{"id":13,"date":"2014-04-17T13:02:07","date_gmt":"2014-04-17T12:02:07","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=13"},"modified":"2017-10-24T07:42:23","modified_gmt":"2017-10-24T06:42:23","slug":"predigt-oben-und-unten-joh-13-1-20-gruendonnerstag-17-april-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=13","title":{"rendered":"Predigt: Oben und Unten (Joh 13, 1-20) Gr\u00fcndonnerstag, 17. April 2014"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"14\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=14\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg?fit=265%2C240&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"265,240\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"gruendonnerstag2014\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg?fit=265%2C240&amp;ssl=1\" class=\"alignright wp-image-14 size-full\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg?resize=265%2C240\" alt=\"gruendonnerstag2014\" width=\"265\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg?w=265&amp;ssl=1 265w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg?resize=150%2C136&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/gruendonnerstag2014.jpg?resize=165%2C150&amp;ssl=1 165w\" sizes=\"auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><\/strong><span style=\"color: #800080;\">Thema ist die Fu\u00dfwaschung Jesu im Johannesveangelium. Indem Jesus seinen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht, vertauscht er unsere menschlichen Vorstellungen von dem, wer oben und wer unten ist.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Predigttext: Joh 13, 1-20<br \/>\n<\/strong>1 Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. 2 Und beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten, 3 Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine H\u00e4nde gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging, 4 da stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umg\u00fcrtete sich. 5 Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umg\u00fcrtet war. <\/em><!--more--><\/p>\n<p><em>6 Da kam er zu Simon Petrus; der sprach zu ihm: Herr, solltest du mir die F\u00fc\u00dfe waschen? 7 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren. 8 Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die F\u00fc\u00dfe waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil an mir. 9 Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die F\u00fc\u00dfe allein, sondern auch die H\u00e4nde und das Haupt! 10 Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die F\u00fc\u00dfe gewaschen werden; denn er ist ganz rein. Und ihr seid rein, aber nicht alle. 11 Denn er kannte seinen Verr\u00e4ter; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein. 12 Als er nun ihre F\u00fc\u00dfe gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? 13 Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin&#8217;s auch. 14 Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen. 15 Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. 16 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Knecht ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr und der Apostel nicht gr\u00f6\u00dfer als der, der ihn gesandt hat. 17 Wenn ihr dies wisst &#8211; selig seid ihr, wenn ihr&#8217;s tut. Predigttext wurde schon als Evangelium gelesen<\/em><!--more--><!--more--><!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>die Fu\u00dfwaschung am Gr\u00fcndonnerstag &#8211; Jesus greift sich Wassersch\u00fcssel mit Handtuch und \u00fcbernimmt die Aufgabe, die demjenigen vorbehalten war, der eigentlich der Rangniedrigste im Haushalt war. Die Frau, der Sohn, der Sklave &#8211; die waren in erster Linie zust\u00e4ndig f\u00fcr diese Geste der Gastfreundschaft. Klar war auch: Der Sch\u00fcler wusch die F\u00fc\u00dfe seines Lehrers &#8211; nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>Am letzten Abend, den Jesus mit seinen J\u00fcngern verbringt, stellt Jesus die \u00fcblichen Hierarchien auf den Kopf. Er vertauscht oben und unten<br \/>\n\u201eWenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.\u201d Diesen Satz haben sie sich gemerkt. Bis heute. In der katholischen Gr\u00fcndonnerstagsliturgie geh\u00f6rt die Fu\u00dfwaschung zum Programm. Wenn in Rom der Papst am Gr\u00fcndonnerstag die Messe zelebriert, w\u00e4scht er traditionell auch die F\u00fc\u00dfe einiger auserw\u00e4hlter Priester. So war das viele Jahrhunderte. Als der neugew\u00e4hlte Papst vor einem Jahr diese Messe in einem Jugendgef\u00e4ngnis hielt und 12 H\u00e4ftlingen die F\u00fc\u00dfe wusch, ging ein Raunen durch viele Kirchenbl\u00e4tter: Das kann man doch nicht machen &#8230;.<br \/>\nWir sehen: Die Sache mit Oben und Unten &#8230; ist f\u00fcr uns nicht ganz so einfach, wie es sich auf Anhieb anh\u00f6rt.<\/p>\n<p><b><i>Menschwerdung<\/i><\/b><\/p>\n<p>Oben und Unten vertauschen &#8211; das ist nichts exotisches. Damit steht und f\u00e4llt unser christlicher Glaube: Denn als Gott in Jesus Mensch wurde, da vertauschte er bereits oben und unten, Gott und Mensch. In einem Weihnachtslied hei\u00dft es: <i>Er wechselt mit uns wunderlich: Fleisch und Blut nimmt er an und gibt uns in seins Vaters Reich die klare Gottheit dran. Er wird ein Knecht und ich ein Herr; das mag ein Wechsel sein!<\/i><\/p>\n<p>Der wirklich gro\u00dfe Tausch von oben und unten passierte also nicht am Gr\u00fcndonnerstag, sondern mit Jesu Geburt. Dagegen ist der kleine Rollenwechsel zwischen dem Rabbi Jesus und seinen Sch\u00fclern, den J\u00fcngern, eher ein Klacks.<\/p>\n<p><b><i>Unterschiede sind und bleiben<\/i><\/b><\/p>\n<p>Jesus vertauscht unten und oben &#8211; immer wieder macht er das, in Worten und Taten. Wir kennen ja auch den Satz: <i>\u201eDie letzten werden die ersten sein\u201d. <\/i>Aber er leugnet nicht, dass es unten und oben gibt!<br \/>\nJesus ist kein Karl Marx, der versucht, mittels Klassenkampf alle auf eine Stufe zu stellen, alle Unterschiede in Status und Einkommen abzuschaffen. Und auch das fr\u00fche Christentum hat unten und oben nicht abgeschafft. So waren in den christlichen Gemeinen in Rom und Kleinasien offenbar Sklaven als auch die jeweiligen Sklavenhalter Mitglieder der Gemeinde. Standen beim Abendmahl als Br\u00fcder in Christus nebeneinander, teilten Brot und Wein &#8211; und doch blieb es dabei, dass im Alltag der eine der Herr des anderen war.<br \/>\nEs gab weiterhin oben und unten &#8211; es war nur die zentrale Frage, wie man nun damit umgeht.<br \/>\nBei der Fu\u00dfwaschung vor dem letzten Mahl sagt Jesus: <i>\u201eIhr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bin&#8217;s auch.\u201d<\/i> Jesus benennt die klaren Verh\u00e4ltnisse. Er ist auch kein 68er, wo alle Kumpels und Br\u00fcder sind. Nicht alle sind gleich. Aber doch macht und sagt er etwas ganz neues: <i> \u201eWenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe\u201d.<\/i><\/p>\n<p>Nicht die Statusunterschiede sind demnach der Kern, sondern unser Umgang damit! Im Bild gesprochen: Unten und oben abzuschaffen ist nicht nur unrealistisch (das haben uns ja gerade die kommunistischen Gesellschaftsentw\u00fcrfe gelehrt), sondern es stellt sich dann ja auch die Frage, wer denn jetzt die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht?!<\/p>\n<p>Jesu Auftrag an uns ist es, oben und unten immer wieder in Bewegung zu halten.<br \/>\nWenn ich oben und unten vertauschbar mache, dann bekommt das Miteinander eine Dynamik. Wenn jeder bereit ist, die Rolle des Dienenden einzunehmen &#8211; ganz unabh\u00e4ngig davon, wie weit oben oder unten er sich in irgendeiner Gesellschaftsskala befindet.<\/p>\n<p>\u201e<i>Wenn du der Erste sein willst, dass sollst du der Diener aller anderen sein.\u201d<\/i> sagt Jesus (Mt 23,11). Wir bekommen keine egalit\u00e4re Gesellschaft ohne irgendwelche Unterschiede hin, dazu ist die Welt und sind wir Menschen zu vielschichtig angelegt.<br \/>\nAber wenn wir das <span style=\"text-decoration: underline;\">\u201eSein\u201d<\/span> nicht so einfach ver\u00e4ndern k\u00f6nnen: Unser <span style=\"text-decoration: underline;\">Verhalten<\/span> k\u00f6nnen wir steuern! Wir k\u00f6nnen und sollen entsprechend handeln. Und ohne Handeln wird nichts draus: \u201e<i>Wenn ihr dies wisst &#8211; selig seid ihr, wenn ihr&#8217;s tut.\u201d<\/i> Wir m\u00fcssen es halt tun &#8211; dann wird etwas draus!<\/p>\n<p><b><i>Die Praxis<\/i><\/b><\/p>\n<p>Nur mal so am Rande:<br \/>\nWir sprechen hier vom F\u00fc\u00dfewaschen &#8211; nat\u00fcrlich im \u00fcbertragenen Sinn, aber das ist was anderes, als das, was der Papst da am Gr\u00fcndonnerstag vollzieht. Denn da haben garantiert alle Kandidaten vorher ihre F\u00fc\u00dfe geschrubbt, wie noch nie vorher, und frische Socken angezogen.<br \/>\nAm Donnerstag des letzten Mahles Jesu sah das ganz anders aus: 12 M\u00e4nner, die den ganzen Tag unterwegs waren. Mit Sandalen oder barfu\u00df, auf den Stra\u00dfen Jerusalems. Stra\u00dfen, durch die auch jede Menge Opfertiere getrieben wurden. Diese 24 dreckverklebten F\u00fc\u00dfe wurden nicht symbolisch gebadet &#8211; dieser Job war sicher kein Vergn\u00fcgen. Das hatte schon Gr\u00fcnde, weshalb man daf\u00fcr Sklaven eingesetzt hat.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\noben und unten zu vertauschen klingt wunderbar.<br \/>\nDer Perspektivwechsel, erscheint reizvoll.<br \/>\nAber: Es ist m\u00f6glicherweise eine Drecksarbeit; nicht nur sch\u00f6n und edel.<\/p>\n<p>Jesus sagt: Ein Beispiel habe ich euch dadurch gegeben. Umsetzen m\u00fcsst ihr es selber; auch wenn es manchmal nicht einfach oder angenehm ist. Wenn wir heute Jesu Vorbild ernst nehmen, und oben mit unten vertauschen, dann ist das auch nicht einfach Spa\u00df.<\/p>\n<p>Oben und unten. Wenn wir fragen: Wo ist denn oben und unten, dann m\u00fcssen wir in unserer modernen Gesellschaft anders fragen als vor 200 oder gar 2000 Jahren. Herren und Knechte &#8211; das gibt es so nicht mehr. Aber doch haben wir in vielen Bereichen festgef\u00fcgte Rollen. Die machen uns oft das Leben einfacher &#8211; kl\u00e4ren vieles im menschlichen Miteinander. Aber manchmal wird daraus ein oben und unten &#8211; und das kann man ja mal nach Jesu Vorbild auf den Kopf stellen&#8230;<\/p>\n<p>Wo sind in der Familie die \u201eBestimmer\u201d, und wo sind die, nach denen eher selten gefragt wird, von denen man gewohnt ist, dass sich sich anpassen?<br \/>\nWo ist der, der es im Beruf gewohnt ist, das letzte Wort zu haben &#8211; und wo sind die, deren Ideen im besten Fall gn\u00e4digerweise einmal ernstgenommen werden?<br \/>\nGeh\u00f6rst du zu denen, die es schaffen, alle anderen mit der F\u00fclle der eigenen wohlgesetzten Worte zu \u00fcberzeugen; einfach, weil du besser reden kannst? Oder bist du bei den Stillen, die vor den gro\u00dfen Worten und Selbstbewusstsein der Anderen kapitulieren?<br \/>\nWo sind die, neben denen man gerne bei der Kirchweih auf der Bierbank sitzt. Und wo sind die, bei denen man eher \u00fcberlegt, wie man elegant den R\u00fcckzug antreten kann, weil sie einfach nur anstrengend sind?<\/p>\n<p>Hier einmal Rollen zu tauschen.<br \/>\nAuf die zu h\u00f6ren, die sonst \u00fcberh\u00f6rt werden.<br \/>\nSich selbst zur\u00fccknehmen.<br \/>\nEben keinen Bogen um die Leute machen, die nicht das eigene Niveau haben.<br \/>\nMal den Mund aufzumachen, obwohl man wei\u00df, dass eigentlich der Andere das Sagen hat ist.<br \/>\nIm Dorf sich nicht nur mit denen gut zu stellen, bei denen es sich auch auszahlt, wenn man gut miteinander kann.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde<br \/>\ndie Strategie Jesu ist nicht bequem &#8211; und sie hat keine mit Erfolgs-Garantie. Ich habe kein Versprechen, dass ich daf\u00fcr irgendwie belohnt werde. Und ob wir damit die Welt verbessern, ist auch fraglich.<\/p>\n<p>Aber: Als Christen sind wir J\u00fcnger Jesu &#8211; darum folgen wir seinen Auftrag. Es gehtt nicht darum, dass sich jede gute Tat in irgendeinder Weise lohnt. Wir handeln anders, weil Jesus es uns vorgemacht hat.\u00a0 In der Hoffnung, dass wir damit Licht und Salz in dieser Welt sein k\u00f6nnen.<br \/>\nEr hat angefangen, oben und unten zu vertauschen, als er in unsere Welt kam. Jetzt k\u00f6nnen wir weitermachen.<\/p>\n<p><i>Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die F\u00fc\u00dfe gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die F\u00fc\u00dfe waschen. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe\u201d.<\/i><\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thema ist die Fu\u00dfwaschung Jesu im Johannesveangelium. Indem Jesus seinen J\u00fcngern die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht, vertauscht er unsere menschlichen Vorstellungen von dem, wer oben und wer unten ist. 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