{"id":1254,"date":"2011-03-20T22:49:18","date_gmt":"2011-03-20T20:49:18","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1254"},"modified":"2014-06-01T21:47:13","modified_gmt":"2014-06-01T19:47:13","slug":"predigt-wo-ist-der-liebe-gott-geblieben-warum-laesst-er-leid-zu-themenpredigt-20-maerz-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1254","title":{"rendered":"Predigt: Wo ist der liebe Gott geblieben? Warum l\u00e4sst er Leid zu? (Themenpredigt) 20. M\u00e4rz 2011"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span style=\"color: #800080;\">N<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1255\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1255\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden.jpg?fit=300%2C523&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"300,523\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON D40&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1209302384&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;55&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.004&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"leiden\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden.jpg?fit=300%2C523&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-1255\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden-172x300.jpg?resize=172%2C300\" alt=\"leiden\" width=\"172\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden.jpg?resize=172%2C300&amp;ssl=1 172w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden.jpg?resize=86%2C150&amp;ssl=1 86w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/leiden.jpg?w=300&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><\/a>icht nur nach dem Erdbeben in Japan stell sich die Frage: Warum l\u00e4sst Gott Leid und Katastrophen zu? Diese Predigt wirft einen Blick auf m\u00f6gliche und unm\u00f6gliche Antworten<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>\u201eWas ist Gottes Wille?\u201d, so beginnt einer der Frage-Zettel aus unserer Themenbox zum Aktion \u201ePfarrer sag mal\u201d:<br \/>\n<i>\u201eIst es Gottes Wille, wenn ein Kind an Krebs stirbt oder unverschuldet an einem Unfall? Wenn durch ein Erdbeben Tausende von Menschen sterben. Wenn einer Frau der ersehnte Kinderwunsch unerf\u00fcllt bleibt, w\u00e4hrend andere M\u00fctter ihre Kinder umbringen oder einfach wegwerfen. Kann das Gottes Wille sein?\u201d<\/i><\/p>\n<p><b><i>Leid: Unser emotional-kognitives Dilemma<\/i><\/b><\/p>\n<p>Soweit die Frage. Und auf den ersten Blick ist die Antwort ja recht einfach: Ich kann es mir nicht vorstellen, dass so etwas von Gott gewollt ist, dass Menschen ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzen. Denn solche Katastrophen st\u00fcrzen Menschen ins Ungl\u00fcck: Beim Tod eines Kindes betrifft es vor allem diese eine Familie, f\u00fcr die die Pforten zu H\u00f6lle auf Erden aufgehen. Bei so einem Desaster wie in Japan ist das die gleiche pers\u00f6nliche Trag\u00f6die, aber eben in tausendfacher Vervielf\u00e4ltigung.<\/p>\n<p><!--more-->Mein Bild von Gott, wie er sich uns in Jesus Christus gezeigt hat, mit seiner heilvollen Zuwendung an die Menschen, das passt nicht zusammen mit einem Himmelsherrscher, der das Leben von Menschen in solche Abgr\u00fcnde st\u00fcrzen lassen will.<\/p>\n<p>Aber: Sobald ich das behaupte, bekomme ich ja ein Problem: Wenn Gott der Herr dieser Welt ist, warum passieren denn dann solche Trag\u00f6dien? Ist er doch nicht so m\u00e4chtig &#8230; oder ist er doch nicht so \u201elieb\u201d wie wir ihn gerne h\u00e4tten?<br \/>\nDas ist eine Frage, die einen allein schon intellektuell herausfordert.<br \/>\nAber ungleich dramatischer stellt sie sich, wenn man vom Leid selbst betroffen ist. Denn dann ist es mehr als nur Gedankenspielerei, dann h\u00e4ngt das eigene ich da dran:<br \/>\nKann ich diesem Gott noch trauen?<br \/>\nHat er mich verlassen? Hat es einen Sinn, ihn um Hilfe zu bitten, wenn er diese Katastrophe\u00a0 doch zugelassen hat? So eine Situation zieht einem schnell den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg, man befindet sich im freien Fall, wo soll man sich denn noch festhalten, wenn Gott nicht mehr verl\u00e4sslich ist?<\/p>\n<p><b><i>Erkl\u00e4rungsversuche: Unsere Theodizeemotive<\/i><\/b><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte einen Blick ins Jahr 1755 werfen. Am 1. November bebt in der portugiesischen Hauptstatt Lissabon die Erde. Historiker sch\u00e4tzen es auf die St\u00e4rke 9. Erste Feuer brechen aus, und wenige Minuten sp\u00e4ter walzt eine riesige Flutwelle die Stadt nieder, kaum ein Geb\u00e4ude bleibt stehen, auch die Kirchen und der K\u00f6nigspalast werden zerst\u00f6rt. Die Opferzahlen liegen irgendwo zwischen 30.000 und 100.000 Toten.<br \/>\nDiese Katastrophe hat damals Theologen und Philosophen dazu gebracht, kritisch \u00fcber die Frage nach dem Willen und der Gerechtigkeit Gottes nachzudenken. \u00dcber Jahrzehnte war diese Trag\u00f6die ein Thema, dass sie nicht losgelassen hat. Dieses \u00dcberlegen und Fragen hat viele Antworten geliefert, die bis heute immer wieder aufgegriffen werden. Es sind meist denkerische Entw\u00fcrfe, die Gottes Allmacht und Gerechtigkeit mit dem B\u00f6sen und Leiden in der Welt zusammenbekommen wollen. Und wir verwenden sie oft, obwohl sie eigentlich nicht funktionieren.<\/p>\n<p>\u201e<span style=\"text-decoration: underline;\">Es wird schon f\u00fcr irgendetwas gut sein<\/span>\u201d &#8211; das ist einer dieser Gedanken. Manchmal erscheint er sogar einleuchtend, denn manches Ungl\u00fcck und manche Krise hat sich schon als Chance f\u00fcr etwas Neues erwiesen. Aber oft genug ist dieser Satz einfach hohl oder zynisch. Wollen wir einer trauernden Mutter sagen, der Tod ihres Kindes w\u00e4re f\u00fcr irgend etwas gut? &#8211; Was bittesch\u00f6n kann so viel wert sein, dass man daf\u00fcr ein Kind sterben l\u00e4sst?<br \/>\nNein, wir k\u00f6nnen das \u00dcbel nicht sch\u00f6nreden. Und wenn wir jetzt die Katastrophe in Japan heranziehen, um zu erkl\u00e4ren, was wir draus lernen k\u00f6nnen, sp\u00fcre ich auch den hilflosen Versuch, dem Schlimmen dort noch etwas Positives abzugewinnen.<\/p>\n<p>Ein anderer Gedanke zur Rettung Gottes lautet: <span style=\"text-decoration: underline;\">\u201eGott hat uns Menschen die Freiheit gegeben, Gutes und B\u00f6ses zu tun. Darum ist unsere Welt so, wie sie ist<\/span>.\u201d Ja, dieser Satz stimmt. Schon auf den ersten Seiten der Bibel wird dieses menschliche Drama sichtbar: S\u00fcndenfall, Kain und Abel, Eifersucht und Mord.\u00a0 Zum Menschsein geh\u00f6rt die Freiheit zu Beidem: Gottes guten Willen zu folgen oder sich gegen ihn zu entscheiden, oft mit tragischen Folgen.<br \/>\nUnd doch erkl\u00e4rt dieser Satz nicht unsere Welt. Oft genug k\u00f6nnen wir unser Leid nicht mit der Freiheit zum B\u00f6sen und menschlicher Schuld erkl\u00e4ren. Schon bei manchem Verkehrsungl\u00fcck kommen wir an unsere Grenzen: Oft ist der menschliche Fehler so gering und das Ergebnis dennoch verheerend. Und ein Erdbeben, oder die t\u00f6dlichen Krankheit eines Kindes &#8211; das k\u00f6nnen wir nicht mit menschlichem Versagen erkl\u00e4ren. Da bleibt uns nichts, als das Unfassbare als unerkl\u00e4rbar und unbegr\u00fcndbar zu akzeptieren. Und auf Gott zu schauen und zu fragen: Gott, hast du etwas damit zu tun?<\/p>\n<p>Vielleicht w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass er dann den Kopf sch\u00fcttelt und in eine andere Richtung deutet. Auf einen <span style=\"text-decoration: underline;\">Gegenspieler &#8211; den, der von Anfang an bis heute unsere Welt lieber auf den Kopf stellt<\/span>, als sie in Ordnung sehen m\u00f6chte. Der schon als Schlange im Paradies alles kaputt machen wollte. In unserer modernen Welt tun wir uns schwer, von Satan und Teufel zu reden; wohl auch weil diese mittelalterlichen Bilder uns naiv erscheinen. Aber doch haben viele das Gef\u00fchl, es gibt Situationen, wo man den Eindruck hat: Hier herrscht derart Hass und der Wille zum B\u00f6sen, dass man schon von einer Macht des B\u00f6sen reden m\u00f6chte.<br \/>\nWie diese Macht des B\u00f6sen auch immer beschaffen sein mag: Mit dem Verweis darauf ist meines Erachtens das Problem des Leidens nicht gel\u00f6st. Denn wenn ich Gott als Herrn der Welt verstehe, muss er doch auch die Macht haben, das B\u00f6se zu besiegen (ich erinnere an Jesu Sieg \u00fcber den Tod an Ostern!). Also muss ich meinen Gott dennoch fragen: Weshalb setzt du deinen Willen zum Guten nicht gegen alle anderen M\u00e4chte durch, du bist doch der St\u00e4rkere?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nsoweit ein Blick auf unsere menschlichen Versuche, das Leid und die Vorstellung eines guten und allm\u00e4chtigen Gottes zusammenzubekommen. Und das Ergebnis ist ern\u00fcchternd: Obwohl diese Ideen wichtige Aspekte beleuchten, erkl\u00e4ren k\u00f6nnen sie das Leiden nicht.<\/p>\n<p><b><i>Hiob hats erlebt<\/i><\/b><\/p>\n<p>Da sind wir mit der alttestamentlichen Person des Hiob in guter Gesellschaft. Dieser vorbildliche gottesf\u00fcrchtige Mann, so k\u00f6nnen wir im Buch Hiob nachlesen, hat Hof und Kinder verloren, wurde schwer krank und fragte nach dem Grund seines Elends. Freunde haben ihm das wunderbar logisch erkl\u00e4rt: Du hast bestimmt einiges falsch gemacht in deinem Leben, daf\u00fcr hast du nun die Quittung: So muss es sein, denn Gottes Urteil ist gerecht. Nur Hiob war sich keiner Schuld bewusst &#8211; es musste einen anderen Grund geben. Ein weiterer Besucher versuchte Hiobs Blick auf den <i>Sinn <\/i>seines Leiden zu lenken, aber auch er scheiterte, denn wo soll der Sinn seiner Katastrophe sein.<br \/>\nHiob f\u00fchlt sich als unschuldig von Gott gequ\u00e4lter Mensch und setzt Gott damit auf die Anklagebank.<br \/>\nLetztlich kommt in Hiobbuch Gott selbst zu Wort. Und was er sagt, ist f\u00fcr Hiob\u00a0 und auch f\u00fcr mich als Leser ern\u00fcchternd. Denn Hiob wird von Gott, der aus einer Gewitterwolke heraus zu h\u00f6ren ist, zusammengestaucht.<br \/>\nWas willst du, kleiner Mensch Hiob, Gott herausfordern? Was wei\u00dft du schon \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge der Welt. Du setzt dich selbst an die Stelle Gottes, willst es besser machen und hast doch weder Macht noch Ahnung. Hiob gibt auf &#8211; er erkennt, dass es keine Antwort geben kann und geben wird. Der Grund seines Schicksal bleibt Gottes Geheimnis.<\/p>\n<p>Liebe Gollh\u00f6fer,<br \/>\nzu wissen, dass es keine Antwort gibt, muss uns als Antwort reichen. Und sie sagt als Nicht-Antwort auch schon ganz sch\u00f6n viel:<br \/>\n&#8211; N\u00e4mlich, dass unsere einfachen Antworten keine Antworten sein k\u00f6nnen.<br \/>\n&#8211; Und, dass es der Normalzustand ist, wenn wir keine Antworten finden, wir k\u00f6nnen als \u00fcberlegen, ob wir das qu\u00e4lende nach-dem-Warum -fragen weiter fortsetzen, oder ob das Leid zu tragen nicht schon Qual genug ist.<\/p>\n<p><b><i>Der Wert der Klage<\/i><\/b><\/p>\n<p>Da ist noch was anderes:\u00a0 Egal ob Hiob, K\u00f6nig David, Paulus oder Jesus: Eine sehr praktische Leidensbew\u00e4ltigungsstrategie scheint sich durch viele biblische Leidensgeschichten durchzuziehen: Die Klage! Hiob klagt Gott sein Leid, klagt ihn sogar an, und es kommt von Gott eine Antwort, die ihm letztlich weiterhilft. Viele Psalmen dr\u00fccken mit eindruckvollen Bildern aus, wie elend und verlassen man sich f\u00fchlt. Und h\u00e4ufig erreichen sie dann einen Punkt, an dem man sp\u00fcrt, dass hier jemand wieder neu Hoffnung sch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Und selbst Jesus am Kreuz findet Worte, die sein Leiden knallhaft und offen auf den Punkt bringen: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen\u201d. Das sind Vorbilder. Die Bibel lehrt uns einen Umgang mit Leiden, den wir uns als disziplinierte Deutsche oft nicht zugestehen: Offen unsere Gef\u00fchle, unsere Verzweiflung und die empfundene Gottverlassenheit ausdr\u00fccken.\u00a0 Wo wir oft genug unseren Mitmenschen unser Leid klagen, da ist unser himmlischer Vater erst recht unser Ansprechpartner. Ihm in den Ohren liegen mit meinem Schmerz, meiner Trauer, meiner Verzweiflung meinem Nicht-Verstehen dessen, was da passiert &#8211; das kann Ausdruck unseres Glaubens sein.<\/p>\n<p>Gott zu sagen: \u201eWo bist du, hast du mich vergessen, wo ist deine Gerechtigkeit, was hast du mir angetan&#8230;\u201d das ist biblisches Klagen. Das ist kein Frevel gegen Gott, sondern ich mache es so, wie meine biblischen Vorbilder.\u00a0 Das ist kein Ausdruck von Unglaube, sondern von Glauben, von einer Beziehung zu Gott, die gerade aufs \u00e4u\u00dferste, bis zum Zerrei\u00dfen gespannt ist. Aber es ist eine Beziehung.<\/p>\n<p><b><i>Heilung oder Integrieren des Leids<\/i><\/b><\/p>\n<p>Was aus sich daraus entwickelt ist offen. Manch einer erlebt eine Erneuerung, eine innere Heilung, dass er das Vergangene hinter sich lassen kann. Dass er den Tod eines geliebten Menschen und die Trauer als einen schmerzlichen Abschnitt abschie\u00dfen kann und wieder ins Leben zur\u00fcckkehrt. Das ist die Hoffnung, die wir haben k\u00f6nnen.<br \/>\nAber es wird auch Leiden geben, Einschr\u00e4nkungen oder Traumata, mit denen wir leben m\u00fcssen, die wir nicht <i>hinter <\/i>uns lassen k\u00f6nnen, sondern die wir als Teil unseres Leben tagt\u00e4glich mit uns herumschleppen m\u00fcssen, die uns verfolgen Tag und Nacht.\u00a0 Es ist eben nicht alles therapierbar! Paulus berichtet (2. Kor 12,9) von einem \u201ePfahl im Fleisch\u201d, der ihn nicht losl\u00e4sst. Wir wissen nicht, was ihn da gequ\u00e4lt hat, aber es hat ihn nicht losgelassen! So sehr er Gott auch darum gebeten hat. Aber er hat es geschafft, dieses Leiden als beschwerlichen Teil seines Lebens zu akzeptieren, und zu lernen, dass auch mit so einer Last, sein Leben vor Gott wertvoll ist.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\n\u201e<i>ist es Gottes Wille, wenn ein Kind stirbt, oder Tausende bei einem Erdbeben sterben?<\/i>\u201d das war die Frage auf diesem Zettel.<br \/>\nIch habe gelernt:<br \/>\nIch w\u00fcnsche mir ein \u201enein\u201d.\u00a0 Aber ich sehe, dass es doch geschieht.<br \/>\nUnd ich habe erkannt, dass Gott mir in dieser Frage\u00a0 doch ein fernes Geheimnis bleibt.<\/p>\n<p>Aber ich hoffe, dass wir als Christen im Falle eines Schicksalsschlags es nicht aufgeben, genau von diesem geheimnisvollen Gott Antwort auf unsere Klagen und Hilfe zum Weiterleben zu erwarten..<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p align=\"LEFT\">\u00a0(Foto oben: Thomas Max M\u00fcller\/<a id=\"Text1Link1\" href=\"http:\/\/www.pixelio.de\">pixelio.de<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur nach dem Erdbeben in Japan stell sich die Frage: Warum l\u00e4sst Gott Leid und Katastrophen zu? 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