|
In flagranti erwischt
Jesus saß saß gerade im Tempel, als einige Leute eine Frau zu ihm zerrten. Sie hatten diese auf frischer Tat beim Ehebruch erwischt und sofort hierher
gebracht. Sie sagten zu Jesus: "Wir haben diese Frau in flagranti erwischt. In der Bibel steht doch, daß man solche Frauen zum Tod durch Steinigung verurteilen soll. Was sagst Du dazu?" Jesus bückte
sich, als wenn ihn das nichts anginge, und malte mit dem Finger auf der Erde herum. Sie löcherten ihn immer weiter bis er schließlich aufstand und sagte: "Wenn ihr schon meint, daß ihr hier Richter spielen
müßt: Wer von Euch ohne Fehler vor Gott ist, der werfe den ersten Stein auf die Frau". Dann bückte er sich, und malte wieder im Boden herum. Als die Männer das gehört hatten, gingen sie schweigend davon. Die
Ältesten zuerst. Schließlich stand Jesus mit der Frau alleine da. Jesus fragte die Frau: "Wo sind sie denn. Hat dich denn keiner verurteilen können?" "Nein, offensichtlich kein einziger",
antwortete sie. "Dann verurteile ich Dich auch nicht", sagte Jesus darauf, "gehe heim und höre auf, weiterhin gegen Gottes Willen zu handeln".
Nachzulesen: Johannesevangelium,
Kapitel 8
|