{"id":1447,"date":"2008-02-03T23:21:50","date_gmt":"2008-02-03T22:21:50","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1447"},"modified":"2017-10-24T18:50:16","modified_gmt":"2017-10-24T17:50:16","slug":"predigt-alles-richtig-gemacht-und-doch-falsch-jesaja-58-1-9-3-februar-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1447","title":{"rendered":"Predigt: Alles richtig gemacht &#8230; und doch falsch! ( Jesaja 58 1-9) 3. Februar 2008"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde,<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1448\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1448\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg?fit=300%2C422&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,422\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"fasten\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg?fit=300%2C422&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-1448\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten-213x300.jpg?resize=213%2C300\" alt=\"fasten\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg?resize=213%2C300&amp;ssl=1 213w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg?resize=107%2C150&amp;ssl=1 107w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg?resize=106%2C150&amp;ssl=1 106w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/fasten.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><br \/>\nder Prophet Jesaja hat mal wieder eine schwere Aufgabe. Gott hat ihm aufgetragen, dem Volk Israel eine ordentliche Strafpredigt zu halten. Das ist er ja gewohnt &#8211; aber diesmal f\u00fchlt er sich gar nicht wohl in seiner Haut. Denn diejenigen, die sich sein prophetisches Donnerwetter anh\u00f6ren m\u00fcssen, sind diejenigen, die in religi\u00f6ser Hinsicht eigentlich alles richtig machen.<br \/>\nFromme Leute, die alle kultischen Regeln des Alten Testaments einhalten. Sie bringen alle vorgeschriebenen Opfern dar und fasten an den daf\u00fcr vorgesehenen Tagen. Es geht um die Menschen, die sich das Leben nicht leicht machen, sondern die Regeln Gottes einhalten.\u00a0 Deshalb geh\u00f6ren diese Leute zu jenen, f\u00fcr die Jesaja eine gewisse Wertsch\u00e4tzung empfindet. <!--more--><\/p>\n<p>Und genau denen soll der Prophet im wahrsten Sinne des Wortes den Marsch blasen. Denn Gott sagt zu ihm:<\/p>\n<p><i>Rufe getrost, halte nicht an dich! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verk\u00fcndige meinem Volk seine Abtr\u00fcnnigkeit und dem Hause Jakob seine S\u00fcnden! 2 Sie suchen mich t\u00e4glich und begehren meine Wege zu wissen, als w\u00e4ren sie ein Volk, das die Gerechtigkeit schon getan und das Recht seines Gottes nicht verlassen h\u00e4tte. Sie fordern von mir Recht, sie begehren, dass Gott sich nahe. (Jes 58 1-2)<\/i><\/p>\n<p>Schon dieser Auftrag l\u00e4sst erahnen: Es sind Leute, die eigentlich alles richtig machen wollen, und dann doch irgendwie alles falsch machen. &#8211; Aber was? Es steht doch au\u00dfer Zweifel, dass sie die Regeln peinlich genau einhalten. Und beim Fasten geh\u00f6ren sie zu den Strengsten von allen.<br \/>\nDer Prophet Jesaja, auf dem Weg zum Marktplatz, wo er seine Predigt halten will, wei\u00df schon jetzt genau, was ihm seine Zuh\u00f6rer entgegenhalten werden:<\/p>\n<p><i>Was willst du denn? Wir machen doch alles richtig, wenn wir Fasten, dann r\u00fchren wir keinen Kr\u00fcmel Essbares an. Da sind wir hundertprozentig! Das soll uns erst einer nachmachen! &#8211; Was will uns Gott also vorwerfen. Und erkl\u00e4re uns bitte, deshalb er unsere Gebete nicht mehr erh\u00f6rt. Schau doch die andern an, wie fahrl\u00e4ssig die in Gottes Geboten umgehen!<\/i><\/p>\n<p>Und doch ergreift Jesaja das Wort und richtet aus, was Gott ihm aufgetragen hat:<\/p>\n<p><i>Siehe, an dem Tag, da ihr fastet, geht ihr doch euren Gesch\u00e4ften nach und bedr\u00fcckt alle eure Arbeiter. 4 Siehe, wenn ihr fastet, hadert und zankt ihr und schlagt mit gottloser Faust drein. Ihr sollt nicht so fasten, wie ihr jetzt tut, wenn eure Stimme in der H\u00f6he geh\u00f6rt werden soll. 5 Soll das ein Fasten sein, an dem ich Gefallen habe, ein Tag, an dem man sich kasteit, wenn ein Mensch seinen Kopf h\u00e4ngen l\u00e4sst wie Schilf und in Sack und Asche sich bettet? Wollt ihr das ein Fasten nennen und einen Tag, an dem der HERR Wohlgefallen hat? 6 Das aber ist ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Lass los, die du mit Unrecht gebunden hast, lass ledig, auf die du das Joch gelegt hast! Gib frei, die du bedr\u00fcckst, rei\u00df jedes Joch weg! 7 Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, f\u00fchre ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! 8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenr\u00f6te, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschlie\u00dfen. 9 Dann wirst du rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich (Jes 58, 3-9)<\/i><\/p>\n<p>Sie haben alles richtig gemacht &#8211; und doch alles falsch.<\/p>\n<p>Richtig gefastet, aber falsch gelebt!<\/p>\n<p>Die Botschaft, die die frommen Leute h\u00f6ren ist absolut klar und eindeutig: Es ist zwar nett, wenn ihr fromm die Fastentage haltet, aber wenn euer t\u00e4gliches Leben damit nicht in Einklang steht, dann ist das alles \u00fcberhaupt nichts wert.<br \/>\nMan kann nicht fromme \u00dcbungen mit der Unterdr\u00fcckung der eigenen Angestellten kombinieren. Da macht Gott nicht mit und definiert prompt den Begriff \u201eFasten\u201d neu:<\/p>\n<p>&#8211; Du fastest falsch, wenn du meinst mit Selbstqu\u00e4lerei Gott einen Gefallen zu tun.<br \/>\n&#8211; Du fastest richtig, wenn du begangenes Unrecht wieder gut machst, Hungrigen etwas zu essen gibst, mit Bed \u00fcrftigen teilst, &#8211; wenn du dich deiner N\u00e4chsten erbarmst.<br \/>\nAn dieser Form des Fastens hat Gott Wohlgefallen, verk \u00fcndigt uns unser Predigttext.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nich vermute, Sie nicken innerlich schon l\u00e4ngst:<i> Genau, so sehen wir das auch. Lieber Pfarrer, bitte den n<\/i><i>\u00e4chsten Punkt. <\/i><\/p>\n<p>Aber was ist, dem genau <span style=\"text-decoration: underline;\">wir <\/span>diejenigen sind, denen Jesaja auch heute noch den Marsch blasen m\u00fcsste? Weil auch unser frommes Reden und Tun oft nicht im Einklang mit dem steht, was Gott als gerechtes Tun von uns verlangt. Und je l\u00e4nger man dar\u00fcber nachdenkt, umso unangenehmer k\u00f6nnen die Fragen werden. Nicht hier in der Kirche f\u00e4ngt es an brenzlig zu werden, sondern daheim&#8230;.<\/p>\n<p><span style=\"color: #669900;\">Julia sitzt seit zehn Minuten mit verschr\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">nkten Armen vor ihrem M<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">slisch<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">lchen. \u201eIch bin aber satt\u201d wiederholt sie zum achten Mal. Und ihre Mutter versucht den achten Anlauf: \u201eIch will aber, dass du dein M<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">sli aufisst. Denn in Afrika haben viele Kinder nichts zu essen!\u201d &#8211; \u201eDann gib es doch den Kindern in Afrika! dann werden wenigstens die satt!\u201d kommt die pampige Antwort.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u201eDu wei\u00df<\/span><span style=\"color: #669900;\"> genau, dass das nicht geht\u201d keift die Mutter, und die Tochter gibt nicht nach \u201ewas hat denn dann ein armes M<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">dchen in Afrika davon, wenn ich jetzt so viel M<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">sli esse, bis mir schlecht wird?\u201d<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #669900;\">Die Mutter schweigt, vielleicht weil ihr kein besseres Argument mehr einf\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">llt, oder weil sie langsam selber sp<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">rt, dass es eigentlich Unsinn ist, was sie von ihrer Tochter hier fordert. Eine Selbstkasteiung, die weder der eigenen Tochter noch den Kindern in Afrika gut tut. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #669900;\">Der Opa blickt von seiner Fr\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">hst<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">ckszeitung nicht auf, und schimpft <\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">ber diese gr<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">ssliche Heuschrecke Nokia, die hier in Deutschland Subventionen kassiert und dann zwecks Gewinnmaximierung nach Rum<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">nien weiterzieht. \u201eSo eine Schweinerei, blo<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00df<\/span><span style=\"color: #669900;\"> wegen des Gewinns, wie sch<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">ndlich und sch<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">big\u201d.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #669900;\">W\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">tend l<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">sst er sich gegen die Lehne der Holzbank plumpsen. 10 cm darunter, in der Truhe der Eckbank liegt der Aktenordner mit seinen Bankunterlagen. Vor f<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">nf Jahren hat er das gesamte Geld seiner ausbezahlten Lebensversicherung in Aktienfonds angelegt. \u201eDieser Fond hier, der bringt voraussichtlich den meisten Gewinn\u201d hat man ihm in der Bank geraten. Ob Opa es ahnt, dass der Verwalter seines Aktienfonds auch zu denen geh<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">rt, die an die Unternehmen mit immer h<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">heren Gewinnerwartungen herantreten, fordern, dass f<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">r die Aktion<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">re m<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">glichst viel herausspringt &#8230; ahnt unser Opa vielleicht doch , dass auch er zu denen geh<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">rt, die damit die Heuschrecken losgeschickt\u00a0 haben?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #669900;\">Julias Vater ist derweil schon drau\u00df<\/span><span style=\"color: #669900;\">en auf dem Feld, aber nicht so richtig bei der Sache. Die geplante Biogasanlage geht ihm nicht aus den Kopf. Wenn die wirklich kommt &#8230; und wenn dadurch die Pachtpreise in die H<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">he schnellen &#8230; ob der Josef ihm die h<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">heren Preise auch zahlen k<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">nnen wird? Seit dessen Eltern pflegebed<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">rftig sind, hat Josefs Betrieb sowieso schon ziemliche Schwierigkeiten. Aber weshalb sollte ich auf die erh<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00f6<\/span><span style=\"color: #669900;\">hten Einnahmen verzichten? Nat<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">rlich muss ich auch mehr verlangen f<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00fc<\/span><span style=\"color: #669900;\">r den Hektar. Die anderen kassieren ja auch mehr &#8211; wenn der Markt das hergibt &#8230; sonst w<\/span><span style=\"color: #669900;\">\u00e4<\/span><span style=\"color: #669900;\">re man ja dumm &#8230; und N-Ergie zahlt bestimmt nicht schlecht.<\/span><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>vielleicht w\u00e4re es wirklich viel einfacher &#8211; damals wie heute &#8211; wenn sich Gott mit der korrekten Befolgung von Speisegeboten und Fastenregeln zufrieden geben w\u00fcrde. Dann h\u00e4tte sich Jesaja den heutigen Predigttext sparen k\u00f6nnen, und wir h\u00e4tten es auch ein bisschen einfacher.<br \/>\nAber so sind wir herausgefordert, unser t\u00e4gliches handeln zu \u00fcberpr\u00fcfen. Dabei ist es oft schwer dieser immer kompliziertere Welt und auch uns selbst zu durchschauen &#8211; und dann die richtige Entscheidung zu treffen.<\/p>\n<p>Es ist eben nicht so ganz einfach: Gottes Anspruch auf unser Leben beschr\u00e4nkt sich nicht auf gottesdienstliche Handlungen, sondern auf unser ganzes Leben.<br \/>\nSo, wie auch seine Verhei \u00dfung unser ganzes Leben betrifft:<\/p>\n<p><i>\u00a0Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, f\u00fchre ins Haus! (&#8230;) 8 Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenr\u00f6te, und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deinen Zug beschlie\u00dfen. 9 Dann wirst du rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist, wird er sagen: Siehe, hier bin ich<\/i><\/p>\n<p>Ist es nicht den Versuch wert, diesen Weg der Gerechtigkeit zu gehen. Mit Gott an meiner Seite, von seinem Licht beschienen. Von ihm ermutigt, das Richtige zu tun &#8211; manchmal auch wenn es den anderen absurd erscheint.<\/p>\n<p>Auf diesem Weg k\u00f6nnte mir die Abiturientin begegnen, die beschlossen hat, in der Fastenzeit ganz bewusst Schokolade zu essen. Und zwar nur solche aus fairem Handel, der den Kakaobauern in S\u00fcdamerika ein gutes Auskommen erm\u00f6glicht.<br \/>\nAuf diesem Weg kann ich den Mann treffen, der sich entschieden hat in der Fastenzeit diesmal nicht auf das Bier zu verzichten , weil er seinen Nachbarn, mit dem er schon l\u00e4nger im Streit liegt, am n\u00e4chsten Samstag zu einem vers\u00f6hnenden Wei\u00dfwurstfr\u00fchst\u00fcck einladenden will.<\/p>\n<p>So kann es auch einmal aussehen, das Fasten der Christen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Gemeinde, der Prophet Jesaja hat mal wieder eine schwere Aufgabe. Gott hat ihm aufgetragen, dem Volk Israel eine ordentliche Strafpredigt zu halten. Das ist er ja gewohnt &#8211; aber diesmal f\u00fchlt er sich gar nicht wohl in seiner Haut. Denn diejenigen, die sich sein prophetisches Donnerwetter anh\u00f6ren m\u00fcssen, sind\u2026 <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1447\">ich will weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"Predigt: Alles richtig gemacht ... und doch falsch! ( Jesaja 58 1-9) 3. 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