{"id":1409,"date":"2008-08-10T22:43:11","date_gmt":"2008-08-10T20:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1409"},"modified":"2022-05-14T00:38:12","modified_gmt":"2022-05-13T22:38:12","slug":"predigt-stroh-vom-wert-des-nutzlosen-symbolpredigt-10-august-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1409","title":{"rendered":"Saymbolpedigt: Stroh &#8211; Vom Wert des Nutzlosen, 10. August 2008"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff3300;\">Die Predig<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1410\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1410\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg?fit=120%2C164&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"120,164\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon PowerShot A40&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1218310699&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5.40625&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.01&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"_Stroh\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg?fit=120%2C164&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-1410\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg?resize=120%2C164\" alt=\"_Stroh\" width=\"120\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg?w=120&amp;ssl=1 120w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg?resize=110%2C150&amp;ssl=1 110w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Stroh.jpg?resize=109%2C150&amp;ssl=1 109w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/><\/a>t wird von verschiedenen ehrenamtlichen Mitarbeitern vorgetragen. Dazwischen jeweils einige Verse des Liedes <\/span><span style=\"color: #ff3300;\">324 1-3 Ich singe dir mit Herz und Mund<\/span><\/p>\n<p><b>Das nutzlose Stroh<\/b><\/p>\n<p>Stroh &#8211; wir haben hier an der Linde schon einen Gottesdienst mit Halbedelsteinen gemacht &#8230; aber jetzt mit Stroh?\u00a0 Hat denn der Pfarrer nur noch Stroh im Kopf? Nat\u00fcrlich hatte er beim Vorbereiten laufend das Thema \u201cStroh\u201d im Kopf &#8211; und hoffentlich nicht in dem Sinne, wie wir es als Sprichwort verwenden:<!--more--><\/p>\n<p>Wer Stroh im Kopf hat, der hat eigentlich nichts sinnvolles im Sinn, ist dumm wie Bohnenstroh. Solchen Menschen f\u00e4llt dann auch nichts gescheites ein; und man merkt, wenn sie reden, dann dreschen sie nur leeres Stroh. Viele Worte und nichts dahinter. Wenn sie mal was tun, dann ist es oft nur ein Strohfeuer.<\/p>\n<p>Wir merken schon an den vielen Sprichw\u00f6rtern: Das Stroh hat nicht gerade das beste Image. Es ist anscheinend der Inbegriff f\u00fcr Sinnloses, Unn\u00fctzes, \u00dcberfl\u00fcssiges.<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1411\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1411\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,225\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon PowerShot A40&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1218311558&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5.40625&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Strohgottesd\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg?fit=300%2C225&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-1411\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg?resize=300%2C225\" alt=\"Strohgottesd\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg?resize=150%2C113&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Strohgottesd.jpg?resize=200%2C150&amp;ssl=1 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da gibts ja auch die Legende von den beiden K\u00f6nigss\u00f6hnen; sie erhielten beide ein Goldst\u00fcck, und sollten etwas finden, womit sie den Thronsaal f\u00fcllen konnten. Der \u00c4ltere der beiden brachte kubikmeterweise Stroh und f\u00fcllte den Saal damit &#8211; der Vater war \u00fcber soviel Nutzlosigkeit entt\u00e4uscht. Das Rennen um die Nachfolge machte der andere Sohn, der mit dem Licht mit einer einzigen Kerze den gesamten dunklen Thronsaal erf\u00fcllte.<\/p>\n<p>Stroh &#8211; irgendwie erscheint es uns als \u00fcberfl\u00fcssiges Produkt der Lebensmittelherstellung. Klar, ohne den Halm g\u00e4bs beim Getreide auch keine \u00c4hren &#8211; aber wozu haben wir denn den Halmverk\u00fcrzer?<br \/>\nStroh wird auf unseren Feldern verbrannt, untergepfl\u00fcgt oder den Tieren als Einstreu unter die F\u00fc\u00dfe geschmissen. Auch dieser Umgang spricht nicht daf\u00fcr, dass Stroh die allerh\u00f6chste Wertsch\u00e4tzung genie\u00dft &#8211; warum sollte man\u00a0 dazu blo\u00df einen Gottesdienst machen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Das n\u00fctzliche Stroh<\/b><\/p>\n<p>Da liegt es nun im Stall, dass Stroh. Unter den F\u00fc\u00dfen der Pferde, Schafe oder Rinder. Es ist ein Verbrauchsmittel ohne gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung &#8211; aber zugleich wissen wir, dass wir\u0301s brauchen. Oder sollen die Tiere demn\u00e4chst auf Federbetten liegen und stehen?<br \/>\nDas Stroh hat seine St\u00e4rken, und mancher neugebaute Stall wird wieder mit Stroh eingestreut. Obwohl es nur ein Nebenprodukt der Landwirtschaft ist, hat es in ihr seinen Platz und auch seinen Wert. Hier bei uns, wo riesige Rundballen herumstehen, denken wir gar nicht dr\u00fcber nach. Aber wer sich in einer Zoohandlung in der Stadt umsieht, wieviel dort kleingepresste Strohpellets kosten, muss feststellen: F\u00fcr das Geld, was ein Zentner dieser Strohk\u00fcgelchen dem Verbraucher kostet, muss der Bauer\u00a0 einen Doppelzentner Weizen abliefern.<\/p>\n<p>Irgendwie erscheint eine kleine Ehrenrettung des Strohs ja durchaus gerecht. Denn ohne Strohhalm und seine Funktionen f\u00fcr Photosynthese und Wachstum k\u00f6nnten wir ja auch kein Getreide ernten.<\/p>\n<p>Aber da ist noch viel mehr: Es war das Universalgenie Galileo Galilei, der im 17. Jahrhundert den Getreidehalm genau unter die Lupe nahm um zu ergr\u00fcnden, weshalb er sich so elastisch im Wind biegen kann, ohne zu brechen. Aufgrund dieser Beobachtungen erstellte er Regeln f\u00fcr den Bau hoher Geb\u00e4ude und entwickelte Gedanken zur Biegefestigkeit von Materialien.<br \/>\nHeute nennt man diese Wissenschaft Bionik &#8211; Forscher versuchen die Tricks der Natur zu imitieren. Der Lotoseffekt, der Oberfl\u00e4chen vor Verschmutzung sch\u00fctzt geh\u00f6rt genauso dazu wie der Klettverschluss, der der Klette abgeschaut worden ist.<br \/>\nAber auch, wenn ein Fernsehturm heute manche Erkenntnis Galileis umsetzt, die dieser von der Getreidepflanze gelernt hat: Noch immer kann der moderne Turm, dem Getreidehalm nicht das Wasser reichen:<\/p>\n<p>Niemals ist er so biegsam wie der Halm des Weizens. Und um eine Tonne Sendeanlagen zu tragen, braucht man ein hundertfaches an Gewicht f\u00fcr die Turmr\u00f6hre. Beim Weizen ist der Halm leichter als die Frucht. Da werden wahrscheinlich auch in Zukunft die Ingenieure klein bei geben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das verachtete Stroh hat offenbar ganz verborgene St\u00e4rken. Da wird das Aschenputtel glatt zur Prinzessin!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Das besondere Stroh<\/b><\/p>\n<p>Ist das Stroh nun Aschenputtel oder Prinzessin?<\/p>\n<p>In der Bibel tauchen die getrockneten Halme auch immer wieder einmal auf. Zum Beispiel bei der Unterdr\u00fcckung des Volkes Israel in \u00c4gypten: Das Volk Gottes musste dort Lehmziegel produzieren. Das beigemengte Stroh wurde von den \u00c4gyptern geliefert. Aber als Mose vom Pharao gefordert hatte, das Volk freizulassen, reagierte der mit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen: Von da an mussten die Israeliten das Stroh selbst organisieren. Jedenfalls bis zum Auszug aus \u00c4gypten.<br \/>\nKeine sch\u00f6ne Erinnerung an das Stroh.<\/p>\n<p>Apropos Erinnerung: Weihnachten ist auch untrennbar mit Stroh verbunden: Die Strohsterne sind ein deutliches Signal: Das Jesuskind lag in einer mit Heu und Stroh gepolsterten Futterkrippe. Stroh als die erste Matratze des\u00a0 Heilands.<\/p>\n<p>Ist es Zufall?<\/p>\n<p>Das Stroh taucht an den Stellen unserer Bibel auf, wo dramatische Wendungen geschehen, wo Umbr\u00fcche zum Guten passieren:<br \/>\n&#8211; Der Konflikt ums Stroh in \u00c4gypten l\u00e4utet die Befreiung des Volkes aus der Sklaverei ein.<br \/>\n&#8211; Ein B\u00fcndel Stroh kommt dem neugeborenen Jesus so nahe, wie kaum ein Mensch sonst in dieser Zeit.<\/p>\n<p>Und das Ganze l\u00e4sst sich noch weiterf\u00fchren:<br \/>\nDer Prophet Jesaja k\u00fcndigt in seinem Buch das Reich Gottes an. Und er verdeutlicht diese neue Welt in Bildern und Vorstellungen, die zeigen, wie sich vieles grundlegend ver\u00e4ndern wird. Er spricht von einer Welt voller Frieden, voller R\u00fccksicht &#8211; ein Leben im Einklang mit Gottes Willen.<\/p>\n<p>Ein zentraler Punkt ist der Tierfrieden. Jesaja kann sich nicht vorstellen, dass das Motto \u201cfressen und gefressen werden\u201d in Einklang mit Gottes Liebe ist. Darum schreibt er:<br \/>\nDa werden die W\u00f6lfe bei den L\u00e4mmern wohnen und die Panther bei den B\u00f6cken lagern. Ein kleiner Knabe wird K\u00e4lber und junge L\u00f6wen und Mastvieh miteinander treiben. K\u00fche und B\u00e4ren werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und L\u00f6wen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein S\u00e4ugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entw\u00f6hntes Kind wird seine Hand stecken in die H\u00f6hle der Natter. (Jes 11, 6-8).<\/p>\n<p>Ja, das Stroh hat Zukunft, er wird auch im Paradies gebraucht, denn was sollen die L\u00f6wen sonst fressen, wenn die kleinen Antilopen in Ruhe aufwachsen sollen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Das Nutzlose kann auch das Wichtige sein<img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" id=\"Bild2\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/Predigten\/Predigten_2008\/Predigt_165\/_Stroh.jpg?resize=120%2C164\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"164\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"0\" vspace=\"0\" \/><\/b><\/p>\n<p>Friedrich sitzt auf seiner Bank vor dem Haus. Freitag um drei. Auf seinem Scho\u00df, ein bisschen wackelig, ein Vesperbrett, Brot, eine Polnische und eine kalte Bratwurst von gestern. Neben ihm am Boden: Ein Fl\u00e4schle Bier.<br \/>\nSo sitzt er da, am Freitag, wo es alle noch g\u0301scheit notwendig haben, weil man nochmal auf den Acker naus muss oder nach Uffni, weil man bei der Edeka noch was einkaufen muss.<br \/>\nFriedrich wei\u00df auch, was er alles noch m\u00fcsste &#8211; aber er sitzt jetzt auf seiner Bank und vespert. Einfach so &#8211; er sitzt da, er beeilt sich nicht, l\u00e4sst die Zeit verrinnen.<\/p>\n<p>Er wei\u00df, dass die Schw\u00e4gerin immer mal durchs Fenster schaut und den Kopf sch\u00fcttelt &#8211; weil er halt immer noch so nutzlos rumhockt. Des geht doch net, am hellichten Tag nichts tun, wenn des jeder machen t\u00e4t.<\/p>\n<p>Ja, sinniert Friedrich, wenn das jeder machen t\u00e4t, des w\u00e4r was. Es gibt jetzt schon ein paar Leut, die sich die Zeit nehmen und mal zwischendurch aufm B\u00e4nkle sitzen, oder auf dem Weg durchs Dorf anhalten wenn einer aufm B\u00e4nkle sitzt und mit dem ein paar S\u00e4tze reden.<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich hat er auf diese Weise erfahren, dass ein Schulkamerad im Krankenhaus liegt, Herzinfarkt &#8211; er war froh, dass er es erfahren hat, denn sonst erf\u00e4hrt man ja nichts, wenn alle immer nur notwendig haben &#8211; wenn keiner Zeit hat, eine nutzlose Pause einzulegen.<\/p>\n<p>Er hat gemerkt: Richtig gute und wichtige\u00a0 Gespr\u00e4che kann man da f\u00fchren, am Freitag nachmittag in dieser Zeit auf dem B\u00e4nkla .<\/p>\n<p>Diese nutzlose Zeit, schimpft seine Schw\u00e4gerin. Des brauchts net, da geht nix vorw\u00e4rts, wenn du da hockst; so \u00fcberfl\u00fcssig wie ein Kropf, so sinnlos wie Stroh &#8230;<\/p>\n<p>Ja ja, liebe Schw\u00e4gerin, sagt Friedrich leise vor sich hin, wenn du w\u00fcsstest, wie wichtig f\u00fcr unser Leben gerade diese angeblich \u00fcberfl\u00fcssigen Dinge sind.<\/p>\n<p>&#8211; Die Zeit im Gottesdienst, wo er unt\u00e4tig rumhockt, derweil k\u00f6nnt ma ja das Haus nochmal durchwischen. Nutzlos sitzt er da in der Kirche, aber wenn er nach dem Segen rausgeht, f\u00fchlt er sich gest\u00e4rkt f\u00fcr die ganze Woche.<\/p>\n<p>&#8211; Der Nachmittag mit den Enkeln. Die Pfeife aus Haselnussstecken, die er mit ihnen geschnitzt hat, ist schon nach 5 Tagen ausgetrocknet und wertlos. Aber die zwei werden sich noch 20 Jahren an ihren f\u00fcrsorglichen Opa erinnern.<\/p>\n<p>&#8211; Die Stunden seines Lebens, gerade in den Ferien, die er mit guten B\u00fcchern verbracht hat. Andere haben in der gleichen Zeit mit Ferienjobs Geld f\u00fcr ein Mofa verdient. Ein Mofa hat er darum nie besessen, Aber diese nutzlos vergeudete Zeit \u00fcber Karl May, Goethe, Bibel und B\u00f6ll hat ihm du jenem Menschen gemacht, dessen Rat und Urteil von anderen gesch\u00e4tzt und geachtet wir.<\/p>\n<p>Liebe Schw\u00e4gerin, achja, seufzt Friedrich leise nud lehnt sich auf seinem B\u00e4nla zur\u00fcck. Den Wert des angeblich Nutzlosen wirst du erst wohl erst entdecken k\u00f6nnen, wenn du dir Zeit f\u00fcr den zweiten Blick auf Dinge und Menschen nimmst.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Predigt wird von verschiedenen ehrenamtlichen Mitarbeitern vorgetragen. 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