{"id":1500,"date":"2007-01-14T22:13:03","date_gmt":"2007-01-14T21:13:03","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1500"},"modified":"2017-10-24T18:59:03","modified_gmt":"2017-10-24T17:59:03","slug":"predigt-um-hilfe-rufen-und-sich-troesten-lassen-jesaja-519-16-14-januar-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1500","title":{"rendered":"Predigt: Um Hilfe rufen und sich tr\u00f6sten lassen (Jesaja 51,9-16) 14. Januar 2007"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Predigt zur Jesaja-Verhei\u00dfung mit Seitenblicken auf das aktuelle St\u00fcck des Gollh\u00f6fer Theatervereins \u201cAuch Drachen sind nur Menschen\u201d.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unser Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag steht beim Propheten Jesaja, im 51. Kapitel:<br \/>\n<i>Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat?<br \/>\nWarst du es nicht, der das Meer austrocknete, die Wasser der gro\u00dfen Tiefe, der den Grund des Meeres zum Wege machte, da\u00df die Erl\u00f6sten hindurchgingen?<br \/>\n<\/i><i> So werden die Erl\u00f6sten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.<\/i><b><i> <\/i><\/b><!--more--><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p><i>wach auf, wach auf! Komm, mach doch etwas! Ich brauche dich.<br \/>\n<\/i>Das ruft\u00a0 Jesaja seinem Gott zu &#8211; stellvertretend f\u00fcr ein ganzes Volk. Ein Notruf.<br \/>\nDenn Israel steckt in der Bredouille: Kriegsopfer sind sie&#8230; von den Eroberern, den Babyloniern, vom Kriegsschauplatz Jerusalem weg verschleppt in die Ferne an den Euphrat, an den Stadtrand von Babylon. Lange hatten sie in Zelten gehaust, nach einiger Zeit haben Sie dann primitive H\u00fctten gebaut. Mittlerweile hat so mancher schon ein H\u00e4uschen sich hingestellt. Aber dennoch: sie sind immer noch Gefangene, Verschleppte,&#8230; fern der Heimat&#8230; mit den furchtbaren Erinnerungen an die blutige Eroberung ihrer geliebten Stadt Jerusalem. Die Babylonier sind ihre Herren, haben Macht und lassen das die Israeliten auch sp\u00fcren.<\/p>\n<p>&#8222;<i>Wo ist er denn, euer gro\u00dfer Gott, an den ihr immer noch glaubt? Schaut euch doch an, euer Elend<\/i>&#8222;. Solche sp\u00f6ttischen S\u00e4tze der Herrscher in Babylon ziehen auch ihre Kreise in den K\u00f6pfen so manches Israeliten.:<\/p>\n<p>&#8222;<i>Nein, ich habe den Glauben an meinen Gott nicht \u00fcber Bord geworfen. Aber ich verstehe nicht warum er das zul\u00e4sst, und uns fern der Heimat jahrelang h\u00e4ngen l\u00e4sst. Schl\u00e4ft er? Ist er m\u00fcde geworden, stets ein wachsames, beh\u00fctendes Auge auf uns zu werfen?<\/i>&#8220;<br \/>\nVieles haben Sie mit Ihrem Gott schon erlebt, vieles haben ihnen ihre V\u00e4ter von diesem Gott erz\u00e4hlt. &#8211; Von Wundern, von Rettung, von Bewahrung. Aber jetzt, jetzt ist irgendwie Funkstille.<\/p>\n<p>Ja, man erinnert sich noch an die gro\u00dfen Verhei\u00dfungen, die dieser Gott durch Propheten angek\u00fcndigt hat: <b><i>So werden die Erl\u00f6sten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.<br \/>\n<\/i><\/b>Diese Verhei\u00dfung geht ihnen runter wie Honig, aber sie hat einen bitteren Nachgeschmack: wenn man von Gott nichts mehr h\u00f6rt, wenn man den Eindruck hat, dass dieser Gott eingeschlafen ist, dann sind diese sch\u00f6nen Worte Makulatur!<\/p>\n<p><i>Wach auf, wach auf, zieh Macht an du Arm des Herrn! <\/i>Ich sehe vor meinem Auge einen Propheten, der in seiner H\u00fctte mit nach oben gestreckten Armen hin und her rennt und diese Worte laut ruft, so, als wollte er Gott wirklich wachr\u00fctteln. Wach auf, komm schon, ist es dir denn egal was mit uns passiert?!<\/p>\n<p><i>Wach auf, wie vor alters zu Anbeginn der Welt! Warst du es nicht, der Rahab zerhauen und den Drachen durchbohrt hat?<\/i><\/p>\n<p>So <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1501\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1501\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg?fit=300%2C294&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,294\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"drache1\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg?fit=300%2C294&amp;ssl=1\" class=\"alignleft size-full wp-image-1501\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg?resize=300%2C294\" alt=\"drache1\" width=\"300\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg?resize=150%2C147&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache1.jpg?resize=153%2C150&amp;ssl=1 153w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>ein bisschen erinnert mich das an das St\u00fcck unseres Theatervereins, wo Kathrin den Siegfried versucht, f\u00fcr ihre Sache, f\u00fcr die Rettung der M\u00e4rchengestalten, zu gewinnen. \u201c<i>Kerl, du kannst es doch, stehe nicht einfach so daneben. Du bist doch der, der k\u00e4mpfen kann<\/i>.\u201d &#8211; Denn scheinbar interessierte den Helden im Kettenhemd das Schicksal der armen unterdr\u00fcckten M\u00e4rchenfiguren \u00fcberhaut nicht.<br \/>\nUnd da merke ich auch, wo mir das Theaterst\u00fcck hilft, das Hadern des hilflosen Menschen mit dem nit dem nicht-helfenden Helfer zu verstehen.<br \/>\nDenn so mancher w\u00fcrde den Propheten Jesaja gerne zurechtweisen: Hast du denn kein Vertrauen? Glaubst du wirklich, dass Gott schl\u00e4ft? Was erlaubst du dir, wenn du mit Gott so schimpfst?<br \/>\n&#8211; Ja, wenn es einen gut geht, l\u00e4sst sich das ja auch leicht sagen. Aber wer heute eine Krise durchlebt, f\u00fcr den vieles nur noch dunkel erscheint, der fragt sich dann schon eher: &#8222;Gott, bist du da&#8230; oder schl\u00e4fst du?&#8220;<\/p>\n<p>Eigentlich ist so ein Weckruf an den lieben Gott Gold wert. Wer mit Gott redet, rechnet noch mit ihm.<br \/>\n&#8230; auch wenn er ihn wachr\u00fctteln will,<br \/>\n&#8230; auch wenn er nur klagt<br \/>\n&#8230; auch wenn er diesem Gott Vorw\u00fcrfe macht<\/p>\n<p>Wach auf! Schreit Jesaja seinen Gott an, und dieser Schrei der Verzweiflung ist zugleich schon der erste Schritt aus der Hoffnungslosigkeit hin zu einer Hoffnung, n\u00e4mlich dass Gott doch nicht eingeschlafen ist, dass er seinen Arm ausstreckt, um seinem Volk zu helfen.<\/p>\n<p>Vielleicht hat das auch etwas von einer Ehe: Jahrelanges sich-anschweigen, und Probleme-wegschweigen ist gef\u00e4hrlich. Irgendwann hat man sich dann vielleicht wirklich nichts mehr zu sagen. Aber dort, wo die Probleme auf den Tisch kommen, wo eine nicht gegen, sondern um den anderen k\u00e4mpft, da wird sichtbar, dass man zusammengeh\u00f6rt, dass eine dem anderen wertvoll ist.<\/p>\n<p>Die Geschichte aus dem Prophetenbuch hat einen zweiten Akt.<br \/>\nDenn Gott hat auf den Weckruf des Propheten geantwortet: Und diese Antwort gibt Jesaja in seinem Buch auch gleich wieder:<\/p>\n<p><i>Ich, ich bin euer Tr\u00f6ster! Wer bist du denn,\u00a0 dass du dich vor Menschen gef\u00fcrchtet hast, die doch sterben, und vor Menschenkindern, die wie Gras vergehen, und hast des HERRN vergessen, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgebreitet und die Erde gegr\u00fcndet hat, und hast dich st\u00e4ndig gef\u00fcrchtet den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedr\u00e4ngers, als er sich vornahm, dich zu verderben? Wo ist nun der Grimm des Bedr\u00e4ngers? Der Gefangene wird eilends losgegeben, dass er nicht sterbe und begraben werde und dass er keinen Mangel an Brot habe.Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer erregt, dass seine Wellen w\u00fcten &#8211; sein Name hei\u00dft HERR Zebaoth -;ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner H\u00e4nde geborgen, auf dass ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gr\u00fcnde und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache2.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1502\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1502\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache2.jpg?fit=300%2C383&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,383\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"drache2\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache2.jpg?fit=300%2C383&amp;ssl=1\" class=\"size-medium wp-image-1502 alignright\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/drache2-234x300.jpg?resize=234%2C300\" alt=\"drache2\" width=\"234\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\nich bin euer Tr\u00f6ster &#8211; sagt Gott.<\/p>\n<p>Trost kann ja ganz verschieden ausfallen.<\/p>\n<p>Eine Form von Trost kann es sein, wenn man einem, dem es schlecht geht, beisteht; einfach nur da ist. Wenn man auch keine L\u00f6sungen hat &#8211; weil es vielleicht auch keine gibt &#8211; und zusammen mit dem anderen das aush\u00e4lt, die Hand h\u00e4lt, nicht einfach weg geht. Gestern im Theaterst\u00fcck hat Kathrin einen Trost gefunden, der auch nicht alles aufgel\u00f6st hat: Denn ihre Herkunft als Drache bleibt bestehen &#8211; da blieb manche Spannung offen &#8211; und nur die Liebe zu Siegfried war es, die sie in der Menschenwelt gehalten hat.<br \/>\nDas ist die eine Form des Trostes &#8211; der ein Leid, einen Schmerz abmildern hilft, weil er etwas anderes daneben stellt.<\/p>\n<p>Die andere Form von Trost erf\u00e4hrt Kathrins Mutter: Der Fund des Schatzes l\u00f6st ihre finanziellen Probleme.<br \/>\nDiese Form von Trost erlebt (auch) ein Kind, wenn die Mama das abgerissene Knopfauge vom Teddyb\u00e4r wieder ann\u00e4ht, oder wenn die Freundin ein verlorenes Spielzeug wieder findet.\u00a0 &#8211; Ein Trost, der den Grund der Traurigkeit aufl\u00f6st.<\/p>\n<p>Beides ist m\u00f6glich: Trost kann die Hilfe sein sich mit etwas Unab\u00e4nderlichen abzufinden; Trost kann aber auch hei\u00dfen dass man Abhilfe schafft. Beide Formen haben ihren Platz und ihren Wert.<\/p>\n<p>Wenn Gott in unserem Predigttext, sagt, dass er der Tr\u00f6ster ist, dann kann das auch beide Aspekte umfassen:<br \/>\nGott kann mir die Kraft geben, Unab\u00e4nderliches zu tragen, durchzuhalten &#8211; weil ich mich von Gottes N\u00e4he umfangen f\u00fchle, beh\u00fctet, gest\u00e4rkt, und damit getr\u00f6stet.<\/p>\n<p>Aber Gottes Trost kann auch anders passieren: wenn sich Situationen ver\u00e4ndern, Wunder geschehen, Menschen gesund werden. Diese Form von Gottes Trost sollten wir nicht vergessen. Gerade dann nicht, wenn wir im eigenen Leben Spuren von der N\u00e4he Gottes gefunden haben.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin euer Tr\u00f6ster&#8220; sagt Gott, er will tr\u00f6sten, nicht vertr\u00f6sten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Vielleicht hilft da ein Blick zur\u00fcck zu Jesaja, in Babylonien, wo er auf dem Marktplatz der j\u00fcdischen Siedlung lautstark das verk\u00fcndet hatte, was wir heute als Predigttext geh\u00f6rt haben&#8230;.<\/p>\n<p>Als\u00a0 Jesaja fertig war die Antwort Gottes dem Volk zu verk\u00fcnden, jubelten einige: endlich wird uns Gott befreien aus Babylon. Wir werden heimkehren nach Jerusalem.<\/p>\n<p>Andere aber blieben sehr zur\u00fcckhaltend. Als sich der Auflauf von Menschen um den Propheten herum aufgel\u00f6st hatte, kam ein Mann zu ihm. Nachdenklich sah er aus. Er blickte Jesaja an, dann sagte er langsam &#8220; ja, Jesaja, du hast Recht. Schon jetzt sind wir dabei, befreit zu werden. F\u00fcr viele von uns ist das hier in Babylon jetzt schon keine Gefangenschaft mehr. Schlie\u00dflich sind wir ja schon drei\u00dfig Jahre hier. Wir haben auch kaum mehr Angst vor den Babyloniern, ja, einige von unseren Kindern haben ja auch schon Babylonier geheiratet. Und irgendwie ist es ja auch ganz nett hier. Es stimmt: Gott ist dabei, uns zu befreien &#8211; innerlich eben &#8230;\u00a0 &#8220;<\/p>\n<p>Innerlich eben &#8230; Jesaja h\u00f6rte die anderen Worte gar nichtmehr. Innerlich war er erstarrt. Hatte er Gott vielleicht falsch verstanden? Hat Gott ihnen etwa nur eine innerliche Freiheit versprochen? Keine Befreiung wie damals aus \u00c4gypten? Warum hatte er es ihm denn dann nicht so deutlich gesagt?<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter stand ein anderer Mann auf dem Marktplatz der israelitischen Siedlung. Dort wo einst Jesaja stand: Aufrecht, auf einem Pferdewagen mit persischem Wappen: Er las aus einem Edikt des neuen K\u00f6nigs Kyrus vor:<\/p>\n<p>So ergeht der Befehl, dass alle aus eurem Volk in die Heimat zur\u00fcckkehren sollen, nach Jerusalem,\u00a0 um dort einen Tempel f\u00fcr ihren Gott zu errichten. Des weiteren werden die Beh\u00f6rden euch Silber und Gold, Vieh und andere Dinge zur Verf\u00fcgung stellen, die ihr ben\u00f6tigt um in eurer Heimat eine neue Existenz aufzubauen.<\/p>\n<p>So wurde es doch eine wirkliche Befreiung aus der Gefangenschaft. F\u00fcr die, die es erlebt haben, wurde es zu ihrer Geschichte mit Gott , zu ihrem Wunder, dass sie im Album ihres Lebens ablegten.<\/p>\n<p>In der Heimat Jerusalem, wo neue Schwierigkeiten auf sie warteten dort werden sie dann wohl immer\u00a0 wieder daran zur\u00fcck gedacht haben an diesem Tag ihrer Befreiung. Und aus dieser, ihrer Geschichte die Gewissheit bekommen haben, dass Gott doch nicht schl\u00e4ft.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zur Jesaja-Verhei\u00dfung mit Seitenblicken auf das aktuelle St\u00fcck des Gollh\u00f6fer Theatervereins \u201cAuch Drachen sind nur Menschen\u201d. Unser Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag steht beim Propheten Jesaja, im 51. Kapitel: Wach auf, wach auf, zieh Macht an, du Arm des HERRN! 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