{"id":1260,"date":"2011-02-20T23:00:26","date_gmt":"2011-02-20T21:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1260"},"modified":"2014-06-01T21:47:47","modified_gmt":"2014-06-01T19:47:47","slug":"predigt-das-richtig-oder-falsch-spiel-duerfen-schwule-pfarrer-ist-pfarrhaus-20-februar-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1260","title":{"rendered":"Predigt: Das \u201eRichtig oder Falsch-Spiel\u201d: D\u00fcrfen schwule Pfarrer ist Pfarrhaus? 20. Februar 2011"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span style=\"color: #800080;\">Bei <a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1234\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1234\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg?fit=300%2C166&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,166\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"pfarrersagmal\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg?fit=300%2C166&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-full wp-image-1234\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg?resize=300%2C166\" alt=\"pfarrersagmal\" width=\"300\" height=\"166\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg?resize=150%2C83&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/pfarrersagmal.jpg?resize=250%2C138&amp;ssl=1 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>der Aktion &#8222;Pfarrer sag mal&#8220;, bei der Gemeindeglieder Themen f\u00fcr die Predigt w\u00fcnschten, kam als erste Frage: &#8222;D\u00fcrfen schwule Pfarrer ist Pfarrhaus?&#8220;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nsie haben mich wirklich \u00fcberrascht. Das, was in dieser \u201ePfarrer, sag mal\u201d-Kiste lag war alles andere als l\u00e4ppisch. Nehmen wir den aktuell gr\u00f6\u00dften Aufreger innerhalb der evangelischen Kirche: Die homosexuellen Pfarrer oder lesbischen Pfarrerinnen, die im Pfarrhaus mit ihrem Lebenspartner\u00a0 zusammenleben m\u00f6chten. Unsere Kirchenleitung hat beschlossen, dass das m\u00f6glich ist, wenn Kirchenvorstand, Dekan, Regionalbischof und Landeskirchenrat zustimmen. Nun wird seitdem dar\u00fcber diskutiert. Auch gestern auf der Dekanatssynode in Uffenheim wars ein Thema.<!--more--><\/p>\n<p><i>Der Blick auf die Bibelstellen<\/i><\/p>\n<p>Ein Aufreger ist es ja meines Erachtens, nicht, weil es um Sexualit\u00e4t geht, sondern um unseren Umgang mit der Bibel. Wir kommen nicht drum herum, dass an vielen Stellen homosexuelles Verhalten abgelehnt wird. Als unnat\u00fcrlich, als ein Frevel, den Gott verabscheut. Im 3. Buch Mose wird Homosexualit\u00e4t sogar mit dem Tod bedroht. Auch im Neuen Testament lehnt Paulus Homosexualit\u00e4t ab und verweist darauf, dass diese Leidenschaften Gottes Sch\u00f6pfungsordnung zuwiderlaufen. Er versteht Homosexualit\u00e4t als absolute Verkehrung des Normalen und damit ein St\u00fcck weit auch als Strafe Gottes. &#8211; Soweit also der biblische Textbestand. Von daher w\u00e4re die Sachlage eigentlich klar &#8211; Durchgehende Ablehnung von Homosexualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Aber es gibt noch eine andere Perspektive, die wir nicht einfach beiseite legen k\u00f6nnen: Unsere Heilige Schrift wurde von Menschen geschrieben. Teilweise kennen wir sogar ihre Namen. Wir sehen, wie unterschiedlich Matth\u00e4us und Johannes ihr Evangelium verfassten. Der eine sehr moralisch, mit einem kritischen Blick auf damalige Judentum, der andere mit der Liebe als gro\u00dfes Thema, mit langen, sich verknotenden S\u00e4tzen, der in vielen Erz\u00e4hlungen andere Schwerpunkte setzt als Matth\u00e4us. Oder Lukas: Gleich in den ersten S\u00e4tzen erkl\u00e4rt er: Ich selbst war bei allem nicht dabei gewesen, aber ich habe alles, was \u00fcber Jesus gesagt und geschrieben wurde umfassend gepr\u00fcft, und schreibe dir jetzt die wichtigsten Dinge in einer sinnvollen Ordnung auf. Es ist klar: Menschen haben diese Bibel aufgeschrieben, Also ist unsere Bibel, die wir \u201eGottes Wort\u201d nennen, auch \u201eMenschenwort\u201d.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nwir haben also eine Bibel, die Gottes Wort ist, die eine Autorit\u00e4t hat, und zugleich aber auch die Handschrift von Menschen tr\u00e4gt, die ihre eigenen Worte und auch ihre eigene Weltsicht mit in diese Texte eingebracht haben. Es ist Gotteswort in Menschenwort verpackt, und wir kriegen es nicht auseinander! Ich hab das Gef\u00fchl, Gott hat sich an diesen Text gebunden und sagt: \u201eDas ist meine Botschaft an euch, darin findet ihr mich. Aber ihr m\u00fcsst damit leben, dass Menschen diese Texte verfasst haben. Schlie\u00dflich war ich auch als Mensch auf der Erde. Ich bin Mensch geworden, mein Wort ist darum auch ein menschliches.\u201d<\/p>\n<p><i>Der Versuch einer Sektion: Menschenwort vs. Gotteswort<\/i><\/p>\n<p>Jetzt k\u00f6nnten wir fragen: Wenn unsere Bibel Gotteswort im Menschenwort ist &#8211; vielleicht ist die Ablehnung der Homosexualit\u00e4t das ja nur eine Eigenheit der menschlichen Verfasser &#8211; nicht das, was Gott eigentlich meint. Dazu gibt es auch wissenschaftliche Untersuchungen. Diese versuchen, die biblischen Aussagen von ihrem damaligen Kontext her zu deuten. Das w\u00fcrde hei\u00dfen: Bei der Ablehnung von Homosexualit\u00e4t gehts eigentlich um was anderes, um die Ablehnung heidnischer sexueller Kulte, um Reste einer orientalischen Weltvorstellung, oder um den mit homosexuellen Handeln verbundenen Missbrauch von Minderj\u00e4hrigen im antiken Griechenland, &#8230; alles Dinge, die heute nicht mehr aufs Schwulsein zutr\u00e4fen. Das Ergebnis solch einer wissenschaftlichen Betrachtung k\u00f6nnte lauten: An sich wird homosexuelle Praxis nicht abgelehnt.<\/p>\n<p>Eigentlich eine wunderbare L\u00f6sung &#8211; mit zwei gravierenden Sch\u00f6nheitsfehlern: Erstens steht das \u201eErgebnis\u201d der historisch-kritischen Bearbeitung im absoluten Widerspruch zu dem, was wortw\u00f6rtlich dasteht.\u00a0 Zweitens gerate so ich in eine Abh\u00e4ngigkeit von der jeweils aktuellen Forschungslage. Was ist, wenn in 10 Jahren irgendwo ein Arch\u00e4ologe etwas ausbuddelt, das die sch\u00f6nen Theorien wieder auf den Kopf stellt? Meines Erachtens ist dieser \u201ewissenschaftliche\u201d Weg nicht der Weisheit letzter Schluss.<\/p>\n<p><i>Blick des Evangeliums<\/i><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte einen Weg von der Bibel her beschreiben. Schlie\u00dflich erinnert mich das Engelchen \u00fcber meiner Kanzel: \u201eSuchet ich der Schrift\u201d. Versuchen wir es doch mit dem Blick auf die Mitte des Evangeliums von Jesus Christus. Was ist das Zentrum unseres Glaubens &#8211; n\u00e4mlich Christus. Da sehe ich einen Jesus, der inmitten einer Welt stand, die durchzogen war von Unvollkommenheiten, von Schuld und von S\u00fcndern. Da ist der Z\u00f6llner, die Ehebrecherin, der Leprakranke und der Besessene, ein Petrus und ein Pharis\u00e4er. In jedem einzelnen von ihnen spiegelte sich eine Welt, die nicht perfekt war, die von Grund auf durchzogen war von Schuld und S\u00fcnde, von tragischen Zusammenh\u00e4ngen. Und genau zu denen geht Jesus hin, zu Z\u00f6llnern, S\u00fcndern und so fort. (Denken Sie an das Evangelium von vorhin: \u201eNicht die gesunden brauchen mich, sondern die Kranken\u201d, sagte Jesus). Annehmen, begleiten, erl\u00f6sen von den belastenden Bedingungen &#8211; das war Jesu Weg.<\/p>\n<p>Und nun wende ich dieses Gesamtbild auf die Frage der Schwulen und Lesben an.<br \/>\nErstens: Dann kann ich meines Erachtens die klassischen Verdammungsurteile nicht mehr aufrechterhalten. Homosexuell f\u00fchlenden Menschen geh\u00f6rt wie jedem anderen auch die Zuwendung und Liebe Gottes zu seinen Menschenkindern.<br \/>\nZweitens: Daraus folgt: Sie sind grunds\u00e4tzlich genauso S\u00fcnder vor Gott wie du und ich. Was uns von Gott trennt, kann ganz unterschiedlich gelagert sein. Egoismus, Hochmut, Habgier &#8211; klassische S\u00fcnden, die wir ja auch nicht so einfach abstreifen k\u00f6nnen. Wir sind eben Teil einer Welt, die einen S\u00fcndenfall hinter sich hat. Wir brauchen Erl\u00f6sung, egal ob schwul oder nicht.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde.<br \/>\nBis zu diesem Punkt m\u00f6chte ich in Anspruch nehmen, dass das gesagte meine theologische \u00dcberzeugung ist &#8211; die ich auch jederzeit mit Bibel und Bekenntnis verteidigen w\u00fcrde.<br \/>\nAber der n\u00e4chste Schritt ist einer, da begebe ich mich auf weicheres Terrain. Da merke ich, dass mein Gewissen und meine eigene Glaubens-Pr\u00e4gung eine wichtige Rolle spielen. Darum kann ich mir vorstellen, dass von diesem Punkt an nicht wenige von Ihnen manches anders beurteilen w\u00fcrden. Aber dennoch will ich ihnen nach dem folgenden Lied meine \u00dcberlegungen nicht verschweigen.<\/p>\n<p>Und weil ich mich dabei auf unsere Bibel berufen will, singen wir auch ein passendes Lied:<\/p>\n<p>198 Herr dein Wort, die edle Gabe<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Erstens: Die Sache mit der \u201eS\u00fcnde\u201d <\/i><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nangesichts dessen, war mir in Altem und Neuem Testament an klarer Ablehnung von Homosexualit\u00e4t entgegenkommt, kann ich mich nicht durchringen, Homosexualit\u00e4t als gottgewollte Spielart des Liebeslebens zu deuten. Daf\u00fcr ist mir der Bibeltext zu unantastbar.<\/p>\n<p>So folgere ich, das Homosexualit\u00e4t nicht dem entspricht, wie Gott diese Welt vorgesehen hatte. Sie ist ein Ausdruck einer Welt nach dem S\u00fcndenfall. Homosexualit\u00e4t m\u00f6chte ich einreihen neben viele andere menschliche Schw\u00e4chen. Nicht schlimmer oder dreckiger als Habgier, Rachsucht oder Hochmut. Eine von vielen S\u00fcnden, die Sie und mich manchmal dauerhaft im Griff haben.<\/p>\n<p><i>Zweitens: Der Schwule als Mensch <\/i><\/p>\n<p>Ich wei\u00df, dass diese Sichtweise einem schwulen Freund verletzen kann.\u00a0 Ich erinnere mich an ein Telefonat mit einem Bekannten, der mir am Telefon sagte: \u201eDu, ich liebe M\u00e4nner!\u201d Und das war ein ganz frommer, ganz bibeltreu, mit Gebetskreis und so. Und dem gings da ganz dreckig, weil er merkte, wie er da als Fremdk\u00f6rper in so einer frommen Gemeinschaft existierte. Was passiert, wenn das rauskommt, werde ich dann als S\u00fcnder ausgeschlossen? \u201eIch bin halt so,\u201d sagt er \u201e und ich kann auch nicht aus meiner Haut heraus.\u201d Und doch konnte ich auch nicht aus meiner Haut heraus, und musste sagen: \u201eDu, ich werde dich deshalb nicht ablehnen, ich sch\u00e4tze dich nach wie vor. Aber bitte zwinge mich nicht dazu, dein Schwulsein als \u201ev\u00f6llig in Ordnung\u201d anzusehen\u201d. Und ich sp\u00fcre, wie sehr ich mir da einen Jesus herbeisehne, der mit diesem jungen Mann genauso zu Tisch sitzt, wie einst im Haus des Z\u00f6llners. Ganz ohne Ber\u00fchrungs\u00e4ngste. Weil seine Liebe gr\u00f6\u00dfer war als unsere Schuld.<\/p>\n<p><i>Drittens: Und ins Pfarrhaus? <\/i><\/p>\n<p>Wir wissen, was in den Pfarrh\u00e4usern lebt: N\u00e4mlich die gleichen S\u00fcnder wie in den H\u00e4usern rundrum. Habgierige, Hochm\u00fctige, Ehebrecher &#8211; wir sind ja auch nicht besser. Gut: Wir haben einen Anspruch, auch Vorbild zu sein, und ernsthaft an unseren Schw\u00e4chen zu arbeiten. Dass ich als hochm\u00fctiger an meiner Demut arbeite. Dass der Habgierige \u00fcbt zu Teilen. Dass der Streits\u00fcchtige Schritte der Vers\u00f6hnung versucht. Da haperts nat\u00fcrlich, wenn ein Schwuler Pfarrer mit seinem Partner dort einzieht. Da wird ja das Problem zum Dauerzustand gemacht. Nicht dran gearbeitet, sondern zementiert.<br \/>\nAber Moment: Wie soll er denn ein homosexuell Veranlagter daran arbeiten? Er hat sich das ja nicht ausgesucht und er kann sich ja auch nicht einfach umpolen. Er tr\u00e4gt &#8211; so m\u00f6chte ich es ausdr\u00fccken &#8211; ein Zeichen dieser gefallenen Welt eben an seinem Herzen, in seinem Liebesleben, was soll er da machen?<\/p>\n<p><i>Resum\u00e9e<\/i><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nvon der Mitte der Schrift her, von Jesu Liebesgebot her, von seinem Annehmen des S\u00fcnders, des Menschen mit Defiziten und Makeln, kann ich einem Schwulen oder einer lesbischen Frau keinen zus\u00e4tzlichen Minuspunkt anheften.<br \/>\nUnd weil wir Pfarrer und Pfarrerinnen auch immer durch Jesu Blut Gerechtgesprochene sind und doch immer wieder S\u00fcnder &#8211; darum hat auch ein homosexuell veranlagter Mensch ein Existenzrecht an meiner Seite. Auch im Pfarrhaus.\u00a0 Als S\u00fcnder kann ich zu einem anderen S\u00fcnder nicht sagen: Du darfst da nicht rein! Sonst m\u00fcssten wir auch andere Pfarrerkollegen, die nicht kontinutierlich an ihren S\u00fcnden arbeiten, genauso hinauswerfen.<\/p>\n<p>Zufrieden?<br \/>\nSoweit meine theologisch-logische \u00dcberlegung, auf der Basis meiner eigenen Glaubenspr\u00e4gung und meines Gewissens, geleitet von dem, wie ich das Evangelium Jesu verstehe. Aber ich m\u00f6chte ihnen nicht verschweigen: Mein Bauchgef\u00fchl ist ein anderes, ich hab da kein gutes Gef\u00fchl, und vielleicht sp\u00fcre ich auch die Erwartungshaltung konservativer Menschen, die keinesfalls einen Schwulen im Pfarrhaus sehen wollen. Und dieses Bauchgef\u00fchl ist ein starkes, das mich immer wieder ins Schleudern gebracht hat in den Tagen, in denen diese Predigt entstanden ist.<\/p>\n<p>Die Predigt ist nun am Ende.\u00a0 Mein Ringen um die richtige Entscheidung aber nicht. Zwischen dem Erkennen, dass theologisch gesehen Schwule oder Lesben genauso wie alle anderen als gerechtfertigte S\u00fcnder im Pfarrhaus leben k\u00f6nnen und einem diffusem unsicherem Bauchgef\u00fchl, weil all unsere \u00dcberlegungen und Erkenntnisse immer auch St\u00fcckwerk sind, und nie perfekt.<\/p>\n<p>So schlie\u00dfe ich heute sehr bewusst mit den Worten des Kanzelsegens:<br \/>\nUnd der Friede Gottes,<br \/>\nwelcher h\u00f6her ist als alle Vernunft,<br \/>\nbewahre unsere Herzen und Sinne<br \/>\nin Christus Jesus<br \/>\nAMEN<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Aktion &#8222;Pfarrer sag mal&#8220;, bei der Gemeindeglieder Themen f\u00fcr die Predigt w\u00fcnschten, kam als erste Frage: &#8222;D\u00fcrfen schwule Pfarrer ist Pfarrhaus?&#8220; Liebe Gemeinde, sie haben mich wirklich \u00fcberrascht. Das, was in dieser \u201ePfarrer, sag mal\u201d-Kiste lag war alles andere als l\u00e4ppisch. 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