{"id":1198,"date":"2011-12-24T21:13:39","date_gmt":"2011-12-24T19:13:39","guid":{"rendered":"http:\/\/pastors-home.de\/?p=1198"},"modified":"2015-12-09T17:45:49","modified_gmt":"2015-12-09T16:45:49","slug":"predigt-und-erzaehlung-der-brueckenschlag-gottes-erzaehlung-und-ansprache-24-dezember-2011-heiligabend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pastors-home.de\/?p=1198","title":{"rendered":"Predigt und Erz\u00e4hlung: Der Br\u00fcckenschlag Gottes (Erz\u00e4hlung und Ansprache), 24. Dezember 2011, Heiligabend"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><span style=\"color: #800080;\">P<a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"1199\" data-permalink=\"https:\/\/www.pastors-home.de\/?attachment_id=1199\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg?fit=400%2C267&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"400,267\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"weihnachten2011\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg?fit=400%2C267&amp;ssl=1\" class=\"alignright size-medium wp-image-1199\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011-300x200.jpg?resize=300%2C200\" alt=\"weihnachten2011\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg?resize=150%2C100&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg?resize=224%2C150&amp;ssl=1 224w, https:\/\/i0.wp.com\/www.pastors-home.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/weihnachten2011.jpg?w=400&amp;ssl=1 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>redigt und Erz\u00e4hlung zur Christmette: Es geht um einen Mann, bei dem am\u00a0 Heiligen Abend so einiges schiefging, so dass er sich von diesem Tag gar nichts mehr erwartete. Und genau darum konnte dieser Abend sich pr\u00e4chtig entwickeln.<span style=\"font-size: xx-small;\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Erz\u00e4hlung \u201cmein unerwartetes Weihnachten\u201d<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>\u201cDas haben Sie ja super hinbekommen&#8230;\u201d das Lob des Arztes beim Blick auf die R\u00f6ntgenbilder\u00a0 hat mich von Anfang an nichts Gutes erahnen lassen. \u201cEin sch\u00f6ner glatter Bruch &#8230; den werden wir einrichten und gipsen, dann k\u00f6nnen Sie zu den Feiertagen wieder heim\u201d.<br \/>\nEr wusste ja nicht, was \u201cdaheim\u201d bedeutet &#8211; daheim, mit einem gebrochenen Unterarm und einen h\u00f6llisch schmerzenden R\u00fccken &#8211; allein. Es war das Aus f\u00fcr die Feiertage.<br \/>\nSeit dem Herbst war ausgemacht, dass ich zu meiner Tochter und ihrer Familie fahren w\u00fcrde, endlich mal wieder ein sch\u00f6nes gemeinsames Weihnachtsfest. Alle um den Weihnachtsbaum,\u00a0 die kleine Sabrina, der Tom, der schon in die Schule ging, meine Tochter, ihr Mann Robert, und ich als Opa. Und die Oma w\u00e4re irgendwie auch dabei gewesen, in unseren Erinnerungen, so wie Verstorbene uns eben nie so ganz verlassen.<br \/>\nUnd jetzt, mit Gips und verzogenem R\u00fccken? In meinem Zustand die 600 km weite Fahrt nach Hamburg? Nein, das war mir zu viel &#8211; das wollte ich mir nicht antun. Ich bleibe daheim!<!--more--><br \/>\nAm Abend hatte ich telefonisch die Hiobsbotschaft durchgegeben. Fast gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfig-k\u00fchl hat meine Tochter auf die Absage reagiert. War sie beleidigt, oder sogar froh, dass der Alte mit seinen 72 Jahren nicht kommen w\u00fcrde? Sie war wie so oft in letzter Zeit kurz angebunden am Telefon &#8211; machte das das norddeutsche Klima?<\/p>\n<p>Am morgen darauf war schon der Vierundzwanzigste. Bereits fr\u00fch am morgen Weihnachtslieder im Radio. Sonst hatte mich das immer gest\u00f6rt. Aber an jenem Tag war ich froh \u00fcber diese Melodien &#8211; sie waren das Einzige, was in meiner Wohnung an Weihnachten erinnerte: Einen Christbaum hatte ich nicht besorgt &#8211; wozu auch, ich wollte ja \u00fcber die Festtage in Hamburg sein. Keine Lichterkette, keine Weihnachskrippe, kein Pl\u00e4tzchenduft, keine Geschenke. Nur vier Briefumschl\u00e4ge mit Geld hatte ich f\u00fcr Kinder und Enkel vorbereitet &#8211; die lagen jetzt verwaist neben dem Telefon auf der Kommode.<\/p>\n<p>Mit dem eingegipsten Arm und Schmerzen im R\u00fccken besorgte ich dann das n\u00f6tigste in der Edeka um die Ecke. Nudeln, Geschnittenes Brot und andere Lebensmittel, die man mit einem Arm halbwegs zubereiten konnte. Am Regal mit dem Christstollen stutzte ich. Er war in Cellophan eingepackt, mit einer roten Schleife umwickelt; an ihr baumelten ein Weihnachtsengel aus Keramik und ein kleiner Fichtenzweig. Der Christstollen war f\u00fcr mich und meine Frau immer der Inbegriff f\u00fcr Weihnachten. An den Feiertagen hatten wir stets Nachmittags Tee mit Christstollen gegessen &#8211; nein wir haben ihn richtiggehend zelebriert. Soll ich diese liebgewordene Tradition weiterf\u00fchren, jetzt acht Monate nach ihrem Tod?<\/p>\n<p>Entschlossen griff ich zum Einkaufswagen &#8211; nein es gibt keinen Christstollen &#8211; Weihnachten findet heuer ohne mich statt! Das \u201cFrohes Fest\u201d der Kassiererin beim Hinausgehen klang in meinen Ohren wie Hohn.<br \/>\nAuf dem Heimweg, mit jedem weihnachtlich geschm\u00fcckten Fenster und mit jedem beleuchteten Vorgarten nahm mein Entschluss deutlichere Formen an. Adieu Weihnachtsmann, lebt wohl Adventskr\u00e4nze, macht\u0301s gut, ihr hilflos an der Hauswand h\u00e4ngenden Nikol\u00e4use, fahrt dahin, ihr leuchtenden Schwibb\u00f6gen und blinkenden Elektrosterne. Ihr werdet nicht gebraucht &#8211; jedenfalls nicht von mir.<br \/>\nMach\u0301s gut, du Kirche mit deinem Krippenspiel und dem r\u00fchrenden \u201cStille Nacht\u201d. Servus, ihr Hirten und K\u00f6nige aus dem Morgenland, ihr werdet euren Weg auch ohne mich finden. Ihr habt ja den Stern.<\/p>\n<p>Als es Abend wurde, in meiner Wohnung, musste ich mich zwingen, wenigstens eine Lampe einzuschalten. Zu gerne h\u00e4tte ich im Dunkeln die kommenden Festtage \u00fcberdauert. Ich sa\u00df da, gr\u00fcbelte \u00fcber d\u00fcstere Gedanken, deren ich mich heute sch\u00e4me.<\/p>\n<p>Wahrscheinlich war ich ein wenig einged\u00f6st, jedenfalls kam es mir vor, wie im Traum. Als diese \u00e4ltere Frau aus der Nachbarschaft pl\u00f6tzlich an der T\u00fcr klingelte, mit einem Weidenkorb in ihrer d\u00fcrren Hand. Sie sprach von Nachbarn, die ihr von meinem Unfall berichtet hatten und dass sie jetzt, wo ihre Kinder und Enkel heimgefahren waren, mir einfach einen kleinen Weihnachtsgru\u00df vorbeibringen m\u00f6chte.<br \/>\nObwohl ich doch eigentlich alleine bleiben wollte, bat ich sie herein. Aus ihren Korb heraus entfaltete sie auf meinem Couchtisch ein weihnachtliches Picknick: Tee in einer Thermoskanne, Spritzgeb\u00e4ck, Lebkuchen. Sie sprach nicht viel, aber ich erinnere mich daran, dass sie vorschlug, ich solle sie in die Christmette begleiten &#8211; die ist um 22 Uhr &#8211; bis dann. So war sie gekommen und wieder verschwunden.\u00a0 Wie einst die Engel \u00fcber den Hirten am Himmel.<\/p>\n<p>Wie verzaubert kam ich mir vor. Probierte einige Pl\u00e4tzchen und goss mir Tee ein. Im Schein der Stehlampe, die mir vorkam, wie ein Christbaum h\u00f6herer Ordnung, genoss ich den nachklingenden Charme dieser unerwarteten Begegnung.<\/p>\n<p>Das Telefon \u00fcberbrachte mir den n\u00e4chsten Besucher. Ja, meine Tochter hat mich an diesem Abend in besonderer Weise besucht. Als die Kinder im Bett waren und ihr Mann Robert in die Gebrauchsanweisung des Digitalkamera vertieft war, hatte sie zum Telefon gegriffen. So nah, wie an diesem Abend, was sie mir seit ihrer Kindheit nicht mehr gewesen. Ich sp\u00fcrte wieder die Zuneigung und W\u00e4rme in ihrer Stimme, ihr Worte spiegelten das Vertrauen einer erwachsenen Frau in ihren alt gewordenen Vater. Auch den besorgten Unterton in ihrer Stimme sp\u00fcrte ich und war dankbar dar\u00fcber. Mit der Gewissheit, meiner Tochter wichtiger zu sein, als ich oft vermutete legte ich am Ende den Telefonh\u00f6rer zur Seite.<\/p>\n<p>In der Christmette, zu der mich diese Frau Wankel tats\u00e4chlich abgeholt hatte, umfing mich ein Weihnachtsgef\u00fchl, wie ich es noch nicht erlebt hatte. Heraus aus meiner kleinen ungeschm\u00fcckten Wohnung, hinein in einen vom Kerzenschein warm schimmernden Kirchenraum. Diese Stunde hatte nichts triumphales, selbst der Chor wirkte in seinem Gesang zur\u00fcckhaltend. Auch der Pfarrer machte nicht viele Worte &#8211; sprach von diesem Jesus, der in die schlichte Einfachheit der Menschen hineingeboren wurde. Erz\u00e4hlte von der Krippe, zu der zuallererst Stroh, Ochs und Esel geh\u00f6rten &#8211; nicht aber Gold, Weihrauch, Myrre oder Lametta.<br \/>\nAuf den Heimweg war ich kein guter Gespr\u00e4chspartner &#8211; ein Gedanke des Gebets im Gottesdienst kreiste in meinem Kopf: \u201cGott, du bist uns auch im Elend nah\u201d. &#8211; Vielleicht auch im Elend eines verwitweten Alten, der beschlossen hat, Weihnachten ausfallen zu lassen? &#8211;<\/p>\n<p>An diesem Abend war ich mir sicher: Hinter meiner Wohnungst\u00fcr wartete mein Stall von Bethlehem, ungeschm\u00fcckt, und unvorbereitet f\u00fcr den gro\u00dfen Gast.<br \/>\nDen holte ich aus dem Karton, in dem meine Frau im letzten Januar die Krippe verstaut hatte: Ein kleines daumennagelgro\u00dfes Jesuskind aus Kunststoff. Ich holte ein sauberes, wei\u00dfes Taschentuch aus meiner Kommode und faltete es zu einem kleinen Kissen. So legte ich diesen kleinen gro\u00dfen Gast auf das Nachtischk\u00e4stchen neben meinem Bett.<\/p>\n<p>Danke Jesus, dass du an Weihnachten nun doch bei mir eingekehrt bist.<\/p>\n<p><b>Ansprache<\/b><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\ndass Weihnachten gerade da passiert, wo es einer ausfallen lassen will.<br \/>\nDa steht im Wohnzimmer noch die halbleere Thermoskanne &#8211; aber kein Baum.<br \/>\nDie Krippe liegt immer noch im Karton auf dem Dachboden, nur das kleine Jesuskind liegt auf dem Nachtischk\u00e4stchen, gewickelt in ein Stofftaschentuch.<br \/>\nWeihnachten hei\u00dft: Gott kommt zu uns Menschen &#8211; in diesem Kind.<br \/>\nDa, bei diesem Mann ist es passiert &#8211; dass er sp\u00fcrt, wie Gott ihn nahekommt; ihm nahekommen kann, weil in diesem Jahr Platz f\u00fcr so eine Begegnung ist.<\/p>\n<p>Weil er in der Einsamkeit sp\u00fcrt, wie wichtig es ist, ein Gegen\u00fcber zu haben. Weil weder Jinglebells, noch Trubel und Gespr\u00e4che, und auch kein Geschenkeberg den Blick auf das vernebeln, worum es an Weihnachten wirklich geht.<br \/>\nDer Br\u00fcckenschlag Gottes zu uns Menschen.<br \/>\nDer Himmel \u00f6ffnet sich, und Gott l\u00e4sst sich auf unsere Welt ein,<br \/>\nwird Mensch wie wir &#8211;<br \/>\nund ist zugleich doch ganz anders &#8211;<br \/>\nbringt als Geschenk die Dimensionen des Himmel mit her\u00fcber in unseren Kosmos.<\/p>\n<p>Der Br\u00fcckenschlag ist 2000 Jahre her &#8211; die Br\u00fccke steht immer noch.<br \/>\nNur lautet die Frage heute: Herrscht da noch Verkehr?<br \/>\nGeht da noch was hin und her?<br \/>\nOder haben wir diese Br\u00fccke schon l\u00e4ngst zugestellt und verstopft?<br \/>\nNicht nur mit Tannenbaum und Amazon-Paketen, sondern auch mit einem \u00fcberbreiten Selbstbewusstsein, dass wir selber alles k\u00f6nnen &#8230; und machen &#8230; und wissen &#8230; und verantworten.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\ndiese Br\u00fccke, die Gott da an Weihnachten zu uns geschlagen hat, ist eine, die nicht furchtbar breit ist. Da kommen leise T\u00f6ne zu uns her\u00fcber , die kleinen Fingerzeige, die Wunder, die sich erst auf dem zweiten Blick offenbaren. Signale Gottes, die es schwer haben, inmitten eines so wuchtigen und farbenpr\u00e4chtigen Festes wahrgenommen zu werden. Da kommen wir wohl nicht darum herum, uns einmal hinzusetzen, zu lauschen und genau hinzusehen.<br \/>\nNicht nur an Weihnachten.<\/p>\n<p>Wie w\u00e4re es, wenn ich einmal den Mut finde, mit diesem Gott zu reden? In der Stille eines Waldspaziergangs ein Gespr\u00e4ch mit meinem Sch\u00f6pfer wagen. Einen inneren Dialog zu beginnen, mein Herz auszusch\u00fctten, mitsamt meinen Fragen und Zweifeln. Ganz offen ohne Denkverbote. Und zu sehen, ob sich in diesem scheinbaren Monolog doch neue Gedanken entwickeln; neue Perspektiven; manche Antwort .Vielleicht komme ich dann tats\u00e4chlich mit dem Bewusstsein zur\u00fcck: Es war doch mehr, als nur ein Selbst-Gespr\u00e4ch &#8211; ich glaube, da kam heute so mancher Gedanke \u00fcber diese schmale Br\u00fccke von Gott.\u00a0 Auch wenn ich es nicht beweisen kann. Auch wenn ich es niemanden erz\u00e4hlen werde, weil ich nicht m\u00f6chte, dass man mich f\u00fcr v\u00f6llig naiv h\u00e4lt. Es hat sich gelohnt &#8211; diese stille Reise an die Br\u00fccke, die seit Weihnachten zu uns her\u00fcberreicht.<\/p>\n<p>So manchem ist gerade an Weihnachten das Herz schwer, weil er merkt, dass da jemand fehlt. Vielleicht das erste Weihnachten ohne den verstorbenen Partner oder Familienangeh\u00f6rigen.\u00a0 Weihnachten als Familienfest l\u00e4sst die L\u00fccken, die der Tod gerissen hat schmerzlich sichtbar werden. Wo feiert der, den wir da beerdigt haben? Wie sieht es da aus, bei ihm?\u00a0 Mir tut es gut, darauf zu vertrauen, dass es diesen Weg &#8211; diesen Br\u00fcckenschlag &#8211; hin\u00fcber in Gottes Reich gibt. Dass das Grab nicht der Endpunkt ist. Und wenn ich mich meiner Hoffnungen nicht sch\u00e4me, male ich mir im Geist ein Bild davon, wie es dort ist. In hellen warmen Farben. Die Traurigkeit \u00fcber den Verlust ist immer noch da, aber es f\u00fchlt sich ein wenig anders an, wenn ich um diese Br\u00fccke wei\u00df, die Jesus Christus f\u00fcr uns er\u00f6ffnet hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebe Wilhelmsdorfer, Brunner Hohholzer,<\/p>\n<p>behalten Sie die Br\u00fccke in Auge! Das Kind in der Krippe erinnert uns daran: Wir sind hier nicht allein. Wir sind unserem Sch\u00f6pfer nicht egal .Wir haben einen, der sich um ums sorgt,<br \/>\n&#8230; und der sich immer wieder Sorgen macht, wenn er sieht, was wir so alles anstellen, wenn wir ihn, Gott, aus den Augen verloren haben.<br \/>\nDoch er bricht diese Br\u00fccke nicht ab. Sie bleibt da.<br \/>\nDie\u00a0 Br\u00fccke der leisen Fingerzeige<br \/>\ndie Br\u00fccke der stillen Mahnungen<br \/>\ndie Br\u00fccke der N\u00e4he Gottes<br \/>\ndie Br\u00fccke der Hoffnung.<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt und Erz\u00e4hlung zur Christmette: Es geht um einen Mann, bei dem am\u00a0 Heiligen Abend so einiges schiefging, so dass er sich von diesem Tag gar nichts mehr erwartete. 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