Predigt: Das Leben als Achterbahn (Liedpredigt zu EG 112 Auf, auf mein Herz mit Freuden) 16. April 2006, Ostersonntag

Das Lied “Auf, auf, mein Herz mit Freuden” von Paul Gerhardt soll das Thema des heutigen Predigt sein. Wir werden es auf drei Abschnitte verteilt singen. – Daran möchte ich immer einige Gedanken anschließen- Singen wir die ersten beiden Verse ich will weiterlesen

Predigt: Glaube ist Erfahrungssache am Ostersonntag ( Psalm 91,11 f) 27. März 2005, Taufe von David N.

Liebe Familie N. , liebe Paten, liebe Gemeinde,

den Taufspruch für ihren haben Sie aus den 91. Psalm gewählt. Da heißt es: “Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.”. Ein schöner Spruch, der viel Geborgenheit ausstrahlt.
Und manchmal sind solche Sätze so einfach und klar, dass man gar nicht weiß, was man dazu noch sagen soll. Schließlich ist mit diesen 31 Wörtern schon alles an Gutem gesagt. ich will weiterlesen

Predigt: Der Eckstein (Psalm 118, 14-24) 20. April 2003, Ostersonntag

Liebe Gemeinde,

die Psalmen gehören zu den gewichtigsten Abschnitten unseres Alten Testaments. Eine Sammlung von 150 Liedern. Die Melodien, mit denen sie einst in Israel gesungen worden sind, kennen wir nicht mehr. Stattdessen haben wir ihnen teilweise eine neue Melodie gegeben: Der Introitus am Anfang des Gottesdienstes ist ja immer ein vertonter Psalm.

Ich muss zugeben: Wenn wir die Psalmen aber nur als Vorlage für unseren Introitus nehmen würden, dann würden wir der Bedeutung dieser Liedern nicht gerecht. Weder textlich noch musikalisch. Denn damals hat man sie sicher mit mehr Begeisterung und eingängigeren Melodien gesungen, als wir das heute mit unseren gregorianischen Psalmtönen tun. ich will weiterlesen

Predigt zum Ostersonntag 2002: Wozu ist Kirche gut? (1. Korinther 15, 19-26) 31. März 2002

Liebe Gemeinde,
manchmal wundere ich mich, dass es uns überhaupt noch gibt. Mit „uns“ meine ich unsere christliche Kirche. Schon viele Male haben Philosophen oder Ideologen das Sterbe-Glöcklein über der Kirche geläutet. Aber unterm Strich war es dann doch die Kirche, die sie beerdigt hat statt umgekehrt.

Sigmund Freud war es, der Kirchgänger wie sie und mich mehr oder minder zu Zwangsneurotikern gestempelt hat, die durch den wöchentlichen Gottesdienst irgendwelche inneren Defizitgefühle aufarbeiten müssten. Sein Resümee damals: Der moderne Mensch wird sich von solchen Zwängen befreien und dann auch keine Kirche mehr benötigen. Mit anderen Worten: Kaufen sie sich bloß keine Aktien von der Kirche, denn die werden in den nächsten Jahren ins bodenlose abstürzen, weil ihr Produkt keiner mehr sehen will.pb51a ich will weiterlesen

Predigt: Wie sollen Tote auferstehen? (1. Korinther 15, 50-59) 24. April 2000 – Ostermontag

Neben Altar steht ein Kleiderständer mit braun gestreiftem Hemd, brauner Lederweste und brauner Hose. – Außerdem liegt ein Koffer auf dem Boden.


Liebe Gemeinde,
an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu. Er war tot und ist wieder lebendig geworden – auferstanden von den Toten. Paulus hat der Gemeinde in Korinth mehrere Briefe geschrieben. Zwei davon haben wir in der Bibel überliefert. In dem ersten der beiden erklärt er den Korinthern die Bedeutung der Auferstehung Jesu. Denn auch wenn die Leser seines Briefes sich als Christen verstehen: Sie sind sich nicht einig darüber, was es für sie bedeutet, wenn Jesus von den Toten auferstanden ist.
Der Apostel schreibt ihnen über die Auferstehung selbst, von den Zeugen, die Jesus mit eigenen Augen gesehen haben. Und er bekennt ganz dramatisch: Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, dann wäre alles umsonst. Nur weil Jesus nicht im Grab geblieben ist, nimmt er – Paulus- die Ochsentour auf sich und reist als Missionar durch halb Europa. Wäre Jesus immer noch tot, könnte er sich das alles schenken.
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Predigt: Jesus ist auferstanden! (Lukas 24, 36-45) 5. April 1999 – Ostermontag

Liebe Gemeinde

kennen Sie Kleopas? Er ist einer der beiden Männer, die von Jerusalem nach Jericho unterwegs waren. 3 Tage nach Jesu Tod am Kreuz. Ihm, und seinem Freund ist Jesus begegnet. Der Auferstandene! Und erst beim Abendessen haben sie ihn erkannt, daß er es ist: Jesus, der tot war, ist wieder unter ihnen. Und kaum hatten sie ihn erkannt, verschwand er vor ihren Augen.
„Jesus ist auferstanden!“ Mit dieser Nachricht kehrten sie noch am gleichen Abend nach Jerusalem zurück. Zu den übrigen Jüngern Jesu. Und die waren da schon in heller Aufregung. Kurz zuvor waren die Frauen von Jesu Grab zurückgekommen und hatten die gleiche Botschaft mitgebracht: „Das Grab ist leer. Jesus ist auferstanden!“. ich will weiterlesen