Predigt: Ich möchte Gottes Augapfel sein (Psalm 17, 8) 28. April 2002, Taufe von Babette

Liebe Tauffamilie, Liebe Paten, Liebe Gemeinde,

zur Taufe Ihrer Tochter Babette haben sie sich als Taufspruch einen Vers aus dem 17. Psalm ausgesucht: Behüte mich wie einen Augapfel im Auge, beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel.

Zwei bildliche Vorstellungen stecken in diesem Vers, und über beide möchte ich Ihnen ein bisschen erzählen.

### Augapfel ###

„Ich werde darauf aufpassen wie auf meinen Augapfel“ – so etwas verspricht man oft jemandem, wenn man sich etwas ausgeliehen hat: Ich werde dein Auto hüten wie meinen Augapfel, ich verspreche dir, dass ich damit nicht fahrlässig umgehe, dass du es wohlbehalten wieder bekommst. ich will weiterlesen

Predigt zur Dekanatssynode: Einträchtig beieinander wohnen (Psalm 133) 9. März 2002

Die Losung von heute steht im 133 Psalm: Ich möchte ihnen nicht nur den einen Vers, sondern den gesamten Psalm – 4 Verse ist er lang – vorlesen:

Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Es ist wie das feine Salböl auf dem Haupte Aarons, das herabfließt in seinen Bart, das herabfließt zum Saum seines Kleides,
wie der Tau, der vom Hermon herabfällt auf die Berge Zions!
Denn dort verheißt der HERR den Segen und Leben bis in Ewigkeit.

Liebe Gemeinde,

Siehe, wie fein und lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!
Vermutlich wird der König David, dem dieser Psalm zugeschrieben wird, mir nicht böse sein, wenn ich auch dabei an die Schwestern denke. Denn nicht nur die Brüder, sondern auch die Schwestern können einträchtig beieinander wohnen.
ich will weiterlesen