauen genutzt. Auch an der Nordseite der Kirche wird Hand angelegt: Die Sakristei erh\u00e4lt eine Au\u00dfent\u00fcre.<br \/>\nF\u00fcr diese Bauma\u00dfnahmen war die Zustimmung der Limpurg-Speckfelder Herrschaften notwendig. Darum kamen hohe Herren aus Sommerhausen und Einersheim nach Gollhofen und stimmten dem Umbau zu. Dabei kam auch die Sprache auf das zu reparierende Pfarrhaus. So wurde gleich vor Ort ein Vertrag mit einem Maurer aus Berchtheim und einem Zimmermann aus Uffenheim geschlossen. Der Gollh\u00f6fer Pfarrer widerrief jedoch nach 6 Tagen den Auftrag und beantragte den kompletten Neubau eines Pfarrhauses.<\/p>\n<p><b>1729<br \/>\n<\/b>wurde das neue gr\u00e4fliche Amtshaus am Kettenbrunnen erbaut. Die Gemeinde leistete Hand-und Spanndienste. Das Bauholz kam aus dem limpurgischen Forst hinter dem Frankenberg<\/p>\n<p><b>1730<br \/>\n<\/b>Nun war das Pfarrahaus tats\u00e4chlich an der Reihe. Es wurde im bisherigen Pfarrhof auf dem zuvor errichteten Keller gebaut. Das alte Pfarrhaus wurde sich zun\u00e4chst selbst \u00fcberlassen. Es stand wohl am Ort\u00a0 des jetzigen Waschhauses. Der damalige Pfarrer Hartung hatte beklagt, dass das alte Haus bauf\u00e4llig war. Au\u00dferdem schrieb er in seinen Antr\u00e4gen, dass das Haus durch seine weite Entfernung von den \u00fcbrigen H\u00e4usern r\u00e4uberischen Einf\u00e4llen ausgesetzt sei.<br \/>\nDie Gemeindeglieder standen dem Neubau kritisch gegen\u00fcber. Da er aus der Kirchenkasse bezahlt wurde, kamen zwar keine Abgaben auf sie zu, aber sie waren ver\u00e4rgert, dass sie ein Jahr nach dem Amtshaus-Bau schon wieder zu Hand- und Spanndiensten herangezogen werden sollten. Aber auch der Besuch einiger Vertreter bei der gn\u00e4digen Herrschaft \u00e4nderte nichts: Das Pfarrhaus wurde im August 1730 aufgerichtet.<br \/>\nIm Gegensatz zum Kirchbau befinden sich bis heute die Rechnungen des Pfarrhausbaues in unserem Archiv. Die Kosten betrugen rund 1200 Gulden.<\/p>\n<p><b>1732<br \/>\n<\/b>wurde der Pfarrhof durch ein Waschhaus und einen Viehstall abgerundet. Dabei fanden die Mauern des alten Pfarrhauses Verwendung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>An dieser Stelle, liebe Gollh\u00f6fer, m\u00f6chte ich unsere Chronik wieder verlassen. Unglaublich, was in dieser Zeit los war. An allen Ecken wird repariert, umgebaut und neugebaut. W\u00e4hrend\u00a0 200 Jahre zuvor im Zeitlupentempo von 23 Jahren der Altarraum langsam Gestalt annimmt, wird im Rhythmus von wenigen Jahren die Orgel umgebaut, werden zwei T\u00fcren durchgebrochen, die Kirchenstaffel saniert und der Boden neu gefliest. Nebenan werden innerhalb von 14 Jahren Pfarrhaus und Schulhaus abgerissen und neu errichtet.<\/p>\n<p>Es scheint immer ein bisschen Arbeit zu geben. Da unterscheidet sich eine Gemeinde nicht von einem Bauernhof, wo auch am laufenden Band etwas anf\u00e4llt: Hier ist was kaputt, da k\u00f6nnte man was umbauen &#8230; achja &#8230;. wenn ich mal Zeit habe, wollte ich Dingsbums auch mal endlich in Angriff nehmen.<\/p>\n<p>Es gibt immer was zu tun. &#8211; Das k\u00f6nnte ein Motto von Kirche sein. Aber hoffentlich nicht nur in Bauangelegenheiten.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass wir uns auch geistlich in Schuss halten.<br \/>\nDarauf achten, wo sich in unserem Leben Dinge ausgeleiert haben, oder eingeschliffen, die so nicht sein sollten.<br \/>\nDass wir offen sind f\u00fcr Ver\u00e4nderungen.<br \/>\nBereit sind, von Altem Abschied zu nehmen, und Neues zu beginnen.<\/p>\n<p>Dass uns allen das mit Gottes Hilfe gelingt, das w\u00fcnsche ich &#8211; heute am Kirchweihmontag &#8211; ihnen pers\u00f6nlich; und uns als Kirche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, auch in diesem Jahr m\u00f6chte ich wieder ein wenig in der Geschichte Gollhofens bl\u00e4ttern. Dazu will ich in diesem Jahr auf diverse Bauma\u00dfnahmen in der Geschichte unserer Gemeinde blicken. 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