{"id":1504,"date":"2007-01-01T22:24:15","date_gmt":"2007-01-01T21:24:15","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1504"},"modified":"2017-10-24T18:59:23","modified_gmt":"2017-10-24T17:59:23","slug":"gottesdienst-zur-jahreslosung-2007-siehe-ich-will-ein-neues-schaffen-jetzt-waechst-es-auf-erkennt-ihrs-denn-nicht-1-januar-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1504","title":{"rendered":"Gottesdienst zur Jahreslosung 2007: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt w\u00e4chst es auf, erkennt ihr\u00b4s denn nicht? (1. Januar 2007)"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Ein Gottesdienst der Gemeinden im westlichen Dekanat Uffenheim, mit Pfarrerband und Spielszenen<br \/>\nAn dem Texten haben mitgewirkt Pfr. J\u00fcrgen Blum als Lipprichhausen, Pfr. Helmut Spaeth aus Wallmersnach und Pfr. Alexander Seidel aus Gollhofen.<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"45%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"RIGHT\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<table id=\"Tabelle1\" border=\"1\" width=\"100%\" cellspacing=\"3\" cellpadding=\"1\">\n<tbody>\n<tr style=\"height: 361px;\">\n<td bgcolor=\"#99FFFF\" width=\"358\"><b>Ablauf des Gottesdienstes<\/b><\/p>\n<p>Vorspiel Beschenkt<br \/>\nBegr\u00fc\u00dfung<br \/>\nLied\u00a0\u00a0 Herr ich sehe deine Welt<br \/>\nEntfalt. Kyrie, Confiteor<br \/>\nGebet<br \/>\nLied\u00a0 Ergl\u00e4nze neu, Himmel<br \/>\nLesung<br \/>\nCredo<br \/>\nLied\u00a0 Gottes neue Welt<br \/>\nSzenen zum Jahreslosung<br \/>\nLied\u00a0 Kleines Senfkorn<br \/>\nF\u00fcrbitten<br \/>\nLied: Vaterunser<br \/>\nSegen<br \/>\nLied\u00a0 Ich will dich segnen<br \/>\nVerteilen der Sament\u00fcten<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Entfaltetes Confiteor <span style=\"font-size: xx-small;\"><\/p>\n<p><\/span><\/strong>An der Schwelle eines neuen Jahres treten wir vor Gott.<br \/>\nHier sind wir ganz Mensch.<br \/>\nWir d\u00fcrfen sein. Wir m\u00fcssen nichts vorspielen.<br \/>\nGott sagt: \u201eDu bist meine gute und geliebte Sch\u00f6pfung&#8230;\u201c<br \/>\nUnd so kommen wir; mit allem, was unseren Alltag ausmacht.<br \/>\nDen Freuden, vielleicht eines vergangenen rauschenden Festes.<br \/>\nDen Erinnerungen an das vergangene Jahr. Den guten und den schlechten.<br \/>\nDem was wir als Ballast schleppen.<br \/>\nDem, was wir gerne in Erinnerung behalten wollen.<br \/>\nWir stehen vor Gott und bitten um seine Gegenwart:<br \/>\nKyrie<\/p>\n<p>Jesus Christus, vor dir k\u00f6nnen wir ehrlich sein und unsere Schwachheit, unsere Ohnmacht und unsere Schuld bekennen.<br \/>\nSo manches, was im vergangenen Jahr geschehen ist, bedr\u00fcckt und belastet uns noch immer.<br \/>\nEs nimmt unsere Herzen gefangen.<br \/>\nDarum bitten wir dich gemeinsam:<br \/>\nLass uns Vertrauen finden in deine Worte. Schenke uns Befreiung vom Alten.<br \/>\nSchenke deine Gnade, dass wir das richten k\u00f6nnen, was schief und krumm ist.<br \/>\nHerr, erbarme dich unser&#8230;<br \/>\nKyrie<\/p>\n<p>Gott der Hoffnung und der Freude, ein neues Jahr beginnt.<br \/>\nWir sind voll der Eindr\u00fccke des Vergangenen.<br \/>\nUnd doch wollen wir neu beginnen.<br \/>\nBegleite uns in diesem Neuen.<br \/>\nSchenke uns deine Gnade, damit wir hoffnungsvoll beginnen und diese Hoffnung in den Alltag tragen.<br \/>\nSchenke uns die Zukunft,<br \/>\ndamit wir Leben k\u00f6nnen, damit unsere Pl\u00e4ne gelingen,<br \/>\nUnd damit wir das, was wir uns vornehmen, auch in die Tat umsetzen k\u00f6nnen.<br \/>\nHerr erbarme dich unser, begleite uns mit deinem Geist,<br \/>\nKyrie<br \/>\n<strong>Szenen zu Jahreslosung<\/strong><\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Szene 1: J\u00fcdischer Exulant in Babylon<br \/>\n<\/span><\/b>\u00a0<i>(Ein Mann in orientalischer Kleidung l\u00e4sst sich neben einem Lagerfeuer nieder)<\/p>\n<p><\/i>War ich doch heute im Neujahrsgottesdienst in unserem noch immer provisorischen Gottesdienstraum in der j\u00fcdischen Siedlung unten am Fluss Euphrat in Babylon .<br \/>\nDa hat wieder einmal unser sogenannter Prophet gepredigt. Er hat uns ganz sch\u00f6n provoziert mit seinen Aussagen, mehr noch als sonst:<br \/>\n\u201eHabt ihr Tomaten auf den Augen?\u201c und \u201eSeid ihr blind?\u201c Passt auf und lasst es euch sagen: Gott spricht: \u201eSiehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt w\u00e4chst es auf, erkennt ihr\u00b4s denn nicht?\u201c<\/p>\n<p>Stummes Kopfsch\u00fctteln, Fassungslosigkeit, nicht zu glauben: So redet Gott? Erz\u00e4hlt der einfach, im Auftrag Gottes \u2013 wie er sagt, dass wir Israeliten wieder in unsere Heimat in das Land Israel und nach Jerusalem zur\u00fcck k\u00f6nnen.<br \/>\nSo ein Tr\u00e4umer, beinahe h\u00e4tte ich gesagt: M\u00e4rchenerz\u00e4hler. Und unseren Tempel in Jerusalem k\u00f6nnten wir auch wieder aufbauen.<br \/>\nNaja, die Hoffnung hatten wir ja nie aufgegeben. Aber jetzt nach 40 Jahren soll sie in Erf\u00fcllung gehen. Nein, das glaube ich nicht. Das kann nicht sein!<br \/>\nDem sein Gerede kann man schon nicht mehr h\u00f6ren. Im letzten Jahr hat sich doch auch nichts getan. Immer das gleiche. Wir Israeliten hier in Babylon. Wir m\u00fcssen uns immer wieder mit dem Glauben der Babylonier auseinandersetzen und uns davon deutlich abgrenzen .Glauben die doch an viele G\u00f6tter und wir nur an unseren einen Gott Jahwe. Unser Gott ist der der Sch\u00f6pfer der Welt.<br \/>\nIm Gottesdienst haben wir wieder einmal, wie so oft im vergangenen Jahr, unser Klagelied gesungen:<br \/>\n\u201eAn den Wassern zu Babylon sitzen wir und weinen, wenn wir an Jerusalem, den Zionsberg, denken. Unsere Harfen h\u00e4ngen wir an die Weidenb\u00e4ume hier. Denn die uns gefangen halten, lassen uns singen und in unserem Heulen fr\u00f6hlich sein: \u201eSingt uns ein Lied von Zion!\u201c<\/p>\n<p>Wie aber k\u00f6nnen wir des Herrn Lied singen hier im fremden Land?\u201c<br \/>\nDiese Formulierung im Lied ist ja sehr treffend. Sie gibt unsere Stimmungslage wieder.<br \/>\nWir werden hier in Babylonien alt und grau. \u00dcber 40 Jahre sind inzwischen vergangen.<\/p>\n<p>Eine trostlose Situation.<\/p>\n<p>Unter der Herrschaft des babylonischen K\u00f6nigs Nebukadnezar wurde doch Jerusalem zerst\u00f6rt und wir kamen als Gefangene hierher.<br \/>\nAber dass wir jetzt nach Israel zur\u00fcck k\u00f6nnen?<br \/>\nDie Babylonier lassen uns bestimmt nicht zur\u00fcckkehren. Die kenn ich nur zu gut. Aber es tut sich ja was in der Weltgeschichte. Die Babylonier werden politisch schw\u00e4cher und verlieren als Weltmacht zunehmend an Einfluss. Ihre Verb\u00fcndeten werden auch immer weniger.<br \/>\nAls neue Weltmacht sehe ich die Perser. Ihr K\u00f6nig Kyros hat bereits gro\u00dfe Erorberungen gemacht. Unter seiner Herrschaft s\u00e4he unsere Situation wieder ganz anders aus.<br \/>\nMan soll die Hoffnung doch nie aufgeben! Unser Gott hat uns ja schlie\u00dflich auch aus der Gefangenschaft in \u00c4gypten befreit.<br \/>\nVielleicht hat unser Prediger also doch recht mit seinen Worten, dass Gott etwas Neues schaffen will und wir uns auf Gott verlassen sollen. Vertrauen ist nie verkehrt!<br \/>\nBin ja mal gespannt, wie die ganze Sache mit unserem Volk weitergeht!<br \/>\nIch werde die Augen offenhalten!<\/p>\n<p><b><span style=\"text-decoration: underline;\">Szene 2: Monolog des Pfarrers<br \/>\n<\/span><\/b><i>(Er sitzt vor einem B\u00fccherregal)<\/p>\n<p><\/i>Bei Jesaja waren es die Babylonier, die Jerusalem in Schutt und Asche gelegt haben.<br \/>\nManchmal habe ich das Gef\u00fchl, als w\u00e4re in den letzten 10 Jahren ein gro\u00dfer Grubber \u00fcber unsere Gemeinden hinweggedonnert. Hie und da hat er eine ganze Pfarrstelle dem Erdboden gleichgemacht, oder nur eine halbe \u00fcbrig gelassen. Aber das Feld ist nicht kleiner geworden.<br \/>\nWir Pfarrer rudern mit immer gr\u00f6\u00dferen Aufgabenbereichen. Und von unserer Kirchenleitung kommt auch nicht viel Tr\u00f6stliches. Keine Durchhalteparolen, sondern nuer eine n\u00fcchterne Feststellung: Auch in Zukunft k\u00f6nnen wir keine Besserung erwarten.<br \/>\nUnd zugleich werden die Rahmenbedingungen nicht einfacher:<br \/>\nGlaube und Kirche sind f\u00fcr viele Menschen keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit mehr.<br \/>\nDie Ehrenamtlichen sind auch schon oft an der Grenze ihrer Belastbarkeit &#8211; da bekommt man als Pfarrer manchmal ein schlechtes Gewissen.<br \/>\n\u00dcberhaupt: Liegt es an mir, dass manches nicht mehr so ist wie fr\u00fcher?<br \/>\nKann ich von der Kanzel herunter von sozialer Verantwortung predigen, wenn ich nicht wei\u00df, ob ich im Sommer meiner langj\u00e4hrigen Kinderg\u00e4rtnerin k\u00fcndigen muss?<\/p>\n<p>Wo gibt es da etwas, was an Neuem aufw\u00e4chst?<br \/>\n\u201cerkennt ihr es nicht?\u201d fragt Jesaja.<br \/>\nIch gebe zu: ich muss lange gucken, bis ich etwas entdecke &#8230; gerade weil mein Auge ja so oft an dem h\u00e4ngenbleibt, was verloren scheint.<br \/>\nIst nicht der neugew\u00e4hlte Kirchenvorstand so ein Lichtblick? Wo Menschen sich bereiterkl\u00e4rt haben, f\u00fcr 6 Jahre Verantwortung zu \u00fcbernehmen, mitzuarbeiten, Kirche mitzugestalten? Das ist ja ein Schatz, wenn Menschen mitarbeiten &#8211; auch in den Gruppen, Ch\u00f6ren und Kreisen. Nicht f\u00fcr Geld, sondern aus \u00dcberzeugung.<br \/>\nVielleicht w\u00e4chst ja in unseren gemeinsamen Treffen im Kirchenvorstand manch kleines Pfl\u00e4nzchen, das unsere Gemeinde voranbringt. Neue Ideen, vielleicht auch den Mut, Altes hinter sich zu lassen.<\/p>\n<p>Naja, und ist da nicht auf dem, was die Stellenk\u00fcrzungen gebracht haben, manch neues Denken entstanden? Unsere Gemeinden sind st\u00e4rker zusammenger\u00fcckt. Man sp\u00fcrt, dass man zusammengeh\u00f6rt, einander braucht und sich gegenseitig st\u00fctzen kann. Es ist normal geworden, dass ein Pfarrer aus dem Nachbarort Gottesdienst h\u00e4lt. Man kennt sich, gewinnt Vertrauen zueinander, feiert gemeinsam Gottesdienste.<\/p>\n<p>Auch wir Pfarrer selber haben uns dadurch ver\u00e4ndert. Manchmal sp\u00fcre ich auch, wie ich sensibler werde f\u00fcr meine eigene Rolle.<br \/>\nWir sind uns st\u00e4rker bewusst geworden, dass wir unsere Gemeinden nicht besitzen, sondern in ihnen und an ihnen Dienst tun. Die Bereitschaft zum gemeinsamen Arbeit ist gewachsen; jeder bringt seine Gaben und Talente da ein, wo sie ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>Naja, manches w\u00e4chst da doch auf &#8230; auch wenn es nicht mehr so ist, wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p><b>Szene 3: Bauer auf seiner Ofenbank:<br \/>\n<\/b>(Er sitzt vor einem gemalten Kachelofen)<\/p>\n<p>Schon ein komisches Volk, die Israeliten damals. Da kommt einer zu ihnen und sagt: \u201ees wird bestimmt besser, wenn ihr losgeht&#8230;\u201c<br \/>\nUnd schon ziehen viele einfach los. Na ja. So viele waren es wohl doch nicht, wenn Jesaja so werben musste.<br \/>\nDer kommt mir fast so vor, wie die Werbefritzen im Fernsehen. Mit ihrer Angst vor der 19.<br \/>\nOh man.<br \/>\nWer glaubt schon, dass unser Neues, das da kommt, besser wird! Ich glaube, es wird bestenfalls wie das alte. Aber im Grund w\u00e4re das gar nicht verkehrt. Das alte Jahr war gar nicht so schlecht.<br \/>\nJa. Es hat lange gedauert, bis wir in der Landwirtschaft was tun konnten. Der Winter war z\u00e4h. Aber dann ist die Ernte doch ganz brauchbar ausgefallen. Es hat geholfen, dass wir diesmal anderes Saatgut hatten. Die Getreideernte war nicht so prickelnd. Daf\u00fcr stand der Mais ganz gut. Wirtschaftlich wird es im neuen Jahr kaum besser. Die Nachrichten waren ja wieder voll von dem, was sich \u00e4ndern wird: Mehrwertsteuer rauf, Krankenkasse rauf, Preise rauf. Geht eigentlich etwas runter?<br \/>\nMeine Erzeugerpreise vielleicht, die Zuckerr\u00fcben &#8211; Quote ganz bestimmt.<br \/>\nNeues kommt auf, es keimt schon. Seht ihr es denn nicht.<br \/>\nNe. Bei mir nicht.<\/p>\n<p>Bei den Israeliten damals war es da bestimmt anders. Als die ihr Exil verlie\u00dfen, konnte es nur besser werden.<br \/>\nF\u00fcr mich wird das n\u00e4chste Jahr wenn ich Gl\u00fcck habe, genauso wie das letzte. Aber ich will nicht jammern. Denn eigentlich geht das Alte noch gut! Neues keimt auf?<\/p>\n<p>Da erinnere ich mich an Heinz, meinen Nachbarn. Der hatte im Juni letzten Jahres einen schlimmen Unfall. Mit dem Auto gegen den Baum. Puh. Mitten im Hausbau. Das war schlimm. Er war gerade unterwegs, um das Material f\u00fcr das Dach des neuen Hauses zu organisieren. Und da ist es passiert. Ein Reh \u2013 ausweichen &#8211; in den Acker &#8211; dann aber der Baum.\u00a0 Heinz ist voll dagegen geknallt. War ein schlimmer Unfall. Heinz lag danach vier Wochen im k\u00fcnstlichen Koma.<br \/>\nIrene, seine Frau war pl\u00f6tzlich alleine. Mit den Kindern, den Sorgen. Vor allem aber mit dem halb fertigen Haus. In der Situation geschah dann doch etwas Neues. Das muss ich schon sagen. Mitten in der Ernte haben wir uns zusammen getan. Vier Bauern, ein Dachdecker, zwei Bauarbeiter. Halt die aus dem Dorf, die was vom Bau verstehen. Einer hat Ziegeln organisiert, und dann am Samstag haben wir das Haus wenigstens so weit aufgebaut, dass der Dachstuhl trocken bleiben kann. Der Rohbau ist jetzt fertig. Alles ist wetterfest.<br \/>\nDas habe ich tats\u00e4chlich schon lange nicht mehr erlebt.<br \/>\nWenn das etwas Neues ist, dann darf das im Jahr 2007 ruhig mehr so Neues bringen. So viel miteinander gearbeitet und geredet haben wir in unserem dorf schon lange nicht mehr.<br \/>\nHeinz hat sp\u00e4ter gesagt, wir werden 2007 feiern.<br \/>\nIch freu mich drauf.<br \/>\nIch habe n\u00e4mlich ganz neue Seiten an meinen Nachbarn entdeckt.<br \/>\nDie k\u00f6nnten wachsen. Das k\u00f6nnte gut werden! So eine Gemeinschaft, die einfach hilft. Die da ist, wenn Not bedr\u00fcckt.<br \/>\nJa. Das darf ruhig wachsen<br \/>\n<strong>F\u00fcrbitten<\/strong><\/p>\n<p>Herr, bitten dich f\u00fcr alle,<br \/>\ndie an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen,<br \/>\ndie etwas Altes hinter sich lassen m\u00fcssen &#8211;<br \/>\num etwas Neues zu beginnen.<br \/>\nLass ihnen die Erinnerungen an die Vergangenheit nicht zur Last werden<br \/>\nund erf\u00fclle ihren Blick nach vom mit Hoffnung und Zuversicht.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr alle,<br \/>\ndie gezwungen sind, ihr Leben neu zu gestalten.<br \/>\nMenschen, denen gesagt wurde, wie krank sie sind;<br \/>\nMenschen, die etwas oder jemanden verloren haben.<br \/>\nGib, dass sie an ihrem Schicksal nicht verzweifeln.<br \/>\nLass sie sp\u00fcren, dass sie in ihrer Not nicht allein sind.<\/p>\n<p>Wir bitten dich f\u00fcr unsere Gemeinden<br \/>\nbefl\u00fcgle sie mit deinem Geist,<br \/>\ndass sie Dir vertrauen und Mut bekommen<br \/>\nauch mit\u00a0 geringeren Ressourcen Schritte in eine ver\u00e4nderte Zukunft zu gehen.<\/p>\n<p>Lass uns die Sch\u00f6nheiten und den Reichtum unseres Lebens<br \/>\nimmer wieder neu entdecken und genie\u00dfen<br \/>\nund dich loben und preisen<br \/>\nalle Tage bis in Ewigkeit.<br \/>\nAmen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gottesdienst der Gemeinden im westlichen Dekanat Uffenheim, mit Pfarrerband und Spielszenen An dem Texten haben mitgewirkt Pfr. J\u00fcrgen Blum als Lipprichhausen, Pfr. Helmut Spaeth aus Wallmersnach und Pfr. Alexander Seidel aus Gollhofen. <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1504\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Gottesdienst zur Jahreslosung 2007: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt w\u00e4chst es auf, erkennt ihr\u00b4s denn nicht? (1. 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