Predigt: Gottes Wort kommt (Johannes 1, 1-5, 9-14) 25. Dezember 2002, Weihnachten

Liebe Gemeinde,

Menschen, die Briefe schreiben und solche, die Predigten formulieren haben öfter das Problem: „Wie fange ich nur an? Was ist der passende erste Satz?“.
Ich glaube, dass auch unsere vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes von ähnlichen Sorgen geplagt waren.
Wie war das wohl, als z. B. Johannes, wohl so ums Jahr 100 nach Jesu Geburt begonnen hat, sein Johannesevangelium niederzuschreiben? ich will weiterlesen

Spielszene mit Ansprache: Sich mit dem Weihnachtsfest versöhnen, 24. Dezember 2002

Anspiel   

Erzähler:

Stille Nacht Heilige Nacht.
Alles schläft, einer wacht – nämlich Klaus.

Weihnachten treibt ihn nämlich um.
Hin und hergerissen ist er
– zwischen diesem grässlichen Fest der Erwachsenen
– und dem unwiderstehlichen Glanz der Weihnacht.
Diese wiederstrebenden Gefühle scheinen ihn manchmal innerlich auseinanderzureißen:
Es ist so, als würden 2 Seelen in ihm sprechen … ich will weiterlesen

Predigt: Der Himmel reißt auf! (Bild-Predigt) 25. Dezember .2001, 1. Weihnachtstag:

Liebebpred42 Gemeinde,

ein Bild möchte ich mit ihnen heute gemeinsam betrachten.Ich hoffe dass jeder und jede von ihnen ein Exemplar vor sich hat. Schauen Sie es sich in Ruhe an.

– – Menschen im Dunkel – – Bild vom Beate Heinen. (Hrsg.: Gottesdienstinstitut Nürnberg)

Viele Menschen kann ich auf dieser Karte erkennen: sie scheinen alle in die gleiche Richtung zugehen: von links nach rechts. Aber ich kann die Menschen nicht genauer kennen. Als anonyme Masse streben sie durch das Bild. Das alles erscheint recht trist. ich will weiterlesen

Predigt: Weihnachten, das verpackte Geschenk (Symbol: Friedenslicht aus Bethlehem) 24. Dezember 2000, Heiliger Abend

Anmerkung: Auf dem Altar steht ein Weihnachtspäckchen – darin (für die Gemeinde noch nicht zu sehen): Ein Kerze, mit dem Friedenslicht aus Bethlehem.

Liebe Gemeinde,

ich sage ihnen zunächst etwas, was Sie 100% schon wissen: Das was hier auf dem Altar steht, ist ein Weihnachtsgeschenk. Deutlich zu erkennen: Es ist bunt verpackt, eine Schleife ist drum herum. Ein Geschenkanhänger dabei.
Ja, es gibt kaum ein Geschenk, das ohne Verpackung daherkommt. Naja, vielleicht ist das ja auch notwendig: Wenn jemand mit einem Buch in der Hand bei mir aufkreuzt, dann frage ich vielleicht: „Ach, was liest du denn zur Zeit? – Harry Potter?“ – „Nein, ich wollte dir das Buch schenken.“ – Achso, ja danke,… – Solche Peinlichkeiten vermeidet eine Geschenkverpackung. Da weiß man sofort: Das da drin ist ein Geschenk.

– Aber was ist da drin?? Das weiß man ja meistens nicht so genau. Und das macht´s ja auch so spannend; gerade für die Kinder – vorausgesetzt, sie reißen nicht gleich mit einem Ratsch die ganze Verpackung weg: Da wird gefühlt, geschätzt, geschüttelt, gedrückt: Was ist da bloß drin? ich will weiterlesen

Predigt: Die kleinen Lichter am Weihnachtsbaum, und das große Licht, das kommen soll! (Jesaja 9, 1-6) 24. Dezember 1999, Heilig Abend

Liebe Gemeinde,

Heilig Abend – das ist ein ganz besonderer Abend. Anders, als andere Abende. Ein Abend, der voll ist mit Erinnerungen: Man denkt zurück, wie es war, das allererste Weihnachten, an das man sich erinnern kann. Das war faszinierend, geheimnisvoll. Und dabei der Weihnachtsbaum, mit Kerzen – aus Wachs oder mit Glühbirnchen -. Gefunkelt hat er. Sie haben als kleines Kind vielleicht daran hochgeblickt, an den Baum, der sonst ja nie in der Wohnung stand. Haben sie auch die Glaskugeln in Erinnerung: Glänzende mit kräftigen Farben: rot und grün. Oder matte Kugeln, mit einer fremdartig rauen Oberfläche. Und überall Kerzen und Lichter:
– Der Baum,
– beim Frühstück der Adventskranz,
– die Weihnachtspyramide, die mit vier Kerzen am Drehen gehalten wird,
– Ein Lichterbogen aus dem Erzgebirge im Fenster.
Lichter überall.
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